UMFRAGE: Warum wollen so viele einen kleinen Altersabstand zwischen Geschwisterkindern?

Hallo Ihr Lieben!

Wollte diese Umfrage auch mal im Kleinkinderforum posten - ihr habt mit diesem Thema schon mehr Erfahrung.

Habe mich gestern mit zwei Freundinnen getroffen und da kam das Thema zweites Kind auf (wir haben alle bisher ein Kind - 2 1/2, fast 1 1/2 und 8 Monate).

Meine eine Freundin ist gerade aus Amerika zu Besuch da gewesen und sie hat von allen als erstes ein Kind bekommen - ihre Tochter ist jetzt fast 2 1/2 Jahre. Alle anderen Freundinnen beamen ihre Kinder nach ihr.

Nun haben wir festgestellt, dass viele Freundinnen - die mit ihr oder z. B. mir im selben Jahr das erste Kind bekommen haben - nun bereits das zweite Kind erwarten (gewollt/geplant). Da dann ein Altersabstand ca. wie zwischen ihrer und meiner Tochter zustandekommt, haben wir gestern darüber diskutiert, weil sie meine Maus gerade auf dem Arm hatte und ihre ziemlich eifersüchtig auf meinen Schoß gekrabbelt ist.

Wir kam alle zu dem selben Schluss, dass wir es uns überhaupt nicht vorstellen könnten, so schnell wieder ein Kind zu bekommen. Wir waren alle der Meinung, dass wir uns erstmal voll und ganz auf das erste konzentrieren wollen. Wir fanden es nicht richtig, dem ersten Kind schon so früh einen großen Teil der Aufmerksamkeit wegzunehmen, die es ja noch bis zum 3. bzw. 4. Lebensjahr braucht (was lt. Experten ein guter Altersabstand wäre). Ausserdem muss sich auch unser Körper erstmal von der ersten Schwangerschaft erholen.

Ich finde, wenn die Natur für eine Frau Zwillinge vorgesehen hat, dann haben die ja eine ganz andere Verbindung und ein ganz anderes Verhältnis zu einander (haben sich ja schon im Bauch gehört). Wenn man aber so kurz hintereinander Kinder bekommt, dann nimmt man dem erstgeborenen Kind etwas weg - finde ich. das ist für mich irgendwie die geplante Form 'Zwillinge' zu bekommen. Gerade meine Freundin meinte, dass ihre 2 1/2 jährige Tochter noch so viel von ihrer Aufmerksamkeit benötigt, dass sie gar nicht die Nerven hätte, sich noch um einen kleinen Wurm (der ja noch zeitintensiver ist) richtig zu kümmern. Ich denke, viele, die noch während ihrer ersten Schwangerschaft oder wenn das erste Kind erst einige wenige Wochen auf der Welt ist, können doch noch gar nicht richtig beurteilen, ob sie das dann auch alles so schaffen. Auch pflegeleichte Babys sind später nicht unbedingt pflegeleichte Kleinkinder - oder?!

Klar, es ist jedem seine Entscheidung - das soll hier auch nicht das Thema sein!
Was meint ihr dazu? Warum habt ihr Euch für einen kurzen Altersabstand entschieden und wie hat es geklappt? Oder warum habt ihr einen größeren Altersabstand gewählt?

Es kommt natürlich nicht immer so, wie man es sich vorgestellt hat, aber ich würde gerne mal Eure Meinungen lesen!

Also, auf in die Diskusionsrunde!

Wir wünschen Euch allen ein schönes Osterfest und viel Spaß bei der Eiersuche.

Susanne + Emily Fiona *05.08.05

Ich bin eine Mama mit zwei Jungs im Altersabstand von 18 Monaten.
Ich habe mich bewusst für diesen Abstand entschieden und würde es auch im Nachhinein immer wieder so machen.

Mein Großer hat nicht die Bohne eifersüchtig reagiert, etwas schwierig war es, als der Kleine zu krabbeln anfing und seine Autoreihen durcheinander brachte, Türme umwarf, etc.
Aber da kann man ja eingreifen.

An Aufmerksamkeit hat es ihm trotzdem nicht gemangelt, ich hab ihm wärend des Stillens vorgelesen und auch sonst viel mit ihm gespielt. Es lag halt immer noch das Baby daneben, das aber ganz interessiert zugeschaut hat.
Und wenn er trotzdem mal das Gefühl hatte, dass er jetzt mehr Mama braucht, dann kam er halt zu mir auf den Schoß gekrabbelt.

Heute sind die zwei ein Herz und eine Seele, spielen wunderschön miteinander.

Ich glaube wirklich nicht, dass ich ihm etwas weggenommen habe - eher etwas geschenkt.

Wenn Kinder einen größeren Altersabstand haben, dauert es viel länger, bis sie wirklich etwas miteinander anfangen können.
Ich kenne das nämlich aus eigener Erfahrung, wir "Mädels" sind Jahrgang 59, 63 und 66. Wir hatten uns natürlich gern, aber wir lebten eigentlich nur nebeneinander her. So richtig was miteinander anfangen konnten wir dann erst nach der Pubertät.

Meine Cousins sind dagegen 15 Monate auseinander. Sie haben viel gestritten und gerauft, aber sie haben auch schon immer viel miteinander unternommen.

So wollte ich es für meine Kinder auch.

Ich denke, alles hat seine positiven und negativen Aspekte.
Letztendlich muss jeder für sich entscheiden, was er für wichtiger hält.

Ich find´s gut so wie es ist.

LG Ulrike

Hallo Susanne,

ich kann auch gar nicht verstehen, was an einem geringen Altersabstand so klasse sein soll. Unsere beiden Söhne sind 8 Jahre auseinander, zugegeben, ich wollte nach 5 Jahren ein Zweites, nur mein Mann nicht, und das ist so richtig toll. Der Große ist schon so selbständig, dass er viel allein unternehmen will und der Kleine so seine Eltern für sich hat, und von Eifersucht war keine Spur. O.K., manchmal können kleine Brüder nerven, momentan hängt auch ein "Für- Oskar- verboten-Schild" an der Zimmertür, aber grundsätzlich ist es für beide schön, einander zu haben.
Mein Mann macht nun manchmal Andeutungen, dass drei Kinder auch möglich wären, aber da ich schon 40 J. alt bin, müsste es gleich sein. Und das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen......

LG, Gabriele mit Oskar, 20 Monate, und Jonathan, 9 Jahre

Meine beiden sind 15 Monate auseinander und beide waren geplant.

ERstmal zu deiner Koerper aussage. Als ich mit meinem Sohn schwanger wurde (2te ss) hatte ich mein altes Gewicht schon wieder und auch in der erneuten schwangerschaft habe ich nur 12kg zugenommen, die ich innerhalb von 3 Monaten wieder unten hatte. Jetzt wiege ich WENIGER als VOR beiden schwangerschaften. Mein Koerper hat es sehr gut mitgemacht......

Du bist der Meinung das man dem ersten Kind was wegnimmt, da werde ich als zweitmama gleich mal sagen, ich bin der Meinung das es nicht der FAll ist.
Meine grosse kennt es einfach nicht anders, sie ist damals NUR eingeschlafen wenn der kleine geweint hat... sobald ich ausn SChlafzimmer ging mit dem kleinen und er draussen weiter geweint hat ist sie aufgewacht. Die zwei lieben sich abgoettisch und fuer UNS passt der Altersabstand am besten.
Wir haben hier zum beispiel KEINE kinder in deren Alter, somit haben sie sich und koennen zusammen spielen und streiten.......
Genauso wie du sagst das der Abstand von 4-5 (laut experten #augen) sehr gut fuer EUCH ist, kann ich sagen das es bei uns nicht so gewesen waere.
Wir werden es aber nie rausfinden, den mein kleiner ist nunmal da und bei euch wird es kein Kind schnell nach dem ersten kommen. (eine Diskussion waere somit ueberfluessig :-p)
Ein anderer Aspekt bei uns war das ich auch irgendwann leben moechte.... wenn meine Kinder 18 jahre sind bin ich noch nicht mal 40 und kann mich voll auf meine Karriere konzentrieren.
Die Vorstellung JETZT (wo die grosse fast 4 ist) nochmal mit Windeln und schlaflosen naechten anzufangen, nein, das waere defenetiv nichts fuer mich/uns.
Wir sind ein super eingestelltest Team und meinen beiden fehlt es an nix, unser Tag ist sehr gut durchgeplant.
Achja. laut EXPERTEN hat jeder Altersabstand seine Vor und Nachteile, es gibt also keine PERFEKTEN altersabstand.

Jeder soll es so machen wie er/sie es fuer richtig haelt, fuer den einen passt ein kurzer Altersabstand, fuer den anderen eben einer groesserer.
Ich moechte mich nochmal wiederholen, meiner Tochter fehlt es an nix und hat es auch nie waerende den letzten 2,5 jahren und ich habe ihr auch nix an liebe und geborgenheit weggenommen, den ich habe zwei ARme und zwei seiten wo ich meine Kinder ZUSAMMEN KUSCHELN konnte.......

ids smily

Hallo Susanne,

mein Sohn ist momentan 25 Monate alt und in 5 Wochen wird er großer Bruder. #huepf

Ich selbst bin mit meinem Bruder 24 Monate auseinander. klar, für unsere Eltern (speziell für unsere Mutter) waren wir eine extreme Belastung ;-)
Aber für uns Kinder war es Klasse. Ich hatte in meiner Klasse damals viele Mitschüler, die viel ältere oder jungere Geschwister hatten, aber die schienen keine so enge Bindung zueinander zu haben.
Also habe ich schon als Kind beschlossen, dass ich zwei Kinder im kürzeren Abstand haben muss! (Ob mein zukünftiger Mann damit einverstanden ist, war mir damals noch nciht klar *grins*)

Außerdem finde ich, dass Kinder miteinander und nicht nacheinander Aufwachsen sollen. Ich habe immer die Einzelkinder teilweise bemittleidet, weil sie zu Hause niemanden zum Spielen hatten, andererseits fand ich sie meistens auch etwas "verzogen", da sie das Teilen und Rücksichtnahme nicht so kannten, wie Geschwisterkinder (Soll jetzt auf keinen fall ein Angriff au hier lesende Einzelkinder sein - das ist einfach meine Erfahrung gewesen!) Wenn also Kinder einen zu großen Altersunterschied haben, wird da doch häufiger nicht mehr miteinander gespielt und jeder ist sich selbst überlassen.

Außerdem wird dann von dem größeren Kind doch automatisch verlang, dass es "helfen" soll. Ist der Unterschied sogar noch größer, müssen die Großen sogar als Babysitter ran. Und das finde ich persönlich nicht so schön, da diese Verantwortung den Eltern gehört, aber nicht den größeren Kindern.

Außerdem das Thema Eifersucht. Ich denke, ein kleines Kind kann sich mit der neuen Situation (sprich Eltern mit dem Geschwisterchen teilen) schneller abfinden, als größere Kinder, da die größeren Kinder sich besser an die Zeit "vor dem Baby" erinnern können.

Und was ich auch viel hören musste: Dein Kind kann doch gerade in einer schwierigen Phase (Trotz etc.) stecken, wenn das zweite geboren wird. Aber wer sagt mir denn, dass das nicht auch in ein paar Jahren so sein kann?

Und wenn man die Befürchtung hat, dass das erstgeborenen dann etwaas zu kurz kommt, weil Mama und Papa sich auch noch um das zweite Kind kümmern müssen, sollte man vielleicht kein zweites Kind bekommen. Denn das zweite Kind muss ja von Anfang an die Elternliebe mit dem großen Geschwister teilen.

Also summa-summarum: das waren meine Beweggründe, einen kleineren Altersunterschied anzustreben - und mein Mann und die Natur haben nichts dagegen gehabt, dass es auch geklappt hat.

Jeder muss es im Endeffekt selbst entscheiden. Was für den einen ein Vorteil zu sein scheint, ist für den anderen ein Nachteil!

LG
Birgit

Hallo,

ich sehe das genauso wie du. Für mich wäre dies auch nicht in Frage gekommen.

Ich stelle mir das furchtbar schwierig vor. Mal ganz abgesehen von der Aufmerksamkeit, die dem Ersten entgeht, es ist ja auch so, daß die Lütten in dem Alter noch nicht warten können. Zum Beispiel wenn sie was haben wollen oder so. Auch, wenn das erste noch nicht richtig laufen kann und noch gewickelt werden muß. Unter Umständen kann es noch nicht alleine essen usw. Wie ist das zu Realisieren? Da muß doch eines zu kurz kommen? *find*

Übrigens bin ich mit meiner Schwester knapp 2 Jahre auseinander und wir waren (und sind es manchmal immer noch) immer "Wie Hund und Katze" und haben nur im "Notfall" miteinander gespielt!

Klar, daß muß schon jeder selbst entscheiden, aber ich war entsetzt, als mich alle Welt gefragt hat: Wann kommt denn nun das Zweite? Da war die Kleine grade mal ein Jahr alt! #schock

Mittlerweile fragt keiner mehr, wir haben zum Ausdruck gebracht, daß es wohl kein Zweites geben wird :-)

Bin gespannt, was für Antworten noch so kommen...
Liebe Grüße
little_sophie

Hallo Susanne,

da hast Du ein "brisantes" Thema angesprochen ...

Also ich finde, dass jeder das machen sollte, was er für richtig hält. Ob nun großer Altersunterschied oder kleiner - man muss es selber (und natürlich auch der Partner) so wollen. Einen perfekten Altersunterschied gibt es meiner Meinung nach nicht ... mein Mann ist mit seinem Bruder 18 Monate auseinander und sie sind ein Herz und eine Seele ... eine Freundin von mir ist mit ihrer Schwester 20 Monate auseinander und die konnten z.Bsp. noch nie was miteinander anfangen. Ich denke, dass "miteinander spielen" hängt nicht nur vom Altersunterschied ab, sondern auch von den Charakteren der Kinder. Also alles hat Vor- und Nachteile. Was ich immer so blöd an diesem Thema finde, ist, dass sich die Mütter immer gegenseitig so runterziehen. Das man seinen Weg gut findet und dementsprechend auh vorstellt ist ja klar, aber man muss dann andere Wege auch so hinnehmen.
Ich persönlich könnte mir noch nicht vorstellen, in den nächsten Monaten wieder ein Kind zu kriegen - obwohl ich mir noch ein zweites wünsche und auch oft Sehnsucht danach habe. Meine 1. Schwangerschaft war auch wunderschön und ich vermisse den Kugelbauch, aber irgendetwas hält mich noch davon ab. Aber wiegesagt, jeder, wie er es gerne mag.

Liebe Grüße
Andrea

Hallo!

Meine Töchter sind 25 Monate auseinander, jetzt 34 Monate und 9 Monate alt.
Wir wollten von Anfang an einen kleineren Altersabstand. Ich habe einen Bruder, der 13 Jahre jünger ist als und mit dem ich nicht viel anfangen konnte.
Natürlich ist es gerade anfangs sehr stressig, und meine grosse Tochter war zuerst sehr eifersüchtig, das kann ich nicht leugnen. Aber das hat sich schnell gegeben.
Ich habe auch zuerst das Gefühl gehabt keiner richtig gerecht werden zu können, aber auch das hat sich auch schnell eingespielt. Die Grosse geht seit sechs Wochen dreimal pro Woche in einen Spielkreis, so dass ich mal 2 Stunden nur für die Kleine habe.
Wenn die Kleine schläft, nehme ich mir Zeit für die Grosse. Und seit zwei Wochen spielen sie richtig miteinander, d. h. die Grosse macht vor, die Kleine versucht mitzuhalten. Sehr süss, und es ist so schön sie zusammen lachen zu sehen.
Es ist ohne Frage sehr viel Arbeit, aber wir würden es immer wieder so machen.

Sweety

Ich hätt am liebsten immer Zwillinge gehabt!
Kinder finden es toll, gemeinsam aufzuwachsen.

Ein Problem ergibt sich daraus meist nur, wenn die Mutter zu Überforderung neigt und sich nicht zutraut, 2 Kindern gerecht zu werden.
Ob das wirklich besser ist, wenn die Kinder grösser werden, weiß ich nicht.
Ich bin der Meinung, ein Kind braucht ganz lange viel Aufmerksamkeit und Zeit. Egal, ob es 2, 5, oder 10 Jahre alt ist. Es wird zwar anders, aber nicht unbedingt leichter.

Meine Kinder sind gute 2,5 Jahre auseinander. Ich finde den Abstand toll und kann mit Überzeugung sagen, dass definitiv keins der beiden zu kurz kommt.

Hallo zusammen!

Also ich machs kurz und bündig:

Ich und mein Mann sind der selben Meinung dass wir so schnell kein zweites Kind möchten!

Unsere Tochter ist jetzt 13 Monate alt und ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen so schnell nochmal ein Würmchen zu bekommen.

Wenn Lea in den Kindergarten geht, möchte ich wieder 1 Jahr oder so arbeiten gehen.

Ich bin der selben Meinung, dass man die Zeit mit dem ersten Kind genießen und sich voll und ganz auf dieses konzentrieren sollte.


Jeder hat seine eigene Meinung und das war MEINE ;-)


So dann alles Gute euch allen #klee

Melli & Lea Sophie #baby (*7.3.2005*)

www.unserbaby.ch/leasophie

Hallo Susanne,

ich könnte mir nicht vorstellen noch ein weiteres Kind zu haben, schon garnicht mit einem geringen Altersunterschied. Lukas war ein Schreikind und auch jetzt mit 17 Monaten ist er alles andere als ruhig und einfach. Ein zweites Kind würde neben ihm untergehen bzw ich hätte ein schlechtes Gewissen ihm gegenüber. In unserem Freundeskreis gibt es 2 Familien die nur 15 Monate zwischen den Kindern haben und sie sagen beide es ist die Hölle und sie würden es niemals wieder so machen ( eins war geplant, eins ein Unfall) Die Großen sind noch nicht so weit das sie verstehen das sie manchmal vorsichtig mit den Kleinen sein müssen und sie nicht einfach wie ein Spielzeug behandeln dürfen. Da ich keine Geschwister habe kann ich auch nicht sagen wie es für mich gewesen wäre aber ich denke ein größerer Unterschied ist für die Eltern einfacher, ob es allerdings für die Kinder besser ist ist wohl von Fall zu Fall verschieden.

LG
visilo+Lukas (16.11.04) der auf jeden Fall ein Einzelkind bleiben wird;-)

hi susanne,

ich denke wirklich den perfekten zeitpunkt gibt es wirklich nicht. vor allem ist dabei ja auch immer der blickwinkel des betrachters entscheidend. viele haben hier auch beispiele von "kleinen abständen", die sich stritten wie hund und katz oder "große abstände", die ein herz und eine seele waren, beschrieben.

natürlich bekommt das ältere kind bei geringem abstand nicht mehr die 100% aufmerksamkeit seiner direkten umgebung. aber es bekommt etwas (ein geschwisterchen) dazu. und jedes kind reagiert anders auf den "verlust" und "die zugabe". die psychologen können bestimmt sagen, ob sich ein eher einfaches, liebes kind mit einem "schnellen" geschwisterchen leichter "abfindet", als ein anspruchsvolles, eher zur unruhe neigendes... und dann weiß man aber immer noch nicht, was für einen charakter das "neue" hat (obwohl ja angeblich neben den genetischen einflüssen auch die psych. verfassung der mutter während der ss und geburt dazu beitragen) und wie sich dieses in der konstellation zurechtfindet. selten hat man ja auch einen psychologen direkt zur hand.

wie weit die kräfte der mutter reichen, solche situationen neben den anderen kniffligen, die geringe abstände so mit sich bringen, zu handeln kann sie letztlich nur selbst einschätzen. hilfreich bei der entscheidung ist sicherlich die gewissheit, dass es im falle eines falles z.b. auch omas + opas gibt, die in krisenmomenten aushelfen können und auch wollen.

ich habe ein recht anstrengendes kind und kann mir einen geringen abstand derzeit überhaupt nicht vorstellen. dass ich ihr z.b. vorlese, während ich das kleine stille...eigentlich meine traumvorstellung, aber mit meiner kleinen einfach nicht zu machen. eigentlich war es so geplant...aber...

wie so ziemlich alles im leben: es steht und fällt mit den handelnden personen :-)

liebe grüße, pippilotta + pippipup (*3.2.05)

Ich wollte es auch immer so: 2 Kinder mit 2 Jahren Unterschied. Nachdem ich mit meinem kleinen 1 Tag daheim war, wusste ich: Nein, keine 2 Jahre mindestens 3 Jahre.... und als ich nur Stillprobleme hatte und mein Sohn von Blähungen geplagt war, viel Schrie, spuckte.... hat es sich bei mir gefestiegt das ich nicht vor 3 Jahren ein 2. bekommen werde.

Für mich wäre das nichts und ich muss auch außerdem zugeben:

Ich genieße es, meinen Körper wieder für mich zu haben. Kein Stillen, nicht überlegen was esse ich, was esse ich nicht.... außerdem genieße ich es, das er mit seinen 20 Monaten recht selbständig ist, er mir sagen kann was er will und was nicht, was ihm weh tut etc. Ein 2 Kind möchte ich schon aber nicht jetzt. Wir warten einfach ab, wann ich wieder soweit bin. Wann ich sage "Ja, ich bin bereit für ein 2. Kind" denn es soll auch ein Wunschkind werden, wie mein kleiner

also meine beiden sind auch nur 14 Monate auseinander (war auch so gewollt!) und es läuft sehr gut, sicher ab und zu gibt es mal Tage wo ich nur denke oh Gott aber ich denke das man man immer, auch mit einem Kind. Von Eifersucht ist bei uns nichts zu spüren, eher im Gegenteil, die beiden lieben sich heiß und innig.
Wir wollen auch noch 1-2 Kinder und auch die sollen nicht mehr als allerhöchstens 2 Jahre auseinander sein.
Warum?
-weil ich bis spätestens 32 damit durch sein will (rein für meinen Körper )
- weil ich gerne auch irgendwann so mit Mitte 30 wieder arbeiten gehen will und ich somit vielleicht noch eine Chance habe an einen einigermaßen vernünftigen Job ranzukommen und nicht alles was ich davor gemacht habe "umsonst" war.
- weil die Kinder später alle schön miteinander spielen werden und hoffentlich ein inniges Verhältnis zueinander haben werden.
- weil die meisten Babysachen gleich weiterverwendet werden können, so lohnt es sich auch wenigstens richtig.
- weil die Kinder dann wenn ich Mitte 40 bin alle schon so groß sind, das man auch mal wieder mehr Zeit für sich selber hat und wieder ein wenig freier ist.

So, das ist mir jetzt spontan so eingefallen, mag vielleicht ein wenig egoistisch klingen, ist es sicherlich auch, soll aber nicht heißen, das ich meine Kinder nicht liebe oder nur schnell groß haben will, damit ich wieder Zeit für mich habe, nein, das bestimmt nicht aber so über 10-15 Jahre praktisch immer wieder von vorneanfangen, da hätte ich auch keine Lust drauf, so wie meine Mutter jetzt nach 15 bzw. 17 Jahren nochmal zwei so Nachzügler.

Hallo!
Also unser Sohn ist grade 1 Jahr alt geworden. Ursprünglich ist es geplannt, dass er 3 ist, wenn das nächste Kind kommt. Mein Mann aber spricht mich schon jetzt darüber an :) Aber ich weigere mich. Ich möchte für mich Zeit nehmen, mich erholen, ich bin immer noch angestrengt mit einem Kind und Job (arbeite im Büro von zu Hause und Helfe aus, wenn es nötig ist, im Laden), und Haushalt. Ich will meinen Bauchtanzkurs bis zu Ende machen, Zähne mal mit Anasthesie ;-) bahandeln lassen, usw. Auch für meien Kleinen Zeit nehmen: es ist so toll zu beobachten, welche entwicklungsschritte er macht. Mit zwei hätte ich das nicht geschaft, die Aufmerksamkeit an beiden zu schenken.
Ich habe mit meinen zwei Schwestern 6 und 2,5 Jahre auseinander. Mein Mann mit seinen - 10 und 6. Also die Erfahrung von sehr großem Altersunterschied wollen wir unserem Nachwuchs sparen ;-) , aber zu kurz kann ich das mir auch nicht vorstellen.
Grüsse,
Natascha

Hallo,

also meine beiden sind genau zwei Jahre auseinander (jetzt 5 Monate und fast 2 1/2 Jahre).

Da ich schon beim ersten Kind 35 war, haben wir mit dem zweiten nicht lange gewartet.
Was ich bis jetzt so sagen kann, ist, daß es für die Kinder toll ist (auch so früh schon). Ich selber finde es allerdings auch sehr anstrengend, denn beide Kinder fordern natürlich noch sehr viel.
Wer einen so engen Abstand wählt, ist gut beraten, sich über ein paar Entlastungsmöglichkeiten Gedanken zu machen (Großeltern, Babysitter o.ä.).

Liebe Grüße, Leonia

Hi, meine beiden sind 22 Monate auseinander. Das Mädchen ist fast 2 einhalb und der Junge fast 8 Monate. Wir wollten einen kurzen Abstand, da die Kids dann einfach mehr voneinander haben. Und man nicht nach 4 oder 5 Jahren nochmal von vorne anfangen muss. Unsere beiden verstehen sich super und die Große hat ihre Eifersucht ( die zum Glück nur in sehr geringem Maße vorhanden war ) nie an ihrem Brüderchen ausgelebt sondern wenn dann an mir. Sie hat in den ersten Wochen beim stillen halt oft Unsinn gemach, da sie genau wusste ich kann dann nicht aufstehen und sie davon abhalten. Zu ihrem Bruder ist sie sehr lieb. Sicher legt sie sich auch mal drauf zum kuscheln, da muss man schon aufpassen, aber das meint sie ja nicht böse und weiß es auch einfach nicht besser. Klar muss ich beide Kinder wickeln aber das stört mich nicht.
Und die eine Mama schrieb man hat im Notfall Eltern da, nein, haben wir nicht. Unsere Eltern wohnen 450 km von uns entfernt. Können also definitv nicht mal eben zum Babysitten vorbeikommen. Haben aber eine Nachbarin und meine Schwägerin die ab und an mal aufpassen. Zu oft will ich das aber auch nicht, denn 1. sind es unsere Kinder und wir haben die Verantwortung und 2. hat meine Schwägerin selbst vor 5 Monaten ein Kind bekommen.
Nochmal würd ich persönlich es aber nicht tun ( mein Mann schon, aber da er arbeiten geht muss er nicht den ganzen Tag mit 2 kleinen Kids zurechtkommen, ich bin dann halt alleine und es gibt schon ab und an anstrengende Tage ) hätt ich nochmal die Wahl, würde ich 3 Jahre Altersabstand nehmen. Bereuen tu ich es allerdings absolut nicht. Und ich finde auch nicht, dass ich der Großen was weggenommen habe. Ich liebe sie genauso wie zu der Zeit als der Kleine noch nicht da war und ich habe auch genug Zeit mich um sie zu kümmern.
Seit Januar besucht sie einen Kindergarten bis mittags. So kann ich in Ruhe den Haushalt machen und habe noch Zeit für den Kleinen, nachmittags ist dann eher die Große dran. Klappt nicht immer, aber ich gebe mein Bestes.
Wir haben auch wegen der Arbeit einen kurzen Abstand gewählt, denn so kann ich eher wieder arbeiten gehen. Und wir sind wenn die Kids dann volljährig sind noch jung und können noch vieles machen.
Für uns ist es so wie es ist gut.
Mein Mann hat einen 3 Jahre jüngeren Bruder und eine 10 Jahre jüngere Schwester. Die 3 mögen sich und haben auch schon als Kinder sehr viel gemeinsam unternommen aber ich kenne auch gegenteilige Beispiele wo Kinder mit großem Abstand überhaupt nix miteinander anfangen können, zumindest bis das kleiner Kind alt genug war Sachen zu unternehmen wie Disco und so was.

LG Mäusel