Schnuller... immer wieder streitpunkt.

Unsere Tochter wird nächsten Monat 3 Jahre alt. Bis zum Sommer war der Schnuller ihr standiger Begleiter. Dann haben wir es endlich geschafft und sie gab den Schnuller morgens ab und bekam ihn zur Nacht. Jetzt hat sie seit ca. 3 wochen den Schnuller wieder für sich entdeckt. Lt. Zahnarzt dürfte sie ruhig schnullern. Ich selbst bin wirklich zwiegespalten. Muss der schnuller unbedingt weg. Mein großer hatte ihn bis ca. 3,4 jahren und wir haben ihn dann wirklich mit Gewalt weggenommen. Danach habe ich lange mit mir gehadert und mir Vorwürfe gemacht das es zu früh gewesen ist. Nur wollte in konsequent bleiben und es gab ihn nicht zurück. Ich will diesen fehler nicht nochmal machen.

Auf der anderen seite habe meine tochterund ich soviele Diskussionen bzgl schnuller am tag mit handfesten Wutausbrüchen und ich habe tage dadenke ich es gent nur noch um den schnuller. Sprich alles gut nur der schnuller führt zu Konflikten. Die haben es dann aber in sich.

Kennt das noch jemand? Glg

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Noch nicht, aber ich fürchte es kommt auf uns zu :-)

Was mir auffällt: du schreibst sie hat ihn wieder für sich entdeckt: heißt das, dass ihr Konflikte habt, weil sie ihn nicht abgeben will morgens und zwischendurch es ihr einfällt oder bist du da nicht mehr so konsequent?
Ist es ersteres würde ich vermutlich hart bleiben. Das Ding muss an einem Ort sein wo sie ihn nicht sieht. Ist es zweiteres, dann würde ich nicht diskutieren und ihn geben. Mal so, mal so geht eben nicht.

Sohnemann ist 21 Monate und liebt seinen "Luckel". Von wegen wenn man bei der kleinsten Größe bleibt, dann sind die irgendwann öde... Ich habe mir fest vorgenommen, dass er ihn nach dem zweiten Geburtstag nur noch nachts kriegt. Mal gucken ob ich es durchhalte. Aber solange ich da nicht konsequent bin, bekommt er ihn sobald er fragt. Nur zur KiTa gibt er ihn schon ab. Es ist aber auch das erste wonach er fragt beim abholen :-)

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Mit wieder entdeckt ist folgendes gemeint. Sie hat in der woche der Zeitumstellung einen fieberinfekt und es ging ihr schlecht. Da hat sie den schnuller 3 tage lang auch am tag bekommen wenn sie müde auf xem sofa lag. Aber durch die Zeitumstellung ist sie aktuell tatsächlich schon gegen halb fünf abends k.o. und dann fangen die Diskussionen an. Ich halte durch und bleibe konsequent. Sie bekommt den schnuller erst wenn Schlafenszeit ist. Fazit sie will eher ins bett aber wenn wir unterwegs sind geht das eben nicht. Also habe ich standig Wutausbrüche...

Sie hat ordentlich Ausdauer. Aber ich auch -nur ich bin echt k.o. Im Kindergarten gab es noch nie den schnuller und beim sprechen bestehe ich auch immer auf eine schnullerfreie Aussprache .

Gestern haf sie sich selbst einen schnuller aus dem schrank geholt. Aber da habe ich geschimpft, das der schnuller in den mull5 kommt. Siehe da sie hat ihn tatsächlich in den Müll geworfen. Mal sehen evtl. Schneidce ich mal ein Loch rein. Ich würde mir wünschen es halt mal ohne gewalt bzw. Knall auf fall hinzubekommen.

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Und bestechen mit Schnullerfee und so geht nicht?

VG

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Hallo ne so kenn ich das nicht

Unsere große wollte nie richtig einen. Die kleine hat ab der 9. Woche einen genommen.

Dann wollte die große 2 Monate später auch einen. Ich dachte es ist ne Phase aber sie hat ständig drauf rumgekaut richtig nuckeln Fehlanzeige.

Die kleine hat dann kaum noch genuckelt und die große war ein WE bei Oma. Ohne Nuckel. Da haben wir von heute auf morgen alle weggeworfen. Beide haben ihn nicht vermisst.

Und wenn hätte sich das in ein paar Tagen gelegt.

LG

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Hallo, meine ist 2,5 Jahre und sie kannte den Schnuller nur nachts. Tagsüber war er nie ein Thema, außer sie wurde müde, beim Arztbesuch oder sonstige Ausnahmesituationen. Er war zwar immer dabei, wurde aber so gut wie nie genutzt. Dann hatte ich meinen Unfall und mein Mann hat es schleifen lassen, hat ihn nach dem Aufstehen nicht ins Regal gelegt usw. So und nun will ich wieder in den "Vorher-Zustand".

Es klappt super, ohne Zwang oder Diskussionen. Ich mache den Schnuller nie zum direkten Thema, gebe ihr also keinen Grund zum Ausrasten. Ich nutze etwas anderes, meine Tochter ist ja eine kleine Quasselstrippe (welches Kleinkind ist das nun nicht#zitter)....tja, nur zu dumm das sie keiner mit Schnuller im Mund versteht. ;-). Egal wie deutlich ihre Aussage auch ist, keiner versteht sie (da müssen natürlich alle Beteiligten mitspielen). "Ich verstehe dich nicht, Schnulli raus und auf den Tisch legen." Das funktioniert hier super. Ist das Ding dann draußen ist er auch vorerst schnell vergessen, ich lasse ihn nicht offen liegen und packe ihn weg. Sucht sie ihn dann doch bekommt sie ihn wieder....bis zur nächsten Quasselattacke. Mittlerweile reicht es oft nur zu sagen, wo er ist.
Das einzige was hier wirklich konsequent von allen durchgezogen wird, ist einfach die Tatsache das sie niemand versteht.

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Mein Sohn war ein absolutes Schnullerkind!

Mit 2,5Jahren schlief er bei meinen Eltern und wir haben den Schnuller vergessen da zu lassen.Er schlief ganz problemlos. Also haben wir die Chance genutzt und zu Hause alle Schnuller beseitigt,haben ein kleines Geschenk gekauft und da hin gestellt,wo sonst die Schnuller waren.Ja wir haben der Schnullerfee den schwarzen Peter zugespielt,aber so hat es prima geklappt.Er hat noch 1-2 mal gucken wollen,ob in der Schüssel wirklich keine Schnuller mehr sind und dann war es nie wieder Thema.
Unser Kinderzahnarzt hatte uns auch geraten den Schnuller bis zum 3.Geburtstag los zu werden,da Junior einen leicht offenen Biss hatte.

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GUten Morgen,

ich persönlich würde ihn nur noch Nachts zum schlafen geben, Tagsüber wäre das kein Thema. Meine Tochter ist 2,2 Jahre alt und bekommt ihren Tuti nur Mittags und Abends zum schlafen, es sei denn sie ist seeeehr müde weil sie Krank und knatschig und wenn dann funktioniert hier sehr gut. ... "Bitte, ich versteh dich nicht, mit Tutti im Mund." Sie legt ihn dann auf den Tisch und quaselt weiter, ich räume ihn dann aus der Sicht des Kindes und das Thema ist häufig erledigt. Ich muss dazu sagen, das sie mit ihren zwei Jahren schon sehr gut spricht aber auch wenn nicht, so schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe.

Neulich beim Kinderarzt, war ein junge mit dabei, schätze etwa in dem gleichen alter wie meine Tochter, 2 Jahre, der hatte permanent sie Nuckel im Mund und nachdem Laura mir dann sagte ... Laura ein großes Mädchen, Tuti nur zum heiern. ... Kam von der Mutter des Jungen ... Ja, der XYXX brauch seinen Schnuller immer, er gibt ihn mir mit. #kratz Da hab ich dann gedacht, Konsequent ist def. anders, der kleine hat diesbezüglich die Hose an. DAS nenne ich faulheit und bequemlichkeit der Mutter aber jedem das seine.

LG #winke

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Huhu,

ich finde, in dem Alter reicht es wirklich, wenn der Schnuller nur im Bett genommen wird.
Das hatte ich bei meinen 3 Kids auch so bzw. hatten sie ihn in dem Alter auch teils nicht mehr.

Eine Ausnahme hatte ich bei meiner Kleinen gemacht, die um den 3. Geburtstag herum schlimme Zahnprobleme hatte (Wurzel-Entzündung mit dicker Backe, Zahn mußte am Ende raus, von oben war nichts sichtbar, selbst der Zahnarzt sagte das).
Aber da waren wir quasi auch im Bett.
Das war eine ganz schlimme Woche.

LG
Salo

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Wir sind gerade mitten drin oder auch schon durch mit der Entwöhnung-so genau traue ich dem Frieden noch nicht.

Sohn ist 31 Monta und war Nuckelholiker. Im Sommer lief es super, wir waren viel draußen und da hat er ihn auch nicht vermisst. Aber zum Schlafen musste das Ding her. Als der Herbst kam und wir auch wieder öfter drin waren, hat er ihn wieder häufiger gefordert und auch bekommen. Ich habe an ihm gelernt, dass sich viele Dinge (Fläschen nachts, trocken werden zB) ganz von alleine ergeben und wollte das beim Nuckel auch so. Allerdings war mir das Ding schon lange ein Dorn im Auge, da er sich schon einen leichten offenen Biss entwickelte.

Nun kam uns Oma und seine unbändige Liebe zu Baggern zu Hilfe: Sohn, Oma und Papa im Spielzeugladen. Sohn möchte UNBEDINGT diesen einen Bagger haben. Der Papa hat ihm dann gesagt, dass der Bagger ganz teuer ist und die Oma nicht genug Geld dabei hat. Er müsse seinen Nuckel mir her geben, dann würde es reichen. Er hat ne ganze Weile überlegt und dann der verdutzten Kassiererin den Nuckel hingeknallt. Das war vor 1 1/2 Wochen.

Er fragt immer mal danach, akzeptiert aber dann ganz gut, dass es keinen gibt.

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Er hat ne ganze Weile überlegt und dann der verdutzten Kassiererin den Nuckel hingeknallt.

#rofl

Schön :-)

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Mir war von Anfang an wichtig, dass sie zwar Schnuller anstatt Daumen nimmt, ihn aber nicht tagsüber bekommt bzw. nur zum schlafen.
Wenn man das durchzieht, klappt es ja normalerweise. Wenn ihr natürlich nie durchgegriffen habt, ist das schwierig.
Ich würde ihn wohl einfach wegnehmen.
Unsere ist jetzt zwei Jahre und drei Monate alt und seit einer Woche hat sie keinen Schnuller mehr. Sie hat ihn weggeschmissen. Wäre die Gelegenheit jetzt nicht selber gekommen, hätten wir ihn demnächst auch weggenommen.

Dass der Zahnarzt sagt sie darf ruhig, ist abersoluter Quatsch. Was ist das denn für ein Zahnarzt? Weder Daumen noch Schnuller sind gut für die Zähne. Ich selber habe eine recht große Lücke zwischen Ober- und Unterkiefer weil meine Eltern da nie richtig durchgegriffen haben und ich ewig am Daumen genuckelt habe.

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Ich habe drei Kinder Schnullerentwöhnt. Ich begann damit das es den Schnuller nur noch zum schlafen gab. Ausnahmslos und immer. Nur zum schlafen. Das habe ich recht zeitig angefangen so mit 1,5 Jahren. Unser mittlerer entwöhnte sich einige Zeit später quasi von allein, indem er mir den Schnuller eines Abends hinterher warf als ich aus dem Zimmer ging. Den anderen beiden habe ich mit spätestens 2 - 2,5 Jahren den Schnuller endgültig abgenommen. Bei dem ersten fuhren die Schnuller in den Urlaub .. Und bei der Kleinsten waren sie einfach eines Tages weg. Die ersten Tage war es schwierig gerade abends aber da siegt dann meist die Müdigkeit irgendwann. Das deine Tochter mit drei noch Schnuller "darf" sehe ich anders. Unser ZA sagte immer das er idealerweise bis zum dritten Geburtstag weg ist. Sollte sich bis dahin etwas verschoben haben dann reguliert sich das noch. Mit 4 oder 5 braucht man da meist Hilfsmittel.