Kleinkind

    • (1) 19.03.17 - 19:26

      Anhänglich 15 Monate

      Hallo zusammen :)

      Meine kleine Maus (kam 5 Wochen zu früh zur Welt, falls das irgendwie ne Rolle spielt...) war schon immer sehr Mama-bezogen, hat auch viel gefremdelt, usw.

      Jetzt kann sie seit einem Monat super alleine laufen, seit dem ist sie aber richtig anhänglich...
      Ich meine auch mal sowas gelesen zu haben, dass sie es dann oft sind, also mit dem "Beginn der Freiheit :)".

      Sie ist sonst immer total gerne bei Oma und Papa gewesen, aber im Moment darf ich den Raum nicht verlassen, sie Checkt immer ab, wo ich bin. Am liebsten wäre sie dauerhaft auf meinem Arm...
      Das es mega anstrengend ist, brauch ich natürlich nicht erwähnen.

      Nun bin ich mir etwas unsicher im Umgang damit.
      Natürlich geht es nicht immer, dass ich mich um sie kümmere, manchmal muss eben Papa oder Oma ran.

      Wie würdet ihr damit umgehen? Einerseits weint sie halt richtig arg, und ich merke, dass es ihr "weh" tut, andererseits denke ich auch wieder, sie "muss da durch".
      Versteht ihr wie ich es meine?

      Gab es bei euch auch so eine Phase, als eure kleinen das Laufen begannen?

      Vielen Dank für Meinungen :)
      LG, mery

      • Mein Kleiner ist zwar erst 12 Monate, aber läuft seit knapp 6 Wochen. Er ist momentan auch soooooooo anhänglich und mama-fixiert. Das geht bestimmt schon 3-4 Wochen so.

        Ich habe auch wieder angefangen zu arbeiten und wenn ich nach Hause komme - da ist es auch verständlich, Mama war ja weg - kann ich mir nicht Mal Jacke und Schuhe ausziehen, weil er bestimmt 30min nur an mir kuschelt. Will der Papa ihn kurz nehmen, weil ich aufs Klo muss oder so, dann ist das Geschrei riesig.

        Aber auch wenn ich Zuhause bin. Manchmal sage ich in Sichtweite nur "So, die Mama macht sich Mal nen Kaffee" und schon gehen die Arme nach oben und die Sirene schlägt an.

        Nachts hatten wir so 2-3 Wochen, da durfte ich mich nicht mit dem Rücken zu ihm drehen (meine Lieblingsseite zum schlafen...). Ich musste immer zu ihm gedreht liegen und er hat mir die halbe Nacht an den Brüsten rumgefummelt (oder war es doch mein Mann? ;)).

        Naja, jedenfalls finde ich es auch super anstrengend. Die Phase, des ständigen umpurzelns ist endlich vorbei. Dafür kann ich immer noch nichts Produktives machen, da mein Süßer nur noch kuscheln möchte ;)

        Huhu,
        mein kleiner läuft nun auch immer mehr und was soll ich sagen, es läuft genauso wie bei euch.
        Er war eigentlich immer recht "selbstständig" sobald wir in der Spielgruppe waren war ich abgeschrieben und nun rückt er mir nicht mehr von der Seite. Wenn Oma aufpasst fragt er nur nach Mama und selbst Papa hat kaum eine Chance.
        Ob es jetzt am Laufen liegt weiß ich nicht, aber ich hoffe darauf das es wie so oft nur eine "Phase" ist!

        (4) 21.03.17 - 07:16

        Huhu,

        ich wette das ist das Laufen #rofl

        Mein Zwerg wurde auch ganz übel anhänglich, als er mit dem Laufen anfing.

        Ich bin in Elternzeit und betreue ihn vollzieht, mein Mann ist von 7 Uhr morgens bis 8 Uhr abends aus dem Haus, Großeltern können nur ab und zu am WE übernehmen. Und diese Anhänglichkeit beim Laufen lernen war die schlimmste in seinem Leben.

        Ich konnte nicht mehr kochen, nicht mehr duschen, nicht mehr Putzen, kein Haushalt, kein gar nichts. Früher hat er auch mal so 15-20min allein gespielt, so dass ich einfach auf der Couch saß und mal was am Handy getippt habe. Aber mit dem Laufen lernen kam auch noch schlecht schlafen dazu. Er war dann auch noch extrem schlecht gelaunt. Wachte wochenlang um 6 Uhr morgens auf, hielt die Mittagsschläfchen minimal, wollte abends nicht ins Bett und hing ganzen Tag an mir. Ich ging am Stock. Und als es vom wackeligen laufen wirklich entspanntes freies Laufen wurde schlief er auf einmal wieder normal und hat schlagartig aufgehört zu jammern und zu klammern!

        Ich kann dir keinen wirklichen Tip geben. Nur: "Ich kenne das!" Ich weiß wie anstrengend das ist. Für mich war das die anstrengendste Zeit bis jetzt.

        Schau, dass du dir Auszeiten verschaffst.

        Ah und in Bezug auf das Kind: Ich habe meinem Zwerg so viel Nähe gegeben, wie es ging. Hab viel mit ihm gespielt, ihm viel vorgelesen, wir waren viel spazieren. Aber an bestimmten Stellen blieb ich lieb aber konsequent: "Nein Schatz, Mama muss sich Frühstück zu bereiten, dann bin ich für dich da" oder "Nein Schatz, erst putze ich mir die Zähne, dann nehme ich dich auf den Arm!"


      • Das wird dir jetzt nicht helfen, aber diese Phase geht bei uns so, seit der Kleine 9 Monate alt ist. Inzwischen sind wir bei 13 Monaten angekommen und kein Ende in Sicht. Bei uns hilft nur schreien lassen und hinterher trösten. Denn er lässt mich sonst nicht mal was essen... 10 Kg gehen mir auch in der Trage schnell auf den Beckenboden (schwanger). Auch keine Alternative also. Ich hoffe, dass das mit dem Laufen auch bald mal durch ist xD

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