Kleinkind

    • (1) 19.06.17 - 21:28

      Was braucht man für ein 1Jähriges Mädchen

      Hallo, mit unserem Kinderwunsch hat es nicht so geklappt wie wir es uns gewünscht haben. Bin 32 und mit meinem Mann seit 13 Jahren zusammen. Vor fast 5 Jahren haben wir unseren 9 Jährigen Neffen als Pflegefamilie aufgenommen. Da ich Erzieherin bin, haben wir uns entschlossen ein weiteres Kind als Erziehungsstelle aufzunehmen.

      Jetzt mein Anliegen:
      Wir haben die Möglichkeit ein 11 Monate altes Mädchen aufzunehmen. Als Erzieherin weiß ich ungefähr was man als Eltern alles so braucht, aber mir fehlt halt noch ein bisschen Ahnung. Da es sehr schnell gehen kann mit der Aufnahme, will ich gerne gut vorbereitet sein.

      Was brauche ich alles?
      An was muss ich denken?

      Immer her mit euren Infos Tipps und Tricks!

      Vielen dank schon jetzt einmal an euch.

      • Ich schreibe dir was mir spontan einfällt...

        - Hochstuhl

        - Wickelkommode
        - Gitterbettchen
        - Bettwäsche
        - Buggy oder Sportwagen
        - Je nach größe Kindersitz oder bei Kleinen noch eine Babyschale
        - Kinderbesteck und Tellerchen
        - Klamotten
        - Creams und Waschsachen
        - Schlafsäcke für Nachts
        - Schnuller
        - Destilliergerät

        - Tür- bzw. Treppenschutzgitter

        Ach ja, und viel Liebe und Ausdauer :-)


      Hallo,

      mh, denke, das ist recht verschieden, zB ob du noch einen Wickeltisch möchtest, viele wickeln in dem Alter eher auf dem Boden oder Bett, da es ja kein kleiner Säugling mehr ist, aber eine Kommode oder Schrank für die Kleidung, ein Bett, unser Sohn schläft mit 2 noch im normalen Gitterbett. Auch Schlafsack ist Geschmackssache, unser Sohn schläft noch mit, wobei wir jetzt im Sommer mal auf eine Decke umstellen wollen. Dann eben Kleidung: Schlafanzüge, kurze Hosen, Bodys, lange Hosen, Sommerkleidchen, Socken, Shirts, Pullis, Jacke, Sandalen, geschlossene Schuhe (falls das Mädchen schon läuft!), denke von der Größe müsste 80/86 passen, aber da würde ich lieber nachfragen, Regensacken, Gummistiefel, Hausschuhe, Sonnenhut usw.. Klar, Windeln, Feuchttücher oder Waschlappen, Windeleimer, Wickelunterlage (falls du das möchtest), Zahncreme, Zahnbürste, Schwimmwindel, Creme/Duschgel. Ein paar Spielsachen vielleicht, Bücher, Klötze, Kugelbahn, Nachzieh/Schiebetier, Krabbeltunnel, wenn ihr einen Garten habt einen Sandkasten, Schaukel oder so. Einen Hochstuhl, Geschirr, Besteck, Lätzchen usw. Autositz (je nach Gewwicht, noch Gruppe 0 oder schon 1) und Buggy / Kinderwagen und/oder Tragehilfe, falls du so was möchtest. Wie gesagt, denke einiges ist einfach Geschmackssache, ob man das "noch" will/braucht.

      Alles Gute für euch!

      Hallo,

      Von den bisher genannten Dingen haben wir, als unser Sohn 1 wurde folgendes nicht mehr gebraucht:
      Schlafsäcke, denn Schlafsack anziehen war zu dem Zeitpunkt ein Kampf. Er schläft mit Body, Schlafanzughose und Decke. Schnuller haben wir nur zum Draufrumbeissen beim Zahnen. Ich denke aber mal, dass das Mädchen schon ein paar persönliche Sachen mitbringt z.B. ihren Schnuller. Wahrscheinlich musst du dann auch diese Marke nachkaufen.
      Wir hatten nie ein Destilliergerät.

      Mit eins hat unser Sohn auch keinen Brei mehr gegessen, daher wurden Breiwärmer und Breischüsselchen auch aus dem Haushalt verbannt.
      Mit 1 hat unser Sohn sehr gut unser Essen mitgegessen, mit den Händen und mit dem Löffel. Du brauchst Lätzchen oder bindest dem Mädchen vielleicht am Anfang Geschirrhandtücher um den Hals.
      Mit 1 trug unserer Windeln Größe 4. Du brauchst ca. 5 pro Tag. Statt Feuchttüchern haben wir Waschlappen (aus Molton, nicht aus Frottee). Ein Windeleimer wäre noch gut.

      Es gibt so vieles, was man braucht und was den Alltag erleichtert. Ich erzähl einfach noch ein paar Sachen, die wir täglich gebraucht haben:

      - Anti-Rutschmatte für die Badewanne / Dusche
      - Babyphone
      - Hocker (da stelle ich meine Füße drauf, wenn das Kind auf meinem Schoß sitzt zum Essen)
      - Steckdosensicherung, Putzmittel unerreichbar stellen, Türstopper (weich, aus Gummi)
      - Teppich, Bodensitzkissen, weil man ständig ... nur noch!!! auf dem Fußboden sitzt und spielt.

      Spielzeug ab 1:
      Rutschauto, Stapelbecher, kleiner weicher Ball, Bücher mit Schiebern.

      Ich wünsche euch viel Glück!
      LG

      Vielen lieben dank. Die Anteilnahme ist echt super und es sind einige Sachen dabei die nicht auf meiner Liste waren. Danke an euch alle.

      Jetzt heißt es für mich abwarten und Tee trinken. Aber das schaff ich auch noch. Wir werden diese Woche bescheid wissen. Dann wie es mit der Kleinen losgeht. Ich freue mich schon total drauf. Endlich geht mein wunsch in Erfüllung.

      Nur kurz für die, die es wissen wollen. Wir haben uns gegen Absorption entschieden, weil jede Trennung von Kinder von ihren Eltern Spuren hinterlassen. Mal mehr, mal weniger.Das kann früh oder später zu Problemen in der Entwicklung oder in der Beziehung kommen. Aus dem Grund sind wir Pflegeeltern und mir ist es wichtig das die kleinen immer wissen das sie unsere Kinder sind aber auch woher sie stammen. Und wenn es kompliziert wird hat man das Jugendamt immer an seiner Seite und kann Fragen stellen oder um Unterstützung bitten. Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht und eins ist immer wichtig. Kommunikation.

      Also bis dahin und gerne noch mehr Infos.

      Lg Cessy

      • Liebe Cessy,

        Ich wünsche euch alles gute für die bevorstehende spannende Zeit! Ich bin selbst Adoptivmama eines kleinen Mädchens - sie ist mit 5 Monaten zu uns gekommen und wird jetzt bald 2. Sie ist das beste was uns je im Leben passiert ist und wir sind unglaublich froh diesen Schritt gewagt zu haben.

        Brauchen wirst du neben den genannten Dingen vor allem Zeit und Geduld, denn mit 11 Monaten ist das eine große Veränderung für die Maus... Nimm sie so an wie sie ist, sie hat ihre Geschichte....

        Liebe Grüße, Freddy

        • Danke für deine Worte. Ein bisschen Angst hab ich bei der Sache. Angst vor fehlern und ob ich alles so im griff habe wie ich mir es Wünsche. Aber was ich weiß ist, das ich eien ganz tollen Verein habe und der hat uns auch schon bei unserem großen geholfen.

          • Weisst Du denn etwas von dem Kind? Warum wurde oder wird es zum Pflegekind?
            Hat es traummatische Erlebnisse gehabt?

            Hi,
            Auch ich würde dir zu einer Trage raten bzgl. der Bindung, und den Hinweis das das kleine Mädchen aller Wahrscheinlichkeit nicht altersgemäß entwickelt sein könnte.

            Im Nachhinein würde ich heute ein Babyphone mit Kamers kaufen. Unser Pk lag im Bett und hat keinen Ton von sich gegeben ich bin immer hin um zu schauen ob er wach ist oder schläft. Er kannte es nicht anders.
            Viel Erfolg und ein Pflegekind aus der Familie ist noch etwas anderes als ein Pflegekind aus einer Drittfamilie.
            Lg

    (15) 20.06.17 - 09:18

    Bin auch Pflegemutter. Als unser kleiner zu uns kam war er 9 Monate. Sehr geholfen hat mir eine Trage. So konnte ich ihn, trotz grossem Gewicht, gut tragen und das hat beim Bindungsaufbau gut geholfen.

    LG

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