Kleinkind

    • (1) 12.10.17 - 22:12

      Unflexibel

      Hallo,

      Vermutlich ist alles altersbedingt, aber vielleicht kann mir doch irgendjemand einen guten Ratschlag geben.
      Mein Sohn ist so furchtbar unflexibel und leider erfordert unser Alltag eben manchmal etwas Flexibilität.
      Mein Mann und ich arbeiten beide gleich viel, teilen und hol und bringzeiten im Kindergarten auf - aber eben spontan und nicht planbar. Regelmäßig stürzt das aber meinen Sohn (28 Monate) aber in eine tiefe Krise und lässt sich nur schwer lösen. Er erwartet also beispielsweise Papa holt ihn bei Oma ab, stattdessen bin ich da...das wirft ihn derart aus der Bahn, das man ihn in seiner Wut und Ärger nur schwer helfen kann. Oder Mama bringt die Jungs morgens, anstelle von Papa, etc.
      Ich versuche schon so wenig "Versprechungen" wie möglich zu machen, aber vielleicht gibt's ja hier noch andere gute Erfahrungen?

      Danke Euch
      #winke


      Na ja, gerade kleine Kinder brauchen Regelmäßigkeit und vorhersehbarkeit. Das gibt Ihnen Sicherheit. Sie brauchen klare Strukturen und Regelmäßigkeit um sich sicher und aufgehoben fühlen zu können. Verlässlichkeit ist das allerwichtigste für Kinder. Nur so können Sie vertrauen fassen. Von daher seid ihr gefragt. Ihr dürft von eurem kleinen Kind nicht erwarten, dass es sich euch anpasst. Viel mehr müsst ihr euch seinen Bedürfnissen nach Regelmäßigkeit anpassen.

        • Was ich meinte ist, dass ihr es einfach nicht bringen könnt, ständig spontan umzuplsnen und zu erwarten, dass das eurem Kind nichts ausmacht. Wenn ihr vorher sagt xy holt dich ab, dann wird das auch so gemacht. Ein Kind BRAUCHT verlässliche Aussagen. Ihr könnt nicht erwarten, dass euer Kind flexibel ist. Und im vorzuwerfen, er wäre unflexibel, zeigt einfach, dass ihr keinerlei Verständnis für kindliche Entwicklung habt und nicht sehrn wollt, was euer Kind brsucht: verlässliche Aussagen.

          • Ich werfe ihm nichts vor ;-)
            Er möchte aber einfach lieber das Papa ihn abholt und wenn das nicht der Fall ist stürzt ihn das in die Krise. Das ist unser eigentliches Problem vielleicht habe ich mich da Missverständlich ausgedrückt.

    Ist bei uns ähnlich wenn es darum geht von der Oma abzuholen. Am liebsten macht das immer der Papa - geht aber nicht. Fix Zusagen geht auch nicht immer.

    Wir sagen dann immer "Thomas" kommt dann und holt dich ab. Thomas ist ihr ein und alles ein Teddybär. Wenn dann "nur" ich bei der Oma auftauche freut sie sich manchmal so über ihn das sie auch mit mir vorlieb nimmt. Klingt vllt etwas albern aber klappt ganz gut und in 80% der Fälle darf dann auch ich als Begleitperson herhalten ohne Protest 😜

Hey,

ja das ist Alters- und Kindabhängig. Die allermeisten Kinder sind aber so, dass sie solche spontanen Änderungen einfach nicht so gut wegstecken. Ich würde versuchen, dem Kind immer mitzuteilen, wer kommt. Auch wenn er lieber Papa gehabt hätte, so wusste er zumindest von vornherein, dass dieser nicht kommt.

Liebe Grüße

Hallo!

Wir besprechen am Abend vorher im Bett wie der folgende Tag geplant ist und bevor wir unsere Tochter abgeben wird auch noch mal reflektiert wie es läuft. Zu 99% klappt das wirklich sehr gut, auch wenn sie trotzdem mal sagt, dass sie keinen Bock hat zum Tagesvater zu gehen oder dass Oma sie abholt. Trotzdem ist sie entspannt, weil sie vorbereitet ist.

Im Übrigen hat unsere Tochter durch meine Schichtarbeit auch null Stabilität, sie ist oft mehrere Tage die Woche über mit mir zuhause, wird nie von denjenigen abgeholt, der sie bringt und sehr oft arbeite ich am We und bin gar nicht greifbar. Aber es funktioniert trotzdem und ich denke nicht, dass es ihr an Sicherheit fehlt oder sie darunter leidet, solange wir sie ernst nehmen und auffangen in Situationen, in denen sie mal nicht so gut drauf ist, weil Mama schon wieder den 8. Tag zum Spätdienst muss oder spontan abends noch auf Arbeit fährt.

Versprechungen mache ich allerdings sehr viele! ZB wenn ich sie zum Tagesvater wegbringe, dass sie am nächsten Tag mit mir zuhause bleiben kann und wir den Tag nur für uns haben. Ich glaube sie kann das schon wirklich gut verstehen und wacht dann tatsächlich oft morgens auf und jubelt laut “mit Mama zuhause bleibeeeeeen“! :-D

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