Kleinkind

    • (1) 14.11.17 - 22:28

      Manchmal einfach überfordert...

      Hallo...

      Ich weiß gerade nicht wohin mit mir und so richtig zum Reden habe ich niemand... vielleicht niemand, der meine Probleme ernst nehmen mag. Ich bin Mama 2er wunderbarer Kinder. Sie sind so rein und das größte Geschenk überhaupt. Ich bin unendlich dankbar. Meine Große ist in ein paar Monaten 3. Sehr sensibel, Mama-Kind, ziemlich intelligent für ihr Alter, sehr empathiefähig und verständnisvoll. Die Kleine mit ihren knapp 8 Monaten ein kleiner stets lächelnder Wirbelwind. Einfach herrlich die 2... zusammen unschlagbar. Dann haben wir noch einen großen quirligen 40 kg Hund, der mit stetigem Alter kein bisschen ruhiger wird. Die Mädchen lieben ihn und er sie. Mein Mann unterstützt, wo er kann und macht wirklich viel - jedoch meist nur am Wochende. Omas und andere Verwandte/Bekannte in der Nähe haben wir keine. Nur eine Tagesmama für die Große 3 x die Woche. Alles gut soweit... nun komm ich... ich fühle mich irgendwie nicht mehr ich selbst. Ich lebe mit meinen Kindern bedürfnisorientiert und ich liebe es. Mir ist bewusst, dass man nicht immer gerecht werden kann... aber in einigen Situationen fühle ich mich hilflos und sicher auch überfordert... ja irgendwie neben mir stehend. Ich meckere neuerdings oft mal die Große an oder habe sie bereits einige Mal auch am Arm gepackt. Kinder tun nie um zu ärgern oder was böswillig... das weiß ich... escsind Situationen wie heute wo mir dann quasi die Hutschnur platzt und ich auch laut werde... um einfach der Situation Herr zu werden... Bsp. beim Spazierengehen: Große nörgelt, will nicht laufen, Kleine auf dem Arm, weil weder Manduca noch Kinderkarre ihr gefallen - gibt Geschrei - also knapp 9 kg auf dem Arm, Hund an der Leine und zieht uns fast über die Straße, weil er ne Katze sieht... ich fing an laut gegenüber dem Hund zu werden und zerrte an ihm... Kinder waren dabei. Gestern ging es ums Einschlafen: Legte die Kleine mittags hin (total müde) und bat die Große mir kurz Zeit zu geben... gab ihr Aufgaben (möge Sachen für ihre Puppe holen oder Bücher zum Anschauen holen)... sie rannte bei uns ins Zimmer bzw schrie rum, Kleine dann auch... nix mit Ruhe... ich wurde nach mehrmaligem Bitten und Auffordern laut ihr gegenüber und hatte sie dann fester am Arm. Mir tut es unendlich leid, weil ich so bin und ihr gegenüber mehr als unfähr werde. Fühle mich so schlecht. Entschuldige mich auch bei ihr-keine Frage... ich komm mir dann vor wie ein Monster... Das sind lediglich solche Situationen... wo ich eben beider Kinder nicht die Bedürfnisse befriedigen kann (Schlafen die eine und Spielen die andere)... das ist nur un letzter Zeit (ca. 4 Wochen) so...

      Es ist nun doch länger geworden... tat aber gut es niederzuschreiben...
      vielleicht brauche ich professionelle Hilfe... fühle mich elend wie es derzeit aus dem Ruder läuft.

      LG von der nachdenklichen whoiselsa

      • Hallo,
        Dass wir manchmal überfordert sind oder uns so fühlen, ist denke ich recht normal bzw "gehört mal dazu". Du schreibst, die Situation sei noch nicht immer sondern erst ein paar Wochen so. Ich könnte mir vorstellen, dass das ganze, vor allem das Thema Schlafen, eine Phase ist, die nun sowohl für dich als auch für die Mädels anstrengend ist. Deine Kleine schläft mit ihren 8 Monaten nun weniger tagsüber als zuvor und fordert deine Aufmerksamkeit umso mehr ein. Das ist für die Große eine erhebliche Umstellung, mit der sie aufgrund ihrer Sensibilität erst noch umzugehen lernen muss. Versuche dir am Wochenende bewusst mal Freiräume für dich zu schaffen um durchzuatmen und suche auch noch mal das Gespräch mit deinem Mann. Wäre es eventuell eine Möglichkeit, dass er einen Monat Elternzeit oder spontan Urlaub nimmt?

        Du musst dich nicht schlecht fühlen, weil du dein Kind angemeckert hast. Wir sind alle nur Menschen und jedem von uns geht es msl so. Ausnahmslos jedem. Und ich finde auch nicht, dass du sie ungerechtfertigt angemeckert hast. Du hast die um etwas gebeten, sie hat nicht gehört. Zwar nicht mit Absicht aber Fakt ist, sie tat nicht das, was sie sollte. Natürlich wird msn da mal lauter. Ist doch nichts schlimmes. Nein, das ist normal und gerade weil du kaum Unterstützung im Alltag hast auch vollkommen verständlich. Du hast nichts falsch gemacht, du darfst msl laut werden, du musst auch mal schimpfen. Erziehung ist nie, wirklich NIE, ohne mal laut werden und mal mit dem Kind schimpfen machbar. Mach dir doch keine Vorwürfe. Und dein Kind verzeiht. Kinder verzeihen ihren Eltern, sie wird sich in 3 Monaten nicht mal mehr an eintn der Vorfälle erinnern. Du hast jeden tag die Chance, neu anzufangen, es besser zu mschrn als am Vortag. Und wenn mal ein tag besonders schlimm war, was sollst? Der nächste Tag wird besser. Alles ist gut.

        Vielleicht ist jetzt einfach der Punkt gekommen, an dem du dich besser sortieren mußt.

        Bedürfnisorientiert hin oder her, gerade die Situation mit dem Hund zeigt doch deutlich, das das Ganze auch seine Grenzen hat. Nämlich dann wenn es gefährlich werden kann. Du bist ausgerastet weil dir eigentlich klar ist, was du da gerade veranstaltest. Ja, in der Tat unfair gegenüber den Kindern....und dem Hund. Ganz ehrlich, mit einem unzuverlässigen 40kg Brocken an der Leine könnte ein Baby in der Trage /im Wagen so viel meckern wie es wollte. Da hat einfach ein "gesicherter" Spaziergang Priorität. Du würdest doch auch nicht dein Kind im Auto auf den Schoß nehmen, nur weil es den Sitz gerade nicht so prickelnd findet?

        Bei der Schlafsituation erwartest du einfach zu viel von einem nicht mal 3jährigem Kind. Wenn es bisher so geklappt hat, super. Aber wenn es jetzt nicht mehr so funktioniert, dann mußt du dir halt was anderes einfallen lassen.

        Bedürfnisorientiert erziehen hat einfach seine Grenzen. Diese mußt du dir klar machen und auch setzen. Du kannst es niemals ständig und allen recht machen, das ist auch nicht das Ziel. Kinder nehmen auch keinen Schaden, wenn nicht jedes Bedürfnis sofort erfüllt wird. Die Kinder entwickeln sich ja auch weiter, Baby wird mobiler, Kleinkind fordernder.

        Setz dich doch mal in einer ruhigen Minute hin und überlege dir, was du anders haben willst. Setz dich nocheinmal richtig mit bedürfnisorientierter Erziehnung auseinander. Ich habe einfach das Gefühl, das du da etwas in den falschen Hals bekommen hast und deswegen bist du jetzt einfach frustriert. Ist ja nichts schlimmes, geht doch jedem mal so. Nur wenn man merkt, das es wie bisher nicht mehr funktioniert, dann muß halt eine Änderung her.

        Das ist doch eigentlich auch das, was ein Leben mit Kindern ausmacht....ein ständiger Wandel, ständige Veränderungen. Frust kommt doch eigentlich nur auf, wenn man sich auf etwas zu sehr versteift, etwas mit biegen und brechen durchziehen möchte. Das die Kinder auch mal etwas Frust abbekommen, das ist doch auch nur menschlich. Niemand erwartet von einem das man perfekt ist, meistens stellt man sich selber diesen extrem hohen (unerfüllbaren) Anspruch. Frustfalle!


      • Hallo whoiselsa,

        du brauchst keine professionelle Hilfe, du verhältst dich einfach ganz normal, wie jeder Mensch mit Nerven und Gefühlen.

        Du darfst auch mal laut werden, wichtig ist die Entschuldigung, wenn du ungerecht warst.
        So lernen Kinder, dass man auch mal sauer aufeinander sein kann, sich aber dennoch wieder verträgt und sich immer lieb hat. Warst du berechtigt laut oder wütend, reicht auch eine Erklärung, warum du gerade so wütend warst. Wenn Kinder sich streiten, kloppen sie sich auch manchmal regelrecht die Köpfe ein und 10 Minuten später spielen sie wieder miteinander, als wäre nichts geschehen.

        Deine "Große" ist mit knapp drei Jahren so gar nicht groß ;-) Du sagst in wenigen Monaten wird sie 3, also ist sie mitten in der Autonomiephase, nicht hören wollen und den eigenen Willen entwickeln, gehört einfach dazu. Sie lebt im Hier und Jetzt, ihre Bedürfnisse stehen für sie an erster Stelle. Dein Kleiner mit seinen 8 Monaten macht auch gerade einen Entwicklungssprung, alles gar nicht so einfach unter einen Hut zu bringen.
        Bedürfnisorientierte Erziehung ist wunderbar, aber hat auch ihre Grenzen, nämlich wenn du damit an deine Grenzen kommst.

        Schnappe dir in einer ruhigen Minute, am besten wenn der Kleine schläft, deine Tochter und spreche mit ihr. Versucht gemeinsam einen Weg zu finden, vielleicht nach dem Motto: "Bitte lese ein Buch oder spiele leise, bis dein Brüderchen schläft, danach habe ich dann Zeit nur für dich und wir spielen etwas Schönes zusammen". Wird nicht immer klappen, aber Reden hilft, auch mit kleinen Kindern. Sie verstehen oft mehr als wir glauben.
        Für den Hund: besorge dir eine Hüftleine, dann hast du die beide Hände frei und den Hund besser unter Kontrolle. Wenn er häufig an der Leine zieht (Hunde werden gerne mal halsstarr, gerade bei der Größe eures Hundes), empfiehlt sich die Anschaffung eines Halti, erleichtert vieles und der Hund ist leichter zu kontrollieren.

        Für dich: schaffe dir kleine Entspannungsinseln, sei es abends mal ein gemütliches Bad, Entspannungs-/Atemübungen, vielleicht auch ein wenig Yoga, Sport oder was du gerne zum Ausgleich machst.

        Du bist ein Mensch und keine Maschine, niemand kann immer funktionieren, wenn die Akkus nicht aufgeladen werden. Im Moment bist du schlicht ein wenig überfordert und das darfst du sein. Lasse es für dich zu, dass nicht immer alles perfekt läuft. Du setzt sehr hohe Ansprüche an dich und bist böse auf dich, wenn du die nicht erfüllen kannst. Das musst du nicht sein. Alles ist gut, deine Kinder lieben dich und du gibst alles was du kannst. Vor lauter Liebe und perfekt sein wollen, vergisst du einen ganz wichtigen Teil deiner Familie, dich selbst.

        Ich finde es prima, dass du dich einfach mal alles raus lässt, das ist wichtig und gut. Spreche mal mit deinem Mann, vielleicht kann er wenigstens am Wochenende mal eine Stunde oder zwei mit den Kindern raus und dir so etwas Ruhe verschaffen, um dich wieder zu erden.

        Ansonsten bleibt mir, als Mutter von 3 Kindern mit Hund und jetzt als Oma eines quirligen 2jährigen: einfach mal ins Chaos reinfallen lassen und laut lachen :-D Gerade das unperfekte und chaotische ist so spannend am Elternsein und darf sein.

        Liebe Grüße

        omamufu

        Ach was du brauchst keine professionelle Hilfe. Du bist n Mensch - was soll da therapiert werden. Sollst du zu einer Maschine werden.

        Bedürfnisorientiert leben wir auch - das bedeutet aber ebenso auch die Bedürfnisse von uns Erwachsenen wahrzunehmen und ggf. einzufordern. Denn mein Kind soll nicht nur lernen eigene Grenzen wahrzunehmen und einzufordern - sondern auch, dass manchmal andere Bedürfnisse höhere wiegen als seine. Mir kann KEINER glaubhaft sagen das er noch NIE gegenüber seinem Kind mal laut geworden ist, die Fassung verloren hat und Dinge getan hat, die man im nachhinein bereut. Im günstigsten Fall ist es nur sowas wie bei dir... im WorstCase rutscht tatsächlich mal ne Hand aus. Alles schon erlebt, gesehen oder manches auch selbst gehabt. Gehauen hab ich ihn aufgrund der eigenen überschrittenen Belastbarkeitsgrenzen nie, aber ich hab ihn schon herrisch angeschnauzt das er doch endlich mal die Klappe halten solle weil er mir gehörig auf die Nerven geht (wenn das Kind den GANZEN Tag schon non stopp am nölen ist, nur getragen werden will und nicht eine Sekunde zufrieden ist am Tag und egal was du magst - das nölen hört nichta uf)... ja Kinder haben schlechte Tage und wir auch. Wenn beides am selben Tag stattfindet - ist ein Knall vorprogrammiert. Ich entschuldige mich bei meinem Kind auch im nachhinein, wenn ich wieder bei Sinnen bin und merke was ich hier eigentlich für nen Mist gemacht habe. Aber ganz ehrlich... meine Entschuldigung ist aufrichtig und ehrlich gemeint und ich finde es wichtig das vorzuleben - denn wie sollen Kinder sonst lernen sich für eigenes Fehlverhalten reumütig zu zeigen. Aber ich habe nicht vor etwas an der Situation zu ändern, da sowas nur punktuell selten vor kommt und menschlich ist. Ich will ihm nicht vorleben das ich "nur" weil ich ne Mutter bin eine eierlegende Wollmilchsau bin, die nie Fehler macht. Manchmal ist es sogar gut wenn ein Kidn auch lernt, dass selbst geliebte Personen aufgrund überschrittener Grenzen diese energisch und nicht gerade nett einfordern. Woher sollen sie sonst wissen das sie zu weit gehen. Wie sollen sie sonst lernen aus dir zu lesen ab wann ggf. bald das Kraut ausgeschüttet wird. Ich hab als Kind dadurch auch gelernt auf Signale meiner Mutter (wenn sie nen schlechten Tag hatte) rücksicht zu nehmen und sie zu schonen mit kindlichem Nervverhalten. An Tagen wo sie resistenter war - hab ich dann eher mal übertrieben, weils besser drin war und anhand ihrer Körpersprache schon gemerkt, ab wann ich zu weit gehe. (Hände in die Hüfte gestützt und grummeliger Gesichtsausdruck.) Wenn ich Kinder in ner Blase groß werden lasse und sie nie auch mal negatives Feedback bekommen, lernen sie auch nicht welche Folgen Grenzüberschreitung haben kann... nämlich ein saures Gegenüber. Das ist besser als seine Emotion zu überspielen und zu schlucken... denn dann lernen Kinder nie was deine Grenzen sind oder lernen nie gewisse kontinuitäten einzuschätzen wenn es mal nervig ist und mal ok.

        Wichtig ist hier eher für dich Raum zu schaffen, Kraft zu tanken, dass solche Momente zur Seltenheit zählen und nicht zum Alltag. Mach mit deinem Mann einfach einmal im Monat für jeden von euch einen Nachmittag wo ihr raus geht alleine... ob es Bummeln ist ohne Familie, Freunde treffen und ratschen, in die Sauna gehen zum entspannen.... ne runde mitm Rad fahren um den Kopf frei zu bekommen oder nur auf ner Parkbank zu sitzen und Bäume anzustarren. Einfach das jeder im Monat mal so 5-6 Stunden hat die nur ihm selbst gehören zum Kraft tanken. Du hast offenbar kein Raum um Energie für dich aufzuladen und in Folge dessen fällt dir die Decke aufm Kopf. Das ist eigentlich die einzige Therapieform die ich dir raten würde... den Kopf frei bekommen.

        LG Küken mit Kuba

      • Hallo,

        ich habe nur einen Moment Zeit, möchte dir ber trotzdem gerne antworten. Ich befand mich in einer ähnlichen Situation wie du in der ich dann erkannte: ALLE haben (ein Recht auf) ihre Bedürfnisse. Auch der Hund und natürlich eben auch du.
        Wenn meine Lütte jetzt zu Beginn des Spaziergangs weint weil sie nicht in die Karre will ist es eben so. Sie darf an der Straße auch nicht laufen wenn der Hund dabei ist, erst im Wald. Ich führe einen wilden Hund, Tragen von ihr ist ausgeschlossen.
        Ich kann ihr trotzdem empathisch begegnen und eine Wiese ansteuern auf der dann wieder alle zufrieden sind!

        Mamas haben Grenzen, zum Glück! So haben die Kinder die Chance die Bedürfnisse von anderen akzeptieren zu lernen, genauso wie den Umgang mit Frust und Wut. Sonst wäre ihre Welt doch deutlich ärmer denke ich.

        Ich hoffe meine schnellen Zeilen machen Sinn für dich.

        Viele Grüße und alles Gute!!

        Ich erkenne jetzt soweit keinen Fehler. Ich kann mit Bedürfnissorientiert nix anfangen. Ich bin eher die mama mit " klar strukturiert, Regeln und kein dutzi dutzi betteln "

        Jeder ist mal überfordert, wird mal lauter, wir sind Menschen.

        Wenn einen gewissen Situation überfordern muss man versuchen diese zu ändern.

        Ich würde zum Beispiel nie mit kleinkind, Baby und 40 kilo hund so einfach ohne alles unterwegs sein. Baby wird getragen, ein fast 3 jähriges kind läuft noch nicht so zuverlässig, hat mal keine Lust oder bockt. Und dazwischen der hund.
        Beim Thema schlafen müssten bei mir beide Kinder sich hinlegen und ich dazwischen. Der kleinen evtl leise was vorlesen, kuscheln oder wie auch immer. Eine Stunde wird geruht. Ansonsten ist es schwierig von einem kleinen kind ruhe zu erwarten. Verstehen tun sie es zwar aber mit der Einhaltung ist schwierig

        Einfach dem Kind erklären.warum man wie reagiert und sich definitiv entschuldigen.das Kind nimmt sonst alles persönlich.da es mit dieser Emotion nicht umzugehen weiss. Dies wiederum ist nicht förderlich für das Selbstwertgefühl.

        • (10) 15.11.17 - 20:34

          Mache ich jedes Mal, wenn es ungerechtfertigt oder nicht angemessen war. Das sage ich auch und erkläre ihr, dass es mein Überreagieren war. Das ist mir auch sehr wichtig und liegt mir am Herzen.

      Danke an alle Mamas, die mir antworteten. Ich hatte Pippi in den Augen, weil ich so viel positive Kritik/Texte/Anregungen/Tipps bekommen habe. Hat mich sehr überrascht.
      Ihr seid einfach toll und ich kann hier einiges für mich daraus ziehen bzw umsetzen.

      Es gibt solche Phasen! Man kann nicht immer nur ausgeglichen und pädagogisch besonders wertvoll sein! Kinder müssen auch die Erfahrung machen, dass auch bei Großen mal der Kaffee auf ist! Im "echten" Leben wird das auch mal auf die beiden zukommen ... Sie werden erleben, dass Menschen nicht immer tuefenentspannt alles hinnehmen! Ich fürs nur wichtig den Kids das zu erklären und sich dann auch zu entschuldigen!
      Das Kinder bei "Fehlverhalten " auch mal angezählt werden finde ich auch ok! Alles im Rahmen natürlich! Ich schreie hier auch nicht rum , aber ich packe meinen Sohn auch mal am Arm, wenn er das 3. mal meine Stehlampe umgeschmissen hat oder schaut wie weit die Finger seines Bruder umzuknicken gehen ggrrrrr.....Natürlich immer alles im Rahmen und selbstverständlich ohne Gewalt!

      Aber insgesamt lese ich auch raus, dass du dich besser organisieren musst , Prioritäten setzt und die Ansprüche an dich selbst mal runterschraubst!

      Meine Fenster sind nicht geputzt die Bügelwäsche stapelt sich und ich wische sicherlich nicht mehr täglich die Wohnung... außerdem müsste ich dringend mal Unkraut zupfen... meinen Jungs sind ungeputzte Fenster herzlich egal ;) und außer meiner Schwiegermutter stört das hier glaube ich keinen:)

      Versuch dir einfach dein Alltag so leicht und kindgerecht wie möglich zu gestalten !

      Mach dich selbst nicht so fertig! Alles wird gut!

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