Abschied vom Schnuller

Wie gewöhnt ihr den Schnuller ab?

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    • (1) 02.08.18 - 21:18

      Hallo.
      So langsam aber sicher wird es bei uns Zeit um Abschied vom Schnuller zu nehmen.
      Meine Tochter liebt ihn jedoch heiß und innig. Würde es nach ihr gehen würde sie 24 Stunden am Tag nuckeln.
      Wie seid ihr beim Abgewöhnen vorgegangen?
      Bin über Tipps und Anregungen dankbar.

      • Hallo,

        Ich habe 2 Schnullerkinder mit der Abschneide-Methode entwöhnt.

        Ich habe Ihnen 2-3 Tage vorher angekündigt, dass wohl bald ihre Schnuller kaputt gehen, man aber die kaputten Schnuller gegen ein Geschenk bei Mama & Papa tauschen kann und es keine neuen gibt... alle Zähne da und groß usw.. Nach dem ins Bett bringen habe ich dann ALLE vorne 0,5 cm angeschnitten. Am nächsten morgen waren die Augen groß. Meine Tochter hat sie so noch 4 Tage genutzt (jede Nacht wurden sie ein Stück kürzer) und sie dann gegen ihr Geschenk getauscht. Die Schnuller funktionieren so nämlich nicht mehr und fallen ständig aus dem Mund. Mein Sohn ist ein kleiner Monk und kaputte Sachen gehen bei ihm gar nicht. Er hat sie sofort getauscht. Beide hatten sie vorher auch am liebsten 24 Stunden. Nach dem Tausch wurde der Schnuller jeweils etwa eine Woche „betrauert“/vermisst, aber nie unter Gebrüll. Mehr eben danach gefragt/verlangt wenn müde oder weh getan. Da half dann erklären und das Geschenk zum Trost ranholen.

        Viel Erfolg

      Ich würde es erstmal reduzieren. Ihn morgens versuchen im Bett zu lassen oder wenn sie schnullert dann muss die auf dem Sofa sitzen oder im Kinderwagen oder im Auto.

      Wenn sie noch ein großes saugbedürfnis hat wäre mir sonst die Gefahr zu groß, dass sie den Daumen, ein Kuscheltier oder die Bettdecke als Ersatz zum saugen nimmt.

      Wir haben eigentlich mit 20 Monaten eingeführt dass es den Schnuller nur noch zum schlafen (auch Mittagschlaf) und auf langen Autofahrten gibt. Dafür haben wir ein Kästchen gebaut und morgens direkt den Schnuller darein gelegt. Klappte nach ein paar Tagen sehr gut. Mit 3 fing sie dann wieder an auch Tagsüber (Kindergarten ging los) den Schnuller vermehrt zu brauchen. Wegen der Umstellung wollte/konnte ich nichts sagen. Aber sie musste mit Schnuller im Mund sitzen (höchstens Buch lesen oder mit uns kuscheln) spielen war nicht erlaubt. Mit 3 Jahren und 4 Monaten spitzte sich das ganze allerdings so zu, dass sie sobald sie zu Hause war den Schnuller im Mund hatte. man konnte ihr ihn wirklich nicht wegnehmen. Wir haben also von der Schnullerfee erzählt, Bücher gelesen und Irgendwann hatte meine Tochter im Briefkasten einen Brief von der Schnullerfee, mit der Ankündigung dass meine Tochter groß sei und der Schnuller für ein neues Baby gebraucht wird,das bald geboren wird. Wenn es soweit ist, würde sie ihn abholen und ein Geschenk da lassen. Meine Tochter war mega stolz auf den Brief.
      Ein paar Tage später war der Schnuller nach dem Kindergarten weg und ein Teddy da. 3/4 Tage hat sie nach ihm geweint, wenn sie müde war, aber es war nicht so schlimm wie befürchtet.

      LG
      Bibabuba mit Maus 3,8 Jahre und Mäuschen 21 Monate

    • Huhu,

      gerade in den Phasen, in denen unsere Kinder sehr viel schnullern, kommt bei uns die Panik vor Zahnfehlstellungen und Co. hoch und wir wollen entwöhnen.

      Ich denke, man sollte aber besser eine Phase abwarten, in der das Kind weniger schnullert und dann abgewöhnen.

      Und ich finde, dass die Vorbereitung ruhig schon früh anfangen darf. Wir haben z.B. schon über ein Jahr vorher immer mal eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen, da trifft das Kind die Schnullerfee und verspricht den Schnuller mit drei abzugeben. Und ein anderes Buch, da legt ein Kind seinen Schnuller in eine Schatzkiste.

      Wir haben mit unseren Großen dann eine Mischung gemacht. Mit gerade 3 hat er eine Schatzkiste bekommen. Wir haben darüber gesprochen und den Schnuller erst tagsüber rein getan und nach ein paar Tagen auch nachts. Die Kiste blieb im Wohnzimmer noch ein paar Tage stehen, dann hab ich sie ausser Sicht geräumt.

      Es gab zwar ein wenig Gejammer, aber lief alles in allem gut. Mag aber auch dem eher ruhigen Wesen meines Großen geschuldet sein. Mal sehen, wie es dann mal mit dem Kleinen laufen wird. Ich lasse es auf mich zukommen.

      LG Jelinchen

      Wie alt ist denn dein Kind?
      Ich war da immer relativ entspannt.
      Mit zwei hatte mein Kind auch eine extreme Schnullerphase, aber das hat sich wieder gelegt.
      Das Ding gab es dann wieder nur zum schlafen.
      Mit 3 1/4. Hat der Osterhase ihn mitgenommen.
      Er war alt genug, um sich aktiv von dem Ding zu verabschieden. Hat er natürlich einen Abend bereut, aber dann war auch gut.

      Hallo


      Kind 1 - wir haben mit aller Macht versucht sie an einen nuckel zu gewöhnen. Mit 9 wichen nahm sie endlich einen. Mit 11 Wochen war's vorbei.

      Dann kam Kind 2 - nahm direkt einen nuckel. (Gibt's hier eh nur zum schlafen)
      Als sie etwa 4 Monate war wollte die große auch einen bzw hat der kleinen den geklaut.
      Also hat sie einen eigenen bekommen ich wollte nicht das beide am selben rumlutschen.

      Naja nach 2 Wochen nahm das ganze aus meiner Sicht einen zu hohen Stellenwert für die große ein. (Sie wollte tagsüber auch immer den nucki haben) Sie war quasi nur nich mit dem Ding unterwegs und missbrauchte es als Kaugummi.

      Als sie in der Kita war hab ich das Ding mit nagelkaustopo eingepinselt und zurück gelegt.
      Wir kamen nach Hause. Erster Gang ins Zimmer den nucki aus dem Bett fischen.
      Sie steckt ihn in den Mund und kam dann brechend auf mich zu gelaufen.
      Als dann alles wieder gut war fragte ich was sie hat. Und sie meinte er schmeckt nicht.

      Ich sagte ledig sie ist nun zu alt. Dann schmeckt er nicht mehr. Sie schmiss ihn weg und hat nie wieder danach gefragt.
      Da die damals kleine ihn eh so gut wie nicht mehr genommen hat und Grad das erste zähnchen durch gebrochen ist kam der auch direkt mit in den Müll. Thema erledigt.


      Kind 3 - nahm von Beginn an einen zum einschlafen.
      Dann hat sie den nucki im alter von 7 Monaten mal ganz blöd aus dem laufstall geworfen und er klemmte hinter der Heizung. Da ich hinter der Heizung immer nur samstags putze und der nucki am di spurlos verschwand musste das Kind wohl oder übel ohne nucki schlafen.
      Gab etwas Theater aber hätte sich Donnerstag erledigt gehabt. Als ich ihn Samstag fand ist er direkt in die Tonne gewandert.


      Das mit dem nagelkaustop war zugegeben etwas brutal. Ich hab das wohl etwas dick aufgetragen.
      Heilsam war es alle Male. Auch im Kiga hat sie nie nach einem nucki gefragt und auch bei Kind nr 3 meinte sie zur mittleren "nimm das nicht in den Mund du bist zu alt dann musst du brechen".
      Natürlich war so eine krasse Reaktion von mir nicht beabsichtigt! Ich wollte lediglich das er etwas bitter schmeckt und sie ihn nicht mehr möchte.

      Solltest du das also in Erwägung ziehen dann wirklich nur einen!!! Tropfen auf den nucki geben und etwas verschmieren und nicht den ganzen Sauger einpinseln!!!


      Eine nuckelfee gab es bei keiner der 3.



      Alles gute und viel Erfolg.
      LG

      Als sie etwa 22 Mon war, haben wir es sanft versucht: nur noch zum Schlafen. In der Kita war sie schon komplett ohne Schnuller.
      Allerdings ging das nach hinten los, sie wollte immer öfter den Schnuller.
      Da haben wir viel darüber geredet und auch die KiÄ sagte ihr, er wäre nicht gut für die Zähne und fürs Sprechenlernen.
      Es wurde gemeinsam beschlossen, Oma die Schnuller zum Geb. zu schenken. Alle in ne Kiste gepackt, Geschenkband drum. Als sie schlief, hab ich schnell ein Kuschelkissen genäht und statt der Schnuller in die Kiste gelegt.
      Bei Oma durfte sie das Geschenk öffnen und das Kissen behalten.
      Es gab dann 2-3 Tage Gejammer beim Einschlafen, aber dann war es vorbei. Da war sie 23Mon.
      Der Kleine hat ihn sich selbst mit 6Mon. abgewöhnt (krankheitsbedingt) und kommt gut ohne aus. Konnte ich mir nach der Großen gar nicht vorstellen, dass das geht, bin aber nun froh, in nicht mehr abgewöhnen zu müssen.

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