...und nun?😓

Hallo,

...man steht auf dem Parkplatz, hat gerade seinen Einkauf verstaut und nun das...Das Kind möchte nicht in den Autositz...mit HĂ€nden und FĂŒĂŸen wird sich gewehrt, steif gemacht, um bloß nicht einzusteigen...es wird einem heiß und kalt, die Leute gucken schon...Nein, es fĂŒhlt sich absolut nicht gut an...Aber was tun? Ratlosigkeit, ja, etwas Verzweiflung kommt auf...wir mĂŒssen doch los! Können ja jetzt nicht noch Stunden experimentieren! Oh je....

Wie geht ihr mit solchen Situationen um?

Danke euch fĂŒr eure Meinungen!
LG

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Hm ich bleibe ruhig und verfrachte mein tobendes Kind ins Auto đŸ€”

Ich kenne das mit dem steif machen, meist sind es 2-3 griffe und sie sitzt. Gegen blicke von anderen bin ich sozusagen immun. Die Große war ein schreibaby die Kleine hatte eine außen befestigte Gaumenplatte...da hĂ€rtet man ab đŸ€·đŸŒâ€â™€ïž

Ich mach da kein Drama draus...

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Hey, wir hatten das neulich mit dem Kinderwagen. Ich hab sie einfach nicht mehr reinbekommen aber laufen war auch nicht. Drama war groß. Ging ganze 45 Minuten und ich hab viele "tolle" Tipps und Kommentare der Vorbeikommenden bekommen.
Generell versuche ich es mit Ablenken und Alternativen anbieten. Manchmal geht und klappt das leider nicht da hilft nur aushalten bis sie sich (halbwegs) beruhigt hat.
Wenn die kleinen sich einmal richtig reingesteigert haben, können die da nicht so leicht wieder raus und mĂŒssen quasi fertig "explodieren".
Starke Nerven

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Hmmm, sanfte Gewalt anwenden? ;-) Kind muss ja ins Auto.

Wir hatten das letztens nach einem Tierpark Besuch. Waren schon fast die letzten, aber meine Tochter wollte noch nicht nach Hause. Naja, hab mich dann irgendwie unter Gezeter durchgesetzt. Eine Familie mit Baby stand fast neben uns und guckte nur doof und ich dachte "Wartet es ab, das kommt auch noch auf euch zu" Naja, als sie dann endlich im Sitz war, hatte sie ihr Schicksal auch akzeptiert und war ruhig.

Haben das auch regelmĂ€ĂŸig, wenn wir vom Spielplatz nach Hause wollen. Hab eigentlich immer den Kinderwagen dabei ... Naja, die anderen MĂŒtter kennen die Situation ja auch. Ich sag vorher oft genug, wir gehen gleich, du darfst jetzt noch einmal rutschen (oder Ă€hnliches). Und am Ende darf sie noch mal auf das Wipptier am Ende des Spielplatzes ... bringt alles nix, gibt trotzdem Theater. Meist hilft dann die Wasserflasche, die ich ihr schnell in die Hand drĂŒcke.

Vielleicht hilft bei dir auch ein kleines Spielzeug, nur fĂŒrs Auto? Oder eben auch die Trinkflasche oder ein Kuscheltier?

Ansonsten hilft bei uns auch manchmal, wenn die Zeit da ist, eine kurze ErklĂ€rung "Wir mĂŒssen jetzt ins Auto einsteigen und nach Hause fahren. Da gibt es dann was zu essen." oder "Wir gehen jetzt nach Hause, da kannst du mit xyz spielen" Das nimmt manchmal etwas Wind aus den Segeln.

Achso, ich bin inzwischen ganz gut im andere Leute ignorieren oder einfach nur nett lÀcheln und nicken ;-)

Viele GrĂŒĂŸe
K4ssio

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Nett lĂ€cheln und nicken kenne ich auch nur zu gut. Schließlich ist es auch gar nicht so einfach die Kommentare der verbeikommenden ĂŒberhaupt zu verstehen, bei dem GebrĂŒll 😅

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Hi,

Der Text könnte von uns kommen.
Unser kleiner ist jetzt 15 Monate, immer gern Auto gefahren und nie gemotzt wenn er in den Sitz sollte....bis jetzt! Wir haben Aktl genau das gleiche Thema und angefangen hat es genau in der gleichen Situation wie bei dir, mitten auf dem Parkplatz vorm GeschÀft:-(

Er hat grschrien und den Körper total steif gemacht sodass ich ihn nicht in Sitz bekam . Habe viel und gut auf ihn eingeredet, bei uns half es nichts :-( hat ewig gedauert bis ich ihn halbwegs rein bekam und ich ihn bat er solle mir zeigen wie er sich anschnallen kann .... dann ging es etwas.

Mittlerweile sage ich ihm vorher wenn wir wieder ins Auto mĂŒssen und er darf sich anschnallen und wenn wir zuhause sind darf er helfen auspacken oder oder oder ....

Vllt hilft es wenn du es evtl. Damit versuchst ?
Aber du bist nicht allein, eine Freundin macht das gleiche durch , bei ihr hielt es etwas lÀnger an und war plötzlich wieder gut .
Wird eine Phase sein. Mein kleiner will momentan viel allein probieren , fÀngt jetzt an sicherer zu laufen.

Durchhalten 🙊😊

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Kommt darauf an wie alt das ist. Hat es ein entsprechendes alter gilt...Was ich sage, ist Gesetz. Ich sage es 2 mal im guten, beim 3 . mal sitzt das kind im sitz und es geht los.

Ich diskutiere nicht ewig rum und warte auf dem Parkplatz bis das kind denn nun gedenkt einzusteigen.

Wie gesagt, es kommt aufs alter an!

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Kitzel oder in die Seite pieken... Das hilft zwar nicht gegen das GebrĂŒll, aber das Kind sitzt dann wenigstens schnell im Auto. Hilft ja nix...

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Wir hatten die Situation letztens auch, mittags beim Kindergarten abholen. Junior ist zwei Jahre geworden. Hat sich total steif gemacht und alles zureden hat nicht geholfen. Ich hab ihn rausgenommen, neben das Auto gestellt und gesagt, er soll wieder zurĂŒck in den Kindergarten gehen, Mama fĂ€hrt jetzt nach Hause Mittagessen kochen und schlafen. 10 Sekunden GebrĂŒll neben dem Auto, dann hat er sich problemlos rein setzen und anschnallen lassen.

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Nur ne kurze Frage...was hĂ€ttest du gemacht wenn er weiter gebrĂŒllt hĂ€tte?
Solche SĂ€tze liegen mir auch manchmal auf der Zunge "dann geh ich eben allein nach Hause und du bleibst hier..." aber ich schlucke es dann immer runter weil ich mich frage: "was tu ich wenn er wirklich nicht mit kommt?" Kann ihn ja da nicht allein stehen lassen und wirklich weg fahren. Und dann merkt er ja dass die angedrohte Konsequenz gar nicht passiert. đŸ€”

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Ich mache es von der Situation abhÀngig.
Dort vor der Kita war wirklich niemand, da hÀtte es mich wirklich nicht gestört, wenn er 2 min geweint hÀtte (spÀtestens dann hÀtte ich ihn aber tröstend hochgenommen). Auf einem vollen Supermarkt-Parkplatz hÀtte das nicht gemacht.
Ich weiß, dass er spĂ€testens wenn ich mich auf den Fahrersitz gesetzt hĂ€tte zu mir gekommen wĂ€r.
Ich weiß, das ist schwierig und vom Kind abhĂ€ngig. Wahrscheinlich reagiere ich in 2 Monaten bei der gleichen Situation wieder anders aber da hat’s gepasst.
Übrigens hab ich ihm nach den 10 sek auch gesagt: hey, ich hab mich doch gefreut dich abzuholen und ich möchte jetzt gern mit dir nach Hause Mittagessen...

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Ich wĂŒrde sagen, es kommt auf die Situation drauf an. Ruhig bleiben fĂ€rbt auf das Kind auch ab.

Mit Kommentaren von Fremden kann ich gut umgehen: "Sie wissen es ja besser, also machen Sie mal." (zu besserwisserischen MĂŒttern/Omas) "HĂ€tten Sie sich um ein Kind wirklich gekĂŒmmert und nicht nur abgearbeitet, wĂŒrden Sie nicht so einen Mist reden." (zu besserwisserischen VĂ€tern/Opas). Am liebsten sind mir die Eltern, die einfach nur anerkennend ohne Kommentar lieb nicken, da sie das Trotzproblem kennen. So mache ich das auch ;) Ein lieber Opa kam auch mal zu meiner Kleinen und hat sie einfach lieb direkt angesprochen (keinen Ratschlag o.Ă€. gegeben). Ich hatte es dieses Mal eilig. Meine Tochter kam sofort an meine Hand und ich konnte weiter. Der Opa hat mir dann zugezwinkert und gesagt, dass es so schneller fĂŒr mich geht. Er wusste, was er da tat, das fand ich toll "^,^

Wenn ich Zeit habe, setze ich mich einfach stumm zu meinem trotzendem Kind und warte ab. Mich macht solch ein Anfall eher glĂŒcklich, als panisch. Heißt ja, dass mein Kind sich so sicher und geborgen fĂŒhlt, dass es weiß, dass es trotzen kann. Irgendwann beruhigt sich das Kind von selbst und kommt kuscheln. Ich kommentiere den Trotz nicht und bin entspannt. LĂ€nger als 5 Minuten dauerte sowas nie bei uns. Denke dadurch, dass der Trotz keine riesige Aufmerksamkeit hat, hört das Kind auf damit.
Wenn ich voran will beim Laufen und mein Kind trotzt, geh ich langsam weiter, natĂŒrlich immer mit heimlichem Blick auf mein Kind. Ich verschwinde nicht einfach, sondern bin immer zu sehen. Wenn mein Kind ruft, warte ich auch kurz, falls es zu mir kommen will. Ich kommentiere das auch nicht, es geht einfach normal weiter. Wenn mein Kind nicht in den Kinderwagen will, dann lĂ€uft es eben, ich gehe weiter.
Wenn es mal schnell gehen muss, dann trage ich kurz mein Kind oder kitzel es durch, damit es in den Autositz passt. Wir haben auch BĂŒcher und Musik, die es nur im Auto gibt, sonst nirgends, das ist auch motivierend fĂŒr sie. Meine Kleine hat das RĂŒckwĂ€rtsfahren gehasst, sie ist erst seit dem VorwĂ€rtsfahren entspannt im Auto. Ich selbst werde schnell reisekrank, ich kann sie verstehen, Sicherheit gibg aber vor ...

Ich bespreche echt viel mit meinen Kindern und gebe Vorwarnungen, allerdings reicht es irgendwann auch. Es kommt auch auf das Kind und die Umgebung an. Neben einer viel befahrenen Straße wĂŒrde ich mein Kind nicht stehen lassen.

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Ich lasse meinen bald 2jĂ€hrigen viel ausprobieren und versuche die Anzahl der „Neins“, da wo sie nicht nötig sind, zu limitieren. Wenn dann aber eine Ansage von mir kommt, manchmal mit einer Wiederholung, dann wird sich zumeist gefĂŒgt.
Ansonsten bin ich eine hochgewachsene Person, einen 2jĂ€hrigen kann ich notfalls auch strampelnd davontragen Richtung Auto oder die Treppe hoch ins Bad oder Bett. Und das weiß mein Kleiner auch.