Babysitter-Erfahrung gesucht

    • (1) 11.01.19 - 11:12

      Hallo zusammen,

      ich bin Neuling auf dem Gebiet der Babysittersuche und habe dazu ein paar Fragen:

      unsere Tochter ist 2,5 Jahre alt und wir suchen aktuell einen Babysitter, der ab und zu mal abends aufpasst, damit mein Mann und ich mal was gemeinsam machen können. Wir haben von der Familie niemanden hier vor Ort, so dass wir "extern" suchen müssen. Nun steht ein Treffen mit einer potenziellen Babysitterin an. Sie ist 17 Jahre alt und wohnt in der Nachbarschaft. Wir werden sie am Wochenende mal kennenlernen.

      Nun zu meiner Frage: wie ist denn da das geschickteste Vorgehen? Wenn wir uns nach dem Treffen einig sind, dass das menschlich passt, schlagen wir ein weiteres Treffen vor, bei dem dann mein Mann und ich gleich schon mal weggehen und sie alleine Zeit mit ihr verbringt? Also mal 1-2 Stunden tagsüber, wo die beiden einfach zusammen spielen?
      Und beim nächsten Mal (wenn das 1. Mal gut läuft natürlich vorausgesetzt) schon gleich abends das Ins-Bett-bringen übernimmt? Wir haben ein Restaurant gleich nebenan, da könnten wir hingehen, wir wären innerhalb von 3 Minuten zu Hause, falls was sein sollte.

      Wegen der Bezahlung bin ich auch noch etwas unschlüssig. Wir wohnen in München, da sind 15-18 € pro Stunde kein Einzelfall. Allerdings sind das meist welche, die Kinderpflegerinnen/Erzieherinnen etc. sind, die das nebenbei machen, sich ihre "pädagogische Expertise" aber bezahlen lassen wollen. Da es bei uns aber hauptsächlich darum geht, unsere Tochter ins Bett zu bringen und dann sozusagen den Rest vom Abend bei uns auf der Couch zu verbringen, brauche ich niemanden, der eine Ausbildung im Bereich Kinderbetreuung hat. Mir ist wichtig, dass die Person liebevoll und geduldig mit meinem Kind umgeht. Da das Mädel auch erst 17 Jahre alt ist, würde ich mich 10-11 €/Std. vorstellen. Habt ihr da Erfahrungswerte?

      So, nun genug gefragt. Danke schon mal für eure Rückmeldungen.

      • Hallo,
        Ich würde beim ersten Zusammentreffen zwischen Kind und Babysitterin dabei bleiben. Ihr müsst ja nicht die ganze Zeit im gleichen Raum sein. Und auch das in's Bett bringen würde ich nicht schon beim zweiten Mal aufpassen übernehmen lassen. Für euer Kind ist es eine fremde Person, da muss auch erst einmal das Vertrauen aufgebaut werden.
        Zur Bezahlung kann ich nicht viel Beitragen. Bei uns sind 8-10,- gängig. Ich wohne aber auch auf dem Land.

        Wenn ihr das Mädchen gar nicht kennt, dann würde ich nach dem ersten Gespräch einen gemeinsamen Termin machen: entweder, sie kommt mal für 1-2 Stunden zum spielen zu euch, während einer von euch dabei ist oder ihr geht mal alle gemeinsam auf den Spielplatz usw. Gleich mit dem Kind allein lassen würde ich nur, wenn ihr und eure Tochter sie schon kennt.
        Ich würde auch nach ihrer Erfahrung fragen: hat sie schon mal auf Kinder aufgepasst? Kennt sie sich damit aus, was in Notfällen zu tun wäre?
        Als Stundenlohn ist bei uns (Speckrand einer Großstadt) ca. 10€/h üblich. Das bekommt auch unserer aktuelle Babysitterin, die ein Jahrespraktikum in der Kita gemacht hat.

        (4) 11.01.19 - 14:21

        Ich hab mit Babysittern auch noch keine Erfahrung. Aber die Cousine von meinem Mann macht das seit sie 13 ist regelmässig im Nachbardorf . Sie hat 2 Kinder zum aufpassen. Beim ersten Treffen war es ein Gespräch. Beim zweiten treffen war sie nachmittags zum Spielen dort und um die Kinder kennenlernen . Die Mutter hat sich dazwischen aus dem Zimmer entfernt war aber in Reichweite. Wann sie die Kinder das erste mal zu Bett gebracht hat weiß ich nicht. Sie macht das in der Familie bereits seit fast 3 Jahren und hat inzwischen mit ner Ausbildung im Kiga angefangen. 10 euro sind auch bei uns am Land üblich.

      • Das Thema betrifft mich auch demnächst, möchte demnächst auch mal eine suchen. Ich habe selbst mal gebabysittet, war dann aber beim ersten Mal ein paar Stunden mit bei den Kindern zu Hause, während die Eltern ein paar andere Dinge im Haus gemacht haben. Alleine hätte ich es noch nicht gewollt.
        Dann müsstest du ihr ja auch noch sagen, was in Notfällen zu tun ist. Wo ein PseudoKrupp Zäpfchen ist, Asthmaspray etc. Ich würde mit meinem Babysitter vorher auch noch ein YouTube Video durchgehen, was bei verschlucken/ErstickungsGefahr zu tun ist (Handgriffe).

        Was für mich aber auch eine wichtige Frage ist, wo ich mir hier ein paar Antworten hoffe: Muss man die Babysitterin anmelden? Aus Versicherunggründen - oder ist das normal ohne?

        Being ersten Treffen einfach eine Stunde quatschen während das Kind dabei ist - Als Vorstellungsgespräch soziale. Welche Erfahrungen hat sie? Welche Bezahlung wünscht sie sich? Kommt sie nur abends zu euch oder sind auch Nachmittage auf dem Spielplatz geplant? Stimmt die Chemie? Mag sein Kind sie? Wie geht sie auf das Kind ein? Was macht sie im Notfall?

        Zweites Mal 1-2 Stunden zu Hause spielen. Du kannst versuchsweise den Raum verlassen. Dann steigern, vielleicht auf den Spielplatz gehen oder zusammen Abendessen und ins Bett bringen. Wir hatten eine Azubi aus der Kita und haben 12€ bezahlt. Egal ob wach, schlafend, zu Hause oder auf dem Spielplatz.

      • Also als ehemalige Babysitterin fand ich es immer schrecklich, wenn mich die Eltern im ersten Umgang mit dem Kind beobachtet haben. Nicht wegen mir, sondern weil das Kind dann auch gar nicht autenthisch war und immer gleich zur Mutter gelaufen ist. Bei einer Familie wurde mir beim ersten Mal direkt das Baby im Schlafanzug überreicht und weg waren die Eltern. Mit der Mutter bin ich heute noch befreundet. 😂
        Wir haben es dann auch so gemacht. Die Babysitterinnen waren mir natürlich von Anfang an sympathisch und ich kannte ihre Eltern gut oder wenigstens etwas. Aber beobachtet habe ich sie nicht, sondern war gleich eine Stunde weg. Für uns war das der richtige Weg. Unser Vertrauensvorschuss hat sich immer ausgezahlt.
        Preislich liegen wir hier bei 10€. Bis 12€ würde ich einer Schülerin pro Stunde zahlen.
        Alles Gute!

        Hallo

        Ich persönlich finde es auch schrecklich "Beobachtet zu werden"

        Ich würde das also so locker wie möglich gestalten. Sie bspw am Anfang alleine mit dem Kind im Kinderzimmer spielen lassen oder so.
        Dieses "irgendwann raus schleichen aus dem Raum " finde ich bei einem 2,5 jährigen kind unnötig.

        Eher "die xyz ist da....Ich geh mal zum Bäcker....Die Wäsche machen etc" gucken würde ich nur wenn das Kind sehr /länger weint

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