Kita Eingewöhnung und schlechtes Gewissen

    • (1) 17.01.19 - 08:07

      Hallo Mamas.

      Meine Tochter ist 17 Monate alt u seit 1.5 Wochen sind wir in der Kita Eingewöhnung. Es läuft sehr gut. Sie geht sehr gerne hin u weint weder bei der Trennung noch beim abholen. Allerdings werden die Nächte grad zusehends schlechter. Eigentlich schläft sie in ihrem zimmer seit sie 10 Monate alt ist. Heute Nacht ist sie alle 20 Minuten aufgewacht bis ich sie zu uns ins Bett genommen habe. Ich hab so ein schlechtes Gewissen weil ich das Gefühl habe, es ist doch ganz schön viel (evtl zuviel?) für sie zu verarbeiten. Ich wäre auch gerne 3 Jahre daheim geblieben aber das ist finanziell leider nicht möglich..
      Wie lief es bei euch bei der Eingewöhnung? Wie lange hat diese schlecht Schlaf Phase gedauert? Ich weiß, jedes Kind ist anders aber ich bin froh über Erfahrungswerte.

      Ich arbeite ab Februar wieder u hoffe sehr, dass die Nächte bis dahin besser werden.

      Liebe Grüße

      • Guten Morgen:-)

        Mein kleiner geht seit 1.10.18 in die Kita und wird jetzt im Februar 20 monate alt.
        Die Eingewöhnubg lief super seitens der Kita und den Erzieherinnen.
        Wir hatten anfangs auch einen super Start und er freute sich unter Kindern zu sein .
        So etwa nach 3 Wochen ging es bei uns auch los, schlechte Nächte bzw unruhige Nächte und das hält auch teilweise noch an.

        Ich habe mich anfangs total verrückt gemacht und hatte ein schlechtes Gewissen, stecke in der gleichen Situation wie du . Ich muss leider auch wieder arbeiten gehen aufgrund der finanziellen Situation.

        Ich habe bei schlechteren Nächten garkrein Stress gemacht und habe ihn direkt zu mir ins Bett genommen, die kleinen haben schon sehr viel zu verarbeiten und so ein "Kita tag" ist schon ganz schön anstrengend.

        Heute hatte ich ein Gespräch mit einer Erzieherin, da er such heute etwas schwer tat sie Kita zu besuchen. Und siehe da : der kleine sei mega fröhlich, spielt , bastelt , kommt total aus sich raus , isst dort sehr gut und lacht den ganzen Morgen ( geht nur halbtags).
        Ich bin mega stolz und geniesse die Zeit die wir gemeinsam haben.
        Glaub mir das legt sich mit der Zeit alles, es werden wohl immer mal Phasen kommrn wo sie gern gehen oder nicht .

        Sorry für den langen Text! Ich glaub ich weiss du dich fühlst!

        LG

        • Vielen Dank für deine Antwort. Ja, es ist schon eine ziemliche Umstellung, vor allem für mich... ich hoffe mal, es wird bald wieder besser mit den Nächten u mein schlechtes Gewissen lässt nach...

      Unsere ging bereits mit 10 Monaten in die KiTa und hatte keine Schlafprobleme. Dafür hatten wir das bei unserer Tochter ebenso mit ca. anderthalb Jahren. Auslöser war meiner Ansicht nach ein anderer. Wir hatten damals ca. drei Wochen lang erhebliche Probleme.

      Ein schlechtes Gewissen muss man meines Erachtens aber nicht haben. Es sind eben Veränderungen im Leben eines Kindes, die eintreten und die gemeistert werden müssen.

    • Die Phasen in denen so viel zu verarbeiten ist, dass sie schlecht schalfen kommen immer wieder.
      Wir sind auch gerade in der Eingewöhnung (mit 12 Monaten) und meine Freundin versucht gerade ihre Tochter mit 3 Jahren einzugewöhnen. Die Nächte sind bei beiden Kindern seither gleich schlecht, allerdings scheint die Trennung für eine 3 jährige doch härter zu sein.
      Neues ist für die Kleinen immer viel für den Kopf. Deswegen muss man kein schlechtes Gewissen haben. Wenn du jetzt merkst, dass deine Kleine sich freut und ihren Spaß hat, hättest du kein schlechtes Gewissen ihr das wieder wegzunehmen?
      Ich muss jeden morgen grinsen, wenn ich meine Maus in den Buggy stecke und sie anfängt zu singen und zu klatschen, weil es in die Kita geht. Vor der Tür der Kita kann es ihr dann gar nicht schnell genug rein gehen.
      Kita Eingewöhnung heißt bei den Kleinen auch im großen Maße Mama daran gewöhnen, dass sie ihr Kind hergeben muss. Ich glaube wir knabbern da mehr dran als unsere Kinder.

      • Danke für deine Antwort und ja, du hast recht- ich hab da grad mehr mit zu kämpfen als meine Tochter. Die freut sich jeden Morgen drauf u weint auch nicht bei der Trennung oder beim abholen. Ich sollte froh sein. Hoffe ich gewöhn mich noch besser dran u mein schlechtes Gewissen lässt Nach...

    (7) 18.01.19 - 23:42

    Hallo,
    Ich rate dir ganz doll auf dein Herz und dein Bauchgefühl zu hören.
    Ich habe meine erste Tochter mit 2 in die Kita gegeben das war alles gut. War aber auch eine wirklich tolle Kita. Meine zweite Tochter musste ich wegen Umzug in eine andere Kita geben und zwar bereits mit 1,5 Jahren. Es war die Hölle. Mein Kind hat ohne Ende gelitten. Die Erzieher haben mir ins Gesicht gelogen und ich wurde von anderen Müttern angesprochen,"ach das ist doch die kleine die immer weint" das hat gesessen. Unsere Nächte waren die Hölle und später auch die Nachmittage. Nach einem Jahr haben wir endlich eine neue Kita gefunden. Dort lief es solange gut, bis die Bezugserzieherin aufhörte.
    Danach fing sie an morgens vor der Kita zu erbrechen. Es stellte sich raus, dass sie von der anderen Erzieherin gemobbt wird. Da ich nun das letzte halbe Jahr vor der Schule im Home Office gearbeitet habe, habe ich sie raus genommen.
    Gegen alle Befürchtungen, geht es ihr nun in der Schule richtig gut.
    Ich würde, wenn ich noch ein Kind bekomme, mindestens 2 Jahre zu Hause bleiben. Heißt finanziell einschränken, aber das tue ich so einen kleinen Kind nicht nochmal an. Die Kitas sind maßlos überfordert, dabei kommen so kleine Kinder oft zu kurz.
    Ich denke, dass es bei dir einfach die neue Situation ist und trotzdem würde ich genau hinsehen. Noch kann sie dir nicht mitteilen was da passiert.
    Viel Glück!

    • (8) 19.01.19 - 09:22

      Danke für deine Erfahrungen. Und wie schön, dass es deiner Tochter kn der Schule nun gut geht. Ich hab bei den Erziehern ein super Gefühl, sie sind sehr liebevoll und aufmerksam u trösten auch immer die Kinder wenn sie weinen oder so. Auch die Krippe ist toll. Meine Tochter geht auch sehr gerne in die Kita. Ich glaube es ist für mich einfach die Umstellung. Hätte nie gedacht, dass es mir so schwerfällt. Aber: sie hat heute Nacht schon etwas besser geschlafen. Ich warte jetzt einfach mal ab u wenn ich an irgendeinem Punkt merke, dass es einfach doch nicht geht muss ich mir etwas einfallen lassen😅 aber ich hätte sie auch gerne bis 2 daheim gehabt. Finanziell leider überhaupt nicht möglich. Schon das halbe Jahr war ein Drahtseil Akt. Aber da bin ich sehr froh, dass wir das gemacht haben. Mit einem Jahr wärs mir definitiv noch zu früh gewesen.

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