Schlafproblem mit fast 7 Monaten....

    • (1) 05.02.19 - 09:02

      Hallo. Erstmal schön hier zu sein. Auch wenn es eher was für Frauen hier ist, Ausnahmen müssen sein 😂 Bin derzeit in Elternzeit und mit den 2 Kids alleine weil die Freundin auf Montage ist. Unsere kleine wurde am 26.6. geboren und macht sich prächtig. Nur macht mir derzeit eine Sache zu schaffen die mich körperlich doch ganz schön auffrisst.

      - Schlafen tagsüber nur in der Bauchtrage und im Laufschritt. Sonst schläft sie keine viertel Stunde. Und ist dementsprechend gut drauf. Also komme am Tag so auf 15 km laufen, was ja gesund ist aber einen doch bluten lässt.

      -Dafür ist sie so auf 17 uhr spätestens so kaputt das sie ihren Nachtschlaf braucht.

      - Dann kommt sie 2 mal in der Nacht zum Essen. So gegen 21 uhr und 1 uhr in der nacht.

      Im grunde hat man sich dran gewöhnt und wir beide finden es auch toll (Nähe usw...) aber was ist wenn es einem selber mal nicht gut geht, dann funktioniert das eben leider nicht.

      Also gibt es eine Möglichkeit ihr das irgendwie anzulernen auch ihren Mittagsschlaf mal 2 Stunden im Bett zu machen? Ich muss zugeben das ich sie von anfang an verwöhnt habe mit dem rumtragen und einschlafen und mach es immer noch wahnsinnig gerne.

      • (2) 05.02.19 - 09:33

        Hallo
        ich finde, das klingt sehr gut alles für 7 Monate. :-)
        Mit 7 Monaten hat meiner auch in der Trage gelebt und nur in ihr geschlafen. Irgendwann hab ich angefangen, ihn in unser Bett zu legen und bin dabei geblieben. Erst die ganze Zeit (Mittagsschlaf für mich), dann irgendwann konnte ich nach 30 Min aufstehen. Da war er aber etwas älter, so 10, 11 Monate. Ab ca 1 Jahr hat er den Mittagsschlaf von 90 Min machen können, ohne dass ich dabei bleiben musste. (Trotzdem einschlafbegleitet.)
        Trage war trotzdem bis 14-15 Monate viel im Einsatz.
        Du hast sie meiner Meinung damit auch nicht „verwöhnt“, sondern einfach ihr Nähebedürfnis erfüllt mit einer simplen und entspannten Lösung. Perfekt!

        (3) 05.02.19 - 11:16

        Y

        Kann dich gut verstehen. Es ist auf der einen Seite sehr schön, aber auf der anderen Seite recht Kräfte raubend.
        Unsere schlief immer nur auf dem Arm ein. Am Anfang waren es nur 2 min, dann 5. irgendwann 10 und dann schon 30.

        Das wollten wir irgendwann nicht mehr. Wir haben sie dann in ihr Bett (mit einschlaf Ritual) gelegt und sind dann raus. Wenn sie geweint hat. Wieder rein. Beruhigt und wieder raus. So wenig Aktion wie nötig. Wenn sie sich in Rage geschrien hat. Haben wir sie auch auf dem Arm genommen beruhigt und dann wieder hingelegt. Sonst haben wir das mit streicheln und sprechen/singen versucht. Wichtig ist, das Sie dabei nicht einschläft. Man muss dann wieder raus damit sie lernt alleine einzuschlafen. Hat bei uns 2tage gedauert. Sich aber wahnsinnig gelohnt.

        Wir kuscheln morgens immer 30min wenn sie wach wird. Wenn sie schon mal recht früh wach ist (5uhr) darf sie auch bei uns weiter schlafen. Wenn sie krank ist oder Zähnchen bekommt, schläft immer einer von uns bei ihr. Wir gehen auch heute noch mit ihr im tragesystem spazieren.

        Also auch wenn man das einschlafen übt, und es problemlos klappt. Muss man auf die anderen Sachen und insbesondere kuscheln verziechten.

        Wir haben das recht früh mit unsere Tochter geübt. Ich glaube sie war so 3 Monate alt. Jetzt ist sie 15monate und es klappt immer noch super.

        Ich muss dazu sagen, man muss dabei auch manchmal konsequent bleiben. Sonst schleichen sich wieder blöde Gewohnheiten ein. Da mein Mann auch oft auf Dienstreise ist, ist mir die Arbeit damit wert.

        In unserem Freundeskreis sind wir so ziemlich die einzigen die keine einschlaf Probleme haben.
        Meinem Mann und mir sind aber auch die Momente abends alleine sehr wichtig. In Ruhe über dies und das sprechen. Vielleicht noch gemütlich einen Wein trinken. Als Paar Zeit für einander zu haben.

        Es ist aber auch schön wenn man Gäste hat, in Ruhe das Kind ins Bett bringen kann und dann nach 15 min wieder Zeit mit den gästen verbringen kann.

        Es ist viel Arbeit, aber es lohnt sich. Man muss es wirklich wollen und "zärtlich" konsequent sein. Aber die Kuschelzeit muss deswegen nicht fehlen.

        Viel Erfolg und alles gute

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