Raus aus der manduca!!! BitteđŸ˜­đŸ™đŸ»

    • (1) 18.02.19 - 11:58

      Hallöchen Mamis
      Ich habe ein Problem, was bisher eigentlich weniger ein Problem darstellte. Doch mittlerweile kann ich mich mittags und abends nicht mehr ewig ins Haus stellen und meinen Sohn in den Schlaf tragen. Wenn er mĂŒde wird, wird er unausstehlich und richtig bösartig. Er haut, beißt, wirft GegenstĂ€nde rum, schreit alles zusammen und wird einfach extrem. Ich habe irgendwie das GefĂŒhl, dass mein Sohn der einzige ist der mit seinen 13 Monaten noch nicht alleine einschlafen kann und noch in der manduca in den Schlaf getragen wird. Ich habe schon versucht ihn mir einfach auf den Bauch zu legen, dass er auf mir einschlĂ€ft, doch da wird er unruhig und will spielen und fummelt sich stĂ€ndig wieder wach. Wenn er wenigstens auf dem Arm ruhig halten wĂŒrde, wĂ€re er mir da auch einfach zu schwer... Er findet einfach nur in der manduca seine Ruhe. Nun will ich aber ab 1.5. wieder arbeiten gehen und ihn an sein eigenes Bettchen wieder gewöhnen. Er schlĂ€ft zur Zeit noch bei uns im Ehebett. Ich bekomme keine Ruhe nachts, da er immer sehr unruhig im Schlaf ist.
      Hört sich vielleicht böse an, aber ich muss ihn ausquartieren, damit ich auch wieder zur Ruhe finde. Ich bin schon am Mittag so gerĂ€dert, weil mein Sohn mich nur fordert. Ich kann nichtmal kurz aufs Klo gehen oder in Ruhe essen kochen. Ich koche teilweise abends vor und/oder friere es ein, damit ich es einfach in der Mikro aufwĂ€rmen kann. Er ist ein ChaoskrĂŒmel und kann drei Leute gleichzeitig so schwer beschĂ€ftigen, dass sie mich schon mal dazurufen mussten.

      Kann mir jemand Tipps geben wie ich ihn aus unserem Bett in sein Bett bekomme und vor allem wie ich es anstelle, dass er nicht mehr in der manduca einschlÀft, sondern auf dem Körper oder in seinem Bettchen dann von alleine?

      Liebe GrĂŒĂŸe Cassiopeijaa mit ihrem A💚

      • Hast du schon mal versucht, ihn tagsĂŒber im Kinderwagen einschlafen zu lassen?
        Es hört sich so an, als ob dein Sohn Enge braucht, um tagsĂŒber zur Ruhe zu finden.
        Meine zwei aktiven Wirbelwinde haben tagsĂŒber grundsĂ€tzlich im Kinderwagen geschlafen. Ich bin immer noch der Überzeugung, dass diese Enge und das etwas abgeschirmt sein ihnen gut getan hat tagsĂŒber.
        FĂŒr Nachts: wenn ihr im Schlafzimmer Platz habt, wĂŒrde ich bei seinem Gitterbett eine Seite abmachen und direkt an dein Bett stellen, so ist er direkt neben dir, aber du hast trotzdem dein Bett fĂŒr dich.

        Hallo,
        also erstmal vorweg, meine Tochter wird mit ĂŒber 3 auch noch beim Einschlafen begleitet. Die wenigsten die ich kenne schlafen alleine ein...

        Das Tragen zum Einschlafen ist fĂŒr ihn ein Ritual... und Rituale kann man Ă€ndern, es wird aber natĂŒrlich anstrengend fĂŒr euch. Überleg dir wie du es gerne möchtest oder praktikabel findest, den Tipp mit dem Kinderbett ans Elternbett finde ich schonmal gut. Durchhaltevermögen ist hier das Zauberwort. Dein Sohn wird das natĂŒrlich nicht sofort akzeptieren, deshalb konsequent bleiben mit deiner Änderung. Unsere kleine Tochter schlĂ€ft auch bei uns in der Mitte, dort schlĂ€ft sie auch ein. Wenn sie manchmal drĂŒber ist, turnt sie auch, setzt sich hin, klatscht in die HĂ€nde, wirft ihren Schnuller. Und irgendwann wenn sie mĂŒde genug ist, legt sie sich hin und schlĂ€ft ein. Hast du ein Lied welches du ihm vorsingst wenn er in der Trage ist? Das gehört natĂŒrlich auch im Bett dazu.
        Gib ihm Zeit sich an die neue Situation zu gewöhnen...

        (4) 18.02.19 - 13:20

        Hallo, ich bezweifel, dass du mehr Ruhe bekommst, wenn er im eigenen Bett schlÀft. Er wird da nicht unbedingt besser schlafen und du musst dann immer aufstehen.
        Meine Tochter war auch so. Sie schlĂ€ft erst seit sie etwa zwei ist gut, aber immernoch bei uns im Zimmer. Was bei uns gut funktioniert hat gegen das Tragen war eine dĂŒnne Kuscheldecke. Diese habe ich ihr beim Tragen, im Auto, beim Kuscheln und im Kinderwagen immer umgelegt und irgendwann dann das Tragen weggelassen. Die Decke hat sie mit Ruhe assoziiert und beruhigt sie. Dennoch kuscheln wir zum Einschlafen noch, zusammen mit der Decke. Irgendwann dreht sie sich weg und zieht die Decke fester um sich und schlĂ€ft ein.

      • Hey,

        Kann mich dem Beitrag von Anne nur anschließen. Es ist eine Gewohnheit. Die zu Ă€ndern dauert etwas.
        Da du so wie es ist aber nicht mehr glĂŒcklich bist (was ich absolut verstehen kann) musst du also etwas Ă€ndern. Überleg dir kleine Schritte, wie ihr langsam zum Ziel kommt. Stell dich darauf ein, dass es vielleicht nicht leicht wird und geb dir und deinem Sohn Zeit. Er muss ja auch nicht gleich immer in seinem Bett schlafen, erstmal vielleicht nur Mittags?

        Alles Gute! K4ssio 😉

        Wie sagt man so schön, Babys kann man nicht verwöhnen. Aber man kann ihnen durchaus Gewohnheiten ANgewöhnen.

        Und genauso musst du sie wieder abgewöhnen. In kleinen Schritten. Stell dich auf weinen und unruhige NÀchte ein. Aber da solltest du dann immer wieder dran bleiben.
        Man lernt nun mal nur durch ĂŒben.

        Wichtig ist, dass kein Druck erzeugt wird.

      • Huhu,

        ich stimme anne140583 zu: der Kleine hat sich ans Tragen zum Einschlafen gewöhnt. Wenn du daran etwas Àndern willst, musst du ihn an ein anderes Ritual gewöhnen. Das braucht Zeit und wird nicht ohne Protest gehen.

        Überleg dir, wie eure Zu-Bett-Geh-Situation demnĂ€chst aussehen soll und welche Art der Schlafbegleitung fĂŒr dich akzeptabel wĂ€re. Denn alleine einschlafen können die wenigsten Kinder, das kann noch dauern, bis er das lernt. Und von eng an Mama gekuschelt in der Trage direkt auf alleine einschlafen umstellen, das wird wohl nicht funktionieren.

        Beispiel: Buch anschauen, Kuscheln, Vorsingen (immer das gleiche Lied, das er im Idealfall schon kennt), dann in sein Bett legen. Das wĂŒrde ich auch als Beistellbett mit einer offenen Seite an dein Bett schieben. Dann legst du dich dazu, vielleicht so mit halbem Oberkörper in seinem Bett. Bietest kuscheln, streicheln, singen, summen, sch sch sch machen an. Das wird er voraussichtlich erst mal nicht akzeptieren und brĂŒllen. Das musst du aushalten, wenn du was Ă€ndern willst. Legt euch erst hin, wenn er schon wirklich mĂŒde ist. Und dann zieh es durch. Irgendwann wird er einschlafen. Nach ein paar Tagen sollte es leichter werden...

        Erst wenn es gut funktioniert, dass er so liebevoll begleitet in seinem (Beistell-) Bett einschlĂ€ft, wĂŒrde ich das Gitter auf deiner Bettseite wieder montieren, und dann ganz allmĂ€hlich sein Bett von deinem wegrĂŒcken - bis Ihr ihn irgendwann ausquartiert.

        Zu diesem letzten großen Schritt kann ich noch nichts hilfreiches beitragen, denn soweit sind wir auch noch nicht...

        Hallo.

        Ich kann dich sehr gut verstehen. UngefĂ€hr in dem Alter wurde mir das Tragen auch langsam zu anstrengend. Obwohl meine Maus viel leichter war (13 kg hatte sie erst mit 2 Jahren). Wir haben eine BabyhĂ€ngematte, auch schon vor dieser Zeit gehabt. Das klappte als Ersatz ganz gut. Kuscheln, Bewegung und ich konnte mich trotzdem recht entspannt daneben setzten. Ist aber natĂŒrlich auch wieder eine Angewohnheit. #augen Aber eine mit der ich ganz gut leben kann.

        Meine Tochter ist auch eine extrem unruhige SchlĂ€ferin. Die ganze Nacht irgendwie in Bewegung. Neben ihr finde ich auch keine wirkliche Ruhe. Wir haben den Umstieg schrittweise gemacht. Aus dem Beistellbett ins Gitterbett im Schlafzimmer (nicht mehr direkt an meiner Seite, aber immer noch im selben Raum). Dann mit samt Gitterbett ins eigene Zimmer, Matratze davor zum neben dran schlafen. Jetzt schlĂ€ft sie alleine in ihrem Zimmer. Ich musste/muss nachts trotzdem noch mehrmals rĂŒber, aber finde es trotzdem erholsamer. Mittlerweile (2 Jahre alt) hat sie ein großes Bett, im Nachhinein betrachtet wĂŒrde ich das frĂŒher machen. Da kann man sich leichter dazu legen.

        Liebe GrĂŒĂŸe

        Klingt wie meine Tochter, nur sie schlÀft auf dem Arm ein statt in der manduca.

        Ich wĂŒrde mir das mit dem ausquartieren ĂŒberlegen... das schafft unter UmstĂ€nden eher mehr in Ruhe.

        Wir haben einen lernturm in der KĂŒche...kann ich nur empfehlen.. hast du sowas? Klappt super bei uns und ich kann mal wieder kochen....

        Zum eigentlichen Problem: Lösung hab ich keine fĂŒr dich. Wie gesagt ich trage Nele auch in den Schlaf....aber zumindest kann ich dir sagen dass sie bei meiner Mutter ohne Probleme auf dem Arm einschlĂ€ft und dort im Bett dann entspannt schlĂ€ft. Ich arbeite ebenfalls 2 Tage die Woche und gab mir mega den Stress gemacht wie es wohl wird.... glaub mir... es ist halb so wild. Ich bin auch unausgeruht aber das klappt trotzdem und mit dem schlafen bei anderen wĂŒrde ich mir nicht zu viel Stress machen. In der Regel klappt das besser als daheim.

        (10) 18.02.19 - 21:01

        Wir hatten das selbe Problem, bis ich schwanger wurde und ihn nicht mehr tragen durfte. Dann MÜSSTE dringend ein anderer weg her.. und siehe da, wenns wirklich nicht mehr anders geht, dann klappt auch was anderes 😊 ich hĂ€tte es nie fĂŒr möglich gehalten, dass mein Kind im eigenen Bett einschlĂ€ft. Es waren zwar zwei sehr harte Wochen mit viel TrĂ€nen von beiden Seiten, aber es hat sich gelohnt. Ich habe die Trage von meinem Mann weg rĂ€umen lassen damit ich sie nicht finde und nicht wieder einknicken kann. Er ist ein Flaschen Kind. Wir brauchen zwar zum runter regulieren das FlĂ€schchen aber das finde ich nicht schlimm. Wir haben unser tĂ€gliches Ritual zum Bett fertig machen, dann gehts ins Bettchen und es gibt die Flasche (obwohl er sie natĂŒrlich selbst halten kann, halte ich sie. Er braucht das und spielt dabei an meinen Fingern). Anfangs haben wir dann aber insgesamt 1,5 std gebraucht bis er endlich geschlafen hat. Mittlerweile braucht er an guten Tagen keine 10 Minuten mehr 😊
        Ich habe ihn aber nie alleine gelassen!!! Habe ihm immer meine Hand und körperkontakt angeboten. Ein beruhigendes Schlaflied an gemacht und dann hat er irgendwann geschlafen. Jetzt brauchen wir auch keine Musik mehr. Nur das FlÀschchen aber das ist ok.
        DrĂŒcke dir die Daumen und wĂŒnsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen dann wird das 😊
        Lg Tashi mit Cameron 19 Monate und MĂ€uschen inside 28+6

        Genau deswegen habe ich keins meiner vier Kinder an so nen schnulli gewöhnt. Ich hab sie von Anfang in ihr Bettchen gelegt, hab gute Nacht gewĂŒnscht und bin raus. Kein Klimbim, keine Lichter, keine mobiles oder sonstigen Kram.

        Kein geschuckel oder getrage und keine Einschlafbegleitung.

        Die Eltern gewöhnen etwas an und die Kinder mĂŒssen es dann „ausbaden“, weil sie etwas, was sonst in Ordnung war, plötzlich nicht mehr dĂŒrfen.

        Deswegen sollte man da immer aufpassen.

        Leg den kleinen Mann in sein Bett und sonst nichts. Bitte gewöhne ihm nicht wieder was an, was dich bald auch wieder stört. Wenn er weint, wĂŒrde ich zu ihm gehen und ihm gut zu reden, HĂ€ndchen halten, trösten. Aber aus seinem Bett wĂŒrde ich ihn nicht rausnehmen. Zieh es ein paar Tage durch. Er wird sich schnell dran gewöhnen.

        Ps. Ich verurteile niemanden, jeder kann seinem Kind angewöhnen, was er mag. Ich muss das 12 Kilo Kind ja nicht schuckeln oder tragen:)

        Ich schreibe nur meine Meinung.

        Alles gute fĂŒr euch.

        • Dankeschön fĂŒr all die tollen Tipps und Tricks đŸ€—â€ïž
          Da ist einiges dabei, was ich mir gut fĂŒr uns vorstellen kann.

          Mein Sohn war ein Schreibaby und konnte sich ohne Körperkontakt von Beginn an nicht beruhigen. Wir wollten von Anfang an BedĂŒrfnis orientiert erziehen und agieren. Es war und ist mir wichtig die natĂŒrliche Entwicklung zu unterstĂŒtzen.

          Dein Erziehungskonzept ist da leider ĂŒberhaupt nicht meins. Ein SĂ€ugling gehört in erster Linie zu seiner Mutter und seinem Vater. Das war ja auch in der Evolution nie anders.

          Ich habe zwar auch am Anfang versucht ihn in seinem eigenen Bett schlafen zu lassen, doch ziemlich schnell gemerkt, dass ihm der Kontakt gefehlt hat. Ich persönlich finde diese extrem frĂŒhe Ablösung von der Mutter eher fragwĂŒrdig und unnatĂŒrlich.
          Ich werde eine sanfte Art der Schlafbegleitung wÀhlen.
          Aber auch dir danke ich fĂŒr deine Antwort.

          Liebe GrĂŒĂŸe Cassiopeijaa mit A💚

          • Meine Kinder haben aber niemals danach verlangt. Wir haben den ganzen Tag gekuschelt und „gespielt“, aber wenn es ins Bett ging, gingen sie alleine. Ohne Probleme. Warum soll ich einem Baby NĂ€he aufzwingen. So konnten wir uns alle erholen und haben uns am nĂ€chsten morgen tierisch gefreut uns wieder zu haben. Das erste halbe Jahr schliefen sie eh immer im beistellbett bei uns.

            Stress gab es nie. Das sie irgendwann mal geweint hÀtten und man sie nicht beruhigen konnte, kenne ich gar nicht.

            Aber wie gesagt, jeder kann es handhaben wie er mag. Ein Kind ewig in den Schlaf zu begleiten wĂ€re nix fĂŒr mich. Bin viel zu ungeduldig dafĂŒr;)

          (18) 19.02.19 - 20:28

          Jemand der kein Schreibaby hat/hatte, kann das leider nicht nachvollziehen. So jemand weiß nicht wie es ist, wenn das Kind von morgens um 7 bis abends um (in unserem Fall) 21 Uhr brĂŒllt.. mit nur sehr wenig Unterbrechungen durch viel zu kurzen Schlaf... hab da leider auch schon sinnlose Diskussionen mit ner Freundin gefĂŒhrt, die ein absolutes AnfĂ€nger Baby hat..

          • Darum hab ich es auch gelassen. Habe gemerkt, dass da kein VerstĂ€ndnis zu erwarten ist. Finds halt traurig, dass einem dann suggeriert wird, dass man ja selbst schuld sei. Kann halt nicht jeder mit AnfĂ€ngerbabys gesegnet werden. Kenne auch eine Mama, die hat drei Schreibabys von vier Kindern. Mit ihr konnte ich mich austauschen, da ich mir von den anderen aufgrund meines Alters anhören durfte, ich hĂ€tte ja keine Ahnung, wĂ€re einfach zu unerfahren und total ĂŒberfordert mit einem lieben netten Baby. Er ist ja auch lieb und nett, gar keine Frage, aber er eben nicht so einfach zu handeln und zufrieden zu stellen.
            Vielleicht bin ich ja auch ein wenig böse, dass ich mir fĂŒr manche meiner kinderlose Freunde ein zumindest Ă€hnlich anstrengendes Kind wĂŒnsche, damit die ihre dummen Kommentare und Bemerkungen nochmal selbst zu hören bekommen.
            Ich werde die Umgewöhnung ganz langsam und erst im Urlaub meines Mannes in Angriff nehmen.
            Danke dir fĂŒr die lieben Worte der UnterstĂŒtzung.

            Man kann das auch ohne Schreibaby nachvollziehen(hatte selbst eins, auch wenn nicht so ausgeprĂ€gt wie bei dir), die Leute wollen nur nicht. Die kinderlosen vielleicht, weil sie hoffen, dass ihr Kind nicht so wird, wenn sie nur "alles richtig machen" und die mit AnfĂ€ngerbabys, weil sie gerne wollen, dass ihre Kinder so einfach sind, weil sie alles richtig gemacht haben. DafĂŒr muss man sich nur mal von dem Dogma verabschieden, dass Eltern alles beeinflussen können und sich ein wenig in MitgefĂŒhl ĂŒben.

      (21) 19.02.19 - 08:46

      Gute Worte!

      Ich wĂŒrde ihn auch ins Bett legen und dabei sitzen. Du kannst erstmal auch einen Arm um ihn legen, natĂŒrlich HĂ€ndchen halten. Er wird auf gar keinen Fall ohne Protest die Änderung hinnehmen, aber ich wĂŒrde direkt den Weg gehen, den er in Zukunft selbst immer gehen sollte: es selbstĂ€ndig schaffen, in seinem bettchen zu schlafen.
      RĂŒste sich am besten fĂŒr diese Tage, plane mindestens 2 Wochen keine festen Termine, damit du am Tage keinen Stress hast. Koche gut vor, lass alles andere stehen und liegen. Die NĂ€chte werden sich bestimmt erstmal total schlauchen, aber es wird besser. Es dauert nur etwas.

Huhu.
Zu deiner Beruhigung. Meine 3 JÀhrige wird noch jeden Abend in den Schlaf begleitet und schlÀft noch mit bei uns.
Wir haben uns ein großes Familienbett gebaut wo alle Platz haben.

Ich kann verstehen, dass du nicht mehr Tragen magst zum Einschlafen. Ich kann dich ebenfalls sehr gut verstehen, denn auch ich habe zwei nicht-AnfÀngerbabys. Schreikind nicht unbedingt aber hier ging und geht nichts ohne Körperkontakt.
Und das ist in Ordnung.

Noch ein bisschen Hoffnung fĂŒr dich. Die Große konnte nie ohne Körperkontakt schlafen. Sie wird zwar noch begleitet, aber das heißt Buch vorlesen und dann liege ich einfach nur neben ihr. Sie will mittlerweile gar keinen Kontakt mehr beim Einschlafen, sie braucht einfach nur das GefĂŒhl dass jemand da ist :)

Ich wĂŒrde den Kleinen mit ins Bett nehmen und dann mit ihm Kuscheln.
1,5 jĂ€hrige können viel verstehen. Wenn er weint und gefrustet ist, dann erklĂ€re ihm dass dein RĂŒcken weh tut und du ja bei ihm bist und ihr nun kuschelt.
Innerlich musst du davon ĂŒberzeugt sein, dann kann dein Kind besser damit umgehen. Lass ihn einfach nicht allein und begleite ihn in seinem Frust darĂŒber dass es halt anders lĂ€uft als er es kennt und möchte.

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