Ans eigene Bett gewöhnen - direkt ohne Gitter? (17 Monate alt)

    • (1) 20.02.19 - 15:24

      Hallo zusammen!

      Bisher haben wir ein Familienbett. Hat sich so ergeben damals, ist für alle gut so. Trotzdem möchte ich langsam das eigene Bett einführen, zumindest für den Mittagsschlaf.
      Unsere Zimmer liegen gegenüber voneinander, der Weg ist also kurz, wenn später nachts was wäre.

      Bisher kann der Kleine (momentan 16,5 Monate) ja aufstehen, wann er möchte. Wenn er wach wird, bleibt er manchmal noch was liegen oder er kommt raus.

      Deshalb fände ich es komisch, ihn in ein Gitterbett zu legen. Das würde er bestimmt auch nicht toll finden. Ich finde es ja gut, dass er selbstbestimmt raus und rein kann.
      Jetzt überlege ich, entweder die Schlupfstangen raus zu machen oder direkt die Umbeiseiten dran.
      Juniorbett finde ich aber etwas früh. Er wuselt viel und würde bestimmt raus plumpsen. (Könnte man natürlich was auf den Boden legen oder Rausfallschutz dran)

      Hatte jemand so eine ähnliche Situation?
      Oder generell ein paar Gedanken dazu?

      Danke für euren Input 🤗

      Nora

      • Also wenn er aus euerm Bett alleine raus kommt würde ich ihn auch nicht in einer Gitterbett stecken. Ich würde direkt die Umbauseiten dran machen.

        (3) 20.02.19 - 15:41

        Huhu...also ins Gitterbett würde ihn auch nicht mehr legen wenn es es schon gewöhnt ist alleine ein- und auszusteigen.

        Unsere Tochter hat ihr Juniorbett mit 2 Jahren bekommen und auch problemlos drin geschlafen - obwohl sie nachts auch sehr aktiv ist. Einmal ist sie raus geplumst in der Nacht (aber es nicht passiert - es liegt ein großer Teppich vor dem Bett).
        Ich würde es mit einem Gitterbett mit entfernten Schlupfstangen versuchen oder eben komplett ohne Stangen mit Rausfallschutz. Liebe Grüße

        Hallo.

        Ich würde in dem Alter kein komplettes Gitter mehr hin machen. Da wäre mir die Gefahr viel zu groß, dass sie versucht oben drüber zu klettern. Schlupfstangen haben wir mit ca 10 Monaten raus gemacht und sie kam schnell sicher rein und raus.

        Mit 2 Jahren ist sie in ein großes Bett umgezogen (umgedrehtes IKEA Kura Bett). Wir alle lieben es. Im Nachhinein betrachtet hätten wir das früher machen sollen. Sie bewegt sich nachts sehr viel, liegt auch mal verkehrt rum oder quer im Bett und hat sich deshalb im Gitterbett ständig gestoßen und ist wieder aufgewacht. Außerdem hat ein großes Bett den Vorteil, dass man sich zum einschlafen oder auch nachts mal dazu legen kann. Das hat unsere Schlafsituation unheimlich entspannt.

        Also ich würde lieber gleich ein großes nehmen, am besten flach auf dem Boden oder mit Rausfallschutz. Je nachdem wie viel sich das Kind bewegt. Oder zumindest die Schlupfstangen rausmachen.
        Liebe Grüße

        • (5) 20.02.19 - 15:54

          Hallo,

          Darf ich dich dazu bitte was fragen. Ihr habt mit 10 Monaten schon die Schlupfsprossen beim Bett rausgemacht. Meiner ist 16 Monate und schläft ganz normal im Gitterbett, er kommt nicht alleine raus. Wie macht ihr das Nachts wenn die Kinder selber rausgehen können? Können die Kleinen das Licht selber einschalten, oder geistern die im Dunkeln rum das ist doch gefährlich? Danke lg

          • Mich hast du zwar nicht gefragt, aber ich hab mir da natürlich auch Gedanken zu gemacht 😄
            Wir haben momentan ein Stilllicht von Reer, das immer auf kleinster Stufe brennt. Ganz im Dunklen würde ich nicht sehen, wie der Kleine liegt (Gesicht evtl unter eine Decke gerutscht oder so). Das nimmt er sich gerne mal zum spielen, weiß wie er es einschaltet.
            Das würde auch im Kinderzimmer erstmal brennen. Wir würden ihm "beibringen", dass er es mitnehmen soll, wenn er zu uns kommt. Falls das denn klappt in dem Alter 😅

            • Danke, für deine Antwort.
              Stell ich mir schwierig vor, dass die das alleine anmachen und auch noch rumtragen. Oder es ist aber auch logisch für die kleinen, weil sie ja sonst nichts sehen.

              Meiner hat im Bett ein Nachtlicht (so ein Kücken in einem Ei). Er kann es selber ein und ausschalten, spielt auch manchmal damit. Aber ich nehme es wenn er schläft immer raus, weil er es manchmal im Schlaf versehentlich einschaltet, und mir vorkommt, dass wenn er aufwacht er schlechter einschläft wenn es nicht ganz dunkel ist. Aber wenn ihr das jetzt auch anhabt dann wäre er ein wenig Licht ja zumindest schon gewöhnt.
              Wünsche euch dass ihr die Umgewöhnung gut hinbekommt, und alle gut Schlafen könnt :-)

          (9) 20.02.19 - 17:20

          Hallo.

          In ihrem Zimmer ist generell ein Nachtlicht an. Sie schläft nicht gerne im stockdunkeln. Neben ihrem Bett ist ein Babyphon, das auf sehr sensibel eingestellt ist. Man hört also recht früh, wenn sie anfängt zu schimpfen. In der Regel macht sie erst Geräusche bevor sie aufsteht, falls nicht ist in ihrem Zimmer eigentlich alles kindersicher und ausreichend hell. Es kam glaube ich nur 2 Mal vor, dass sie nachts ohne vorher zu schimpfen zu uns rüber gekommen ist. Vielleicht bin ich da zu sorglos, aber ich fand das nie zu gefährlich. Meine Sorge war eher, dass sie sonst oben drüber klettert (hat sie in dem Alter das erste Mal versucht) und dann auf der anderen Seite runterfällt. Außerdem stelle ich mir das Gefühl im Bett eingesperrt zu sein und nicht raus zu können nicht so schön vor, sobald man das bewusst mitbekommt.

          Liebe Grüße

          • (10) 20.02.19 - 22:14

            Hallo,
            da hast du sicher Recht, aus dem Gitterbett rausklettern wäre wirklich gefährlich. Hoffe meiner kommt nicht auf diese Idee...
            Mit ein wenig Licht an, funktioniert das sicher gut.
            Danke für deine Rückmeldung.
            Liebe Grüße

      (11) 20.02.19 - 16:08

      Danke! Aber ein großes Bett passt nicht von der Länge, unsere Wohnung ist winzig 😅 Wenn wir nächstes Jahr vor dem Geschwisterchen umziehen, gibt es ein Großes.

      Ein, zwei Mal haben wir ihn mittags ins Gitterbett gelegt. Ist aber ein paar Monate her. Er schlief gut ein, stieß sich aber irgendwann den Kopf beim Drehen und dann war vorbei mit schlafen. Also ich kenne das Problem 😅

(12) 20.02.19 - 19:09

Unsere kleine ist mit 13 oder 14 Monaten ins grosse Bett umgezogen. 1.40x2.00m. Da sie einschlafbegleitung brauchte kannte sie das Bett schon aber irgendwann könnten wir sie nicht mehr schlafend ins gitterbett legen, so haben wir sie im grossen Bett liegen lassen. In ihrem Zimmer brennt ein Nachtlicht, mal kommt sie im dunkel zu uns rüber mal macht sie das Licht, Schalter übern Bett, und oder im Flur an. Manchmal schreit sie auch einfach Mama. Da sie keinem Schlafsack trägt kam sie von Anfang an sicher raus. Wir hatten ein paar Wochen eine Matratze davor gelegt. Rausgefallen ist sie noch nie.

  • (13) 20.02.19 - 19:22

    Danke für deine Erfahrung 😊
    Stimmt, Schlafsack ist auch ein Punkt. Er kann damit nicht wirklich laufen. Deshalb wollte ich erst mal den Mittagsschlaf ohne Schlafsack einführen, dann, wenn es wärmer ist, auch nachts. Eilt ja eigentlich nicht. Wobei ich auch ein Auge auf die mit Füßen geworfen hab, mal sehen 😄
    Habt ihr ein Babyphone? Haben wir nämlich nicht, aber jetzt noch eins anschaffen...

    • (14) 20.02.19 - 19:39

      Ja, aber das babyphone wird nur genutzt wenn wir mal noch zu den Schwiegereltern runter oder in den Keller gehen. Also nur sehr sehr selten. In der Wohnung, ein Stockwerk haben wir es nie an. Das kizi liegt zwischen Wohnzimmer und Schlafzimmer. Wir lassen ihre Türe immer einen Spalt offen und unsere Schlafzimmertüre ist meistens ganz offen, so hören wir sie recht gut. Wenn sie krank ist Schlaf ich dann meistens bei ihr. Mit dem grossen Bett kein Problem. Bei uns im Bett schläft sie nur sehr sehr selten.

(16) 20.02.19 - 19:50

Wir hatten in dem Alter gleich eine große Matratze mit Lattenrost direkt auf dem Boden. Da kann dann nichts passieren.

(17) 20.02.19 - 21:42

Also ich würde aus dem Bauch raus das Juniorbett nehmen. Unsere ist mit 19 Monaten ins Juniorbett gezogen. Wir haben die Gitter abgebaut u es tiefer gebaut. Die Kopf - und Fußenden waren zweigeteilt u da muss ein Teil abgebaut werden gut das Juniorbett. Dazu haben wir die Umbauseiten gleich mit gekauft. Funktioniert super. Mausi ist nicht einmal raus geplumpst und wir haben die erste Woche eine Klappmatratze drunter gelegt.

  • (18) 20.02.19 - 21:57

    Danke für deine Erfahrung 😊

    Ja, die Umbauseiten haben wir hier auch stehen. Mal schauen, auf was es hinaus läuft. Mein Bauch sagt auch Juniorbett, weil er sich bei ersten Versuchen immer an den Stäben gestoßen hat. Er ist halt mehr Platz gewöhnt 😄

    • (19) 20.02.19 - 22:06

      Das mit dem Anstoßen gehört dazu. Meine hat sich regelmäßig den Kopf gerammelt u sie schlief immer erst in ihrem Bett bis sie dann zu uns kam u selbst da rammelt sie mit dem Kopf oben dran. Das ist halt so. Mein Partner macht das auch, weiß es nur nicht mehr. Ich hab das mal zufällig mitbekommen. War echt lustig weil sie es einmal sogar synchron gemacht haben.

Meine Große ist mit knapp 2 in ihr großes Bett gezogen und hat ein Hausbett bekommen, ein Floorbett... wir haben eine Umrandung drangebaut und Polsterkissen.
Das Bett ist 100x200, sie ist jetzt gerade 3 geworden und wir legen uns abends zum Einschlafen daneben. Oder auch wenn sie krank ist oder schlecht geträumt hat.

(21) 21.02.19 - 14:08

Ganz ohne würde ich es nicht machen. Ich war wesentlich älter als dein Kind und hatte keinen Schutz, kann mich aber noch gut dran erinnern wie ich nachts aus dem Bett gefallen bin. War echt mies und hat auch weg getan.

Lg

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