Abstillen, vor allem nachts

    • (1) 01.08.19 - 21:52

      Seit einer Woche bekam mein Kleiner (18 Monate) nur noch ca. 3 Mal tagsüber die Brust, hauptsächlich zum Einschlafen. Das hat gut geklappt. Heute hat er nur einmal die Brust bekommen, zum Mittagsschlaf. Alles super. Jetzt kommt die Nacht 🙈.
      Eigentlich kommt er nachts ca. 5-10 Mal zum Wiedereinschlafen. Er liegt in seinem Bett neben mir. Ich habe schon versucht zu reduzieren, aber ich stille unbewusst. Ich hab schon überlegt beim Abstillen Pflaster auf die Brust zu kleben, damit ich es nicht vergesse 😅. Selten klappt es, dass er ca. 10-20 Sekunden weint, dann sich zu mir kuschelt und einschläft. Aber nur, wenn das letzte Stillen erst vor kurzem war.
      Ich dachte mir, ich stille heute Nacht nur noch 1-2 Mal und ab morgen nie wieder. Meine Brust muss sich gewöhnen. Ich habe viel Milch.
      Aber er wird so schlimm schreien. Seit einigen Wochen wird er mit Tragen (hauptsächlich Papa, hat er auch vorher öfters gemacht) in den Schlaf gebracht. Er ist nicht immer damit einverstanden.
      Nachts brüllt er wenn ich ihn tragen will (aber darauf bin ich auch nicht scharf). Wenn ich kuschel, dann reißt er mir am Shirt rum und schreit als wenn ich ihn abstechen wollte. Und er hat da sehr viel Ausdauer.

      Jetzt hätte ich gerne Erfahrungen, Tipps etc.

      Und gibt es jemanden, die nur zum Mittagsschlaf stillt und sonst gar nicht? Oder ist das doof?

      • Huhu,

        mein Sohn ist auch 18 Monate und wir haben gerade vor zwei Wochen abgestillt. Hätte nicht gedacht, dass ich den kleinen Brustjunkie von der Brust wegbekomme, aber es hat erstaunlich gut geklappt. Zwei Nächte waren sehr anstrengend, dann lief es plötzlich.

        Stillst du deinen Kleinen noch in den Schlaf? Das Einschlafstillen hatte ich schon vor Monaten abgewöhnt, um es ihm beim Abstillen leichter zu machen. Ich glaube, dieser Plan ist bei uns aufgegangen...

        Vielleicht kannst du ja erst mal einen anderen Einschlafmodus finden, ohne ihm die Brust komplett wegzunehmen. Und am besten auch ohne Tragen, deinem Rücken zuliebe. Ich würde mir gut überlegen, wodurch du das Stillen ersetzen willst - damit du nicht in 3 Monaten das nächste ungeliebte Ritual abschaffen musst.

        Googel außerdem mal „Abstillen nach Gordon“, vielleicht passt das Vorgehen ja für euch...

        Viel Erfolg und alles Gute!

        • Danke. Ja, ich hoffe und denke, dass es anfangs sehr schwer wird, aber in einigen Tagen schon erledigt 😅

          Einschlafstillen mache ich nur tagsüber. Selten schläft er tagsüber beim Tragen ein beim Papa, ab und zu schläft er im Buggy ein. Oder im Auto, da geht's immer 😂.
          Abends habe ich ihn gestillt vor dem Zähne putzen, vorlesen etc. Es war also kein direktes Einschlafstillen. Danach trage ich im Wechsel mit Papa.
          Ich dachte, ich gewöhne erst die Brust ab, dann das Tragen. Würde ich mich nämlich hin legen würde er mir sofort an die Wäsche gehen.
          Mein 2. Kind hatte ich damals mit 14 Monaten von heute auf morgen abgestillt, weil es schon unerträglich war. Es gab viele Tränen. Ich versuche dieses Mal die Tränen zu veringern.
          Mein erstes Kind war ganz anders. Die wurde immer in den Schlaf getragen. Ab dem 1. Geburtstag ist sie nur noch mit kuscheln, teilweise alleine eingeschlafen.

      Ach so, und ich hab meinem Sohn erklärt, dass Mama Aua am Busen hat und wir deshalb nicht mehr stillen können. Dass ich ihn aber immer noch und für alle Zeit genauso lieb hab und wir stattdessen kuscheln können etc. Hat er so recht schnell akzeptiert.

      Das mit den Pflastern ist keine schlechte Idee - nicht nur für dich als Erinnerung, sondern auch für ihn als Veranschaulichung...

    • Puh, wir sind auch grade am abstillen und ich finde es auch absolut nicht leicht. Ich hatte erst das tagsüber abstillen angefangen. Resultat ist mittlerweile: entweder sie schläft im Auto oder Buggy oder sie lässt den Mittagsschlaf einfach ausfallen.
      Abends zum einschlafen bekommt sie von mir eine Milchflasche im Bett. Sie bekommt Vollmilch, weil sie pre einfach nicht mag.
      Dann mache ich Musik an und sitze am kopfende, wenn ich mich dazu legen würde, würde sie auch direkt die Brust verlangen. Manchmal zog sie noch am Shirt, dann habe ich nein gesagt, es gab Kurzes Geschreie und dann war es wieder gut. Nachts wird sie auch noch 1-3 mal wach. Ich versuche sie erst so zum schlafen zu bringen, aber wenn es nicht klappt bekommt sie die Brust.
      Dadurch dass sie dann nur noch nachts die Brust bekommt ist kaum noch was drin und ich hoffe, dass sich der rest von selbst reguliert. Etwas Zeit gebe ich ihr zumindest jetzt erstmal sich an die neue Situation zu gewöhnen.

      Hej ☺ Ich bin auch gerade dabei abzustillen. Wir haben erst versucht tagsüber abzustillen... Das habe ich dann nicht über's Herz gebracht.. Dann kam eine kleine Magenverstimmung und die Angst, dass sie nachts wieder spuckt (sie hat komischerweise immer nur nach dem Stillen gespuckt) war zu groß, sodass ich den Spieß umgedreht habe und nun nachts nicht mehr stille... Es gab viele Tränen und Protest, aber mittlerweile klappt es eigentlich ganz gut..
      Ich stille sie also mittags zum Mittagsschlaf und abends. Bevor sie richtig einschläft, lege ich sie in ihr Bett, welches direkt neben unserem steht und streichel, kuschel, summe sie in den Schlaf. Es klappt mal mit mehr, mal mit weniger Protest... Tagsüber stille ich nach wie vor nach Bedarf und morgens so gegen 4... Dann schläft sie nochmal so 2-3 Stunden....

      Das mit den Pflastern habe ich schon mal hier gelesen und fand es gar keine schlechte Idee... Ich würde es einfach ausprobieren 😊
      Tragen würde ich nicht versuchen, denn das muss man ja dann auch wieder abgewöhnen... Aber von mir aus kuschel ich sie bis sie 18 ist in den Schlaf 😄

    • (7) 02.08.19 - 09:01

      Die erste Nacht ist vorbei. Ich habe jetzt nicht komplett stur verweigert. Das wäre viel zu schlimm für ihn gewesen und ich hätte es auch nicht ertragen. Wenn er nur kurz geweint hat, hab ich ihn nicht an die Brust gelassen. Er ist da innerhalb von Minuten wieder eingeschlafen. Als er sofort richtig hysterisch geschrieen hat hab ich gestillt.
      Letztendlich habe ich um 23 Uhr, 1 Uhr und um 5 Uhr gestillt. Normalerweise Stille ich nachts stündlich. Ich sehe es also als guten Erfolg. Er hat sogar von 5 Uhr bis nach 7 Uhr durchgeschlafen. Das bin ich ja gar nicht gewöhnt 😅

      Heute Nacht versuche ich nur einmal zu stillen. Vielleicht schlafe ich auf der Couch und lasse Mann alleine mit dem Kleinen. Mal gucken.

      (8) 02.08.19 - 09:10

      Ich berichte dir von uns.

      Meiner ist jetzt 25 Monate alt. Ich habe bis Mai gestillt. Also mit 23 Monaten abgestillt.

      Er war auch sehr auf die Brust fixiert. Ich habe angefangen das STillen nach der Kita einzustellen. Da hat er oft noch getrunken. Da musste ich Konsequent sein. Das war relativ hart, weil er sehr ausdauernd war.

      Einige Wochen später, habe ich das Einschlafstillen abgeschafft. Habe ihm gesagt, dass ich es nicht mehr möchte. Das hat ganz gut funktioniert, wollte aber trotzdem den Kopf auf die Brust legen. Was er auch durfte.

      Nachts habe ich keine Unternehmungen unternommen, dass war mir zu anstrengend ;-) Ich habe einfach gehofft es wird schon. Ich hatte mir Zeit gegeben bis zu seinem 2. Geburtstag. Er kam eigentlich immer nur 1x. Ich habe ihn direkt immer an die Brust genommen, weil ich kein Theater provozieren wollte. Irgendwann habe ich morgens festgestellt, dass er nachts gar nicht mehr aufgewacht ist. Das ging mehrere Tage so, dann kam er wieder 1 Nacht. Und dann war vorbei. Ich habe einfach abgewartet. Er kam seitdem nie wieder. Ich habe schritt für schritt abgestillt, aber nachts wollte ich ihn selbst überlassen. Ich würde einfch nach und nach anfagen und schauen.

      LG

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