Probleme mit Nachtflaschen. Wie angewöhnen?

    • (1) 09.08.19 - 08:57

      Hallo Zusammen,

      mein Sohn ist bald ein Jahr und ein Monat alt. Seit seiner Geburt ist er mehrmals in der Nacht aufgewacht, um gestillt zu werden bzw. später die Flasche zu kriegen. Irgendwann ist er nur 2-3 Mal. Mich hat es nicht gestört, da ich dachte, wenn er es braucht, dann soll er es auch kriegen. Nun hat sich das Ganze aber total verschlimmert. Seit zwei Wochen will er immer vier Flaschen in der Nacht trinken. Also er trinkt jetzt über 500 ml in der Nacht und dementsprechend isst er am Tag nur sehr wenig. Die Kinderärztin war überhaupt nicht zufrieden und empfahl mir, die Nachtflaschen komplett und auf einmal wegzumachen. Ich habe es mehrmals versucht. Aber mein Sohn weint fürchterlich. Er will weder Schnuller noch Wasser. Er will nur seine Milch trinken.

      Ich bin wirklich ratlos. Ich möchte ungern ihn weinen lassen, aber die KiÄ meint, dass er feste Nahrung noch mehr braucht, als die Milch, um wirklich satt zu werden.

      Habt ihr Tipps. Heute Nacht habe ich zum ersten Mal die Milch verdünnt. Er hat nichts bemerkt und hat trotzdem die Flaschen leer getrunken. Nun habe ich Angst, dass er weiterhin nachts aufwacht, um verdünnte Milch zu trinken :/

      Soll ich es einfach durchziehen und ihm nichts mehr geben (außer Wasser)? Eine Bekannte meinte, dass sie von heute auf morgen abgestillt hat. Ihr Sohn hat in der Nacht ganz schlimm geweint. Aber seitdem vermisst er die Brust nicht mehr und schläft sogar durch.

      Ich weiß jedes Kind ist anders. Aber ich muss was verändert. Wir haben in wenigen Wochen wieder einen Termin bei der KiÄ, dann sollte ich ihr berichten, ob ich es hingekriegt habe oder nicht.

      • Sorry, ich habe mich vertippt: wie abgewöhnen? Soll die Frage lauten.

        Das könnte auch nur eine Phase sein. Um den 1. Geburtstag rum hab ich schon öfters gehört, dass Kinder nachts plötzlich wieder öfters trinken wollen. War bei uns auch so, dachte ich hab wieder nen kleinen Säugling 🙈
        Ich würde es erst einmal so hinnehmen. Bei uns wars nach ca 2 Wochen einfach wieder vorbei.

        Also wenn dein Sohn erst knappe 13 Monate alt ist, würde ich ihm die Milch lassen. Er ist doch noch so klein, fast noch ein Baby.
        Normales Essen einfach ganz normal über den Tag verteilt anbieten, entweder er isst es oder eben nicht.
        Vielleicht macht er gerade einen Schub durch. Irgendwann wird sich das mit der Milch nachts noch ändern. Und wenn nicht, kann man nochmal drüber nachdenken was zu ändern, aber ich finde das ehrlich gesagt zu früh. Andere stillen in der Nacht noch 5x in dem Alter.
        Gibst du normale Kuhmilch oder Flaschenmilch? Bei Kuhmilch sollte man eine gewisse Menge (weiss nicht genau ob 300ml pro Tag oder so) nicht überschreiten, aber wenn du Flaschenmilch gibst, sehe ich da kein Problem.
        Und von verdünnen wie das viele hier machen, halt ich rein gar nix. Dann würd ich eher Schritt für Schritt die Menge reduzieren. Also z.B. wenn er heute 200ml bekommt, dann das nächste Mal nur 190ml usw.
        Und noch was: Kinderärzte und Ernährungsfragen passen nicht immer 100% zusammen. Mach das so, wie du es für richtig hälst. Kein 13 Monate altes Kind "muss" durchschlafen und 5 normale Mahlzeiten am Tag essen, viele brauchen in dem Alter halt noch ihre Milch. Lass dein Kind bestimmen wie viel es wann und von was isst.

      • Wir hatten zwar zum 1. Geburtstag nur eine Flasche, aber wir haben dann nur noch Wasser gegeben. Sie hat gleichzeitig auch angefangen, mehr und mehr verschiedene Sachen zu essen. Die Wasserflasche hat sie nach einigen Tagen auch nicht mehr benötigt.

        Über das richtige Alter zum Abgewöhnen streiten sich die Geister. Ärzte wollen es schneller, Mütter verzögern lieber.

        Wenn Du die Entscheidung getroffen hast, dann reduziere die Mengen pro Flasche deutlich und dann auch die Stückzahlen.

        Wir hatten die nächtlichen Flaschen auch lange und Kind musste sich nachts erst müde kämpfen, so dass er erschöpft irgendwann wieder eingeschlafen ist. Wir hatten 3-4 Tage viel Gebrüll, danach war der Spuk vorbei, Kind schlief durch. Und aß tagsüber plötzlich deutlich besser.

        Heißt für Dich, dass Du am besten nicht Montagabend mit der Abgewöhnung starten solltest. 😉

        Ich habe ein verlängertes Wochenende ab Donnerstag mit Brücken-Freitag plus Sa+So genommen. Nach nächtlichen Tirraden hab ich tagsüber bisschen schlafen können während mein Mann mit Kind draußen war.

      • (7) 09.08.19 - 11:39

        Hallo

        Ich kann dich total verstehen, dass es dich nervt. Besonders wenn man schon bei weniger war.

        Allerdings gebe ich dir klar den Tipp lass ihn trinken, gib ihn seine Milch. Vielleicht hat er Zahnschmerzen einen Schub oder weiß der Geier was.
        Versuch ruhig ihn erst Wasser anzubieten möchte er das nicht, gib ihm sein Fläschchen. Er schläft schnell wieder ein und du damit auch.

        Ich bin davon überzeugt, dass er von ganz alleine diese irgendwann nicht mehr benötigen wird.
        Bezüglich des Essens am Tag, oftmals hängt das eine nicht mit dem anderen zusammen. Biete ihm weiterhin alles an.

        Ich habe als mein Sohn gefühlte 100 mal die Nacht wieder seine Milch wollte auf die 2er Milch umgestiegen - ja ich weis auch diese ist umstritten, aber er hat dadurch wirklich länger geschlafen.
        Milch verdünnen hat bei uns überhaupt nicht geklappt. Also ich habe es ebenfalls probiert nach kurzer Zeit aufgeben und ihm einfach die Milch die er eindeutig brauchte geben.

        Mit 16 Monaten war das Thema dann erledigt und er schlief von heute auf morgen problemlos durch.
        Gib ihm die Zeit und lass dich nicht aus der Ruhe bringen.

        Bezüglich des Kinderarztes.
        Konnte er dir begründen warum ein 13 Monate alles Baby keine Milch nachts mehr trinken soll ? Milch ist im gesamten ersten Lebensjahr Hauptnahrungsmittel Nummer eins und von heute auf morgen klappt ein abgewöhnen bestimmt nicht. Absoluter Schwachsinn. Man soll darauf achten, dass die Kinder nicht dran nuckeln sondern wirklich zügig austrinken - klar. Aber ansonsten gibt es daran nichts verwerfliches oder besorgniserregende

        Viele grüse

        Beim Zahnen braucht meiner auch ein paar Fläschchen nachts. Ich persönlich nehme ihm absolut nichts weg, er bekommt auch jetzt mit fast 15 Monaten noch seine Pre Milch.
        Ich entscheide das total nach Bauchgefühl.
        Dieses ganze verdünnen werde ich wohl nie verstehen warum das angeblich helfen soll. Ich denke mir die kleinen wissen ganz genau was sie brauchen, das ist zumindest meine Meinung!
        LG

        Hallo,

        Ich habe auch alles probiert....

        Am besten du verdünnst die Milch nach und nach....
        bei meiner Tochter hatte ich auch das Problem.... wir sind erst mit 19 Monaten davon gekommen als sie einen Magen-Darm-Infekt hatte....

        Lg

        Also ehrlich gesagt verstehe ich den Zwang nicht das Kinder mit einem Jahr zwingend durchschlafen müssen und keine Milch mehr haben sollen.
        Warum dürfen das die Zwerge nicht in ihrer eigenen Zeit schaffen.
        Mein Kinderarzt hat nicht gemeckert. Wir trinken mit 12,5 Monaten 19/23/3/7 Uhr 190er Flascherln, meist leer bis auf den letzten Tropfen.
        Sicher wäre es fein wenn ich wieder arbeiten gehe und sie durchschläft, ist aber nunmal nicht und ich habe hier schon öfter Beiträge dazu gelesen wo es genauso ist.

        Klar kann ich meine Schnecke ne Woche lang in der Nacht schreien lassen bis sie gecheckt hat das es nicht nach ihren Bedürfnissen geht...
        oder ich warte einfach bis sie so weit ist, vielleicht mit 18, vielleicht erst mit 24 Monaten, finde ich persönlich netter.

        Der Kinderarzt kann meckern, Augen zu und durch, was soll er denn machen, das Jugendamt informieren? Jedem Kind seine Entwicklung in seinem Tempo.

        Meine Kleine isst tagsüber auch nur mäßig und auch da gibts manchmal ne Bulli. Stückig ist nicht so ihrs, wir füttern vor allem pürierte Kost und weiche Beeren, Joghurt, Brot.
        Probiere immer wieder festere Sachen, aber sie verweigert. Vielleicht klappt es ab September im Kiga (Gruppendynamik), mal schauen.

        LG, alles Gute und kein Stress 😎 ❤️🍀

      Hi,

      leider hat die Kinderärztin Recht. Die Milch muss weg nachts. Wir hatten genau das gleiche Problem wie du - unsere Tochter hat ebenfalls tagsüber nur wenig gegessen und nachts bis zu vier Flaschen Milch getrunken. Ich habe es versucht, nach und nach mit Wasser zu verdünnen, als die Milch zu dünn war, hat meine Tochter protestiert. Hab es dann so akzeptiert, weil es irgendwann wieder weniger wurde (2Flaschen). Im November letzten Jahren, hat sie dann (trotz dreimaligem Zähne putzen) starke Karies bekommen, sodass sie in Narkose gelegt werden musste. Seitdem ist Schluss. Und man muss dazu sagen, sie bekommt tagsüber keinen Saft, trinkt nur Wasser, isst gesund und ausgewogen - es war wirklich die nächtliche Milch, das Umspülen der Zähne.

      Lg Sternchen

      Vielleicht hilft es dir, aber ich hab das Milchpulver reduziert. Versuch das mal. Liebe Grüße

      (14) 09.08.19 - 13:33

      Hallo,

      Meine kleine kam zwar nur einmal in der Nacht, war dann aber ca 2 Stunden wach und spielte und brabbelte in ihrem Bett. Der kia hat bei der u6 gemeint, ich solle langsam die Flasche verdünnen.. hmm... davon hab ich nix gehalten.. dementsprechend auch nich gemacht.

      Eines nachts würde sie wieder wach, ich bin aber nich gleich mit der Flasche rein, sondern wollte abwarten, bis die sich beschwert. Das tat sie nicht und nach ner Stunde ca hat sie wieder geschlafen. Seitdem wacht sie evtl kurz auf, meist schläft sie aber durch.

      Tagsüber bekommt sie immer wieder was zu essen. Zwischen den Mahlzeiten gibt es meist Obst. Sie ist aber eine gute Esserin, würde ich behaupten. Anders als beim trinken.. da muss man um jeden ml kämpfen...

      Ich weiß nich, ob ich Dir helfen kann mit meinem Beitrag...

      Ich hatte mir länger n Kopf gemacht, wie ich das nachts anstelle, weil ich auch wieder arbeiten gehe und da is es echt scheisse 2 Stunden nachts wach zu sein. Bei uns hat sich das „Problem“ von ganz allein gelöst 🤷🏼‍♀️

      Liebe Grüße Sandra und Marie

      Hallo Liebes, mein Kia meinte auch ich solle direkt mit der Flasche aufhören. Sie bräuchte ab dem ersten Jahr keine Babymilch mehr. Ich hab nach meinem Gefühl gehandelt und die Milch gegeben. Irgendwann nach dem vollendeten 14ten Monat wollte sie max nur in der einen Nacht pro Woche ihre Milch. Nach weiteren 3 Wochen keine Nachtmilch mehr. Sie hat es sich quasi selbst abgewöhnt. Es gibt ab und zu noch Nächte wo sie nach Milch fragt, aber in letzten Wochen konnte ich es an der Hand ablesen.

      Mit 15 Monaten habe ich angefangen die Milch zu verdünnen um es am Tag zu reduzieren. Sie hat angefangen mehr zu essen. Und mittlerweile sind wir bei 2 Flaschen je 130 ml am Tag. Eine gibt es morgens und eine vor dem Schlafengehen. Wobei sie nur die Morgensflasche austrinkt. Sie ist jetzt 16,5 Monate alt.

      Ich würde dem Kleinen Zeit lassen. Ich bin der Meinung dass die meisten Kinder selbst wissen ob sie es noch brauchen und wenn er die Flaschen voll austrinkt dann braucht er sie. Aber im Endeffekt bist du die Mama die es besser einschätzen kann ❤ geh nach deinem Gefühl ❤ du weißt am besten was gut für ihn ist und nicht die Theorien/Statistiken/Forum oder auch Die Ärzte.

      Alles gute für euch ❤

      (16) 09.08.19 - 20:43

      Finde komisch was deine Kiä dir vorschlägt... mein Kleiner hat erst mit 11 Monaten angefangen endlich mal mehr tagsüber zu essen. Hat also ordentlich gestillt bis dahin und darüber hinaus auch nachts noch... es wäre also gar nicht möglich gewesen, einfach die Milch weg zu lassen, nur weil irgendwelche Ratgeber vllt meinen, dass Kinder keine Milch mehr nach dem ersten Lebensjahr brauchen oder das Essen zur Hauptnahrung werden muss! Sind doch alle Kinder individuell...

      er ist jetzt 16 Monate und stillen tun wir nachts immernoch. Das muss natürlich jeder für sich selber wissen, aber ich höre aus deinem Poste fast raus, dass du dich unter Druck setzen lässt..der nächste Termin bei deiner Kiä rückt ja schließlich näher. Wieso machst du es nicht einfach so, wie dein Bauchgefühl es dir sagt?

      Alles Gute

      (17) 09.08.19 - 21:04

      Meine ist jetzt 2 Jahre und 4 Monate und mein kiarzt hat noch nie gefragt ob oder was sie nachts trinkt. Ich hab bei meiner nachts immer zuerst versucht Wasser zu geben, klappte es nicht dann verdünnte 1er Milch. Zuletzt nur noch 2 Löffel statt 6. Bei ihr war das verdünnen meist kein Problem. Hauptsache der Inhalt war weiß und nicht Wasser. Bei wachstumsschüben und oder wenn wieder ein Zahn eingeschossen ist oder durchkam brauchte sie ein bis 2 Flaschen mehr in der Nacht. Mit 2 ca gab's kein Pulver mehr, bei Bedarf nur noch Kuhmilch verdünnt. In den meisten Nächten klappt es ihr Wasser zu geben und Milch gibt erst ab 4.00 Uhr morgens. In den Nächten wo sie ihre Milch braucht haben wir dann mit der Zeit auch die Menge reduziert statt 200 ml runter bis auf 150 ml. Ganz weg sind wir nachts von der Milch nicht aber die Nächte sind recht wenig und nicht regelmässig, nur noch phasenweise. Da inzwischen der letzte backenzahn fast durch ist, hoffe ich das wir bald nachts keine mehr brauchen. Durchschlafen schafft meine Maus auch ohne Flasche noch nicht immer.

      (18) 09.08.19 - 21:55

      Huhu.

      Ich habe meinem Sohn nachts noch die Flasche gegeben bis er fast 2 war. Dann hat er es sich von alleine abgewöhnt. Mein Kinderarzt fragte auch danach und ich hab damals einfach gelogen und gesagt er bekäme keine mehr. Mein Sohn ist jetzt mit fast 4 auch normalgewichtig und es scheint nicht geschadet zu haben.

      LG

      Hey, mein Sohn (20 Monate) bekommt seit knapp einer Woche nur noch Wasser, wenn er nachts wach wird. Ich habe die Milch immer Stückchen Weise mit Wasser verdünnt. Also immer von Woche zu Woche so 10-20 ml mehr Wasser rein. Das hat super funktioniert. Er hat nur bei der ersten Nacht einmal ein wenig geweint, weil er lieber Milch haben wollte. Seitdem schläft er nun auch durch. Wenn er nach ca. 6-9 Stunden dann wach wird, verlangt er auch nur nochmal kurz Wasser und schläft weiter.
      An deiner Stelle würde ich aber nicht auf den Kia hören sondern nach deinem Bauchgefühl hören.

      (20) 10.08.19 - 08:01

      Huhu

      Ich würde es ihm lassen, hier wurde auch mit knapp 14 Monaten nochmal fast vollgestillt, war ne Phase, ging ganz von allein vorbei.
      Wenn es dich/euch nicht stört lässt es so, es wird sich allein regulieren, die kleinen werden von ganz allein groß 😊 (zumal 13 Monate echt noch klein ist!)

      Liebe Grüße

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