Essverhalten/stillen 1jähriger

    • (1) 09.08.19 - 20:22

      Hallo ihr Lieben.

      Wie war das bei euch?

      Mein kleiner Spatz isst zwar, aber ehr wenig.
      Also er isst halt nicht die Mengen, dass er satt wird und daher wird noch viel gestillt.

      Nun beginnt am 13.8 die Eingewöhnung in die Krippe.

      Ich bin der Hoffnung, dass ich im Anschluss an die Eingewöhnung, wenn sich alles eingespielt hat, damit anfangen, ihn tagsüber abzustillen. (Nachts ist ein anderes Thema. Er kommt da noch immer alle 2 bis 3 Std. und brauch es da auch noch.)

      Tagsüber ist mein Empfinden, dass er es nicht wirklich benötigt, außer für den Mittagsschlag und das Vormittags- und Nachmittagsnickerchen. Zum schlafen benötigt er es irgendwie noch.
      Aber zumindest am Tage würde ich auch das umstellen wollen.

      Und wenn das am Tage dann alles super klappt und läuft, würde ich mich auf das Nachts abstillen konzentrieren wollen.


      Wie war das bei euch mit dem abstillen ?
      Erzählt mal.
      Habt ihr Tipps für mich?

      LG
      Eva

      • (2) 09.08.19 - 22:32

        Wie oft stillst du denn am Tag??

        Außer fürs schlafen + nachts klingt irgendwie so wie volles stillen.

        • (3) 10.08.19 - 02:44

          Es ist auch noch fasst volles stillen.

          Wir waren schon mal kurzzeitig soweit, dass er nur noch zum schlafen am Tage und Nachts gestillt wurde.
          Hielt knapp 2 Wochen und dann wurde es wieder vermehrt eingefordert von ihm.

          Es ist mal mehr, mal weniger.

          Mittlerweile bin ich oft nur noch genervt davon 😓

      Hey, dass ein einjähriges Kind nicht von fester Nahrung sondern von Milch satt wird ist völlig normal und gesund. Wenn ihr viel Zeit für die Eingwöhnung habt wird es damit wahrscheinlich auch kein Problem geben, bei uns zumindest hat sich das über die Wochen ganz langsam gesteigert mit der festen Kost tagsüber und weniger stillen, dass es verdauungstechnisch etc kein Problem war.

      In deinem Text und generell sehr oft hier lese ich heraus, dass völlig außer Frage steht, dass aktiv abgestillt werden muss. Dem ist nicht so, das wollte ich nur mal erwähnen. Wenn man einen oder auch mehrere Gründe zum Abstillen hat, dann soll man das tun. Aber wenn es keinen speziellen Grund gibt, ist es in meinen Augen ein wertvolles Geschenk an das Kind, ihm da die Führung zu überlassen. Kinder stillen sich selbst ab. Und zum SELBSTständig werden ist das der beste Weg.
      Klar würde dein Kind auch jetzt schon überleben, ohne tagsüber gestillt zu werden zB, in dem Sinne "braucht" er es wohl nicht, aber das ändert nichts daran, dass es ihm HILFT. Es würde nicht stillen, hätte es keinen Vorteil davon.

      Ich will dir da nicht reinreden, du kannst es natürlich genau so machen, wie jetzt dein Plan ist. Ich will nur sagen, dass es die Möglichkeit gibt KEIN "Projekt Abstillen" daraus zu machen, sich einfach zu entspannen und sein Kind bei seiner Entwicklung zu beobachten und es so zu nehmen, wie es eben kommt. Wenn man dann nicht damit klarkommt, dann man immer noch übers aktive Abstillen nachdenken.

      • Danke für deine Worte

        Jedoch rede ich nicht vom abstillen müssen, sondern wollen.

        Ich habe gern gestillt. Die Betonung liegt auf habe.
        Seit längerem schon geht es mir nicht mehr gut dabei und ich merke, dass ich oft einfach nur noch genervt davon bin. Und dieses Gefühl kommt immer häufiger.

        Trotzdem möchte ich das abstillen so sanft wie möglich machen. Bzw. halt nicht von jetzt auf gleich. Für mein Kind möchte ich es Schrittweise angehen.

    Hallo, mir geht es wie dir. Am Tag stillen wir auf jeden Fall zum schlafen, Nachts und oft auch zwischendurch. Sie isst zwar, aber halt nicht viel. Wir starten am 12.8. mit der Kita-Eingewöhnung. Ein bisschen bammel hab ich schon, aber vielleicht isst sie dann tagsüber mehr, wenn ich nicht da bin. Ich hoffe das klappt.

  • Ich habe mit meinem 4. Kind diese Erfahrung: Papa hat sich (und tut es noch immer) ganz viel um das Kind gekümmert - mit Einsetzen der zusätzlichen Nahrung (neben Stillen) hat er ganz viel übernommen & damit ist das Stillbedürfnis ganz natürlich gesunken. Maus liebt es, sich in meine Brust zu kuscheln - aber Stillen ist weg ab ca. 10. Monat. Und ganz ohne Stress! Sie schläft mittlerweile auch 10 - 14 Stunden durch (manchmal noch Wasser in der Nacht)... Die Mäuse können das!

Ich denke, das wird schon klappen mit der Krippe. Da läuft es einfach anders und er merkt, dass du nicht da bist und stillen kannst. Vermutlich wird er sich das dann einfach nachmittags holen, wenn ihr wieder zusammen seid. Zumindest habe ich das so schon öfter gehört und gelesen.
Um alles Weitere würde ich mir jetzt noch keine Gedanken machen, sondern gucken, wie es mit der Krippe läuft und dass dort die Eingewöhnung gut klappt. Das ist ja eine riesige Umstellung. Wenn er da dann gut angekommen ist und alles läuft, würde ich spontan weitersehen, wie du weiter mit dem Abstillen vorgehen kannst.

Meine Erfahrungen werden leider nicht helfen, meine Tochter war schon immer eine gute Esserin und hat sich kurz nach dem ersten Geburtstag selbst abgestillt. 😅

  • Danke.

    Ja um die Eingewöhnung in der Krippe mache ich mir keine Sorgen. Das wird schon.

    Und du hast recht, ich muss sehen wie es da klappt und wie es dann sein wird, wenn er abgeholt wird.

    Einen richtigen Plan habe daher auch nicht wirklich. Schon deswegen nicht, weil ich ja eben nicht weis, wie es nach der Eingewöhnung usw sein wird.

    Ich hatte nur gehofft, jemand hier hat Erfahrung und Tipps, an denen ich mich bissel orientieren könnte😅

(11) 10.08.19 - 09:16

Hi,

wie viel isst er denn? Man vertut sich da leicht. Du kannst seine Hand als Maßstab nehmen. Seine ganze Hand mit Fingern als Größe bei Brot. Also so groß wie seine Hand ist eine Portion Brot für sein Alter.
So groß wie seine Handinnenfläche ist eine Portion Nudeln, Gemüse, Obst etc.

Meine Kleine isst auch viiiel weniger als ihr großer Bruder, der hat 3x am Tag 200 Gramm Brei gefuttert, plus Obst und Zwischensnack und 1 ganze Scheibe Leberwurstbrot zum Frühstück.
Die Kleine hat immer nur so 100-120 Gramm Brei gegessen plus etwas Obst und mal einen Snack. Inzwischen futtert sie ordentlich, ich lasse aber auch die Zwischensnacks bei ihr fast ganz weg, sie ist jetzt 14 Monate, außer sie wird quenglig, dann gibt es was.
Gewichtsmäßig und Größe sind sie fast identisch, der Große hatte 78 cm und 10,8 kg bei der U6 und die Kleine 76 cm und 11,3 kg.

Mit 10 Monaten habe ich angefangen, die Mittagsschläfchen ohne Stillen zu machen. Ich trage sie in den Schlaf, inzwischen klappt es manchmal sogar bei mir auf dem Arm schuckeln, ohne rumlaufen.
Seit dieser Woche mache ich es auch Abends zum Einschlafen so. Heute Nacht hat sie sagenhafte 6 Stunden geschlafen, ich bin ganz begeistert und sooo wach heute 😂😂 vorher war sie auch immer alle 2 Stunden wach und wurde gestillt.
Nachts stille ich auch noch, aber erst nach Mitternacht, davor schaue ich, ob es so mit dem Einschlafen klappt und etwas Wasser.

  • (12) 10.08.19 - 09:55

    Naja, Mittagsbrei kommt mit der Menge, wie du sie beschreibst, hin.

    Aber bei Brot und Brötchen kommt es immer unterschiedlich. Mal kommt es hin, mal ist es ein hauch von nichts.
    Mal will er gefüttert werden (also häppchen für häppchen) mal lieber alleine. Das wechselt ständig hin und her 😅

    Ich weiß, das er auch ohne Brust einschlafen kann.
    Es gab schon Momente, da hab ich ihn abends gestillt und statt ins nuckeln über zu gehen, hat er angedockt und sich auf mir eine kuschelposition gesucht und ist da dann nach und nach eingeschlummert. Bevor er dann komplett einschläft, lege ich ihn in sein Bett (egal ob mit nuckeln zuvor oder ohne) und da sucht er sich seine Liegeposition und schlummert ein.
    Ohne nuckeln ist aber nich nicht die regel. Das waren bisher nur vereinzelte Abende.

    Wenn er ins nuckeln über geht, löse ich ihn dann immer sachte. Manchmal muss ich das 3 oder 4 mal machen, bis er aufhört.

Hey, was die ganzen Schläfchen am Tag angeht. Nicht mehr lange und dein Kind reduziert auf einen Mittagsschlaf. Da würde ich mir vorher nicht den Stress machen und das stillen bei den zwei kleinen Schläfchen abzugewöhnen.
Meine Tochter habe ich tagsüber abgestillt, Resultat ist, dass sie mir mittags im Auto einschläft oder den Mittagsschlaf ausfallen lässt und ab nachmittags entsprechend anstrengend ist - also ideal ist das auch nicht immer 😉
Zum einschlafen abends bekommt sie mittlerweile ein vollmilchfläschchen im Bett und dann wird noch gestreichelt und gesungen. Das klappt mal mehr mal weniger gut. Dafür hat die jetzt aber schon ein paar Nächte durchgeschlafen. Ich glaube viele Kinder können wieder alleine einschlafen, wenn sie es auch ohne stillen/tragen in den Schlaf schaffen. Manchmal wird sie noch wach 0-3 mal die Nacht. Wenn sie ohne stillen nicht mehr in den Schlaf findet, geb ich sie ihr und hoffe, dass sich das jetzt von alleine ausschleicht.
Zum Thema Kitaeingewöhnung: es kann sehr gut sein, dass das Brustnuckeln nach der Kita wieder zunimmt, sieh es bitte nicht als traurigen Rückschritt. Es ist so anstrengend für die Kleinen. Und davon ab: wenn dein Kind krank werden sollte und daher nichts essen will, ist es doch optimal, dass du es noch mit Muttermilch versorgen kannst.
Alles Gute!

  • Danke dir.

    Ja, das ist mir bewusst, dass es erst mal wieder vermehrt sein kann. Deshalb schrieb ich ja, dass ich es nach der Eingewöhnung angehen möchte, wenn sich alled eingespielt hat. Also nicht gleich im Anschluss. Ich werde schon darauf achten, dass es für ihn auch nicht zu viel suf einmal wird bzw aprupt abgestillt wird.

    Da er ein sehr Nähebefürftiges Kind ist, möchte ich es schon behutsam machen. Auch wenn ich am liebsten sofort aufhören möchte 🙈

(15) 10.08.19 - 10:35

Huhu!

Ich kann dich verstehen. Ich hätte auch keine Lust mehr aufs stillen. Habe meine ebenfalls 1 jährige Tochter (13 Monate) gerade vor einer Woche abgestillt. Tagsüber haben wir aber eh nicht mehr gestillt, da sie sehr gut isst (machen seit dem sie 7 Monate alt ist Blw). Zuerst habe ich das nächtliche stillen weggelassen und nur noch vor dem schlafengehen und morgens gestillt. Die erste Nacht hat sie sich sehr beschwert aber dir zweite Nacht war schon viel besser. Nach ein paar Tagen habe ich dann auch abends und morgens weggelassen und es war gar kein Problem. Ich habe ihr sogar noch ein paar mal danach die Brust angeboten aber sie wollte gar nicht mehr. Also habe ich innerhalb von einer Woche abgestillt (das war nicht mein Plan aber es hat sich halt so ergeben).

Es wäre wahrscheinlich auch nicht so einfach gewesen wenn sie nicht so gut essen würde.

Liebe Grüße!!

(18) 10.08.19 - 11:10

Das hört sich super an.

Wie hast du das Nachts gemacht mit dem weg lassen?

Ich biete ihm immer Wasser an und der Becher liegt auch mit im Bett.
Dann trinkt er manchmal einrn Schluck und dann will er an die Brust. Den Becher schiebt er dann immer weg.

  • (19) 10.08.19 - 11:20

    Als sie wach wurde habe ich sie dann zu uns ins Bett geholt. Sie hat natürlich geweint. Wir haben sie dann bekuschelt und sie getröstet. Nach gut einer Stunde ist sie dann wieder eingeschlafen. Wasser habe ich ihr auch angeboten aber das ersetzt natürlich nicht die Brust...Sie ist in der Nacht dann noch einmal kurz aufgewacht, hat kurz gemeckert und ist dann wieder eingeschlafen. Ja, diese Nacht war hart. Keiner sieht sein Kind gerne weinen und mit Brust hätte sie wahrscheinlich schnell wieder geschlafen. Aber am nächsten Morgen war sie bestens gelaunt, da war ich beruhigt😊 Und danach sie Nacht war, wie gesagt, schon viel besser

    • (20) 10.08.19 - 11:59

      Okay.
      Dann hoffe ich mal, dass es bei uns auch so laufen wird, wenn ich es angehe. 🙈

      Er ist nämlich schon sehr fordernd dabei und schreit sich schnell, innerhalb von 1 minute, in rasche, wenn er die Brust nicht bekommt 😪

Ich bin da ganz bei dir! Nach einem Jahr fand ich das Stillen auch nur noch nervig. Ich habe mit Hilfe dieser Tipps abgestillt: https://www.stillkinder.de/8-tipps-fuer-liebevolles-abstillen-nach-dem-1-lebensjahr/ Danach habe ich mich an die Nächte gewagt. Da ist auch ein Verweis auf das Programm für die Nächte. Das hat unglaublich gut geklappt! Ich habe es parallel zur Kita Eingewöhnung gemacht. Bei Arbeitsbeginn wollte und konnte ich einfach nicht mehr stillen.

Mein Sohn wird auch bald ein Jahr alt und witzigerweise stille ich ihn sehr gerne. Er fordert das selten ein und schläft ab und zu durch. Deswegen habe ich genug und lange Stillpausen. Jetzt bin ich hin und her gerissen. Ich könnte ihn wahrscheinlich relativ flott Abstillen. Meine Tochter ist aber in der Kita so häufig krank geworden, dass ich wahrscheinlich den Winter durchstille um ihm meine Abwehrkräfte zu geben. Dieses Mal bleibe ich einfach länger zu Hause.

  • Oh, lieben Dank für die Seite.

    Das werde ich mir mal anschauen.

    Ja, mein Sohn ist auch der totale nuckeltyp 🙈😓 und so langsam macht das keinen Spaß mehr. Er hat bereits 8 Zähne und die drücken sich beim nuckeln gern in die Brust. Witzigerweise hauptsächlich auf der rechten Seiten. Links geht es, sodass ich hauptsächlich links stille und rechts nur möglichst morgens und Abends.

    Danke für den Link. 🤗

Am besten sprichst du mit den Betreuern, die die Eingewöhnung durchführen, die haben sicher Erfahrung. Unsere Tochter ist mit einem halben Jahr zum ersten Mal fremdbetreut worden. Essen in der Krippe und Zuhause sind zwei verschiedene Paar Schuhe, die meisten Kinder essen tendenziell mehr, wenn sie unter Gleichaltrigen sind. Einige Frauen haben auch in der Krippe gestillt, wobei das bei einer Kita, die von meinem Arbeitgeber unterstützt wird und sich auf dem Gelände befindet eher einfacher ist als in vielen anderen Konstellationen.

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