Hilfe,ich kann nicht mehr

    • (1) 09.09.19 - 09:07

      Hallo,

      ich bin langsam am verzweifeln mit unserem 13 Monate alten Sohn,vielleicht hat hier jemand eine ähnliche Situation und kann mir helfen!

      Bei uns geht seit Wochen gar nicht mehr,den Kinderwagen hasst er plötzlich,nur unter Protest und mit viel gemeckert geht er da rein.

      Essen ist eine Katastrophe,er fängt normal an zu essen und dann spuckt er alles aus.
      Schlägt den Löffel weg,macht den Mund nicht auf oder sprudelt alles raus.
      Hunger scheint er aber zu haben,er zeigt auf das Essen und sagt “mammam“.

      In der Krippe(er geht 4 Stunden pro Tag) gibt's es diese Probleme nicht,auch bei meinen Eltern nicht.
      Dort ist er das liebste Kind,sitzt im Kinderwagen und isst ohne Probleme.

      Unsere größte Baustelle ist allerdings das Schlafen,das er nicht durch schläft ist okay aber er macht die Nacht zum Tag.
      Gegen 19 Uhr geht's in's Bett,das klappt super und er schläft schnell ein.
      Zwischen 21Uhr und 1Uhr schläft er sehr unruhig,ab 1Uhr ist er meistens wach.
      Er liegt im Bett und plötzlich reist er die Arme und Beine hoch,schüttelt den Kopf hin und her und jammert.
      Dreht sich wie verrückt,setzt sich hin,schlägt sich gegen den Kopf usw.
      Das geht dann meistens bis 3Uhr oder 4Uhr,dann schläft er vor Erschöpfung ein.
      Trotzdem ist er pünktlich halb 7 wach,am Tag schläft er nicht und zu Mittag mit viel Glück 1,5 Stunden.

      Wir haben alles versucht,mit und ohne Schlafsack schlafen.
      Im eigenen Zimmer,bei uns im Bett,mit Lavendelöl auf dem Schmusetuch,mit Vibrocol Zäpfchen wenn's ganz schlimm war...alles ohne Erfolg!

      Das ganze geht seit Mai so und wird anstatt besser,immer schlimmer.
      Weder die zwei großen Kindern,noch mein Mann können schlafen,von mir rede ich erst gar nicht.
      Der Haussegen hängt allmählich schief und ich weiß nicht mehr weiter,was mache ich denn falsch?

      Jeden Abend bekomme ich schon Panik vor'm schlafen gehen.
      Beim Arzt waren wir schon,dem Kleinen fehlt nichts aber irgendwas muss doch sein?!

      Vielleicht kann mir jemand helfen oder hat den ultimativen Tipp für einen besseren Schlaf!

      Liebe Grüße

      • (2) 09.09.19 - 09:11

        Seit wann geht der kleine Mann ist die Krippe?

        • (3) 09.09.19 - 09:19

          Seit Anfang August geht er in die Krippe,die Eingewöhnung lief sehr gut und es gibt keine Probleme wenn ich ihn abgebe.

          Er krabbelt sofort zu den anderen Kindern und spielt,er ist sehr kontaktfreudig und eigentlich auch sehr fröhlich.
          Beim abholen spielt er meistens.
          Ich habe unsere Probleme schon mit seiner Erzieherin besprochen,sie sagt das er im Kindergarten sehr pflegeleicht und lieb ist.
          So wie ich es beschrieben habe,kennt ihn im Kindergarten niemand.

      (4) 09.09.19 - 09:16

      Hallo!
      Das hatten wir alles sehr ähnlich um den 1. Geburtstag herum. Bis dahin war ich froh, dass unsere Tochter "erst" mit 15 Monaten in die Krippe geht, nach dem ersten Geburtstag wollte ich am liebsten die Kita anbetteln, sie eher zu nehmen. Der Sprung war sehr sehr sehr anstrengend!
      Essen wurde hier tatsächlich auch erst mit rund 17 Monaten besser...
      Meine Tochter hat ungefähr dann (bisschen später) die Backenzähne bekommen. Wenn sie zahnt, waren die Nächte wochenlang schlecht.
      Jetzt sind die Eckzähne auch endlich durch (sie ist 23 Monate alt) und sie schläft endlich viel besser - manchmal sogar durch.
      Ach und nach dem Kita-Start waren die Nächte auch nicht besonders... Sie verarbeitet sehr viel nachts..


      Viel Kraft! Wahrscheinlich ist es tatsächlich normal..

      • (5) 09.09.19 - 09:31

        Wenn das bei euch auch so war,bin ich ein bisschen beruhigt.
        Tatsächlich kenne ich das von meinen zwei großen Kindern nicht,auch meine Freundinnen kennen das von ihren Kindern so nicht.

        Wahrscheinlich hatte ich da einfach Glück!
        Ich hoffe wirklich,das diese Phase nicht mehr lange anhält.
        In allen anderen Sprüngen waren die Nächte auch anstrengend,aber so extrem und so lange hatten wir es noch nicht.
        Jedes mal wenn eine Nacht etwas besser war,wird die nächste um so schlimmer😵

    (6) 09.09.19 - 09:39

    Wir hatten das auch um den ersten Geburtstag herum. Da kam plötzlich das halbstündige Genuckel an der Brust in der Nacht. Zum einschlafen ist sie ständig wieder aufgestanden, hingesetzt,...
    Nach dem Aufstehen, begab sie sich sofort in krabbelposition und ist losgelaufen,...
    Buggy ging bei uns noch nie, das Kind wollte aber auch nicht mehr getragen werden, sondern war ständig nur unzufrieden.
    Der Kopf wollte definitiv mehr als der Körper konnte und so war sie nur am meckern. Auch hat sie viel intensiver geträumt...
    Das Essen ist dann auch vollkommen uninteressant, die Zähne kommen,...
    Dann hattest du mit deinen anderen kindern wirklich Glück...nimm dir Auszeiten soweit es geht und am besten viel unternehmen, da war meine Kleine zumindest immer zufriedener als zu Hause.
    Meine geht auch jetzt seit August mit 20 Monaten in die Kita und da sind die Nächte und der Mittagsschlaf nochmal deutlich unruhiger geworden. Vor allem ist sie kuschelbedürftiger. Bei dir fällt beides zusammen...wenn die Kleinen dann zu Hause sind, fällt die ganze Anstrengung ab und sie lassen sich fallen.

    • (7) 09.09.19 - 10:04

      Die Trage geht bei und auch nicht mehr,ist sogar schlimmer als der Kinderwagen.
      In der Kraxe ist es okay,da kann er schön gucken und ist zumindest kurzfristig zufrieden.

      Ansonsten sind wir jeden Nachmittag draußen,treffen uns mit meiner Freundin und deren Kindern,gehen auf dem Spielplatz oder ähnliches.

      Das er mehr möchte als es kann,denke ich auch.
      Er steht zwar,läuft an den Möbeln lang und zieht sich überall hoch,aber alleine laufen kann er noch nicht.

      Ende des Monats muss ich wieder arbeiten,ich hoffe so sehr das die Nächte bis dahin etwas ruhiger sind.

      • (8) 10.09.19 - 13:25

        Hi Arunja :-)
        vielleicht hilft es ja, dass es auch bei uns genauso läuft. Die gleichaltrigen Kinder meiner Bekannten schlafen fast alle schon durch und ich weiß was man sich da für Gedanken macht...#zitter
        Mein Kleiner ist jetzt knapp ein Jahr alt und turnt in der Nacht sehr unruhig durchs Bett.
        Ich mache 2 Sachen, die zumindest ein bisschen weiterhelfen.. ich dachte zuerst er bräuchte einen regelmäßigen Schlafrhythmus tagsüber, lasse ihn jetzt aber schlafen wenn er müde ist (und das ist tatsächlich fast jeden Tag unterschiedlich) - dann ist er Nachts tatsächlich ruhiger. Er schläft außerdem bei uns im Bett und hat einen dünnen Schlafsack und mit einem Nästchen mittlerweile eine kleine Begrenzung um sich herum. Bevor er die hatte, ist er sobald er aufwachte losgekrabbelt oder aufgestanden und losgelaufen... das hat sich dadurch wesentlich gebessert. Er scheint sich umzugucken die Begrenzung zu sehen und versucht zumindest selber weiterzuschlafen. Für mich ist eine sehr gute Nacht wenn der Kleine "nur" 4 mal aufwacht.. vor den oben genannten Änderungen war es manchmal mindestens doppelt so häufig. Ich glaube auch er bekommt gerade Zähnchen - wenn er also wach wird und nicht selber wieder einschlafen kann Kuschel und stille ich ihn und beruhige ihn und versuche dabei zu dösen.. #gaehn
        Auch beim Essen ist es ähnlich wie bei dir, ist tatsächlich am schlimmsten bei uns kurz bevor ein Zahn kommt. Allerdings isst der Kleine auch liebendgerne selber und ich koche ihm dann unterschiedliche Gemüsesticks, die er selber halten und naschen kann #mampf und schmuggel etwas mehr sättigendes Essen per Löffel in seinen Mund - dann sind wir beide zufrieden und er hat trotzdem sehr gesundes Essen und Spaß dran. Vielleicht ist ja was dabei was dir auch hilft und wenn es nur die Beruhigung ist, dass es bei anderen Mamis auch so läuft... ;-)
        Und ja ich starte nächste Woche wieder im Beruf und habe auch den Horror wie das klappen soll, wenn die Nächte weiterhin so laufen.. #schmoll
        Viele liebe Grüße und alles Gute!

        (9) 10.09.19 - 13:30

        habe gerade gesehen dass nachträglich noch eine Krippendiskussion gestartet wurde... ;-) daher noch als Zusatz: mein Kleiner geht NICHT in die Krippe und macht genau das gleiche... =)

Ich würde das Kind sofort aus der Krippe nehmen und mal über Wochen zuhause lassen,ich bin mir sicher sein Verhalten wird sich schlagartig ändern.
Es ist ihm offensichtlich zuviel und wo soll der arme Kerl es ausleben wen nicht zuhause...

  • Ist ja ein toller Tipp, wenn die te schreibt, dass sie bald wieder arbeiten gehen muss.

    • Genau,bald!
      Da würde ich mein Kind rausnehmen und schauen wo das Problem liegt,so ein kleines Kind gehört für mich zur Mutter/Vater bei so einem Verhalten.
      Ansonsten muss es eben da durch ist ja nur eine Phase.
      Nicht wahr?

      • Sehe ich ähnlich.
        Wenn es zeitlich noch möglich ist, würde ich die Krippe kurz pausieren oder bis es so weit ist nicht täglich hin bringen.es sind eben doch viele Eindrücke und Kinder verarbeiten das nachts und tagsüber drückt es sich in dem Verhalten aus.woanders als zu Hause können sie sich eben nicht so geben wie sie gern würden.dsher der extreme Kontrast.

      Ja, es sind Phasen. Wenn das Kind ein „Problem“ hat, während es zur Schule geht, kann ich es auch nicht einfach zuhause lassen. Schulpflicht und so...

      • Wir reden von einem Baby der jetzt 13 Monate ist und nur mit wenigen Monaten in fremde Hände gegen wurde obwohl die Betreuung noch nicht nötig war.
        Ganz ehrlich,der kleine Mann tut mir nur leid.
        Ein Schulkind kannst Du fragen was los ist und bei so Auffälligkeiten würde kein vernünftiges Elternpaar sein Kind in die Schule zwingen.
        Ganz ehrlich,man kann auch jedes natürliche Gefühl übergehen weil es einem nicht passt.

        • Es ist ein Kleinkind und kein Baby mehr. Ich finde es unter aller Sau, dass du es Dir herausnimmst zu schreiben, dass Dir das Kind leidtun würde.

          Was soll sowas? Zahlst du ihren Lebensunterhalt, damit sie zuhause bleiben kann? Komm mal runter von deinem hohen Ross!

          (23) 10.09.19 - 12:09

          Da kann ich mich nur anschließen! Sollten wir Mütter nicht schon längst gelernt haben, zusammen zu halten ohne sich gegenseitig Vorwürfe zu machen?

          Sollte das Kind von der Krippe stark traumatisiert sein, so wie es hier dargestellt wird, würde es sicherlich a) traurig sein wenn es in die Krippe gebracht wird und b) nachmittags stark an den Elterm klammern.

          Das Kind geht - wie gaaaanz viele andere Kinder auch - mit einem Jahr in die Krippe. Das muss keinem leid tun! Und es sind nur 4 Stunden - das ist nicht wirklich schlimm!

          Unfassbar.

          • (24) 10.09.19 - 15:08

            Danke, das sehe ich auch so. Ständig müssen sich hier Frauen rechtfertigen, warum sie dies oder das tun. Männer hingegen dürfen machen was sie wollen. Und das im Jahre 2019. Die zerhacken sich auch nicht gegenseitig, aber wir Frauen brauchen gar keine Männer, die uns unserer Rechte berauben, das machen wir schön selbst untereinander. Traurig.

      Immer diese armen Kinder, die in furchtbare Institutionen gesteckt werden, dort vor sich hinsiechen, während Mama sich ein schönes Leben macht *Ironieoff*

      Es wird einem Grund haben, warum das Kind zur Krippe geht. Immer wenn dann Probleme auftauchen, ist automatisch die Krippe oder Kita dran schuld. Ja nee is klar. Und DIE Mutter ist eh unmöglich, schiebt ja ihr Kind ab

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