Betreuung durch die Großeltern - HILFE

    • (1) 10.09.19 - 14:35

      Hallo ihr Lieben. :-)
      wahrscheinlich ist es ein Silopo.. ich wäre dennoch über etwas Zuspruch oder Erfahrungen eurerseits in ähnlichen Situationen sehr dankbar.
      Mein kleiner Sonnenschein ist fast ein Jahr alt. Er ist ein sehr glückliches Kind und entwickelt sich toll.
      Ich fange in Kürze an 3 Tagen pro Woche wieder an zu arbeiten. In dieser Zeit wird er bei uns im Haus durch seine Großeltern, meine Schwiegereltern, betreut. In eine Krippe soll er erst später kommen, da ich der Überzeugung bin, dass eine liebevolle innenfamiliäre Betreuung, wenn möglich, für ein so junges Kind in den meisten Fällen eine bessere Lösung darstellt. Meine Schwiegereltern - beide noch recht jung und sehr fit- wollen sich auch unbedingt um ihn kümmern, und haben eine sehr gute enge Beziehung zu ihm.

      Allerdings läuft das Ganze bisher eher schleppend, um es positiv zu formulieren. Ich hatte mir eine Eingewöhnungsphase vorgestellt, in der wir langsam die täglichen Zeiten bis zu einer ganztägigen Betreuung steigern. Quasi so wie man es in der Krippe macht. Das hätte mir auch dabei geholfen, langsam und sanft abzustillen, da ich noch nach Bedarf zusätzlich zur Beikost stille.
      Die Eingewöhnung war der Auslöser zum ersten Anecken. Zitat: "wir müssen da nichts üben, wir können das schon." Ich bin dann dazu übergegangen um Hilfe beim abstillen zu bitten, damit sie nicht (mehr) den Eindruck haben, dass ich es ihnen nicht zutraue. Habe auch gesagt, dass es für den Zwerg eine große Umstellung ist und er sich so langsam an die für ihn neue Situation ohne Mama gewöhnen könne.. Das war auch wenig erfolgreich..

      Nun war er bisher wenige Tage von Oma und Opa betreut und in dieser Zeit lief es aus meiner Sicht nicht optimal.
      Beispielsweise in Bezug auf seinen Tagesablauf: Ich bin komplett offen, dass sich etwas Neues einspielen wird in Bezug auf Schlaf und Essenszeiten, bin allerdings darauf angewiesen dass sie mir sagen wann was wie gemacht wird, damit ich es an den 4 Tagen wo ich ihn habe, zumindest ähnlich machen kann.
      Allerdings war es 2 mal so, dass er bei einem "spontanen Ausflug" innerhalb von 6 Stunden nur eine Flasche Milch bekommen hat. Ich habe den Eindruck (ist mein erstes Kind) dass das für ein Kind im Beikostalter doch sehr wenig ist.. zumal er sehr schlank und sehr aktiv ist. Als ich das vorsichtig angesprochen habe, wurde mir gesagt, dass das kein Problem für ihn sei, er wäre die ganze Zeit total glücklich gewesen. Das glaube ich sogar, weil er prinzipiell alles toll findet und wie gesagt eigentlich immer glücklich ist. Er hatte danach halt wahnsinnigen Hunger und ich habe mich fürchterlich gefühlt, weil er mir Leid getan hat.

      Wir haben einen Tag später ein lockeres Gespräch zu den bisher üblichen Essensmengen, Zeiten etc. geführt. Anscheinend scheinen sie das aber nicht Ernst zu nehmen, ich habe fast den Eindruck dass sie denken dass ich vollkommen verrückt bin sowas überhaupt anzusprechen. Seine auch anwesende Cousine hat mir dann erzählt die beiden Kids würden immer Eis und Kuchen essen #aerger, weil er das von mir Selbstgekochte nicht mögen würde... Er isst bei mir alles! Jegliches Gemüse, Obst und ich achte darauf dass er nur hin und wieder mal was Süßes zum Beispiel ein Stück Kuchen probieren darf.. wenn das mal vorkommt, finde ich das auch nicht schlimm, wenn das aber wirklich JEDEN TAG?!?!? so ist...

      Ohje ich weiß gar nicht wo ich anfangen und aufhören soll.. ich habe so eine Sorge davor wieder zu arbeiten, weil ich einfach den Eindruck habe die beiden machen was sie wollen ohne dass die geringste Absprache möglich ist. Zumal sie mir zum Teil auch ganz schön heftige Vorwürfe machen. Beispiel "ich würde ihn mit meinem gesunden Zeugs - sehr klein geschnittenem gedünstetem Obst und Gemüse nur ersticken, sowas würde er von ihnen ganz sicher nicht bekommen..."

      Ich weiß nicht ob ich auf Dauer so viel einstecken/runterschlucken kann, dass nicht die Beziehung zwischen uns leidet oder dass mein Kleiner die gegenseitigen Vorbehalte spürt. Ich bin wirklich bereit mich zu bemühen meinerseits alles zu versuchen, damit das gut klappt, aber ich weiß einfach nicht was ich tun soll. Und mein schlechtes Gefühl verunsichert mich rundum - ich will doch nur dass es meinem Kleinen gut geht und er gut versorgt ist, wenn ich nicht da bin. Wer will das nicht..

      Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass eine Krippe besser wäre. Ich habe mir sogar Tagesmütter angesehen, jedoch leben wir sehr ländlich und die wenigen die verfügbar sind, sind entweder schon bei der maximalen Kindermenge angekommen und die beiden mit noch freien Plätzen haben einen wirklich grauenhaften Eindruck gemacht. In Summe hoffe ich jetzt einfach darauf dass sich etwas einspielt und es dann funktioniert.
      Es wäre nach den paar Versuchen wahrscheinlich auch zu früh und völlig übertrieben alles abzubrechen und zu ändern.

      Ich hoffe ihr könnt mir folgen, ich weiss beim schreiben kaum wo ich anfangen und aufhören soll, so viel geht mir durch den Kopf!
      Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Anregungen wie ihr das seht.
      Bitte keine Kommentare darüber warum ich dann arbeite, ich will und muss arbeiten!

      • (2) 10.09.19 - 15:00

        Also bei meinem Sohn bin ich direkt nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gegangen (2 Tage a 5 Stunden) und meine Schwiegereltern haben den kleinen betreut. Wir hatten das vorher nicht geübt. Sie waren da aber sehr offen was meine Wünsche anging. Ich hab also einen Zettel an den Kühlschrank gehangen wo drauf stand wann er was und wie viel bekommt. Den Rest hab ich die machen lassen. Hat immer gut geklappt. Mit 13 Monaten war er dann das erste mal für 3 Tage bei ihnen (Wir waren auf eine Hochzeit weiter weg eingeladen), da hab ich keine Vorgaben gegeben. Schließlich hat mein Schwiegervater 4 Kinder groß gezogen (hat eine neue Frau, sie kam erst, als alle Kinder aus dem Haus waren). Mein Sohn hat davon keinen Schaden und ich passe meinen Alltag nicht an deren an.

        Mit 16 Monaten kam er in die Kita (sehr zum leid der Großeltern, die hätten ihn gern weiter betreut) und das war genau das richtige für mein Kind.

        Lass es auf dich zukommen, es bringt nichts sich jetzt schon 1000 Gedanken zu machen. Schau es dir an und wenn es gar nicht klappt, dann müsst ihr (auch dein Mann) ein Gespräch führen und eine Lösung finden oder eben doch nach einer Kita schauen. Dort hast du dann die Gewissheit, dass dein Kind keine Süßigkeiten bekommt und einen geregelten Tag hat.

        • (3) 10.09.19 - 17:23

          vielen Dank für das Teilen deiner Erfahrung und deine Tips - wünsche dir und Eurem Zwerg alles Gute und freut mich zu hören, dass es für Euch gut klappt mit der Kita ab 16 Monaten. =) Das ist für uns tatsächlich auch eine Option ab Januar. :-)

          • (4) 10.09.19 - 18:13

            Meine Tochter wird auch im Januar, mit 16 Monaten, in der Kita starten.

            Mein Sohn geht mittlerweile in die Schule, freut sich aber schon darauf in den Ferien bei seinen Großeltern zu sein 😁

      Hallo, ich finde man merkt, dass du dich wirklich bemühst, einen guten Weg für alle zu finden.
      Eines habe ich jedoch bei meiner Tochter, die mit 1,5 Jahren zur Tagesmutter kam, schnell lernen müssen: Wenn alles so gemacht werden soll (Ernährung, Erziehung, Schlafenszeiten und vieles mehr!), wie man es als Mutter macht oder es sich wünscht, muss man das Kind selbst betreuen. Das ist bei jeder Form von Fremdbetreuung so, bei den einen mehr, bei den anderen weniger. Ich musste zum Beispiel dulden lernen, dass mein Kind täglich Toast frühstückt und Nutella angeboten bekommt, was sie bis heute (bald 3) ablehnt dort.
      Es ist einfach die grundsätzliche Frage, ob du deinen Schwiegereltern vertraust oder nicht.
      Wenn nicht, würde ich dringend einen Kitaplatz suchen. Auch, weil das Verhältnis zwischen dir und deinen Schwiegereltern massiv gestört werden könnte, was in einem gemeinsamen Haus doppelt blöd ist.
      Alles Gute Euch

      • Unsere Tochter geht seit bald neun Monaten in die Kita. Man kann von den Erziehern dort im Prinzip fast jeden Blödsinn verlangen, und sie versuchen, es irgendwie umzusetzen. Die Frage ist jeweils, ob man das auch sollte.

        Ausserdem haben wir bei uns ch beobachtet, dass Essens- und Schlafensgewohnheiten nicht die gleichen sind, wie bei uns zuhause. Es ist schon ein Unterschied zwischen meiner Frau und mir. Wenn das Kind einen glücklichen Eindruck macht, würde ich mit der Erfahrung, die ich mittlerweile habe, wegen unterschiedlicher Essens- und Trinkgewohnheiten kein Fass aufmachen. Einiges legt sich auch, wenn die neue Situation für ihn irgendwann mal normal und nicht mehr so aufregend sein wird, dann wird er vermutlich auch wieder eher ein Getränk einfordern.

        Übrigens folge ich nicht der Ansicht der TE, dass innerfamiliäre Betreuung immer das beste sei. Mit Erzieherinnern und Erziehern aus der Kita kann ich unbelastet von irgendwelchen familiären Geschichten direkt über ein Thema reden, und sowohl sie als auch wir haben nach Feierabend unser eigenes Leben. Innerfamiliär hängt das, was ich ggf. sage oder vorschlage gerne mal noch wochenlang in der Luft oder hier geht's dann manchmal auch ums Prinzip, wer recht hat.

    • Deine Tochter hört sich richtig cool an! 1,5 Jahre lang nicht nachgeben - harte Nuss... ;-) Vielen Dank auf jeden Fall, dein Beitrag hat mir sehr geholfen. Ich bekomme am Montag Bescheid ob wir ggf ab Januar einen Kita-Platz bis 14:30 täglich bekommen - ich hoffe das würde die Situation entspannen. lg

(9) 10.09.19 - 15:07

Tut mir leid das ich das sagen muss, aber bei euch ist der Stress zwischen euch sowas von vorprogrammiert.
Ich kann dich und deine Sorgen vollkommen verstehen und kann nicht nachvollziehen warum deine Schwiegereltern sich so quer stellen.
Ich finde sehr wohl das dein Sohn in einer Kita besser aufgehoben wären.
Wieviele Kinder gehen mit einem Jahr in die Kita und es geht denen gut.
Eine Milch in 6 Stunden ist wirklich sehr wenig, aber wahrscheinlich haben die ihm in der Zeit nicht nur Milch sondern auch süßes gegeben.

  • (10) 10.09.19 - 17:30

    ja das sagt mir mein Bauchgefühl leider auch. Danke dir für deine Einschätzung. Da wir noch dazu in einem Haus, zwar in komplett getrennten Wohnungen, leben, ist es mir wirklich wichtig es gar nicht erst so weit kommen zu lassen. Wir bekommen Montag Bescheid ob wir ggf ab Januar einen Kita Platz zumindest bis 14:30 täglich bekommen. Eventuell würde das die Situation etwas entspannen und ich muss nur bis Januar die Zähne zusammen beißen..

(11) 10.09.19 - 15:09

Hiho, an deiner Stelle würde ich dein Kind selbst weiter betreuen..... Ganz ehrlich, eine Eingewöhnung bei den Großeltern??? War er sonst nie alleine dort? Was du verlangst finde ich schon recht viel und Fakt ist, bei einem spontanen Ausflug ist es nun mal anders, das werden sie sicherlich nicht 3 mal die Woche machen. Es klingt für mich so als ob die Großeltern Tagebuch schreiben sollen.
Kinder melden sich schon wenn sie Hunger haben, da solltest du dir echt weniger Gedanken machen. Da dein Kind aber noch kein Jahr ist, würde ich auf jeden Fall darauf bestehen, daß er da nicht nur Kuchen zum Nachmittag bekommt. Kannst du nicht einfach eine Dose für den Nachmittag fertig machen mit Obst und Gemüse usw?

  • (12) 10.09.19 - 17:46

    hmmm ja es ist tatsächlich etwas kompliziert.. da ich aus dem Ausland komme, war ich einige Monate mit dem Zwerg bei meinen Eltern und somit war er vorher zwar schon mal 30 Minuten bei meinen Schwiegereltern alleine, allerdings eben bei weitem noch nicht einen ganzen Tag. Daher dachte ich es wäre für alle das leichteste die Zeit über 2 Wochen oder so zu steigern und beispielsweise mit halbtags zu starten..

    *lach ja wahrscheinlich würde ich mich mit einem Tagebuch tatsächlich am wohlsten fühlen.. *grins* ich muss das mit dem Loslassen definitiv noch verinnerlichen und üben, dem bin ich mir auch bewusst. #verliebt
    Ich glaube prinzipiell hätte ich mit der Situation des Ausfluges weniger Sorgen gehabt, wenn sie ihn schon regelmäßiger betreut hätten. Es war erst das zweite Mal dass er bei ihnen war und ich war überrascht, dass sie gleich so einen langen Ausflug mit ihm gemacht haben. Sie können sehr gerne mit ihm schwimmen oder in den Zoo oder unternehmen auf was auch immer sie Lust haben, irgendwie habe ich zu dem Zeitpunkt noch nicht damit gerechnet oder hätte mir doch erwartet, dass sie eventuell kurz fragen was sie zum Essen mitnehmen sollen (bin ja im gleichen Haus..). Gut das ist nicht so gewesen und der Kleine hats auch überlebt.. ;-)

    Meine bisherigen Snack-Dosen für Vormittag und Nachmittag sind im Müll gelandet, weil die 2 aus irgendeinem Grund überzeugt sind, er könne sowas noch nicht essen. Habe überlegt, ob ich eventuell ein Obstgläschen mitgebe wenn sie sich damit wohler fühlen..

    • (13) 11.09.19 - 04:54

      Oh, OK dann kann ich das auf jeden Fall verstehen. Ich würde es dann auch auf jeden Fall mal mit einem Gläschen versuchen, evt haben die einfach Angst das er sich an dem Obst evt verschlucken könnte.
      Im übrigen finde ich persönlich Betreuung durch die Familie viel viel besser als so ein kleines in die Kita zu bringen 😉
      Ich wünsche dir das es sich bald einspielt 🍀

(15) 10.09.19 - 15:58

Ich finde deine Situation extrem schwierig und Stress mit deinen Schwiegereltern vorprogrammiert.

Aus Erfahrung kann ich dir sagen... es ist nicht der beste Weg die familiäre Betreuung zu wählen... weder für dich noch für dein kind.

Oma und Opa verfolgen zum Großteil ihre eigene Erziehung... das kann man 1 Tag die Woche durchaus machen... aber 3 Tage.... Puh... das würde ich nicht machen

Und ich kann dir nur sagen, ich kenne kein Kind dass in einer Kita nicht glücklich ist weil es da mit anderen Kindern spielen kann.... das ist etwas ganz anderes. Ich an deiner Stelle würde die Kita bzw Tagesmutter vorziehen.

Wir selber haben gemischte Betreuung. 3 Vormittage bei der Tagesmutter und 1 Tag bei meinen Eltern.... wobei mein3 Mutter aber sehr auf mich hört und Rückmeldung gibt. Ich bin nicht päpstlicher als der Papst.. aber irgendwie muss es schon passen finde ich :-)

  • (16) 10.09.19 - 17:55

    vielen Dank für deinen Input! Das finde ich echt interessant wie ihr das geregelt habt. Ich kenne tatsächlich niemand der verschiedene Betreuungsformen erfolgreich kombiniert und hatte befürchtet so viel Abwechslung könnte für ein Kind zu viel sein. Daher finde ich das wirklich interessant wenn eure Regelung für euch alle gut klappt. Zumal ich überhaupt nicht bedacht habe, dass gerade das den Kindern Spaß machen könnte, vor allem wenn eben auch noch mehr andere Kinder dabei sind..
    Ich bin bisher immer viel in Krabbelgruppen, auf dem Spielplatz und so weiter mit ihm und glaube dass er viel Spaß mit den Kids hätte. Das stimmt mich jetzt sehr viel positiver in Bezug auf die Kita.. #verliebt
    Wir bekommen am Montag Bescheid ob wir ab Januar täglich einen Kita-Platz bis 14:30 bekommen. Dann wäre er zwar an 3 Tagen pro Woche, danach noch bei Oma und Opa bis ich nach Hause komme, aber eventuell würde das das Stresspotential ja schon reduzieren wenn die Betreuungszeit nicht mehr so hoch ist... Später könnte ich auch auf mehr Betreuung pro Tag in der Kita gehen, das machen sie nur für so ganz Kleine aktuell noch nicht.. Danke dir #huepf

(17) 10.09.19 - 16:05

Es ist wie immer im Leben: wenn Zusammenarbeit geplant ist, dann Hilft nur Kommunikation... Und hier ist so viel Streit derzeit vorprogrammiert, dass wohl unbedingt ein klärendes Gespräch her muss. Du solltest klar kommunizieren und vorher auch wissen, zu welchen Kompromissen Du bereit bist und zu welchen eben nicht und dies mit den Großeltern besprechen. Wenn Sie es nicht akzeptieren und Du Ihre Betreuungsweise nicht akzeptieren kannst, dann ist das Scheitern dann vorprogrammiert. Erkläre Dich Ihnen und gestehe Ihnen zu, dass Sie Ihren Enkel lieben und nicht schädigen wollen/werden, sondern sich auch eben erst finden müssen... Dir ist bei nem Spontanausflug sicher auch schon die Zeit weggerutscht und dann kam das Fläschchen etwas spät. Ist nicht schön, aber davon kommt ja nicht gleich ein Schaden.

Wenn es Dir wichtig ist, dann stelle aber auch klar, dass Du die Mama bist und Dir jene Regeln wichtig sind und Du da auch nicht hintergangen werden möchtest, weil das unfair und unfamiliär ist, sicher gab es auch Dinge, die sie anders gemacht haben als ihre Eltern ohne dass die Großeltern das richtig nachvollziehen konnten, aber dafür waren es eben ihre Kinder, so wie es dein Kind ist. Wenn dann trotzdem Unverständnis und Ablehnung kommt, musst Du für Dich entscheiden, ob so eine Betreuung für Dich dann in Frage kommt, lieben und auf Ihre Sichtweise beschützen werden Sie ihn ja gewiss.

Liebe Grüße
Sidney

  • (18) 10.09.19 - 18:06

    Hey Sidney =)
    Vielen lieben Dank für deinen Input. Ein derartiges Gespräch war schon mal geplant, hat allerdings nicht so richtig stattgefunden.. Somit vielen Dank für die Erinnerung dass wir vor jeglichen Entscheidungen zumindest nochmal den Versuch starten sollten, das ist zwischenzeitlich echt hinten runter gefallen. Ich finde du hast es toll zusammengefasst, wie du es schreibst spricht es mir aus der Seele und ich wünsche mir wirklich, dass ein offenes Gespräch dazu möglich sein wird und wir eine gemeinsame Lösung finden.
    Danke, liebe Grüße und auch dir alles Gute

(19) 10.09.19 - 16:17

Meine mittlere war die mit einem Jahr auch Tageweise bei der Oma. Die bekam von uns gesagt wie es momentan daheim läuft und dann ging es los. Ich bin mir ganz sicher es lief komplett anders als daheim und es gab das ein oder andere was ich besser nicht wissen möchte. Aber das Kind lebt und war glücklich und zufrieden. Darauf kam es an. Meine Schwägerin bringt auch immer so einen Übergabe Ablaufzettel mit. Ich nehme den wohlwollend zur Kenntnis. Wenn sie möchte das ich ihre Jungs betreue, muss sie mir vertrauen. Denke ja nicht das er in der Gruppe so individuell betreut wird wie bei den Großeltern.

(20) 10.09.19 - 17:00

Wie ich das sehe hast du eh nur zwei Möglichkeiten: Friss oder Stirb!
Du wirst die Schwimu nicht ändern, also musst DU wissen, ob du damit klar kommst, oder nicht.
Eine Oma ist eine Oma, keine pädagogische Fachkraft. Das hat viele Vorteile, aber halt auch Nachteile.
Ist es nicht viel wichtiger, dass du sicher sein kannst, dass die Oma das Kind viel mehr liebt als irgendeine Erzieherin, dass sie ihn nimmt wie er ist, dass sie ihn sogar betreuen wird, wenn er krank ist?
Ob er jetzt Kuchen isst, oder viel oder wenig Milch trinkt... egal! Bedenke: Sie hat immerhin deinen Mann großgezogen.

  • (21) 10.09.19 - 19:46

    danke für deinen Input. Ich übe mich im Loslassen und dazu gehört ganz sicher auch mal 5 gerade sein zu lassen, da hast du definitiv Recht. Ich hoffe es spielt sich jetzt einfach ein, wenn ich wieder arbeite und dass man dann in ein paar Monaten drüber lacht warum man sich eigentlich solche Gedanken gemacht hat. =)

(22) 10.09.19 - 17:08

Lass die Großeltern doch einfach mal machen. Meine Tochter ging mit einem Jahr in die Krippe, da die einen Großeltern doch schon recht alt, die anderen hingegen berufstätig sind. In der Krippengruppe gab es keine Flasche, die hätte meine Tochter auch nicht genommen. Sie wurde vorher und beim Abholen gestillt. Vor Ort gab es eine von mir gerichtete Brotdose mit gedünstetem Obst, Gemüse und Butterbrot. Die Kinder dort bekamen ansonsten Obst aufgeschnitten. Das war bei ihr überwiegend Banane und Birne. Und Mittags vor Ort gekochtes wie für alle Kitakinder. Dort gab es dann auch mal Pudding oder Kuchen zum Nachtisch. Wenn die Oma drei Tage kleine Mengen Eis oder Kuchen anbietet und du vier Tage die Woche nicht, ist das doch auch nicht weiter schlimm. Zur Menge kann da nur die Oma was sagen. Ausschließlich würde ich das aber auch nicht gut finden. Kocht die Oma denn kein Mittagessen?
Mitgeben bei die Oma würde ich auch nichts, vielleicht kleine Hinweise, was er gerne ist geben und dass sie darauf achtet, dass er nicht nur süß ist. Sage ihr einfach, dass du sonst Probleme mit dem Nachtschlaf bekommst, da er dadurch so aufdreht am Abend. Das zieht meistens.
Das die Kinder woanders andere Schlafgewohnheiten oder Essensgewohnheiten haben, ist ja auch durchaus normal. Macht ihr euer Ding, da müsst ihr nichts an die Oma anpassen und die Oma macht es so, wie es bei ihnen am besten klappt.
Das mit dem Essen pendelt sich bestimmt auch noch ein. Bei tollen Ausflügen hat man da als Kind einfach keine Zeit für.

  • (23) 10.09.19 - 19:49

    Danke für deine Antwort. Tut mir gut auch zu lesen, dass ich mich mal ein bisschen Chillen muss.. ;-) Ich hoffe dass ich bald über meine Initialen Sorgen lachen kann und sich alles gut eingependelt hat. Die Oma kocht eher nicht oder dann Fertiggerichte, da muss ich ihm dann entweder was mitgeben oder mich damit arrangieren, dass er dort so isst. Ich bin sehr Ernährungsbewusst erzogen worden und das ist etwas was mir wirklich schwer fällt, auch wenn ich weiß dass er davon nicht gleich tot umfällt. #klatsch

    • (24) 10.09.19 - 20:24

      Ich denke das Problem, dass er dein Essen dort nicht isst, liegt an der Situation. Die anderen dort essen mittags was anderes. Wenn morgens die Brotdose auf den Tisch kommt und alle etwas aus der eigenen Brotdose essen, dann klappt das für die Kleinen gut. Aber an sich wollen die Kleinen doch das was alle auf dem Teller haben.
      Was verstehst du unter Fertiggerichte? So richtig TK Pizza, Lasagne usw. oder Fischstäbchen mit Spinat und Kartoffeln, TK Gemüse oder halt ab und an mal eine fertige Nudelsauce? Mit letzterem würde ich mich durchaus arrangieren können, ersteres wäre für ein Kleinkind wirklich nichts. Aber die Oma wird ja wohl in der Lage sein, bei regelmäßiger Betreuung etwas Warmes auf den Tisch zu stellen. Wenn das Kind nur hin und wieder da ist, spielt sie vielleicht lieber mit dem Kind als zu kochen, aber das du immer was mitgeben musst, ist ja doof. Sie muss ja nichts aufwendiges kochen, aber mit TK Gemüse, Kartoffeln und zum Beispiel Rührei lässt sich flott ohne viel Aufwand ein kindgerechte Essen machen, das alle zufrieden stellen sollte. Und wenn es mal nur die Nudeln mit Fertigsauce sind, das ist das an dem Tag halt mal so.
      Ich gebe der Oma immer recht viel Freiraum, und drücke hin und wieder auch mehr als beide Augen zu. Zum Beispiel würde ich keine Trinkpäckchen kaufen, aber bei der Oma darf es auch davon mal eines sein, auch wenn ich die wirklich nicht gut finde. Das ist halt so ein Omading. Zuhause gibt es Wasser und hin und wieder mal Saft, sie hat hier nie danach gefragt und nach einem Trinkpäckchen will sie bei der Oma auch lieber wieder Wasser. Nur weil es dort etwas anders ist, muss sich das Gewohnte bei euch ja nicht ändern.
      Ich will auch von der Oma wissen, was gegessen wurde, damit ich abends nicht das gleiche koche. Ebenso habe ich bei der Kita dann auf dem Essensplan geschaut und nachmittags bei der Oma halt auch mal gesagt, dass das Kind heute keinen Joghurt mehr bekommt, da es den in der Kita schon gab. Das hat jeder verstanden und hatte auch nichts von Kontrolle oder Misstrauen.

      • (25) 10.09.19 - 20:35

        Ich sehe das genau wie du.. leider sprechen wir tatsächlich über Leberkäse, Pizza, Wurst und Dinge die mir echt die Fußnägel alleine beim Gedanken dran aufrollen.. Meine Nichte, jetzt 4, wird bereits seit 3 Jahren bei Oma und Opa betreut und bekommt tatsächlich 3 mal am Tag ein Stück Kuchen (weil sie ja angeblich nichts anderes isst) und „nur einmal am Tag was Süßes = noch zusätzlich Gummibärchen“. Jegliche Versuche drüber zu sprechen und einen Kompromiss für unseren Sohn zu finden, werden gleich geblockt. ☹️
        Meine Schwägerin akzeptiert es so und ich befürchte dass das auch von mir erwartet wird.

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