Eingewöhnung Krippe - wie kann ich unterstützen

Hallo meine liebe Forengemeinde,

wir waren heute den zweiten Tag zur Eingewöhnung.
Meine kleine Maus ist eher schüchtern und geht bei neuen Sachen oder Umgebungen erst einmal auf Abstand, selbst bei ihrer Oma, die sie regelmäßig sieht.


Tag 1 + 2 liegen ähnlich, sie bleibt im engen Körperkontakt, sie möchte das ich mit ihr mitkomme und „gucken“ gehe, das macht sie immer bei neuen und für sie unsicheren Sachen. Wenn wir zusammen mal die Lage erkundet haben ist das für sie kein Thema und sie geht dann irgendwann allein los.

Die Erzieher ist wirklich lieb, die haben aber auch insgesamt 12 neue Kinder dazubekommen und da kann es natürlich nicht nur um unseres gehen.

Die Erzieherin versucht sie zu „locken“ guck mal da oder hier habe ich was.
Nein, meine Maus ist nicht zu bewegen. Zum Ende der Stunde ging sie mal 5 Schritte weit weg ohne „Animation“
Man merkt sie will mitspielen, traut sich nicht.

Ja ich weiß es ist erst der 2 Tag und weinen oder dergleichen tut sie nicht.
Ich dachte ich kann irgendwie unterstützen.

Da es mein erstes Kind ist, habe ich da keine Erfahrung mit.

Sie legt mir halt auch das Spielzeug in den Schoß welches in greifbarer Nähe liegt.

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Hallo,

wir haben nun etwas über 1 Woche Eingewöhnung (immer 1 Stunde pro Tag) hinter uns und es läuft super. Mein Zwerg (12,5 Monate) war anfangs auch sehr schüchtern und hat sich kaum von der Stelle/bzw. von meiner Seite bewegt, aber ich kann dir sagen, dass es mit jedem Tag besser wurde. Heute ist er fast sofort losgekrabbelt und hat gespielt/den Raum erkundet.
Wir haben auch schon ein paar Trennungen hinter uns (erst 10, dann 30, dann 50min) und der kleine Mann hat nie geweint. Sobald ich allerdings zurück in den Raum bin, kam er immer direkt auf mich zu gekrabbelt und hat sich gefreut. Die Erzieherinnen sind sehr zufrieden wie es läuft.
Du schreibst deine Tochter ist interessiert und hat sich schon ein paar Schritte wegbewegt. Das ist super. Dann wird es sicher wie bei uns auch mit jedem Tag besser werden. Die Kleinen sind einfach neugierig, wollen erkunden und spielen. Dann kommt das irgendwann. Versuch einfach möglichst passiv zu sein. Was ich nicht so gut finde, ist dass eure Erzieher 12 neue Kinder auf einmal haben. Das stelle ich mir sehr schwierig vor, denn die Kinder sollen ja Bindungen zu den Erziehern aufbauen.

LG pink

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Hallo Pink,

danke für deine liebe Antwort.
Also es sind 2 Erzieher und 1 Leitung also insgesamt 3 in der Krippe.

Die meisten Kinder haben 14 Tage Vorsprung, wir waren die letzten.
Leider kam ein Krankheitsfall bei den Erziehern erschwerend hinzu, daher ist es so konfus.

Okay, dass passiv sein ist für meine kleine halt sehr schwer. Sie ist so sensibel.
Immer wenn sie mich mitziehen wollte sagte ich nur, Mama bleibt hier sitzen. Ich bin aber hier.


Ich bin gespannt, wie es läuft. Es würde wahrscheinlich einfacher sein, wenn ihre zugeteilte Erzieherin, sich ein bisschen mehr Zeit nehmen würde. Das soll keine Kritik sein, aber sie braucht halt Aufmerksamkeit wenn man ihr Vertrauen gewinnen will.

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Uns steht es nächstes Jahr bevor. Aber aktuell könntest du meine Tochter beschreiben.

Ich würde es intuitiv akzeptieren. Aber nicht selbst animieren, sondern passiv sein. Wenn deine Motte bei dir bleibt und Spielzeug zu dir bringt oder so, würde ich es ansehen mit ihr. Aber sonst relativ „unbeteiligt“ dort sitzen. Sie muss was tun, um was zu erreichen 😅

Ich hab mit Motte jetzt auch ne erste Trennung geübt und sie bei meiner Mutter und einmal bei meiner Schwägerin alleine gelassen. Klar, kann man nicht 100% vergleichen, da sie beide gut kennt. Aber es lief so viel besser, als ich dachte. Ich war erstmal mit dabei und bin dann relativ klanglos (nur kurz tschüss und gewunken) weg.

Gib ihr Zeit, in der Kita aufzutauen und sie kennen zu lernen. Und wenn sie sich weg traut, möglichst nicht kommentieren und sie machen lassen. Und sonst einfach da sitzen und Sicherheit ausstrahlen 😅

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Wie alt ist deine Tochter?

Mein Sohn ist auch richtig schüchtern und zurückhaltend, war er eigentlich schon immer. Jetzt ist er knapp 2,5.

Vor einem Jahr bei der Eingewöhnung bei der Tagesmutter hat es knapp drei Wochen gedauert. Am Anfang hat er immer geweint und meinen Körperkontakt gesucht. Dann irgendwann ziemlich plötzlich ging es richtig gut. Genauso lief auch jetzt die Eingewöhnung in der Krippe, nur war diese nach 1,5 Wochen abgeschlossen.

Wichtig bei uns war, ihm immer wieder zu sagen, dass man ihn wieder abholt und wiederkommt. Und dann nur ganz kurz und freudig verabschieden, nicht ewig lang überreden oder bemitleiden, jetzt ganz freiwillig alleine da zu bleiben. So lief es am besten. Er freut sich wenn ich komme, will aber dann auch gern noch weiter im Kindergarten bleiben und geht morgens super gerne hin.

Aber nach einer Woche darf da definitiv noch Skepsis sein ;) das wird!

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Sie ist 17,5 Monate, von der Art her ist sie seit Geburt 😂 auch wenn es Oma und Opa als „wir übertreiben“ abgetan hatten.

Man merkt es beschäftigt sie und sie verarbeitet es. Sie schläft schlecht und unruhig, das habe ich mir auch schon gedacht.

Ich sehe halt das sie möchte und sich nicht traut 🙈

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Kannst du kurz mit den Erzieherinnen reden, wie sie das gewöhnlich machen? Ist natürlich auch für die schwer, wenn so viele neue Kinder da sind. Bei meinem großen kommt ein neues Kind immer nur mit 14 Tagen Abstand hinzu und am Anfang auch nie die ganze Gruppe, damit es nicht zu wuselig wird am Anfang.
Ansonsten würde ich da sitzen bleiben und sie darf natürlich auch da bleiben. Sie wird sich irgendwann wohl genug fühlen, um langsam loszugehen. Da würde ich mir keine Sorgen machen (meiner war bis 2,5 Jahre auch sehr schüchtern, am Ende ging die Eingewöhnung unkomplizierter als gedacht 😀)
Und vielleicht auf dem Nachhauseweg erzählen, was dir tolles aufgefallen ist und damit die Kita-Erfahrung positiv belegen.
Aber ansonsten muss man als Eltern nicht viel machen. Die Erzieher sind ja die Fachleute. Nur heißt es ja immer, dass man als Elternteil auch positiv eingestellt sein sollte, dann wird das in den allermeisten Fällen was.
Auch wenn du Zeitdruck haben solltest, nicht ungeduldig werden. Das läuft oft in Phasen: erst zurückhaltend, dann legen sie los und haben Spaß, dann merken die kleinen, dass sie jetzt wirklich jeden Tag hinmüssen und wollen vielleicht nicht mehr. Dann freuen sie sich, dass sie endlich auch dort schlafen dürfen... etc. 😀

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Ich bin sehr geduldig, dass muss man bei ihr auch sein

sie kann so ein Sturkopf sein, aber bei sowas ist sehr schüchtern. Ich hatte mich da mir gedanklich auch schon mit angefreundet, dass es so laufen wird 😂😂

Die Gruppenleitung ist neu, daher konnte sie mir die Frage nicht beantworten. Sie meinte aber, dass wir ihr die Zeit geben.

Wir haben einen Zettel bekommen, Wonder grobe Ablauf drauf steht. Tag 4 wäre die erste Trennung 😂😂 bei uns wohl eher nicht.

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Dann an einem anderen Tag 😀
Es wird wirklich werden. Funktioniert nicht immer nach Schema. Erst recht nicht, wenn die kleinen dickköpfig sind 🙈

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