Meine Kleine Maus klebt 24 /7 auf mir

Hallo,
Meine Tochter (2Jahre ,2 Monate) hat seit Monaten eine schwierige Phase, angefangen damit ,dass ich keinen Meter ohne sie gehen kann ,bis hin zu ,schlaflosen Nächten weil sie immer noch in unserem Bett schläft und dazu noch schlecht .

Zwischendurch hat sie sonst immer bei der Oma geschlafen, damit wir auch mal wieder eine Nacht durchstrecken konnten ,jetzt dreht sie mir selbst bei der Oma durch, ich weiss langsam nicht mehr weiter, noch bin ich zu Hause, aber wenn ich arbeiten gehe, wird sie auch derweil von der Oma betreut und momentan wäre dies unmöglich .

Ich bin es schon gewohnt das ich sie mit ins Bad ,zum Duschen, zum einkaufen, zum kochen,zum einkaufen nehme, aber sie es ist auch unmöglich mit ihr ins Geschäft zu gehen, in den Wagen will sie sich nicht setzen ,ich muss sie heben und dann will sie runter und räumt quer alles aus, bzw ich lauf ihr mitsanr Einkaufswagen durchs Geschäft nach ,sie bleibt auch nicht bei meinem Partner oder dem großen Bruder ,was vor ein paar Monaten noch überhaupt kein Problem war .

Ich habe langsam schon Angst wenn ich zum Arzt müsste oder sonst was sein sollte,da sie ohne mich komplett durchdrehen,selbst wenn sie abends bei uns im Bett liegt, ich noch runter geh in die Küche was zu trinken holen weint sie so lange bis ich sie mitnehme .

Wann hört das bloß auf ,bzw kann ich was
machen ?

Danke und lg

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Hallo

Du hast dich zur Sklavin deines Kindes gemacht.

Lass die Kleine beim Papa und geh spazieren oder einkaufen. Es ist Papa und kein Fremder. Irgendwann hört sie auf zu schreien.

Beim einkaufen setzt du sie in den Einkaufswagen und fertig ohne Diskussion.
Lass sie schreien und die Leute gucken, egal.

Solange du dich nicht durchsetzt wird es nichts

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So Phasen kennen vermutlich viele Mütter.

Ich denke, dass man da schon drauf eingehen sollte und du sie dann eben viel mit nimmst - ABER: nicht über deine Grenzen hinweg!

Wenn sie vorerst nicht zur Oma will - ok (dann musst du da rechtzeitig eben auch mit einer Eingewöhnung starten und wenn sie regelmäßig mit Struktur bei Oma ist, wird es sicher auch). Beim Partner (ihrem Vater?) würde ich kein Pardon kennen.

Motte hat auch gerne mal extreme Phasen. Der beliebte macht dann schon mehr, aber definitiv nicht alles! Motte hängt grade auch sehr an mir, trotzdem bringt mein Mann sie jeden Abend ins Bett (Ausnahmen kommen natürlich vor, aber selten und nur, wenn mein Mann nicht kann). Ich gehe trotzdem auch alleine weg (einkaufen, Freunde treffen). Natürlich nicht täglich stundenlang, aber eben so wie ich es dann brauche.

Motte weint immer erst, vllt auch mal schlimmer. Aber es ist ihr Vater! Der hält das aus und sie muss es auch! Und es klappt dann meist auch relativ schnell völlig unkompliziert.

Ich denke gerne an die Anfangszeit zurück. Motte hat da auch viel geschrien, mein Mann war wieder arbeiten - es musste ja auch gehen und ich hab ihr Gebrüll ertragen 😅 also kann mein Mann umgekehrt genauso da durch 🙈

Motte ist zwar erst 18 Monate, aber vom Gefühl her würde ich sagen, dass sie schon kapiert, dass sie Präferenzen haben kann und darf und wir es annehmen; aber es eben nicht immer geht. Und dann geht auch der andere. Das war mir immer wichtig und wurde seit Geburt so gehandhabt 🤷‍♀️

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Meine Tochter (17 Monate) ist auch so. Fast nie ist sie in der Wohnung ohne mich in einen anderen Raum gegangen, sie geht selbstverständlich mit mir ins Badezimmer und am liebsten wäre sie die meiste Zeit auf meinem Arm. Den Haushalt mache ich mit Rückentrage, kochen mit ihr auf der Hüfte 🙈

Sie schläft auch bei uns im Bett und generell bekommt sie sehr viel Nähe.
Aber : Bin ich nicht verfügbar, geht es auch so.
Vor knapp 6 Wochen kam unser Sohn auf die Welt und im Vorfeld hatte ich große Bedenken, wie das klappen soll, wenn ich im Krankenhaus bin.
Dann kamen irgendwann in der Nacht die Wehen und am Morgen wusste ich, ich muss jetzt die Tasche packen und los ins Krankenhaus; das Kind wollte raus und ich konnte mir auch keine Gedanken mehr um unsere "Große" machen.
Ich war für drei Tage nicht da und das war das erste Mal, dass ich länger als ein paar Stunden weg war - und es hat geklappt. Kein hysterisches Weinen wie erwartet, stattdessen bekam ich Bilder geschickt, wie sie vergnügt mit Papa und Oma auf dem Spielplatz ist 😉

Lass sie bei deinem Mann (!) er ist der Vater; lass ihnen eine Chance, eine gute Beziehung aufzubauen.