Einschlafbegleitung durch den Papa

Hallo zusammen!

Mich würde es mal interessieren, ob und wie bei euch die Einschlafbegleitung durch den Papa funktioniert. Vor allem bei denen von euch, die noch nicht im frühen Babyalter damit gestartet sind. Müsst ihr Mamas dafür aus dem Haus sein? Habt ihr das Gefühl, Stillen macht es schwieriger? Welche Strategien haben eure Männer? Hat es sofort gut geklappt oder brauchten sie Anlauf?

Bei uns funktioniert es so leider gar nicht. Man muss dazu sagen, dass mein Mann meistens erst spät aus der Arbeit kommt und es nur wenige Tage gibt, an denen er dafür Zeit hätte. Wenn er es dann mal probiert, ist Zeter und Mordio. Unabhängig davon, ob ich da bin oder nicht. Das ist natürlich frustrierend für alle Beteiligten. Vielleicht kann ich hier ein paar Ideen aufschnappen. Unser Sohn ist übrigens 13 Monate alt.

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Also pünktlich zum 1. Geburtstag hat es das erste Mal funktioniert, dass mein Mann sich mit dem kleinen mittags zusammen hinlegen konnte und beide haben geschlafen 😅 dann hat es eine Zeit lang gedauert, bis es auch abends funktioniert hat. Aber da mussten die beiden irgendwie durch, weil ich wieder ein paar Stunden in der Woche gearbeitet habe und immer abends weg war, sobald mein Mann zu Hause war. Ich habe mir anfangs natürlich Gedanken gemacht und konnte nicht in Ruhe arbeiten 🙈 es hat dann ungefähr 14 Tage gedauert, bis der kleine sich an Papa zum einschlafen gewöhnt hat. Ich habe meinem Mann ein paar Tipps von meinem Einschlafritual mit dem kleinen gegeben, aber die beiden haben dann ihre eigenen Rituale entwickelt. Sobald ich zu Hause war, hat das aber nicht mehr geklappt. Richtige Tipps habe ich leider nicht

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Also als unsere Kleine ein Baby war, hat sie sich komplett geweigert vom Papa hingelegt zu werden.
Das hat sich von alleine glaub mit 14 Monaten gelegt. Ich hab sie einfach nicht in den Schlaf bekommen, da hat er es einfach mal probiert und es hat geklappt😅
Ihr könntet euch ja auch anfangs abwechseln. Du fängst an und später kommt dein Mann hinzu🤷

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Huhu,

bei uns war es so, dass sie sich die ersten Monate, in denen sie nicht mehr bei uns mit im Zimmer geschlafen hat, nur von mir hat ins Bett bringen lassen. Irgendwann musste Papa dann ran, weil ich zu ihrer Bettgehzeit noch aus dem Haus war. Sie hat wohl erst viel geweint, aber ließ sich von meinem Mann beruhigen und ist auch bei ihm eingeschlafen. Phasenweise ging dann wieder nur Mama. Aber wir haben es immer wieder probiert und nach anfänglichen Gemecker ließ sie sich dann auch wieder von Papa ins Bett bringen. Mit 12 Monaten haben wir ihr ein großes Bett mit Rausfallschutz geholt (90 x 200), da sie vorher nur noch in unserem schlafen wollte. Da legt sich dann abends einer mit ihr zusammen rein, wenn sie schläft verlassen wir leise den Raum. Bisher klappt es ganz gut, mit wenigen Ausnahmen (Zähne) wo sie dann bei uns schläft. Wir wechseln uns mit dem zu Bett bringen ab.

Liebe Grüße
Schlumo mlt Mia 13 Monate 🙂

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Hallo,

Bei uns war es so, dass unsere Tochter im 1. Lebensjahr jeden Abend von mir ins Bett gebracht worden ist. Der Papa war unter der Woche immer auf Dienstreise und an den Wochenenden hat es nicht funktioniert, dass er sie ins Bett gebracht hat. Wir haben es immer wieder probiert, aber es klappte nie 🤷🏻‍♀️.

Kurz vor ihrem 1. Geburtstag wurde sie dann aus unserem Schlafzimmer aus- und ins eigene Bett und Zimmer einquartiert. Das funktionierte mit einer Übergangsphase (ich schlief bei ihr im Zimmer) richtig gut. Der Papa durfte sie aber immer noch nicht ins Bett bringen, obwohl er Corona-bedingt damals oft zuhause war (Home office).

Mit 14 Monaten haben wir es dann endlich "durchgezogen". In den Schlaf gestillt wurde sie zu der Zeit allerdings schon lange nicht mehr (brauchte sie nicht mehr, seit sie 10 Monate alt war). Ich habe mich dann nach dem Abendritual verabschiedet und der Papa hat sie so einschlafbegleitet wie ich es sonst immer getan habe (minus das Singen). Er hatte keine besonderen Tricks dabei, außer Händchenhalten (mache ich auch)... aber unsere Tochter hat zuerst SEHR DOLL geweint. Ich bin aber nicht wieder reingegangen, da sie ja beim Papa "in guten Händen" war. Nach ein paar Tagen wurden die Wein-Phasen dann kürzer und nach 2 Wochen war es Gewohnheit für sie.

Wir wechseln uns mittlerweile jeden Abend mit dem ins Bett bringen ab und sie weiß immer schon ganz genau, ob Mama oder Papa dran ist 🤭.

Lg, babyelf mit babygirl (20 Monate), babyboy im Bauch (37+6) und ⭐⭐⭐

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Hallo ich denke das ist schwer wenn man es von Anfang an nicht wechselt.
Unsere Tochter bekam die Flasche aber bei uns wurde essen und schlafen immer getrennt also es wurde z.b das letzte mal im Wohnzimmer gegessen und dann ging es ins Schlafzimmer ins Bett.
Unsere Tochter schlief dann auch lang alleine ein jetzt ist sie 2 und es besteht aus 5min kopfstreicheln und fertig.
Bei uns is es sogar so das sobald der Papa da ist ich sie nicht mehr ins Bett bringen darf das ist nun bestimmt bald ein halbes Jahr so.
Ist der Papa nicht da kein Problem aber wenn er da ist dann soll es Papa machen.
Sie mutierte richtig zum Papa Kind.
Verständlich ich bin ja den ganzen Tag da also geniest sie die wenige Zeit wo sie mit dem Papa hat.
Manchmal ist er genervt davon also egal welche Seite es trifft manchmal is es nie richtig xD

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Mein Mann hat unseren Sohn zum ersten Mal ins Bett gebracht da war er fast 1,5 Jahre alt. Beim ersten Mal hat er eine halbe Stunde geweint, dann war es gut. Ich hatte an dem Abend einen Termin, war also nicht daheim Ab dem Zeitpunkt funktionierte es problemlos, dass Papa ihn hin und wieder ins Bett bringt, wenn ich zB Chorprobe hab oder einfach mal eine Pause brauche.

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Also hier klappt das mit fast 5 noch nicht so richtig.
Bzw klappt es nur, wenn der Papa so lange liest bis Sohnemann einschläft. Und selbst dazu muss ich aus dem Haus sein, ansonsten geht nix.

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Interessant, wie unterschiedlich die Erfahrungen sind, wenn ich mir die Antworten hier durchlese.

Als unser Sohn noch ein Baby war, hat es gut geklappt. Ich habe ihn in den Schlaf gestillt oder Papa in den Schlaf geschaukelt.
Jetzt ist er eineinhalb und seit einiger Zeit darf nur noch ich ihn ins Bett bringen. Ich denke aber, dass es eine Phase ist, die auch wieder vorbeigeht.

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Meine Tochter hatte sich mit 10 Monaten abgestillt und die Einschlafbegleitung mit dem Papa funktioniert genauso gut, wie bei mir. Allerdings hatte er sie vorher auch schon zum Mittagsschlaf hingelegt und meine abgepumpte Milch gefüttert. Das war bei uns immer ganz unkompliziert 😊
Meine Tochter braucht aber schon immer nur um die 10min zum Einschlafen. Als sie noch Milch bekommen hat, ist sie entweder an der Brust oder Flasche eingeschlafen oder hat sich danach weggedreht bzw. wollte kurz geschunkelt werden.
Jetzt ist sie 2,5 Jahre alt und wir lesen ein Buch im Bett. Dann kuschelt sie sich an und schläft ein 😊 manchmal möchte sie, dass ich ihr etwas vorsinge und schläft dabei ein. Beim Papa reicht ihr kuscheln 😊