Die Freuden des Laufens 😅

Hallo liebe Gemeinde 😁
Ich hatte ja gestern schon ne Frage. Das mit dem schlafen lief tatsĂ€chlich heute schon besser. Ist wahrscheinlich wirklich ein Übergang gerade. Wir bleiben dran. Die Tipps habe ich beherzigt und ich denke das wird schon werden.

Allerdings habe ich jetzt noch ein anderes Anliegen:
Meine Tochter lĂ€uft seit bald 2 Monaten. Und sie tut das unheimlich gern. Also auch wenn wir draußen sind. Auf dem Spielplatz kein Problem. Aber wenn sie laufen will, wĂ€hrend wir ĂŒber einen Parkplatz fahren oder ĂŒber den Gehweg, der nicht ganz so breit ist...
Ich bin schon der Meinung wenn sie Laufen will, dann darf sie das grundsĂ€tzlich auch. Also lasse ich sie auf dem Gehweg laufen. Wir sind dann halt sehr langsam unterwegs. Und sie lĂ€uft ausschließlich auf der Straßen-abgewandten Seite. Oft mag sie auch den Kinderwagen mitschieben.
Aber sie ist nun ein kleiner Wirbelwind und manchmal lĂ€uft sie dann halt schnell voraus. Ich rufe laut und deutlich STOP! Und NEIN! Aber sie rennt fröhlich weiter. NatĂŒrlich Laufe ich gleichzeitig auch hinterher und nehme sie wieder zurĂŒck. Sie schreit dann und meckert. Und dann gehe ich zu ihr runter und erklĂ€re ihr warum wieso weshalb. Und beim nĂ€chsten Mal das gleiche Spiel. Wenn ich merke es wird mir zu heikel oder sie ist gerade zuuuu lauffrĂ€udig, kommt sie unter riesen Protest wieder in den Wagen.

Jetzt hatte ich heute ĂŒberlegt ich Frage Mal wie ihr das macht.
Lasst ihr auch laufen oder beim Gehweg ausschließlich im Kinderwagen? Auf ParkplĂ€tzen... Ab wann sind eure Kinder nicht mehr so wild durch die Gegend gelaufen?
An der Hand laufen geht hier nicht. Sie windet sich raus und Protestiert ohne Ende.
Danke schonmal fĂŒr die eure Sicht.

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Bei uns war es so.
. An der Hand oder gar nicht.... Hat sie die Hand raus gewusselt... Ab im Wagen und fertig.

Da geh ich null Risiko ein.
Einmal nicht hören, kind ĂŒberfahren đŸ€·â€â™€ïž(jetzt ganz extrem)

Auf freien PlĂ€tzen darf sie natĂŒrlich wo nichts passieren kann.

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Seh ich auch so! Selbst meine dreijĂ€hrige darf an befahrenen Straßen nur an der Hand gehen und auf ruhigen nur so lange ohne Hand wenn sie direkt neben mir geht und auch brav hört.
Nachdem ich als Kind selbst mitbekommen habe, wie ein Kind angefahren wurde bin ich da extrem penibel drauf.

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Leine? 😁
Sorry, ich habe keine eigene Erfahrung damit.

Meine Kollegin hat mal erzĂ€hlt, dass ihre Tochter voraus auf die Straße gelaufen ist. GlĂŒcklicherweise kam kein Auto aber die Mama war so aufgelöst vor Sorge, dass sie sich die Ohrfeige nicht mehr verkneifen konnte. Danach ist es nie wieder passiert.

NatĂŒrlich sollst du dein Kind nicht ohrfeigen, aber vielleicht bist du nicht nachdrĂŒcklich/emotional genug bei deinen ErklĂ€rungen?
Klar will man den Kindern die Dinge lieber ruhig und sachlich erklÀren, aber dass es um Leben und Tod gehen kann verstehen sie bis zu einem gewissen Alter nur, wenn die Eltern auch wirklich Emotionen zeigen, vielleicht auch schreien oder fest am Arm nehmen.
So nach dem Motto "Nanana, Dududu" ist fĂŒr solche Situationen einfach zu lasch.

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Also nanana dududu mache ich mit Sicherheit nicht 😅 Ich komme mir in solchen Momenten selbst total hysterisch vor, aber 1. Finde ich auch, dass das mehr bringt, als wenn ich ruhig bleibe. 2. Frage ich mich wie man da ruhig bleiben kann....
Ich bin sobald sie aus dem Wagen raus ist und rumlÀuft eh immer total angespannt und in Alarmbereitschaft. Ich möchte ihr halt so viel Freiheit wie möglich bieten ihre FÀhigkeiten auszunutzen, aber halt auch nur solange wie es klappt. Sie lÀuft ja meist ruhig neben mir her, schiebt am Wagen mit. Nur sobald ich merke sie wird zu freudig, und sie hört nicht, geht es ab in den Wagen. Und da bleibt sie dann auch. Aber einen Versuch gönne ich ihr.

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Dass es um Leben und Tod geht, verstehen 1.5/2 jĂ€hrige generell nicht, egal in welcher Tonlage man spricht. Auch 3 JĂ€hrige nicht! 😅 Aufgrund der Ohrfeige hat das Kind sicher nicht mehr verstanden, als es das ohne getan hĂ€tte. Manche Kinder geben halt schnell klein bei, andere testen immer wieder, ob mit „dududu“ oder Ohrfeige macht beim Lernprozess vermutlich wenig unterschied. In der Bindung und im Vertrauen zur Mutter aber einen großen...

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Wir haben unseren kleinen nur an der Hand laufen lassen, weil er stĂ€ndig und ĂŒberall vor uns weg rennt und natĂŒrlich nicht hört. Das ging an der Hand lange Zeit nur mit viel gemecker und schreien, aber irgendwann ging es. Ansonsten ging es in den Kinderwagen zurĂŒck

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Unsere Tochter lĂ€uft, seit sie zwölf Monate alt ist. Eine Woche nach ihrem ersten Geburtstag habe ich ihr ihr erstes Paar Schuhe gekauft. Seitdem darf sie regelmĂ€ĂŸig draußen laufen. Am Anfang allerdings eher auf ruhigen Wegen und im Wald sowie runter zur Garage (wir haben einen Aufzug im Haus und wohnen auch eher ruhig. Wir haben das dann Monat fĂŒr Monat gesteigert. Am Anfang war die neu gewonnene Freiheit natĂŒrlich wichtiger, als auf Mama zu hören. Wobei ich auch denke, dass man mit 13 Monaten noch nicht erwarten kann, dass sie aufs Wort hören. Am Anfang habe ich sie dann bei problematischen Stellen wie Zebrastreifen, Straßen etc auf den Arm genommen. Vor allem wenn sie nicht hören und wegrennen wollte. Meistens habe ich sie dann auch konsequent in den Wagen gesetzt. Jetzt ist sie fast genau 16 Monate alt. Seit einem Monat lasse ich sie z. B. komplett bis zur Straßenbahn laufen, dort auf ihrem Platz sitzen sowie in der Innenstadt selbst. Habe den Kinderwagen allerdings immer mit dabei und natĂŒrlich lasse ich sie keine Sekunde aus den Augen. Vor 1,5 Monaten habe ich damit begonnen, ihr zu sagen sie soll meine Hand nehmen, wenn wir ĂŒber die Straße laufen. (Hier fahren Autos; Auto fahren schnell, das kann Aua machen etc). Fand sie am Anfang natĂŒrlich doof, hatte sprechend nicht drauf gehört. Mittlerweile streckt sie mir von selbst aber die Hand entgegen und ich lobe auch immer, wenn sie mal wieder toll mitmacht. Die Lernkurve geht steil bergauf.😄

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PS: Irgendwann, wenn ich auch mal wieder heim will, kommt sie aber auch wieder in den KiWa. Findet sie meistens dann trotzdem doof, trotz ewigen vorherigen Laufen, aber manchmal geht es einfach doch schneller so.😄 Und natĂŒrlich wenn sie partout nicht hören will, dann hat sie Pech.

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Ja etwa genauso mache ich es auch. Sie ist bald 15 Monate und darf jetzt seit vielleicht ner Woche auch auf dem Gehweg laufen. Vorher war das kein Thema. Da wir gerade erst damit angefangen haben, wird das einfach seine Zeit brauchen bis es besser klappt. Ich erwarte auch noch nicht dass sie hört. Aber ich finde von nichts kommt nichts und sie muss es lernen. Ich Versuche es wie bei anderen gefĂ€hrlichen Sachen auch. Ich nehme sage deutlich (hierbei wirklich ĂŒberdeutlich) Nein! Und nehme sie weg/setze sie in den Wagen zurĂŒck. Und erklĂ€re ihr im Anschluss warum das gefĂ€hrlich ist.
Wenn wir die Straße ĂŒberqueren oder viele Autos fahren, dann kommt sie aber immernoch in den Wagen.
Ich will zwar, dass sie sich austoben kann, aber ich bin auch nicht lebensmĂŒde. 😅 Finde aber gut, dass ich offenbar nicht die einzige bin, die das so sieht.

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Heyhey,
Ich weiß nicht ob das bei euch irgendwo geht - ich bin anfangs einmal tĂ€glich zum Wald oder in den Park gefahren, damit unser kleiner mindestens einmal am Tag ganz ungestört laufen konnte. Jetzt mit 2 ist es schlimmer als damals, weil er auch mal versucht schnell wohin zu rennen wo er nicht hin darf... 😔 da ist immer Hand und eigentlich wieder einmal tĂ€glich irgendwo extra hinfahren wo er komplett machen kann was er will.. er ist seeeeehr aktiv.. 😅
Glg

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Mein Plan war eigentlich, da sie so ausdauernd lÀuft sie ohne Kinderwagen zum Besitz zur Kita zu bringen ab April. Wir werden noch sehen wie das klappt. Wenn sie dann immernoch nicht hört, dann wahrscheinlich nicht. Aber wenn ich merke sie hört und rennt nicht allzu wild durch die Gegend dann werde ich es auf jeden Fall probieren.

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Üben ĂŒben ĂŒben. Geh dahin wo es ungefĂ€hrlich ist und lass sie laufen. Dann trainiert ihr. 1. Ziel, sie muss auf ihren Namen hören. Also sich zu dir drehen, wenn du sie rufst. Dreht sie sich um, loben. "Super! Klasse!" Dann kommt 2. Kommando "stop" und "komm zu mir" trainieren. Solange, bis sie zurĂŒck kommt und du bleibst stehen.

Wenn das klappt kann der Rahmen alltÀglich und "gefÀhrlicher" werden :)

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Das ist ein guter Tipp! Das werde ich denke ich jetzt am WE Mal beginnen. Wir haben hier ganz nah einen Spazierweg, der sich super dafĂŒr eignet. Ich denke ich werde das zusĂ€tzlich machen. Je schneller sie lernt in der Richtung auf mich zu hören desto besser. Zu Hause klappt das mit dem Nein ja schon gut. Nur wenn sie draußen laufen darf ist das halt spannender als Mamas Stimme... 😅 Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister.

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Meine Tochter ist mir einmal auf die Straße gerannt. Ich war total erschrocken und hab falsch reagiert. Sie nahm meine Stimme nicht ernst und rannte weg. Zum GlĂŒck kam kein Auto. Als ich sie mir schnappen wollte rannte sie weiter. Ne Bekannte familientherapeutin sagte eben diese Regeln. 1. Trainieren 2. Klar sein. Meine Stimme und Mimik nutzen um Gefahr zu verdeutlichen und 3. Im Zweifel erstmal einen Schritt zurĂŒck machen, das löst psychisch den Impuls seiner wegzurennen. Es klappt heute auch noch nicht zu 100%. Aber wir bleiben dran. Ich merk auch gerade, dass ich sie zu selten fĂŒr hören lobe... euch auch noch viel erfolg!

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Meine Kleine hab ich in der Phase an der Straße auf dem Gehweg nur auf den Arm genommen, oder in die Trage. Kinderwagen war zu der Zeit out und fĂŒr den nicht mal 1km langen Weg zum Spielplatz auch ĂŒberflĂŒssig. In dem Alter hat sie sich geweigert an der Hand zu laufen und wĂ€re auf die Straße gerannt, also ging es nur so. Das hat sie aber gut akzeptiert.
Mit der Zeit haben wir eine immer gleiche Ansage eingefĂŒhrt „Stop Straße“ und irgendwann hat es geklappt (von einem Tag auf den nĂ€chsten und ohne Druck), dass sie freiwillig an der Hand gelaufen ist, nachdem sie verstanden hat, dass an der Straße nur und ausschließlich an der Hand gelaufen wird (wir haben einen wirklich viel befahrene Hauptstraße).

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Das ist reine Übungssache.Es kommt mit der Zeit,wo die Kleinen dann bei einem bleiben. Man muss es ihn nur immer wieder aufzeigen und sagen.Unsere Kleinste darf so viel laufen wie sie möchte.Und wenn sie wirklich Mal zu flott nach vorne lĂ€uft,rufe ich laut Stopp und nicht Nein. Den Buggy mag unsere nicht die ganze Zeit und wird eigentlich nur bei stark befahrenen Straßen genutzt oder aber wenn sie wirklich nicht mehr kann.Sie lĂ€uft mittlerweile gute 7 Monate und es wird immer besser im Straßenverkehr.Sie weiß,dass sie nur auf dem Gehweg laufen darf und nicht auf der Straße..Das Problem hatten wir ganz zu Anfang,dass sie stĂ€ndig vom Gehweg auf die Straße wollte.Ich habe sie dann immer wieder weggeholt bzw verhindert,dass sie den Gehweg verlĂ€sst. Übung macht den Meister 😉 LG Juice mit zwei großen MĂ€dels 12 und 9 und Mini 19 Monate alt

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Unsere Tochter ist zweieinhalb. Auf dem Gehweg bleibt sie, aber an einer Kreuzung hÀlt sie vielleicht acht von zehn Mal an. Verlassen kann man sich also nicht darauf.