Mein Baby hat sich abgestillt- Silopo

Guten Morgen ihr lieben Mütter,

Ein absoluter Silopo, aber ich bin gerade ziemlich emotional. Unser Sohn, 14 Monate, hat seit einer Woche die Brust nicht mehr verlangt. Eigentlich ein Traum jeder stillenden Mutter - das Kind entscheidet selber, aber ich war noch nicht soweit 🤣

Natürlich akzeptiere ich seine Entscheidung und freue mich für ihn, aber trotzdem vermisse ich das Stillen. Ich habe immer sehr gerne gestillt und finde es nach wie vor Wahnsinn, dass ich meinen Sohn sieben Monate nur mit meiner Muttermilch ernährt habe. Das letzte stillen habe ich gar nicht bewusst als "das letzte Mal" mitbekommen und konnte mich gar nicht davon verabschieden...

Er kuschelt jetzt sehr viel mehr mit mir, also die körperliche Nähe ist definitiv weiterhin da, aber trotzdem bin ich etwas traurig. Mein Baby ist kein Baby mehr.


Wie war es bei euch mit dem Abstillen? Wart ihr froh, dass es vorbei war oder auch traurig?

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Ich hätte nach dem letzten stillen (von dem ich sehr genau weiß, wann es war und dass es absolut katastrophal lief, denn da hab ich beschlossen, auch die letzte Mahlzeit zu streichen) am liebsten die Korken knallen lassen 😂

Ich war sooooo happy und froh! Ich hab nicht gerne gestillt und nach 16 Monaten war’s dann auch einfach genug. Ich bin stolz auf Motte, wie groß sie dadurch noch mal geworden ist und selbstständig. Und genieße meine Freiheit 😂 und vermisse es echt 0,0! Meine beste Freundin stillt ihre kleine noch (knapp 18 Monate und das auch gerne), ich denk nur jedes Mal „zum Glück bist du das los 😂“.

Motte kuschelt mit mir um das kuscheln willens, nicht weil da die Möppis hängen. Das ist doch schön😅😂

Ich persönlich empfinde also null Trauer, aber verstehe, dass einige das doch traurig finden. Das Baby hat sich eben noch mal ein Stück abgenabelt. Aber das ist doch eigtl was gutes :)

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So kann jede anders empfinden 🙃 aber ich meine hier im forum auch immer gelesen zu haben, dass du nicht gerne stillst. Vielleicht war es für dich dann einfach eher eine Erleichterung (überhaupt nicht wertend gemeint!).
Klar, ich freue mich über die Kuschelstunden ohne ständig die Brust raushängen zu haben. Jetzt werden die Besuche bei den Schwiegereltern auch entspannter (wollte mich da ungern frei machen). Ich freue mich auch über seine neu gewonnene Autonomie und natürlich auch über meine.
Trotzdem ist ein wichtiger Lebensabschnitt vorbei und das macht mich traurig.

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Ja genau, ich hab nicht so gerne gestillt und war einfach froh, dass das Thema dann nach 16 Monaten endlich mal rum war. Bin natürlich stolz, dass wir uns so gut arrangiert haben und es dann auch so lange klappte, trotzdem bin ich froh, dass das Thema durch ist 😅

Aber abstillen ist ja letztlich auch ein Stück „abnabeln“ und das fällt natürlich schwer. So geht es ja allen Eltern 😅 ich bin manchmal jetzt schon traurig, wie selbstständig Motte ist und sie braucht uns ja doch noch viel 😁

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Mir ging es gleich wie dir... mein Baby hat sich mit 11.5 Monaten selber abgestillt.
Ich war auch traurig aber auch stolz auf meinen Kleinen, dass er das jetzt nicht mehr braucht😄
Seit dann schläft er auch häufig durch. Nach einer kurzen sentimentalen Phase meinerseits war ich dann doch ganz froh dass es vorbei ist.

Ich denke nach 1-2 Wochen überwiegt der Stolz. Freu dich dass dein Kind mit dir Kuscheln möchte und deine nähe sucht, nicht nur weil du die Milchbar bist😅🤣

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Langsam habe ich mich damit abgefunden und freue mich auf ein Glas Rotwein an Weihnachten (und wahrscheinlich möchte er dann ausgerechnet in der Nacht wieder an die Brust 😅)

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Also ich habe mir nach einer Woche nicht stillen gesagt: jetzt ist definitiv fertig. Egal was kommt, er muss sich ohne Brust beruhigen. Er wollte aber nie wieder😅

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Ja das kann ich gut nachvollziehen. Wir stillen zwar noch recht viel. Aber es wird langsam Zeit. Ich merke einfach wie das Stillen aktuell und beide einschränkt. Das mit dem Essen hat seit die Zähne endlich fast alle da sind einen guten Sprung gemacht. Also denke ich kann sie bald von nur richtigem essen auch leben 😅 Außerdem schläft sie viel viel besser wenn sie ohne Brust einschläft. Allerdings will sie das auch nicht. Ich muss folglich nachhelfen. Damit sie endlich ihren wohlverdienten Schlaf bekommt. Ich selbst stille unglaublich gerne. Jetzt schon seit fast 15 Monaten. Ich werde es auch vermissen. Aber ich denke nach ner Woche oder so überwiegt dann wieder die Freude über den abendlichen Wein. 😁🥳🍷 Den vermisse ich nämlich zur Zeit. Ich schätze Weihnachten und Silvester wird aber noch alkoholfrei. 😅 Das war so eigentlich auch nicht geplant.

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Ich habe auch immer gedacht, ich stille mindestens zwei Jahre. Naja, mein Sohn hat es sich anders überlegt. Mit Kind kann man nichts planen, dass habe ich jetzt in den 14 Monaten auf jeden Fall gelernt 🙈

Er schläft deutlich besser. Wird vielleicht einmal wach, dreht sich um und schläft weiter. Ein Traum. Morgens kuscheln wir jetzt ganz viel, dass ist auch wirklich schön ❤

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Ich habe auch super gern gestillt. Und war so froh, dass es von Anfang an ohne große Probleme geklappt hat.
Ich habe mir gesagt: mindestens 1 Jahr möchte ich meinen Sohn stillen.

Er hat sich dann auch mit 11,5 Monaten selbst abgestillt. Ich kann auch nicht mehr sagen, wann das letzte Mal war.
Ich war einfach nur glücklich, dass er es entschieden hat. Habe sowas immer nicht für möglich gehalten. Von daher habe ich dem Stillen auch nicht hinterher getrauert. Es war genau richtig so.
Und er kuschelt auch jetzt mit 20 Monaten immer noch so gern zum einschlafen. Aber auch mit Papa. Das freut mich natürlich total!

Wenn ich noch ein Kind bekomme möchte ich es auch wieder so lange stillen.

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Die Kleine stille ich jetzt 18 Monate und das auch gern, aber nun ist für mich die Zeit gekommen, das Ganze auszuschleichen. Aber: sie möchte weiter stillen. Brüllt solange bis ich nachgegeben habe.
Nun hat mein Mann Urlaub und kann die Nächte übernehmen. Ich werde also die nächsten 3 Wochen dazu nutzen abzustillen. Ich erkläre auch schon immer fleißig, dass die Milch bald nur noch aus der Flasche kommt und wir auch so kuscheln können... ich mag einfach nicht mehr.
Nachts würde sie am liebsten dauernuckeln, aber sie akzeptiert keinen Schnuller. Meine BW schmerzen und ich erhoffe mir bessere Nächte. Sie wird immer noch bis zu 5/6 mal wach.

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Hier genauso. Meine Tochter liebt die Brust unheimlich. Ich das stillen ja eigentlich auch. Aber es passt einfach nicht mehr. Die Nächte werden schlimmer... Sie hängt auch nur noch an der Brust. Ich wollte eigentlich warten bis sie es nicht mehr braucht. Aber es tut uns beiden einfach nicht mehr gut.
Ich kann verstehen wie es dir geht. Mir fällt es auch schwer nicht nachzugeben. Wenn sie schlimm schreit bekommt sie natürlich die Brust aber solange sie nur meckert oder sich in angemessener Zeit durch was anderes beruhigen lässt geht es.
Nachts wird das noch nichts. Ich Versuche sie erstmal mit möglichst wenig Brust zum Schlafen zu bringen. Und Schritt für Schritt immer weiter zu reduzieren. Das hat die letzten Beiden Nächte ganz gut geklappt. Ist aber anstrengend. Tagsüber schläft sie eh bei meinem Freund super ein. Und da er erstmal zu Hause ist klappt das jetzt auch öfter. Wünsche dir jedenfalls ganz viel Erfolg. 💪

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Vielen lieben Dank und dir auch viel Erfolg!

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Bei uns war es ganz ähnlich auch mit 13,5 Monaten....

Auf einmal wollte er nur noch einmal in der Nacht an die Brust und hat da auch nur noch genuckelt (vorher alle 2-3 Stunden). Einschlafstillen klappte auch gar nicht mehr...

Dann dachte ich spontan, ich probiere es einfach mal ohne aus. Und es klappte! Ohne Tränen ohne Geschrei! Er wurde kurz wach, hat sich an mich gekuschelt, sich ein bisschen beschwert und das war's! Er brauchte auch nachts kein Wasser oder so etwas!

Eigentlich traumhaft! Und trotzdem bin ich ein bisschen wehmütig...

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Darf ich fragen „wie“ das Einschlafstillen nicht mehr geklappt hat?

Meine Tochter ist 13 Monate alt und beißt extrem viel beim Stillen - auch beim Einschlafstillen 🙈

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Er konnte schon immer ohne Brust einschlafen. Mit war nur viel einfacher, stressfreier und schneller...😉😎

Tagsüber haben wir schon seit er 10 Monate war nicht mehr gestillt nur noch nachts (das aber auch oft). Also kannte er das schon vom Mittagsschlaf... Papa hat ihn auch öfter ohne Milch ins Bett bringen können.

Tut mir leid, ich habe leider auch nicht den Geheimtipp!

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