Zu viel Rollenspiel? 2,9 Jahre

Hallo zusammen,
mich würde mal interessieren wie viel Rollenspiel eure Kinder spielen?
Ich hab manchmal das Gefühl unsere Maus ist den ganzen Tag jemand anderes. Im Moment jeden Tag von morgens bis abends Peter Pan. Ich bin Wendy, mein Mann Captain Hook und unser 13 Monate alter Sohn ist Tinkerbell. Selbst beim Spazierengehen will sie Rollenspiele spielen. Beim Essen sagen wir strikt dass nicht gespielt wird. Ich finde es arg anstrengend und es macht nur noch wenig Spaß weil es jeden Tag von morgens bis abends so geht und sie uns auch immer sagt was wir jetzt sagen sollen. Wenn wir nicht Peter Pan spielen dann will sie Barbies mit mir spielen oder mit ihren Pferden oder Paw Patrol Figuren. Das Problem ist nur dass sie nicht alleine spielen möchte, ich soll immer mitspielen. Manchmal gehts auch mit dem Papa aber der gibt sich nicht so viel Mühe wie ich. Ansonsten ist alleine spielen bei ihr noch gar nicht möglich. Spielen eure Kinder schon alleine? Sie ist auch viel motivierter wenn sie jemand sein kann wie zb Peter Pan.
Erzählt gerne mal welches Ausmaß eure Rollenspiele annehmen :-)

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Hallo :)
Unsere Tochter ist gleich alt und liebt Rollenspiele, allerdings nicht so stark wie bei euch 😅 sie ist gern eine Ärztin und verarztet mich oder ihre Puppen, ist eine Köchin und kocht, manchmal ist sie ein Hund und krabbelt bellend durchs Haus. So Figuren wie Peter Pan oder Paw Patrol kennt sie ja noch gar nicht. Rollenspiele sind toll und gut für die Entwicklung - aber ich kann verstehen, dass es ab einem gewissen Maß anstrengend wird 🙈
Unsere Kleine spielt generell viel allein. Mit ihrem Playmobil, Puppen, Bausteinen, Knete, Sylvanians usw.
Also ich würde sagen, sie lebt die Rollenspiele mehr über ihre Puppen aus. Da ist die eine Figur der Papa, die andere die Mama und die kümmern sich um die Kinder, gehen auf den Spielplatz, essen zusammen, werden schlafen gelegt ...
Liebe Grüße

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Huhu,
mein kleiner ist noch zu klein dafür.

Aber ich weiß, dass ich ewig als Kind Rollenspiele gespielt habe. Eigentlich nur. 😄
War ähnlich wie bei euch, nur das ich auch gerne alleine gespielt habe. Und dann ständig Barbie gespielt habe.
Und mit meinen Brüdern habe ich auch oft gespielt, dann waren wir auch nie wir selbst. 😄

Das ging bei mir übrigens echt lange. Ich habe auch mit 6-7 Jahren fast überwiegend Rollenspiele gespielt, danach wurde es etwas weniger. 😅

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Meine Tochter ist 3 und spielt gerade andauernd Elsa. Sie trägt quasi von morgens bis abends das Kleid, möchte die Haare nur noch geflochten tragen, mit der entsprechenden Elsa haarspange.... Zwischendurch malt sie auch mal, spielt mit ihren Puppen oder hört ihre toniebox an. Aber Elsa steht trotzdem hoch im Kurs. Denke, das ist völlig normal, sie entwickeln damit ihr Fantasie und lernen, sich in andere hineinzuversetzen.

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Also wenn es eine Überdosis an Rollenspielen geben kann, dann haben wir sie hier auf jeden Fall 🤪
Meine Tochter ist 3,5, aber Rollenspiele sind bei ihr schon lange hoch im Kurs. Heute habe ich ständig irgendwelche Duplo-Hühner und Schleich-Tiere mit ihr ins Krankenhaus gefahren...
Inzwischen spielt sie auch mal alleine und spricht dann immer für die verschiedenen Charaktere in ihrem Kopf -sehr ulkig 😅
Der Sohn einer Freundin von mir hatte mal den mega Wutanfall, als sie sich während eines Spaziergangs geweigert hat, Grüffelogrütze zu sein 🤣
Glaube mir, das hört sich bei euch alles ganz normal an 😉

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Meine Nichte ist 3 und spielt auch gerne. Favorit sind Eiskönigin (sie ist Elsa, ich bin immer Anna 😅😂), Paw Patrol, sie ist die Mama und ich das Baby (ab und zu umgekehrt), sie ist irgendein wildes Tier und wir müssen Angst haben oder Arzt 😂😂

Allerdings akzeptiert sie, wenn wir sagen, dass wir jetzt grade keine Lust haben. Ja, manchmal bockt sie, aber wenn man sagt „du ich trinke noch meinen Kaffee, dann spielen wir“ ist es ok.

Ich finde es legitim, Pausen einzufordern :)

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So weit ist unsere Tochter noch nicht, ich kann dir aber sagen, wie es bei mir und meiner kleinen Schwester war: Wir haben teilweise ganze Tage uns unserer eigenen Fantasiewelt mit unseren Rollenspielen verbracht und das auch noch relativ alt (ich erinnere mich an eine Harry Potter-Phase, als ich 10 war :D). Am Anfang waren wir eine Kaninchenfamilie, das weiß ich noch sehr genau.

Wenn sie das mit euch spielt, kann ich es mir auch ein wenig anstrengend vorstellen. Meine Eltern hatten es da einfacher, weil wir halt zu zweit waren. Meine Mutter hat aber letztens erst gesagt, dass sie es aber nie versucht hat zu unterbinden (wie auch?), sie war immer fasziniert davon, wie kreativ wir sind. Es war natürlich aber auch noch eine andere Situation, weil sie nicht eingebunden wurde und wir uns außerdem zusätzlich ewig mit Malen, Lego Duplo etc. beschäftigt haben. Mit Blick auf unsere Tochter jetzt (13 Monate, High Need Baby, sie betreut sie momentan drei Tage die Woche) sagt sie, wir waren schon brachial pflegeleicht :'D

Versuch es also vielleicht positiv zu sehen, auch wenn es ein bisschen nervt. Ich glaube nicht, dass es selbstverständlich ist, dass Kinder so viel Fantasie haben. Das ist natürlich als Außenstehende leicht gesagt. Einen Tafel virtuelle Schokolade als Nervennahrung für dich!

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*in unserer eigenen Fantasiewelt, sorry

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Mein 4-Jähriger will den ganzen Tag Ritter, Piraten, Polizei, Hexen oder Nikolaus spielen. Und natürlich muss einer mitspielen. Wir waren gerade 4 Wochen in Quarantäne, ich mag kein Ritter mehr sein😁

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Kinder sind da einfach sehr sehr unterschiedlich. Unsere Große war seit jeher eine begnadete Rollenspielerin und liebt es auch heute noch, obgleich ihr Vater und ich wirklich nicht gut darin sind und auch klar kommunizieren, dass wir es nicht so gerne mögen. Und, ja, alleine ist es eben nur halb so spannend, auch, wenn sie inzwischen alleine spielen kann (sie ist jetzt 5). Die Kleine (2) spielt inzwischen viel mit und demnach auch Rollenspiele, sie kann sich aber gut und gerne auch mal eine halbe Stunde in ihr Zimmer setzen und etwas bauen oder so, sie ist da bei weitem nicht so festgelegt.

Machen kann man da wohl nichts, glaube ich.