Eingewöhnung mit 13 Monaten

Hallo!

Wir sind derzeit bei der zweiten Woche Eingewöhnung und es läuft nicht so gut.
Diese Woche war ich immer mal für eine halbe Stunde draußen.
Schon wenn er sieht das ich gehe gibt es Geschrei....er lässt sich aber immer wieder beruhigen aber fängt auch immer wieder an zu weinen.
Wir haben zwar noch gut Zeit bis ich wieder arbeiten muss aber dennoch hab ich bedenken ob diese ausreicht.
Ich muss dazu sagen er ist ein sehr anhängliches Kind, klammert viel und ist sehr auf mich bezogen.
Ich gehe jeden Morgen freudig mit ihm rein, er ist bis dahin auch fröhlich und winkt auch allen Kindern zu aber wenn Mutti geht dann wendet sich das Blatt. Ich gebe mir große Mühe positiv zu denken und zuversichtlich zu sein....Er merkt ja auch wenn Mutti nervös ist.
Ich hoffe der Knoten platzt und es wird besser.
Die Erzieher trösten ihn so gut es geht, er will dann auch immer zu ihnen auf den Arm...er hat auch eine Erzieherin die sich ihm angenommen hat.

Wer hat ähnliche Erfahrungen in dem Alter gemacht?
Wie lief das bei euch? Wie lange haben eure Mäuse gebraucht?

LG

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Hi ich glaube so eine Eingewöhnung bei so kleinen Kindern geht schon mehrere Wochen. Vielleicht ist es in Woche zwei noch zu früh und er muss erst eine stärkere Bindung zur Bezugserzieherin aufbauen. Ich kann mir aber vorstellen das es eh nie so ohne Abstriche in dem Alter funktioniert. Der Natur eines Menschen entspricht es eigentlich nicht mit 13 Monaten außerhalb der Familiebande bzw Bindungsperson/en betreut zu werden. Nur ist das aber nunmal heutzutage oft so und auch teilweise nicht vermeidbar. Gib ihm einfach viel Zeit. Er muss eine Beziehung zur Erzieherin aufbauen. Vertraust du nach 2 Wochen und paar Stunden am Tag einem sonst völlig fremden Menschen zu 100% das er all deine Grundbedürfnisse (sich geborgen fühlen, Körperkontakt, Nahrung, Schutz usw) zuverlässig erfüllt? Naja vielleicht verstehtst du auf was ich hinaus möchte? Wie gesagt dein Kind ist 13 Monate alt. Du als Erwachsener kannst noch logisch und durch Erfahrung Abwegen in wie weit du wie schnell vertrauen investierst. Lg

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Meiner war bei der Eingewöhnung auch 13 Monate und es war im Prinzip genau so wie bei euch, also relativ schwierig. Er hat die vollen vier Wochen zur Eingewöhnung gebraucht, aber dann lief es gut und er ging gerne in die Kita.

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Mach dich nicht verrückt. Mein Kleiner wurde mit 12 Monaten eingewöhnt und wir hatten zum Teil auch solche Momente. Wenn dein Kleiner die Erzieherin angenommen hat, ist es doch super. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es bei so kleinen am Anfang eher schleppen läuft, dann aber ganz schnell. Bleib positiv und zeig ihm, dass alles gut ist, wenn er bei der Erzieherin ist. Das wird sicher

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Hallo,
Meine Tochter wurde mit 14 Monaten eingewöhnt. Die erste Woche durfte ich zwar abseits sitzen, musste aber immer in Sichtweite sein. In der zweiten Woche wurde es schlagartig besser und nun nach 3 Wochen gebe ich sie morgens ab und hole sie wieder nach dem Mittagsschlaf ab.
Damit will ich dir nur sagen, dass es ein Prozess ist, der sich entwickelt. Mal geht es schneller und mal etwas langsamer. Dein Kind braucht das Vertrauen zu dem neuen Umfeld. Wenn er sich schon eine Erzieherin ausgesucht hat, von der er sich trösten lässt, ist es ein gutes Zeichen.
Tränen gehören leider dazu... das habe ich auch gemerkt. Ich habe mir immer wieder gesagt, dass es ihr da gut geht. Nun freut sich sich richtig, wenn wir morgens bei der Kita ankommen.

Ich drücke die Daumen, dass es bei euch bald auch entspannter wird.

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Hi!
Ich geb auch nochmal meinen Senf dazu weil ich weiß wie nervenaufreibend die Eingewöhnung sein kann und wie gut es tut von anderen zu lesen.
Auch wenn klar ist, dass jedes Kind etwas anders tickt und es keine Eingewöhnung "von der Stange" gibt.
Also unsere Tochter ist 12 Monate und steckt gerade in der 3. Woche der Eingewöhnung. Am Anfang waren mein Mann und ich sehr unsicher was das Prozedere anging. Mein Mann saß nämlich 2 Wochen komplett mit S. im Gruppenraum und war auch jeden Tag nur 2-3h dort. S. ist kein sehr anhänglich Kind. Sie hat sich von Anfang an den anderen Kindern und auch Erziehern zugewandt. Umso ungeduldiger waren wir, wann es denn "endlich" mal einen Trennungsversuch geben würde. (Mein Mann muss nämlich auch pünktlich ab Februar wieder arbeiten)
Die erste Trennung war am Dienstag (3. Woche)und dauerte auch nur 1h. Mittwoch und Donnerstag ich glaube 3h. Und heute haben sie S. spontan zum Mittag dabehalten (also 4h)
Nachdem erstmal gefühlt nichts passierte geht es nun plötzlich alles sehr schnell. Ich bin so froh, dass sich die ersten 2 Wochen Zeit genommen wurde (trotz unserer Ungeduld), denn S. hat wirklich noch kein einziges Mal geweint, ist offen und fröhlich und auf einem guten Weg bald den Mittagsschlaf dort zu wagen.
Wenn ihr noch etwas Zeit habt.....bleib doch nach Absprache mit den Erziehern doch einfach noch 1 Woche komplett dabei. Uns (besser gesagt unserer Tochter) tat es jedenfalls sehr gut.

Alles Gute euch!

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Das hört sich nach einer gelungenen Eingewöhnung an. Es funktioniert meistens ohne Tränen, wenn es genau so gemacht wird und viel Zeit vor der ersten Trennung verstreicht.

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Wir haben unseren ersten Sohn mit 11 Monaten eingewöhnt, es lief bei ihm ohne Probleme. Was dir ja nicht viel hilft, da alle Kinder unterschiedlich sind. Die Eingewöhnung hat auch der Papa gemacht. Er hätte ab dem 3 Tag schon voll gehen können.

Unser 2. Sohn soll jetzt auch mit 11 Monaten eingewöhnt werden, wir werden mal schauen wie es so läuft. Er war aber auch schon mal 2 Wochenenden alleine bei der Oma. Er ist anderen deutlich skeptische gegenüber als sein großer Bruder.

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Hier war es genauso - Papa hat die Eingewöhnung übernommen und unser Sohn war nach 3 Tagen quasi schon bereit, dort zu essen und zu schlafen. Die Eingewöhnung wurde natürlich trotzdem normal fortgesetzt, aber es war völlig problemlos. Bei Kind 2 wird es definitiv auch wieder mein Mann übernehmen.

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Bei uns übernimmt auch wieder der Papa die Eingewöhnung, da ich dann bereits wieder arbeiten bin. '

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Ich finde es sehr positiv, dass er zu den Erziehern bereits auf den Arm will, das spricht doch für einen guten Beziehungsaufbau. Das dauert einfach, es ist alles ganz anders als zuhause. Würde uns ja auch ähnlich gehen, wenn wir morgen plötzlich eine neue Arbeitsstelle hätten - die ersten Wochen verzweifelt man teilweise etwas und fühlt sich ganz erschlagen ;-) Und für so kleine Zwerge ist das wirklich harte Arbeit, Kita generell ist schon anstrengend.

Bei uns lief es erstaunlich unkompliziert, es gab am Anfang überhaupt keine Tränen, erst in Woche 3 oder 4 (da war die Eingewöhnung bereits abgeschlossen). Da wurde hauptsächlich geweint, wenn man sie abholte. Das hat sich aber alles gegeben. Gut war, dass sie zu ihrer Tagesmutter schnell ein enges Verhältnis aufbaute und sie als Bezugsperson akzeptierte. Ich habe mich auch bisweilen wirklich schlecht gefühlt, aber die Tagesmutter hat uns jeden Tag Mut gemacht und alle kleinen Fortschritte aufgezählt, von "Heute hat sie zum ersten Mal mit den anderen mitessen wollen!" bis "Es gab gar keinen Tränen."

Wenn die Betreuungsperson optimistisch ist und bestärkt, hilft das sehr, finde ich. Die hat ja auch den Vergleich und kann einem sagen, ob das Kind wirklich sehr leidet und es besser wäre, die Eingewöhnung noch langsamer zu machen, oder ob das ganz normal ist.

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Hey,
Wir sind seit Montag bei der Eingewöhnung unsere Maus ist 14 Monate.
Sie ist extrem Mama bezogen, bleibt sonst nur allein mit Oma oder Papa, sonst niemand!!

Wir haben es deswegen extra so gemacht, dass Papa die Eingewöhnung mit ihr macht. Von ihm kann sie sich leichter trennen als von mir, das ist einfach so.
Bei uns läuft es sehr gut, sie war heute 1:15 alleine dort.

Vielleicht wäre es eine Variante, das der Papa es macht?

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Hey, meiner ist 14 Monate und wir machen Eingewöhnung seit 4.1.
Ich war 2 Wochen und 1 Tag komplett mit dabei, an eine Trennung war überhaupt nicht zu denken da es ihm so schon zu viel war. Kinder, fremde Personen... Auch er ist von Beginn an sehr anhänglich, fremdelt viel und durch Corona kennt er kaum viele Kinder. Wir haben keine kleinen Kinder in der Verwandtschaft und immer nur mal einzelne Babies aus dem Freundeskreis gesehen. Bei der ersten Trennung am Dienstag wurde ich wieder angerufen. Mittwoch sollte ich dann nach ner Viertel Std schon wieder kommen und gestern und heute war ich von 9 Uhr bis 9.45 weg. Er hat heute, da er es schon von gestern wusste, schon vor dem Abschied als an mir gehangen und geweint und es war so dermaßen schwer heute für mich zu gehen. Fühle mich wie eine Rabenmutter 😭. Er hs6

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Toll falscher Knopf bzw zu schnell 😂

.... Er hat sich dann aber beruhigen lassen und immer wieder ablenken lassen. Zwischendurch immer mal ganz kurz wieder gemeckert und dann aber auch sein Brot dort gegessen. Er war als ich kam auf dem Arm der Erzieherin und hatte sich da immerhin schon richtig angekuschelt. Zuhause ist er nun noch viel anhänglicher als vorher und alles muss ich machen. Papa geht gar nicht mehr. Nicht mehr ins Bett bringen, nicht mehr Buch lesen, nichts. Ich darf nicht mehr alleine aufs Klo obwohl Papa da ist. 😒 Laut meiner cousine (auch Erzieherin) völlig normal. Man zweifelt wirklich ob man den Zwergen damit Schlimmes antut aber ich denke, dass das einfach jetzt der erste Prozess der Abnabelung ist und es einfach für beide Seiten sehr hart ist. Ich drücke uns die Daumen, dass unsere Kleinen bald gerne dorthin gehen. Ich habe zumindest ein sehr gutes Gefühl (saß ja auch lange genug komplett mit dabei um die Erzieherin bis ins kleinste Detail kennenzulernen 🙈), dass er dort gut aufgehoben ist.