Nur am Quengeln und Weinen

Hallo Leute!
Meine Kleine ( 13 Monate ) treibt mich momentan einfach in den Wahnsinn 😱 Mein Mann ist arbeiten und ich weiß einfach nicht wie ich sie beschĂ€ftigen soll - Sie möchte am laufenden Band unterhalten werden und ich komme daher zu nichts.. So lange ich sie beschĂ€ftige, ist alles super.. Wenn sie aber manche Dinge nicht darf und ich dann 'nein' sage, schlĂ€gt sie mit voller Wucht ihren Kopf nach hinten, wo ich dann immer ganz schnell versuche einen Sturz auf den Kopf zu verhindern ( Klappt natĂŒrlich nicht jedes Mal 😑 ) Wir haben ein Recht großes Laufgitter, wo sie ein paar Spielsachen drinnen hat und sich auch gut bewegen kann, aber den findet sie leider blöd.. Kaum setze ich sie rein, fĂ€ngt sie bitterlich an zu weinen đŸ˜¶ Ich möchte sie ungerne weinen lassen, weiß aber nicht, ob es dann der richtige Weg ist, sie dann sofort wieder rauszuholen...Wir gehen mindestens einmal am Tag fĂŒr 2 Stunden spazieren, da ist sie dann meistens gut drauf.. Ich weiß auch gar nicht was genau ich hören/lesen möchte.. FĂŒhle mich heute einfach besonders gestresst und wĂŒrde einfach gerne mal ein paar Dinge in Ruhe erledigen.. Ohne Gequengel oder Geweine.. Habt ihr zufĂ€llig Tipps, wie ich sie beschĂ€ftigen kann? Wie macht ihr das bei euren Kindern? Was wĂŒrdet ihr machen, wenn euer Kind immer sofort anfĂ€ngt zu weinen, wenn ihr es in das Laufgitter setzt? WĂŒrde mich einfach ĂŒber ein paar RatschlĂ€ge freuen!

Danke und liebe GrĂŒĂŸe 🙂

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Mh also ehrlich gesagt finde ich das Verhalten deines Kindes fĂŒr das Alter völlig normal.
Das ist das Alter, bei dem sie bei allem dabei sein möchte. Sie will halt nicht alleine im Laufstall sitzen. Meine Tochter mochte das nie. Und sich selbst beschÀftigen können die wenigsten Kinder in dem Alter.

Was willst du denn erledigen? Haushalt? Dann binde sie bei allem, wo es geht, mit ein! Bist du in der KĂŒche, richte eine Schublade mit Tupperdosen und Kochlöffeln ein, die sie ausrĂ€umen darf. Rohe Nudeln kann man super von einer Dose in die andere kippen. Staubsaugen? Lass sie "helfen" oder nimm sie dabei auf den Arm. Sie will halt einfach dabei sein.
Manche Dinge gehen hier mit fast 3 immernoch nur, wenn jemand anderes aufpasst. Bad putzen zum Beispiel. Da muss dann halt der Papa ran sobald er Zuhause ist und man selbst muss vielleicht die AnsprĂŒche etwas runterschrauben.

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Laufgitter weg und Kind mit einbeziehen, wenn man was erledigt werden muss. Zum Beispiel ne Schublade zum ausrĂ€umen, wenn man kocht oder die SpĂŒlmaschine ausrĂ€umt,
Bei uns wurde das Ding schon ab 6-7 Monaten nicht mehr akzeptiert. Ich kann’s verstehen, sie war ja mobil und wollte ĂŒberall dabei sein.
Meine wurde zufriedener, als der Sprung vom krabbeln und an Möbeln laufen (konnte sie frĂŒh mit 7 Monaten) zum frei laufen (mit 15 Monaten) geschafft war. Ab da lief sie wie ein Weltmeister und war wie ausgewechselt.

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Schließe mich an. Finde Laufgitter ehrlichgesagt echt schlimm. Kann deine Tochter schon verstehen. Sie möchte entdecken, ihre FĂ€higkeiten ausbauen und nicht in so ein Laufgitter abgeschoben werden.
Versuche da wo es geht sie miteinzubeziehen. Sie interessiert sich halt gerade vor allem fĂŒr die Sachen die du so machst. Zeig ihr was du machst, erklĂ€re es. Oder gibt ihr irgendwelche Tupperdosen und Löffel und lass sie damit spielen. Schalte dabei vielleicht noch Musik an (das findet meine Tochter immer super) dann kann man "tanzen" und wĂ€hrenddessen kannst ein paar Handgriffe machen.
Sie ist halt kein kleines Baby mehr, was rumliegt und die Welt betrachtet. Sie will erleben und lernen.

Zum Thema BeschĂ€ftigung ansonsten: Meine Tochter fand in dem Alter BĂŒcher toll. Die unkaputtbaren Babypixis kann ich sehr empfehlen.

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Laufgitter wĂŒrde ich nur nehmen, wenn es gar nicht anders geht (Toilette, schnell der Post öffnen und nach unten gehen...). Das ist in dem Alter echt Folter fĂŒr viele Kinder, wenn sie lĂ€nger drin bleiben sollen.

Wir haben in den RĂ€umen, wo ich lĂ€nger was zu tun habe (KĂŒche, Wohnzimmer, Arbeitszimmer) jeweils eine kleine Kiste mit Spielzeug stehen bzw. darf sie in der KĂŒche einen gewissen Schrank aus- und einrĂ€umen. Inzwischen weiß sie auch, dass es Ärger gibt, wenn sie einen anderen nimmt ;-) Klappt also recht gut. Zufriedenheit herrscht tatsĂ€chlich auch, wenn sie spielt und jemand neben ihr telefoniert. Hauptsache anwesend. Bitterlich geweint wird in dem Moment, wo man den Raum verlĂ€sst - das geht momentan einfach nicht, es muss immer jemand da sein.

Deswegen wĂŒrde ich versuchen, die "denkintensiven" Sachen in die Zeit des Mittagsschlafs zu legen (was mir sehr schwer fĂ€llt, ich bin da meistens schon das erste Mal so platt, dass ich selber gerne schlafen wĂŒrde :-D ). Ansonsten Aufgaben mit deinem Partner so einteilen, eine feste Struktur schaffen, so dass jeder mal ne ungestörte Stunde zum Arbeiten hat. In Zeiten von Homeoffice und geschlossener Kinderbetreuung verfĂ€llt man sonst echt dem Wahnsinn...

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Meine Große wollte als baby schon nicht im laufgitter sein, beim kleinen hab ich gar keins gekauft.
Nimm sie mit und dinge die nicht mit ihr gehen mach wenns schlÀft

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Laufgitter hatten wir in dem Alter nicht mehr. Klar findet ein Kind das in dem Alter doof, es will die Welt entdecken. Dein Kind weint nicht, um dich zu Ă€rgern und du musst da auch keine MachtkĂ€mpfe fĂŒhren.

Dein Kind ist noch viel zu klein, um sich lĂ€nger alleine zu beschĂ€ftigen oder zu verstehen, warum du grade keine Lust hast. Jedes Nein fĂŒhrt eben zu Wut und die musst du begleiten ;) willkommen in der Trotzphase.

Am besten beließt du dich, was grade so bei deinem Kind angeht, wie es sich entwickelt und warum es sich so verhĂ€lt (super Buch: das gewĂŒnschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn).

Ansonsten: Kind mit in den Alltag einbinden, Motte findet eigtl alles spannend, was ich tue (immer noch, sie ist 22 Monate). Sie putzt mit mir, macht WĂ€sche, hilft beim kochen... sie ist mein kleiner Schatten 😜 und wir spielen natĂŒrlich ganz viel zusammen!

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Unsere ist nun fast 16 Monate, sie lĂ€uft seit ihrem ersten Geburtstag,seitdem konnten wir den Laufstall vergessen..nun ist er auch verkauft 😁 ist ja auch stinke langweilig da drin.

Ansich wĂŒrde ich mit ihr auch nichts schaffen, davon ab dass ich mit HomeOffice und Kita Schließung gerade eh kaum was auf die Reihe bekomme 😁 Versuche ich sie einfach bei allen einzubeziehen.

Bspw hat sie schon einen kleinen Spielzeug Staubsauger..wenn ich saugen will, schnappt sie sich ihren und wir saugen zusammen. Sie saugt sogar grĂŒndlicher als ich 😂
Wenn ich kochen will,kommt der Mitmach Stuhl zum Einsatz. Wir kochen dann zusammen.

Wenn ich Mal schnell was putzen will, bekommt sie einen feuchten Lampen in die Hand und macht sogar mit. NatĂŒrlich nur eine begrenzte Zeit, aber ein wenig schafft man dann wenigstens. Sie putzt dann meistens einen Schrank,den ich danach eben nochmal schnell vernĂŒnftig putze.

Wenn ich Mal was backen will,bekommt sie auch ein Schneebesen und etwas Mehl..das ganze auf ihrem Mitmach Stuhl und ich hab ne halbe Stunde Zeit 😁🙏 gut..danach mĂŒssen wir wieder saugen..aber was sollts 😁

Prinzipiell Versuche ich nicht, mein Kind in der Zeit zum spielen zu animieren, ich werde mich auch nicht den Ganzen Tag nur auf ihr Spiel einlassen,sondern ich lasse sie einfach an alltĂ€glichen Dingen teilhaben und schaue wie ich sie mit einbeziehen kann, was ihr gefĂ€llt (wie z.b. mit Mehl rumsauen đŸ€”đŸ˜…).

NatĂŒrlich ist jedes Kind anders,aber damit fahren wir momentan egtl ganz gut â˜ș
Vllt sind ja ein paar Ideen dabei.

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Vielleicht lĂ€sst du dein Kind Anteil haben an deinen AblĂ€ufen. Kinder wollen mitmachen dĂŒrfen und auch Aufgaben ĂŒbernehmen.

Mein Sohn durfte den Besteckkasten der GeschirrspĂŒler weg rĂ€umen oder den beim Backen den mixer halten, WĂ€sche in die Trommel schmeißen. Die Arbeit dauert zwar lĂ€nger aber das Kind weint nicht.

Zwischen durch fing mein Sohn automatisch dann z. B. Mit den Wascheklammersack zu spielen an oder hat meine Silikonbackutensilien bespielt. So ist das Kind beschÀftigt und man schafft wad. Meist wollen die Kids einfach nicht alleine sein.