Eingewöhnung Krippe ratlos đŸ€”

Hallo ihr Lieben ,
Mein Sohn besucht seit zwei Wochen die Krippe und ist 1 Jahr alt. Er hat zu Beginn der Eingewöhnung angefangen zu laufen ... nun zu meinem Problem. Er wacht morgens gegen 6:00 Uhr auf und geht um 8:30 Uhr in die Krippe... frĂŒhstĂŒckt dort auch mit. SpĂ€testens um 9:30/10:00 Uhr ist er total mĂŒde und wird dann sehr anhĂ€nglich... von einem Trennungsversuch sind wir daher noch weit entfernt :(
Mein Problem ist nun dass ich dann meistens mit ihm nach Hause fahre wo er dann auch zwei Stunden erstmal schlĂ€ft... da er so mĂŒde ist haben wir garnicht die Gelegenheit einen Trennungsversuch zu starten.

Kann jemand von seinen Erfahrungen berichten? Wir haben schon versucht ihn vorher nochmal hinzulegen aber dennoch sind es zu viele EindrĂŒcke die ihn einfach ermatten.
Irgendwie habe ich das GefĂŒhl es plĂ€tschert so vor sich hin und wir kommen nicht weiter ... die Erzieher haben heute gesagt dass wir ihn in der Krippe hinlegen könnten aber dafĂŒr mĂŒsse er ja erstmal „ankommen“ ... die Katze beißt sich also in den Schwanz und ich habe keinen Rat 😔

1

FrĂŒher bringen und gleich (so nach 15 Minuten) trennen? 1,5 Std allein dort wĂ€re schon mal ein Anfang :). Haben wir heute (nach einer Woche mit nur kurzen Trennungen) auch gemacht. Je mehr man dabei ist, desto schwerer wirds vielleicht sein zu vermitteln, dass sie dort eigentlich ohne Mama bleiben mĂŒssen.

2

Das GefĂŒhl habe ich auch ... die ersten zwei Tage liefen so super dass am dritten Tag schon einmal getrennt wurde ... am nĂ€chsten Tag auch dann die zweite Trennung ... durch die MĂŒdigkeit könnte aber nur ich ihn dann trösten ... nun hat er den Braten gerochen dass ich gehe und lĂ€sst mich seitdem nicht mehr aus den Augen ... wir sind dann nochmal zurĂŒck gerudert und seitdem verbringe ich die ganze Zeit im Gruppenraum.... und er bekommt gleich Panik wenn ich mich entferne (aufstehe um zum Beispiel ein Taschentuch in den MĂŒlleimer zu bringen )

3

Hm, doof. Wir haben es letzte Woche auch so gemacht, dass ich gleich am dritten Tag in den Nebenraum ging. Ist es möglich, auch mal nachmittags erst dorthin zu gehen?

4

Ich bin selber Krippenerzieherin und wĂŒrde frĂŒher beginnen oder frĂŒher trennen. Wie ist er denn beim FrĂŒhstĂŒck? Isst er gerne,können ihn die Erzieher damit gegebenenfalls besser ablenken. Und da er die Trennung jetzt raus hat wĂŒrde ich sehr schnell trennen,aber dafĂŒr kurz. Vllt ein paar Tage erstmal nur 10 Minuten?!

5

Unsere hat zu dem Zeitpunkt auch immer noch zwei SchlÀfchen benötigt.
Wir waren zu Beginn immer eine Stunde gemeinsam dort,aber nur in der Spielzeit.
SpÀter bin ich bereits nach 15 Min raus..hab sie dann nach einer Stunde abgeholt.
Irgendwann war ich nach 5 Min schon raus und sie war 2 Stunde dort.

Da MĂ€dels dort haben dann,sobald diese 2 Stunden richtig gut liefen,angefangen sie dann in Kinderwagen zu packen,so konnte sie dabei sein und hat trotzdem kurz geschlafen, so konnten wir die Zeit danach noch weiter ziehen.

Dazu muss ich aber sagen,das unsere eh lange nur im KiWa geschlafen hat,dass war dann fĂŒr sie der RĂŒckzugsort.

Mittlerweile schlÀft sie nur noch einmal am Tag und das zu der normalen Mittagsschlafzeit,auch im Bettchen.

Wir haben zugesehen, dass das mit der Trennung auch nicht zu lange dauert.

Vllt versucht ihr langsam,dass du Mal eher rausgehst. Und wenn dein Kind gelernt hat,auch alleine dort zu bleiben (idealerweise wĂ€hrend der Spielzeit),könnten die ja gucken ob sie ihn schlafen legen können,zur ÜberbrĂŒckung. Der Rhytmus muss sich ja erstmal einspielen. Seither steht unsere auch erst um 7 auf...sonst war sie auch immer schon um halb 6/6 wach. Das ist dann zu lange fĂŒr sie bis zum Mittag.

Viel Erfolg weiterhin.

6

Die erste Trennung war natĂŒrlich nicht gleich eine Stunde 😅🙈 das hab ich blöd geschrieben. Es ging erstmal mit "Mama geht Mal auf Toilette" los,fĂŒr 5 Min in Nebenraum..dann wurden es 10 Min usw...wir hatten ein Codewort dass ich wusste wann ich rein soll...nach einer Woche waren wir dann bei der besagten Stunde.😅

7

Ich wĂŒrde vorschlagen entweder frĂŒher kommen und nach 10 min die erste Trennung beginnen oder spĂ€ter kommen erst um die Mittagszeit und es dann versuchen.

8

Könntet Ihr versuchen, ihn abends spĂ€ter hinzulegen, damit er nicht so zeitig aufwacht? 6 Uhr ist ja arg frĂŒh, da hĂ€lt er nicht bis zum Mittagsschlaf in der Krippe durch. WĂŒrde ich probieren. Wann geht er denn abends ins Bett?

9

Er geht zwischen sieben und acht ins Bett. Haben es eine Zeit lang schon versucht ihn erst ab acht hinzulegen. Jedoch hat dies nichts an der Zeit morgens verĂ€ndert... und abends ist er totmĂŒde ins Bett gefallen weil er es dann nicht mehr schaffte... mittags schlĂ€ft er immer von 12:00 bis 13:30/14:00 und danach dann auch nicht mehr sodass es abends dann auch fĂŒr ihn schon relativ spĂ€t ist. Ich werde heute mal mit den Erziehern sprechen. Zum GlĂŒck sind die super lieb !!!
Entweder kommen wir dann spĂ€ter wenn er nochmal geschlafen hat und er könnte es bis Mittag schaffen oder wir mĂŒssen frĂŒher hin! Vielen lieben Dank fĂŒr die Anregungen von euch allen !!! Die Situation scheint ja nicht ausweglos zu sein đŸ„°

10

Bei uns war die Eingewöhnung auch nicht einfach. Meine Tochter ist sehr fixiert und braucht lange, bis sie sich auf neue Bezugspersonen einlÀsst.
Die ersten 2 Tage war sie nur ca 1h in der Krippe und ich war dabei.
Am 3. Tag sollte ich dann fĂŒr ein paar Minuten in die Garderobe sitzen.
Nach ein paar Tagen hieß es, ich solle 1 h weg bleiben, z.b. beim BĂ€cker einen Kaffee trinken. Beim gehen war riesen Geheul, das hat mir schier das Herz gebrochen. Aber als ich zurĂŒck kam, war alles in Ordnung, die Erzieherinnen konnten sie gut beruhigen.
So ging das ein paar Tage, bis ich sie tatsÀchlich ohne Geheul abgeben konnte.

Ich glaube, wenn man die Trennung zu lange herauszögert, wird es umso schwerer.

Und unsere Kita hatte angeboten, ich solle gehen und sie rufen mich an, wenn das Kind nicht mehr weint und das haben sie auch wirklich gemacht, so dass ich dann beruhigt wusste, sie hat sich trösten lassen und spielt nun.
Ich durfte auch selbst jederzeit anrufen und fragen, wie es lÀuft.