Einzelkind und „hört ja nie“ - bin ich zu lasch? 🤷‍♀️

Hallo ihr Lieben,
Ich erhoffe mir von euch ein paar externe Sichtweisen und Gedankenanstösse... 😊
Mir geht gerade so viel durch den Kopf:

Mein Sohn ist nun 2,5. Es ist leider recht wahrscheinlich, dass er ungewollt Einzelkind bleibt. Er ist und bleibt auch der einzige Enkel, also keine Cousins/Cousinen.
Mein Mann und ich haben unser Leben auf unseren Sohn ausgerichtet und versuchen sehr bedürfnisorientiert mit ihm umzugehen. Um ein Beispiel zu geben, wir sind umgezogen, damit er in seine Wunschkrippe gehen kann.. 🙈 Er schläft im Familienbett, Krippenzeiten sind auf ein absolutes Minimum gelegt, damit ich einige Stunden / Woche arbeiten kann. Ansonsten wird er von mir und an einem Vormittag von meinen Eltern betreut und der Tagesablauf verläuft nach seinen Bedürfnissen. Wir sind sehr viel draußen und haben Kontakt zu Kindern in der Nachbarschaft. Klar, er liebt es 1:1 Betreuung von Erwachsenen zu haben, spielt aber auch sehr gerne draußen mit anderen Kindern.
Eigentlich habe ich einen Luxus mit ihm, er will zwar möglichst mich überall dabei haben aber er akzeptiert wenn ich mal ne Pause brauche, Duschen mag, telefonieren muss, oder sonst was. Wo ist also eigentlich mein Problem...?!

Ich weiß nicht warum, aber ich habe einfach Sorge, dass er als Einzelkind und einziger Enkel immer im Mittelpunkt steht und dies vielleicht für ihn später mal Nachteile haben wird.
— Würdet ihr Wert auf etwas legen in dieser Situation einziges Kind in der Familie? Etwas besonders beachten?


Irgendwie frage ich mich auch, ob er noch mehr Regeln etc. bräuchte. Wir haben tatsächlich nur sehr wenige: tagsüber wird kein Fern gesehen (nur Abends das Sandmännchen), gegessen wird (wenn möglich 😅🙈- also falls der Kleine nicht mal total erledigt ist) im Stuhl am Tisch und mit Essen wird nicht geworfen und regelmäßig Zähne geputzt und gebadet. Draussen muss man stehen bleiben wenn ein Auto kommt und einen Helm bei jeglichen Bobbycar, Roller, Laufrad etc tragen. Das waren tatsächlich schon alle Regeln.
Meine Eltern bemängeln nun immer wieder „dass er nicht hört, oder alles bekommt und ja immer die Mama hat“. 🤷‍♀️ Das lässt mich irgendwie so zweifeln, ob irgendwas anders sein sollte.

Alle meine Regeln werden eingehalten. Habt ihr noch andere?
Bei anderen Sachen frage ich mich, ob ich wohl zu lasch bin. Er war ein Frühchen und ein 24-Hour-Baby 🙈 das heißt ich bin es auch irgendwie gewöhnt ständig für ihn da zu sein.
Er ist ein absoluter Sonnenschein und hat eine sehr liebe Art zu fragen „Mama, ich würde so gerne ein Stück Schokolade essen“. Ich denke mir, klar warum nicht (bekommt nur schwarze Schokolade und isst immer sehr gesund), warum also nicht? Bei vielen Sachen die er sich wünscht, sehe ich einfach keinen Grund warum er das nicht dürfen sollte. Er mag beim Spaziergang 36 Steine ansehen und die Spinne beobachten? Klar.. meine Eltern sagen, man kommt keinen Meter mit ihm weit, schaffen es aber zum nächsten Bauernhof und zurück.. 😅 = fast ein Kilometer zu Fuß!

Wenn er was nicht will, sagt er sehr klar, er will das nicht und ich oder anderes Kind soll das bitte sein lassen. Ist ja auch völlig in Ordnung - also zum Glück (bisher?!) keine wilden Wutanfälle.

Ich glaube in Summe dreht es sich bei mir um die Frage ob ich das richtig mache oder was besser machen könnte. Welche
Mama hat nicht diese Gedanken...? 😊🙈
Oh Gott ich weiß gar nicht so genau was ich mir von Euch erhoffe. Ich will doch einfach nur nicht jetzt irgendwas vermasseln und dann dadurch später Probleme haben... 😱 mich verunsichert es so, was meine Eltern sagen. Sie sagen aber auch gar nichts, was sie anders machen würden, immer nur „da mischen wir uns nicht ein...“

Vielleicht geht euch ja was sinnvolles durch den Kopf zu meinen wirren Gedanken! Und sorry dass es so lang geworden ist... 🤪
Danke fürs Lesen,
Lg Eure Lucky 🍀

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Ich bin der Meinung, dass Eltern lernen müssen zwischen Bedürfnissen und Wünschen zu unterscheiden. Viele sehen jeden Wunsch eines Kindes als ein Bedürfnis an und erlauben, machen und tun somit alles was das Kind will. Bei kleinen Kindern ist das häufig noch kein großes Problem. Aber Kinder werden größer, die Wünsche ändern sich. Wenn ein Kind aber daran gewöhnt ist, dass jeder Wunsch sofort erfüllt wird, kann das später wirklich ein Problem werden.
Genauso wenn sich immer alles nur um das Kind dreht. Irgendwann ist ein Kind nicht mehr ständig bei Mama und Papa, muss sich in eine Gruppe integrieren, auch um Freunde zu haben. Da muss ein Kind einfach genug Frusttoleranz haben, um damit umgehen zu können, dass nicht immer alles nach seinem Kopf gehen kann.
Auch sollten Kinder irgendwann lernen, dass sie nicht immer alles genau dann machen können wenn sie es gerade wollen. Das wird spätestens in der Schule ein Problem. Auch dafür muss ein Kind lernen gewissen Regeln zu folgen..

Inwieweit diese Punkte auf euch zutreffen kann ich nur anhand deines Textes nicht beurteilen. Zudem entwickelt sich sowas auch erst im Laufe der Zeit. Mit 2,5 Jahren muss sich kein Kind wie ein 6 jähriger verhalten.
Da er ja aber schon in die Krippe geht, lernt er diese Dinge da zum Teil ja schon.

Leider schreibst du nicht in welchen Situationen er bei deinen Eltern nicht hört. Es macht schon einen Unterschied, ob er ihnen auf der Straße wegrennt oder sein Buch nicht zurück ins Regal stellen will. Beides kann und sollte man aber üben. Und das hätte in meinen Augen auch nichts damit zu tun, dass man nicht mehr bedürfnisorientiert ist.

Also nur anhand deines Textes finde ich es schwer das einschätzen zu können. Wobei ich die Aussage, dass ihr umgezogen seid, damit er in seine Wunschkrippe kann, echt schwierig finde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Kind mit 2,5 Jahren das schon so formuliert hat. Und ganz ehrlich, solche Entscheidungen wie der Wohnort usw sollte doch bitte kein Kind treffen. Damit gebt ihr ihm viel zu viel Macht, die ein Kind ja komplett überfordert.
Ich kenne auch Kinder, die von kleinauf alles mitbestimmen durften, von der Autofarbe bis zum Urlaubsort. Allesamt sind leider kleine Tyrannen geworden und hatten eine wirklich schwere Zeit, als plötzlich nicht mehr alles nach ihren Wünschen ablief und die Eltern auch 😉

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Da hast du recht. Leider wird BO oft mit Snowflakes darf alles vertauscht. Auch hier im Forum liest man oft BO die Kinder machen was sie wollen. Das trifft aber nicht auf BO zu.

Wir leben auch BO aber meine Kinder wissen das sie im Garten ruhig spielen sollen wenn der Nachbar nach der Nachtschicht nachhause kommt und schläft. Natürlich kann man sagen es sind Kinder die dürfen so laut sein wie sie wollen. Aber man soll doch Kindern vorleben das man Rücksicht nimmt.

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Danke für diesen Beitrag! Die Unterscheidung zwischen Wunsch und Bedürfnis ist meiner Meinung nach das, was bei falsch verstandener Bedürfnisorientierung verloren geht.

Der Mensch als soziales Wesen hat das Bedürfnis, Teil einer Gemeinschaft zu sein. Wer aber nicht gelernt hat, eigene Wünsche zurück zu stellen, wird Schwierigkeiten haben, sich in eine Gemeinschaft einzufügen. Inwiefern dies bei der TE zutrifft oder auch nicht, vermag ich nicht zu beurteilen.

Was ich persönlich aber nicht nachvollziehen kann, ist ein Umzug für die Wunschkrippe eines 2 1/2-Jährigen, vor allem wenn er nur so wenig dahingehen soll. Was macht ihr, wenn er die Krippe plötzlich doof findet? Oder wenn ihm in der neuen Wohnung das Kinderzimmer nicht mehr gefällt? Der Zeitraum, in dem ein Kind eine Krippe besucht, ist ja außerdem vergleichsweise kurz.

Ich bin absolut dafür, Kinder ernst zu nehmen, und eine GUTE Betreuung von Kleinkindern ist wichtig, aber bei so weitreichenden Entscheidungen haben mein Mann und ich das letzte Wort. Da würde ich unter der Berücksichtigung der Bedürfnisse von allen vermutlich eher sagen, dass manchmal Option B auch bei den Gesamtumständen die beste Option sein kann. Es sei denn, ihr wolltet eh umziehen und der neue Wohnort ist auch in Punkto Arbeitsweg, Infrastruktur etc. ein Gewinn für euch.

LG

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Hallo! 😊
Also meine Kinder sind keine Einzelkinder, aber auch sie wachsen alle sehr bedürfnisorientiert auf.
Der kleine ist gute 2 Jahre alt und geht in keine krippe. Er bleibt auch zu Hause bis er 3 ist.
Dann beginne ich wieder zu arbeiten und er wird vormittags in den kiga gehen.
Das war und ist auch bei den großen nicht anders.
Ich bin also immer da bei den kids. Durch den Lockdown natürlich noch verstärkt.

Natürlich gibt es bei uns Regeln. Das hilft bei drei Kindern nicht! 😉 Aber die Regeln sind solche, die die kids verstehen und nachvollziehen.

Der Tagesablauf ist, da ich zwei Schulkinder habe, natürlich schon etwas mehr Strukturiert. Aber grundsätzlich richte ich mich auch nach den kids.
Beim spazieren gehen kommen wir meistens auch nicht weit. Aber das ist mir völlig egal. Da werden kiesel gesammelt und Regenwürmer betrachtet, solange die kinder das möchten. 😉

Mir ist wichtig, dass wir respektvoll miteinander und mit andern umgehen. Und auch, dass wir auf Menschen, Dinge, Tiere, Umwelt Acht geben. Das lernen die kids eh am besten durch uns als Vorbilder.

Ich glaube nicht, dass ein kind, das so aufwächst, dadurch später Probleme hat.
Ich träume mir zu sagen, dass meine kinder alle sehr sicher gebunden, geerdet und fest verwurzelt aufwachsen.

Wenn es für dich und dein Kind so passt, würde ich sagen, dass du alles richtig machst! 😉

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Vielen Dank für deinen Beitrag! 😊
So habe ich es tatsächlich noch nie gesehen.. 😅

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Für mich klingt das nach einem glücklichen und entspannten Aufwachsen.
Schwierigkeiten sehe ich, falls er doch überraschend kein Einzelkind bleibt. Dann kann er plötzlich vielleicht nicht mehr die Steine in Ruhe anschauen, weil jemand anderes das Bedürfnis hat, schnell nach Hause zu kommen. Und er ist dann möglicherweise auch nicht mehr so kulant euch gegenüber, wenn ihr mal duschen wollt o.ä. Ist aber alles nur Spekulation.
Über eine Sache musste ich etwas schmunzeln: Wie hat er euch denn gesagt, was seine Wunschkrippe ist und was waren seine Kriterien dafür?😄

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Haha ja dieser Punkt mit der Krippe hat wohl häufiger Fragen aufgeworfen 😅
Wir haben tatsächlich eh schon überlegt den Wohnort zu wechseln und hatten die Möglichkeit an beiden Orten mit ihm die Kindergärten zu besichtigen und am „Wunschkindergarten“ sogar 3 Tage zur Probe teil zu nehmen. Da dieser ein Bauernhof ist und unser Kerlchen mit etwas über 2 das natürlich schon genial fand mit den Tieren und das auch immer wieder so wiederholt hat, haben wir das doch sehr in die Entscheidung mit einfließen lassen 🙈

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Ich finde, du machst dich unnötig verrückt. Das klingt doch alles super. Es gibt doch keine Zweijährige, die perfekte Marionetten sind und auf alles hören. Ignorier deine Eltern, sie sind einfach andere Zeiten und Erziehungsarten gewohnt.

Mein Sohn wird auch Einzelkind bleiben und das ist auch ein Stück weit so von uns gewollt. Warum soll das ein Problem sein?

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Wahrscheinlich hast du total recht! Ich glaube es geht um den Punkt den einige Mamas später ansprechen.. die Bedürfnisse werden nun häufiger mal zu Wünschen und dafür muss ich noch einen Ansatz finden 😊

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Ja, einbisschen gesunden Egoismus deinerseits schadet sicher nicht. Man muss sich als Eltern nicht komplett aufopfern.

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Ich denke, man muss keine Probleme konstruieren, wo keine sind. Aber eins weiß ich gewiss: Es WIRD der Moment kommen, wo es nicht so läuft, wie es deinem Herrn Sohnemann genehm ist, spätestens im Kindergarten, da wirst du dann sehen, wie du dich dann durchsetzt 🤣🤣🤣

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Haha ja auf den Moment warte ich auch schon! Weil er doch sehr deutlich weiß was er will 😅 aber bisher kann man noch alles besprechen, wobei jetzt geniale Gegenvorschläge kommen 🤪

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Wenn es nur nach deinem Sohn geht lebt ihr nicht bedürfnisorientiert.

BO bedeutet das die Bedürfnisse von alle Mitmenschen akzeptiert werden und auch die Grenzen von anderen gewahrt werden.

Es ist kein Problem wenn ihr euch alle Steine anschaut, wenn die Oma aber z. B das Bedürfnis nach Bewegung hat ist es wichtig das ein Kind lernt dieses Bedürfniss zu akzeptieren.

Und es ist absolut wichtig das du deinem Kind als Mutter zeigst das du Grenzen hast.

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Ja das weiß ich 😊 bisher sind meine Bedürfnisse zumindest kein Problem für ihn, vielleicht habe ich zu wenige ..!? 😅🙈
Ich denke durch die verschiedene Betreuung auch im Kiga, lernt er ja auch das. Und von dort höre ich immer nur positives 😊

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Hallo,

ich finde, aus Deinem Text kann man nicht entnehmen, was genau das Problem sein soll.

Offenbar trödelt Dein Sohn auf Spaziergängen.
Ok, aber Du wirst ja trotzdem keine 2 Stunden früher loslaufen, wenn Du wirklich irgendwo hin willst, oder?

Die Großeltern dürften genug Gelegenheiten haben, ohne trödeliges Kleinkind spazieren zu gehen.

Ansonsten scheint Dein Sohn zur Zeit nicht wirklich Probleme zu machen.
Ich vermute, er ist noch nicht in der Trotzphase. Die wilden Wutanfälle können sehr wohl noch kommen. ;-)

Wenn Euer Problem ist, dass Euer Sohn zu Hause brav ist, aber bei den Großeltern nicht, müssen die Großeltern erzieherisch tätig werden.
Wenn Ihr Eurem Sohn zu Hause sagt, dass Oma und Opa xy nicht wollen, bringt das in dem Alter gar nichts. Da müssen die Großeltern sich sofort in der Situation durchsetzen.

Bei älteren Kindern gibt es eine Grunderziehung. Wenn die nicht vorhanden ist, wird es problematisch. Da haben die Großeltern recht.
Aber die entsteht ja daraus, dass das Kind sich bei den Eltern nicht an Regeln halten will und dann lernt, dass es damit nicht durch kommt.

Wie gesagt, ich denke, Euer Sohn wird noch in die Trotzphase kommen.
Dann wird er wüten, wenn er nicht fernsehen darf oder wenn er keinen Bock hat, sich die Zähne putzen zu lassen.
Da müsst Ihr dann mit Grenzen und Konsequenzen arbeiten.

LG

Heike

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Liebe Heike,
Vielen Dank für deine Antwort!
Ich habe meinen Eltern bereits ein paar Tipps gegeben, wie sie in Situationen vorgehen können, weil es so bei mir einfach nicht vor kommt und ich tatsächlich als nicht anwesende ja auch nichts ändern kann. Klar, macht er bei mir auch mal Mist, aber sehr moderat, zum Glück! 😅
Ich glaube gerade fangen seine Bedürfnisse an auch Wünsche zu werden, und jetzt muss ich sicher auch häufiger mal auch einen Wunsch ablehnen, aber bisher ist nein und Erklärung noch akzeptiert! 😊
Vielen lieben Dank auf jeden Fall

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Vieles von dem, was du da schreibst, finde ich ansich unproblematisch. Wenn es dich nicht stört 36x anzuhalten, um einen Stein anzusehen, na dann tu das halt. Mich hat das ab einem bestimmten Punkt wahnsinnig gemacht.
Von der Stimmung des Textes her habe ich das Gefühl, dass du sehr unentspannt bist und es unbedingt perfekt machen willst. Ist aber eher ein Gefühl.

Mein Mann und ich haben unser Leben auf unseren Sohn ausgerichtet
der Tagesablauf verläuft nach seinen Bedürfnissen

Das sind so zwei Sätze, die diese Richtung für mich andeuten, aber halt auch nur andeuten. Er kommt langsam in ein Alter, wo es wichtig ist, dass er mitbekommt, dass auch andere Bedürfnisse haben und dass es auch Punkte im Tagesablauf geben kann, die nicht nach ihm ausgerichtet sind. Aber dein Satz kann ja da viel bedeuten. Er kann bedeuten, du machst nichts mit ihm, das er nicht möchte. Du möchtest deine Mutter besuchen gehen. Er möchte nicht, deswegen geht ihr auch nicht. Das wäre problematisch. Vielleicht meinst du damit aber auch nur, dass du darauf achtest, dass der Mittagsschlaf dir heilig ist und du keine Verabredungen über den Mittagsschlaf triffst.

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Vielen Dank! Ja ich habe zu wenige Beispiele genannt. 🙈 ich dachte bisher immer tatsächlich wenn er bei meinen Eltern nicht hört, läge das auch an mir, allerdings haben mir hier einige Beiträge diesbzgl die Augen geöffnet. Mir ist tatsächlich heilig, dass der kleine Mann die Möglichkeit hat sich auszuschlafen da er ein sehr schlechter Schläfer war, aber Mittlerweile ob das mal 30 Minuten früher oder später ist sehe ich entspannt. Das heißt wenn wir weg wollen, warte ich bis er wach genug ist, aber sobald er wach ist, fahren wir auch egal ob er will oder nicht.. 😅
Er spielt viel mit deutlich älteren Kindern und macht das sehr gut. Ich habe natürlich auch häufig den Vergleich zu ihnen und vergesse manchmal dass mein Kleiner halt deutlich jünger ist...

Und du hast zu 100% recht, ich mache mir echt viel Druck es perfekt zu machen und komme aus der Gedankenschleife schlecht raus 🙈

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Ja, ich hatte auch einen Horroschläfer und habe dann eine Weile bestimmte Zeiten eingehalten. Das macht man ja aber auch nicht nur für's Kind. Das macht man auch für sich, weil schlafendes Kind ein Segen ist. Das klingt für mich völlig gesund. Sich jetzt Regeln zu überlegen, um mehr Regeln zu haben, bringt ja nichts. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass ihr auch noch Regeln habt, die den Umgang mit anderen Menschen regeln. Es wird nicht gehauen etc., du aber über diese nicht geschrieben hast, weil die gerade nicht relevant sind, weil er nicht haut. Ich finde das Leben hat genug Möglichkeiten Frustration zu lernen, man muss da keine künstlich erzeugen. Wichtiger ist es, dass man die echten Situationen mit den Kindern tatsächlich aushält. Dein Spielzeug ist kaputt gegangen. Komm her, ich tröste dich anstatt Komm her, wir kaufen ein Neues.

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Lass dich nicht verunsichern. Für dich fühlt es sich gut an, also tut es!

Ihr seid nicht umgezogen, damit er in „seine“ Wunschgrippe kommt, sondern in eure 😜 er kann sowas ja noch gar nicht entscheiden!

Ich mache auch viel für Motte. Trotzdem hört sie auf das wenige meistens gut! Ich fühle mich wohl so. Wenn jmd meint, ich verwöhne sie - Joa warum auch nicht.

Die Ansichten heute sind einfach anders als früher. Für mich klingt es so, als wäre ich bei dir auch gerne Kind :)

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Vielen Dank! Ja früher war alles ein bisschen anders 😊🙈
Aber die vielen Antworten hier haben mir sehr geholfen mich zu sortieren, das tut schon sehr gut! 🥰