Ab welchem Alter braucht ein Kind wirklich soziale Kontakte?

Hallo,

ich muss jetzt einfach mal fragen, wie andere das sehen.
Meine Tochter ist Anfang des Jahres 2 geworden. Vor Corona haben wir mehrmals die Woche andere Babys getroffen. Jeweils einmal die Woche zwei Freundinnen mit deren Tochter, ab und zu meine beste Freundin mit ihrem Sohn, waren im Babyschwimmen, in einem Kurs und in einer Krabbelgruppe. Meine Tochter war ein total aufgeschlossenes und offenes Baby, das auf jeden freundlich zugegangen ist.
Dann kam Corona.
Da alle Eltern und Großelternteile von uns Risikopatienten sind und auf keinen Fall Corona bekommen dürfen, haben wir alle Kontakte eingeschränkt und uns nur noch mit den Eltern und Großeltern getroffen. Also nur mit der wirklich engsten Familie. Eingekauft wird nur noch, wenn es gar nicht mehr anders geht. Auch heute noch. Orte, wo mehr los sein kann, werden komplett gemieden. Höchstens mit einer anderen Person draußen zum Spazieren mit viel Abstand konnte ich mich treffen. Hat sich aber kaum ergeben. Am Anfang konnte ich noch eine Freundin mit Tochter treffen. Als die Zahlen dann hoch gingen, musste ich sämtliche Kontakte meiden, außer zum Spazieren. Musste auch Spieplätze meiden, wenn da andere Kinder waren, dass meine Tochter ja nicht mit denen in Berührung kommt.
Jetzt ist aus meinem offenen Baby ein total verschüchtertes Kleinkind geworden,

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Ich persönlich habe zuerst mein großes Kind als Einzelkind erlebt. Da haben wir auch Babykurse besucht, aber andere Kontakte mit Kindern im privaten Umfeld waren rar.

Danach habe ich zwei Zwillings-Mädchen bekommen, die ja nun im Dreierteam aufwachsen.

Für mein Empfinden liegen zwischen beiden Beispielen Welten. Auch wenn Viele behaupten, Kinder unter 3 brauchen nur Mama und/oder Papa bzw. ein stabiles Umfeld, sehe ich es so, dass die soziale Entwicklung stark abhängig vom Kontakt zu Gleichaltrigen, bzw. anderen Kindern generell, ist. Ich denke Oma/Opa oder andere Erwachsene sind da gar nicht so relevant. Wichtig ist das tägliche Spielen/Entdecken/Erleben/Kommunizieren mit anderen Kindern auf Augenhöhe. Und das beginnt in meinen Augen schon ab etwa 12 Monaten. Es muss auch nicht zwingend täglich sein, aber zumindest mehrmals wöchentlich.
Ich bin auch schon gespannt, was dort für Schäden bleiben. Da kommen ja noch andere Themen dazu, wie z.b. der jetzt schon fast zwangsläufige übermäßige Medienkonsum für Kinder jeden Alters.

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Kontakte hatte ich vor Corona halt echt genügend.

Wie war bei euch der Abstand? Hier kommt im August/September der kleine Bruder. Abstand dann 2,5 Jahre. Aber der ist dann ja halt dann noch ein Baby.

Genau so denken halt mein Mann und seine Familie. Dass erwachsene reichen. Mein Mann hat angeblich erst mit 4 im Kindergarten gleichaltrige Kinder zum Spielen gehabt. Vorher hat er keinen Platz bekommen. Es gab einfach niemand im Umfeld. Klar, auf dem Spielplatz sicher schon auch. Da ist ja immer irgendwer. Mein Mann ist auch heute noch ein Mensch, der nicht wirklich Kontakte braucht. Dem macht das gar nichts aus. Mir schon, obwohl ich ein sehr ruhiger Mensch bin, aber ab und zu brauch ich schon ne Freundin. Aber ich bin vernünftig genug, um einzusehen, wann was grad nicht geht. Da müssen ja grad alle durch.

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Abstand war auch reichlich 2,5 Jahre. Inzwischen sind sie 2,5 und 5 und es ist goldig. Ein toller Altersabstand 👍

Der Spielplatz ist da nicht so die Lösung. Die meisten Kinder brauchen ein wenig zum Auftauen und wenn das denn geschehen ist, gehen alle schon wieder.

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dass Angst vor Menschen hat, die sie nicht so oft sieht bzw, die fremd für sie sind.
Sie will zum Beispiel nicht mehr zu meinem Vater hin, wenn wir den besuchen gehen. Fängt direkt an zu weinen und rennt weg. Letztes Mal hat sie ihn kein einziges Mal angeschaut. Vor ihrer Uroma hat sie auch Angst, obwohl sie die oft mehrmals die Woche sieht.
Wenn mein Schwiegervater, der ein sehr ruhiger Mensch wird, mal etwas strenger ist, fängt sie an zu weinen.
Demletzt stand meine Freundin, die meine Tochter gut kannte, nur mit Abstand an der Haustüre, weil sie was abgeholt hat. Wollte meine Tochter auf den Arm nehmen. Sie ist heulend weggerannt und hat sich versteckt.
Wir halten uns echt genau an die Regeln. Wenn wir zu den Eltern von meinem Mann gehen, geht wirklich immer nur einer von uns.

Jetzt gibt es die eine Seite, die sagt, ich muss echt aufpassen, dass meine Tochter keinen psychischen Schaden bekommt, weil sie von allen Kindern fern gehalten wird und die andere, die sagt, dass das gar nichts ausmacht. Die Sache ist halt, man muss grad einfach aufpassen.

Wie seht ihr das? Brauchen Kinder ab einem bestimmten Alter Kontakte in Form von anderen Kindern oder spielt das keine Rolle?
Wir sind übrigens die einzigen, die das so handhaben. Alle anderen, die ich kenne, treffen sich mit anderen Kindern.

Ich möchte keine Bestätigung, dass meine Tochter Kontakte braucht. Ich wollte nur wissen, ob jemand Erfahrung in der Richtung hat.

Sandrinchen2986 mit Töchterchen 2 Jahre alt und Söhnchen 14+4 😍

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Hallo!

Meinen kleine war als Baby auch super offen. Hat aus dem Einkaufswagen allen fröhlich gewunken, besonders den alten Damen und den grimmigen Herren 🤣.
Ich weiß gar nicht mehr wann, aber das hat sich einfach um laufe der Zeit gelegt. Heute ist sie Fremden gegenüber sehr schüchtern und bekommt kaum ein „Hallo“ heraus.

Meine kleine geht seit sie 1,5 ist in die Krabbelstube. Auch jetzt, obwohl ich daheim bin geht sie in den Kindergarten, weil ICH es wichtig finde das sie lernt mit anderen Kindern um zu gehen. Ich finde sie muss teilen, streiten, zurückstecken, und auch auch durchsetzten lernen. Das geht meiner Meinung nach mit anderen Kindern am besten. Sie ist jetzt große Schwester geworden, und ist super lieb zum Baby. Aber ein „Miteinander“ gibt es nich nicht, weil Zwergi noch zu klein ist. Das hat sie so also im Kindergarten, und sie ist wirklich gern dort.

Wenn deine Familie aus lauter Risikopatienten besteht, wäre ich auch vorsichtig, würde aber schauen, dass wir „Spieldates“ an der frischen Luft haben. Spielplatz, Laufrad fahren, Kreide malen irgendwas mit anderen Kindern.

Ob Kinder andere Kinder wirklich brauchen, kann ich die nicht sagen. Für das was ich mir für meine Tochter wünsche, und ein Stück weit auch für mich, braucht sie andere Kinder, ja. Aber da werden die Meinungen sehr weit auseinander gehen.....

LG

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Ich weiß jetzt natürlich nicht, ob meine Tochter auch so so geworden wäre. Das lässt sich auch nicht mehr raus finden. Sie war zwar ruhiger als die Mädels meiner Freundinnen, aber sie war offen.

In den Kindergarten dürfte sie jetzt nicht gehen. Sie ist aber von Geburt an so oder so erst für 3 angemeldet. Fanden wir so richtig. Da wusste man ja noch lange nichts von Corona.
Ich seh das auch so, dass sich manches am besten von anderen Kindern lernen lässt. Die Familie sieht das nicht so. Auch mein Mann sagt, dass sie den Kontakt zu anderen Kindern noch nicht braucht. Ich versteh auch, dass der Angst um seine Eltern hat. Und jetzt hat er noch Angst um mich, weil ich schwanger bin. Ich soll jetzt bis ich nach der Geburt geimpft bin, Kontakte meiden. Für mich ist es ja auch egal. Ich kann das aushalten. Seine Oma ist schon geimpft und er und seine Eltern kommen durch mich bzw der Oma in der zweiten Gruppe jetzt dran. Ich darf halt nicht, aber das nehme ich für mein Baby gern in Kauf.

Diese Spieldates hatten wir jetzt zwei mal mit der Tochter einer Freundin auf dem Spielplatz. Jetzt geht die zur Tagesmutter, damit sie andere Kinder sieht und dann hieß es, dass ich meine Tochter jetzt wieder von ihr fern halten muss. Reaktion von meiner Freundin: ihr habt sie doch langsam nicht mehr alle. Haben dann aber schon vernünftig weiter geredet 🙈. Sie sagt, sie will das für ihre Tochter nicht. Ihre Familie ist aber auch nicht hier. Da ist das leicht.

Schwieriges Thema wahrscheinlich.

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„und dann hieß es, dass ich meine Tochter jetzt wieder von ihr fern halten muss.“

Wer sagt das denn? Ich kann deine Freundin schon verstehen, ich finde es auch übertrieben. Vor allem, wenn jetzt die Risikopatienten in Eurer Familie geimpft sind. Und auch wenn sie das nicht wären, Erwachsene halten doch eine soziale Isolation noch besser als als Kinder. Ist es dann nicht langsam Zeit, dass jetzt mal die Alten in Eurer Familie zurück stecken und dafür mal die Kleine dran ist?

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Menschen sind soziale Wesen und haben schon immer in größeren Verbänden gelebt. Das Konzept der (meist) 3-4 köpfigen Familie gibt es historisch gesehen noch nicht lange.

Also ja, Menschen und auch Kinder brauchen soziale Kontakte. Das müssen nicht zwangsweise andere Kinder sein, wobei ich gemerkt habe, dass sich unsere Tochter unter anderen Kindern dann doch wohler fühlt als immer nur mit erwachsenen.

In eurem Fall kann es aber auch einfach sein, dass sich eure Sorgen/Ängste, ihr könntet euch irgendwo anstecken usw, auf eure Tochter übertragen. Ihr haltet Abstand von anderen, geht wenig raus, niemand darf in die Wohnung usw. Sie kann das natürlich noch nicht einordnen, spürt aber vielleicht, dass es euch belastet/beschäftigt und macht in ihrem Köpfchen dann eben vielleicht was anderes draus, also eine Gefahrensituation.

Das gleiche Verhalten hat übrigens eine Freundin (auch 2 Jahre) von unserer Maus gezeigt, die seit Mitte Dezember nicht mehr in die Kita durfte. Sie wurde immer verschlossener, hing nur noch an Mama, wollte sogar wieder zurück an die Brust, obwohl schon lange abgestillt. Seit dieser Woche geht sie jetzt wieder in die Kita und die Eltern merken nach ein paar Tagen schon, wie sie wieder aufblüht.

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Das stimmt, früher waren die Familien viel größer.

Kontakte hat sie ja. Zu fremden anderen Kindern geht sie gar nicht mehr hin, wenn welche auf dem Spielplatz sind. Interessiert ist sie aber trotzdem aus der Entfernung. Geht die Tochter meiner Freundin auf sie zu, die wir jetzt zwei mal wieder draußen sehen konnten, weicht sie nicht aus. Da die jetzt aber zur Tagesmutter geht, muss meine Tochter wiedet Abstand halten 😢.

So hab ich das noch gar nicht gesehen 🤔. Das ist natürlich möglich.

Meine Maus ist grad auch extrem anhänglich wieder. Will dauernd auf den Arm und auf den Schoß.

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Wie muss man sich das denn vorstellen? Ihr trefft zufällig Deine Freundin mit der Tochter beim Spaziergang, und dann zieht Ihr Eure Tochter von dem anderen Kind weg, wenn die beiden aufeinander zugehen wollen?

Das stelle ich mir für ein so kleines Kind tatsächlich belastend vor.

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Also unser Kinderarzt meint wir sollen unbedingt soziale Kontakte mit anderen Kindern pflegen. Das sei wichtig für die Entwicklung.
Wir machen es halt momentan so, dass wir die Risikogruppen nicht treffen oder die dann nur mit Abstand oder draussen treffen. Wir versuchen 1-2x pro Woche mit anderen Kindern zu spielen oder jetzt wos schön Wetter ist gehen wir zum Spielplatz.

Ich denke, wenn du die Hygienemassnahmen einhälst sollte das schon möglich sein.

Wohnt ihr denn mit den Risikopatienten zusammen?

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Selbst wenn unserer das sagen würde, würde das bei meinem Mann und seinen Eltern nichts ändern. Das Problem ist, meine Tochter soll nicht mit Absicht fern gehalten werden, aber die haben einfach Angst. Kinder halten eben keinen Abstand.

Das machen wir eh.

Ne, zusammenwohnen nicht, aber in der Nähe. Wenn wir jetzt jemand treffen, wo man sich potentiell anstecken könnte, müssten wir so lange Abstand halten, bis die Gefahr vorbei ist. Blöd gesagt könnten wir die Großeltern theoretisch dann gar nicht mehr sehen. Das ist auch nicht Sinn der Sache. Aber meine Tochter ist halt auch wichtig finde ich.

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Ich würde eher meine Tochter soziale Kontakte pflegen lassen und dann Oma und Opa eben nicht mehr sehen, für die gibt es dann nur Videotelefonie.

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Wir haben leider dasselbe Problem. Bei uns ist es so, dass mein Mann Risikopatient ist und wegen Corona eine Angststörung entwickelt hat. Mein Kleiner (22 Monate) sieht auch schon seit längerem strikt keine Kinder. Wir haben uns jetzt darauf geeinigt, dass er bei besserem Wetter mit den Kindern meiner Schwester draußen spielen darf und wir Erwachsene weiter Abstand halten und meine Schwester und Mann einen Schnelltest machen werden. Käme das für euch auch infrage? Wir würden das machen, wenn die Kinder nicht in den Kindergarten gehen und ein paar Tage vorher keinen anderen Spielbesuch mehr hatten. Mein Kleiner ist sehr offen und liebt immer noch andere Kinder. Wenn er welche auf der Straße sieht, will er immer hin. Es zerbricht einem echt das Herz und ich hoffe auch sehr, dass es bald nach dem Geimpfe ein Ende hat und er diese Zeit dann schnell vergisst.

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Dass es dein Mann ist, ist ja echt nicht optimal.
Ich konnte ja jetzt auch eine Zeit lang auf den Spielplatz aber jetzt muss ich wieder aufpassen. Aber natürlich werde ich weiterhin welche aufsuchen, wenn die nicht überfüllt sind. Es verteilt sich ja meistens. Soll nur Körperkontakt vermeiden.
Das mit dem Schnelltest hab ich auch schon vorgeschlagen. Sieht mein Mann keinen Sinn drin. Er meint, der kann noch negativ anzeigen, obwohl man längst angesteckt ist. Die sehen überall eine potenzielle Gefahr.
Wenn meine Freundinnen keine anderen Spielkontakte hätten, dürfte meine Tochter ihre Kinder auch treffen. Aber das kann man ja wohl schlecht verlangen. Ich hoffe das auch. Nur ich darf mich durch die Schwangerschaft halt jetzt nicht impfen lassen. Das hab ich aber ja gern in Kauf genommen. Ich hab da aber auch weniger Sorge um mich als mein Mann 🙈.

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Wir machen es anders und pflegen den Kontakt zu den Großeltern nur online, damit unsere Tochter sich nicht mehr als nötig einschränken muss. Bei der Familie meiner Frau bleibt nichts anderes übrig, da wir auf dem Hinweg und zurück jeweils Quarantäne hätten, bei meinen Eltern machen wir es auch so und hoffen, demnächst wieder draußen etwas unternehmen zu können.

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Da muss man jetzt halt leider auch abwägen. Die Großeltern dafür gar nicht mehr sehen, ist leider auch keine Option. Wir wissen zum bsp nicht, wie lang die Uroma und mein Vater noch leben. Da will man auch nicht sagen, ach hätte ich die nur öfter besucht.
Ich frag mich aber halt, inwieweit da wirklich eine Gefahr besteht, wenn man ausgewählte Kinder allein an einem Tag trifft. Es geht ja nicht um Gruppen. Kann aber wohl keiner sagen.

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Unsere Tochter geht in die Kita...

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Ich denke, wir Menschen brauchen tatsächlich ab der Geburt soziale Kontakte, denn wir sind soziale Wesen und nicht zum Isoliertsein gemacht. So richtig zusammen spielen die Kleinen zwar meist erst ab vielleicht 2 Jahren oder etwas später, aber sie schauen sich doch so viel ab und genießen es einfach, in Gesellschaft und vor allem auch Gesellschaft von Kindern zu sein.

Unsere Kleine ist 1.5 Jahre und ihre Augen strahlen jedes Mal, wenn wir auf den Spielplatz gehen (zweimal täglich). Wir haben auch eine Freundin mit Kind, die wir weiterhin privat treffen und einige, die wir draußen treffen.
Auch unsere Eltern und Schwiegerfamilie sind Risikopatienten, daher treffen wir diese tatsächlich nicht.

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Seh ich auch so. Nur steh ich mit dieser Meinung grad leider allein da. Es heißt dann halt immer, früher gab es das auch nicht. Aber früher war früher und heute ist heute. Es ist einfach eine schwierige Situation im Moment und ich hoffe, dass das bald ein Ende hat und meine Tochter das vergessen kann ohne große Folgen. Mit ausgewählten Kindern dürften wir uns ja auch treffen, aber leider werden von den Seiten ganz normal Kontakte gepflegt. Kann man ja auch schlecht verbieten.

Meine Tochter liebt ihre Großeltern über alles und will da auch hin. Die dafür dann gar nicht mehr zu sehen, ist halt leider auch keine Option 😢. Ich bin froh, wenn alle geimpft sind.

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Aber selbst wenn alle geimpft sind, kann man ja immer noch Corona bekommen bzw das Virus weitergeben an andere.

Weißt du, ich sehe es so:
Es ist die Kindheit von unseren Kindern. Diese Zeit ist für sie einmalig und kommt nicht wieder.
Das Alter zwischen 2 und 4/5 ist die Zeit des Spracherwerbs, der Sozialisierung und quasi die ersten Schritte ohne uns, also im Kindergarten dann.

Daher würde ich das für unsere Tochter nicht wollen, dass sie komplett auf Kontakt zu Kindern verzichtet.
Wir leben im Ausland und hier ist der Kindergarten schon seit Sommer wieder durchgehend offen.
Unsere Tochter blüht so sehr auf, seit sie wieder mit anderen Kindern spielen kann.
Ich finde das können wir Eltern nicht auf Dauer ersetzen .
Im Lockdown vergangenes Jahr wurde sie auch anders, sehr schüchtern, wollte nicht reden (auch mit vertrauten Personen nicht.)

Es ist nur meine persönliche Meinung, aber ich finde es schade, dass du so alleine dastehst mit deiner Meinung.
Klar liebt deine Tochter ihre Großeltern, aber meine Eltern, Schwiegereltern oder Uroma würden nie verlangen, dass wir oder meine Schwägerin mit kids in Deutschland (wir sind ja nicht da, daher doofes Beispiel 😆) ihretwegen die kompletten Kontakte einstellen.

Könntet Ihr euch mit ihnen nicht draußen treffen? Das wäre doch ein Kompromiss.

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Also, wir haben unsere Kinderkontakte eine Zeit lang komplett auf 0 gesetzt, jetzt treffen wir uns mittlerweile wieder draußen mit Kindern, aber längst nicht so häufig wie früher. Mein Sohn ist genauso, wenn nicht sogar offener als vor einem Jahr gegenüber Kindern als auch Erwachsenen. Er ist jetzt 2 Jahre und 3 Monate. 🤷🏼‍♀️

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Es kann natürlich sein, dass meine Tochter auch so so schüchtern geworden wäre. Das kann ich leider nie nachvollziehen. Aber es passt halt irgendwie zusammen. Wenn sich das wieder gut machen lässt, nachdem man sich nach den Impfungen wieder treffen kann, ist es natürlich optimal. Und wenn wir Corona jetzt für immer hätten, so wie die Grippe halt und man sich immer wieder impfen lassen müsste, in den Kindergarten und in die Schule muss sie ja irgendwann gehen.