Kita macht nicht mit !

Hey ihr Lieben đŸ‘‹đŸ»
Meine Frage an euch im Voraus.
Kann man die Kita zwingen mit zu ziehen beim Brocken BLEIBEN ? !

Nun mein Anliegen :

Mein Sohn ist 1 Jahr und 4 Monate alt wir waren auf Grund von Corona wie viele andere auch im Home Office/ Stations arbeit ( Krankenschwester in Ausbildung) und der kleine Mann wollte seine Windel nicht mehr. Also ließ ich diese ab seit Anfang Februar es lief auch alles gut. Freunde , Bekannte und Familie zogen mit der lĂŒtte sagt nun Bescheid wenn er Pipi und kaka muss auch unterwegs klappt das echt gut. Wir haben nur noch eine Windel zum schlafen. Also Tags ĂŒber trocken !!

( wie es scheint fĂŒr viele ein Problem und etwas zum wundern 😂)

Nun das Problem:
Der LĂŒtte geht in eine private montessori Kita ( ein Haufen Probleme mit dieser wĂŒrde ich nie wieder machen ) diese weigert sich uns zu unterstĂŒtzen. Der kleine Mann wird gezwungen eine Windel zu tragen weil er angeblich nicht Bescheid sagt. Was ich mir nicht vorstellen kann weil er auch in fremden Umgebung mit fremden Leuten ( immer mit jemanden den er kennt ) Bescheid sagt.

Ich sehe es aber nun nicht mehr ein stÀndig Windeln zu kaufen die unnötig sind.

Nun was kann ich da machen ? Ich bin stÀndig wegen Kleinigkeiten in der Kita um diese zu klÀren aber es wird nicht besser. Ein Kita Wechsel ist leider nicht möglich da die Warte Listen bis zur Einschulung reichen

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NatĂŒrlich kannst du die Kita nicht zwingen allein deine Wortwahl erstaunt mich (gelinde gesagt).
Was du machen kannst: Windeln, die möglichst nahe an Unterhosen kommen kaufen. Wenn die trocken bleiben, dann siehst du, dass das Kind auch in der Kita bereit ist. Du kannst zum Beispiel Hösschen Windeln kaufen oder ein paar dieser Schwimmwindeln aus Badehosenstoff.

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Hm, naja, wie schnell muss es denn gehen, wenn er Bescheid sagt? Wie sagt er Bescheid? Laut und deutlich oder muss man irgendwie seine Zeichen deuten?

Zuhause hast du natĂŒrlich den vollen Fokus auf dein Kind und kannst sofort reagieren, wenn er etwas sagt. In der Kita geht das nicht so, da kĂŒmmert sich eine Person um viele Kinder.

Ist es denn in der Kita vorgekommen, dass er hĂ€ufiger eingenĂ€sst hat? Wenn ja, wĂŒrde ich sagen, er sollte dort noch eine Windel tragen. Man kann den Erzieherinnen nicht zumuten, stĂ€ndig ein nasses Kind umzuziehen und PipipfĂŒtzen wegzuwischen.

Wenn sie es bisher wirklich nicht mal versuchen wollten, wĂŒrde ich freundlich um 2-4 Probetage ohne Windel bitten. Wenn es in dieser Zeit klappt, kann die Windel sicherlich weg bleiben. Wenn nicht, bleibt die Windel im Kiga eben dran, wĂŒrde ich sagen.

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WĂŒrde einfach keine mehr kaufen . Wenn’s echt Bequemlichkeit von ihnen ist

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Also wenn du stÀndig wegen Kleinigkeiten in die Kita musst, liegt da viel mehr im Argen....

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Ich glaube nicht, dass sie das als Ausrede benutzen. Kinder sind in der Kita völlig anders als zu Hause. Uns wurde von Anfang an gesagt, dass man eigentlich immer ĂŒber zwei verschiedene Kinder spricht.

Meine fast fĂŒnfjĂ€hrige hat es neulich nicht geschafft, ihrer absoluten Lieblingserzieherin zu sagen, dass ihr das Essen nicht schmeckt. Zu Hause undenkbar.

Dass ein nicht mal anderthalbjÀhriges Kind jedes Mal wenn es muss in der Kita bescheid sagt, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

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Naja, ich wĂŒrde nach einer fĂŒr alle Seiten praktikablen Lösung suchen. Bei uns in der Kita ist es z.B. so, dass sie nach Möglichkeit zweimal pro Tag in die Hose machen akzeptieren und danach Windeln anziehen. Bei unserer Tochter, die mit zwei trocken war, war es in der Kita so, dass es Tage gab, wo sie mehrmals in die Hose gemacht hat und danach wieder wochenlang nichts. Nach zwei oder drei Monaten war sie dann zuverlĂ€ssig immer trocken. Zuhause hatte sie in der ganzen Zeit keinen einzigen Unfall. Kita und zuhause sind halt schon zwei verschiedene Dinge.

Ich denke, mit so einem Kompromiss, wo die Interessen aller gewahrt sind, d.h. wo man an Tagen, wo es bei deinem Kind nicht klappt, nicht stÀndig hinterherputzen muss und gleichzeitig aber auch dein Kind nicht grundlos gezwungen wird, eine Windel zu tragen, fahrt ihr am besten.

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Also ich bin selber Erzieherin und wir unterstĂŒtzen selbstverstĂ€ndlich die Kinder beim trocken werden! Jedoch muss es zu Hause klappen und wenn ein Kind öfters nass war gibt es ne Windel... zum einen um dem Kind diese unangenehme Situation vor den andern Kindern zu ersparen und weil es einfach sehr Zeitintensiv ist ein Kind stĂ€ndig umzuziehen! Und man ja in der Regel mindestens 10 Kinder in einer Krippe hat! Ich finde es bemerkenswert das dein Sohn mit 16 Monaten trocken ist und schon so gut sprechen kann das die Erzieherinnen ihn verstehen! Vielleicht ist es mal Zeit fĂŒr ein Ruhiges GesprĂ€che mit der Einrichtung inkl. Leitung!??

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Ich finde es super frĂŒh, um trocken zu sein. Und wie oben schon geschrieben, sind Kinder zu Hause und Kinder in der Krippe komplett unterschiedlich zu betrachten.
Mein Kind schlĂ€ft dort nach bisschen RĂŒcken klopfen und Rumtragen. Bei uns zu Hause nicht im Ansatz vorstellbar.

Wenn es in der KITA noch nicht klappt, klappt es halt nicht. Warum machst du dir und allen anderen so einen Stress? Die Leute dort begleiten tĂ€glich mehrere unterschiedliche Kinder seit vielen Jahren. Ich finde es gehört da schon auch ein bisschen Vertrauen in die Kompetenz der Mitarbeiter und die Einsicht, dass dein Kind dort eins von mehreren und nicht der einzelne Prinz/Prinzessin ist, dazu. Er hat alle Zeit der Welt. Wenn es erst in einem halben Jahr klappt ist das doch auch mehr als in Ordnung. Und die Erzieher*innen dort werden sicher am besten einschĂ€tzen können, wann der Zeitpunkt dafĂŒr gekommen ist.

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Nun ja mal ganz ehrlich alle Eltern die da nickt hinter her sind haben selber schuld. In der DDR und auch bis 20.. irgendwas waren fast alle Kinder so frĂŒh trocken ich selbst war es mit 1 Jahr und 2 Monaten. Mein Kind will ja und es nicht zu unterstĂŒtzen ist pure Faulheit fĂŒr mich !!

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Sind deine subjektiven Ziele, die aus deiner persönlichen Erfahrung grĂŒnden. Andere Eltern sehen das anders und haben als BegrĂŒndung sicher mehr entgegen zu setzen, als "ne, weißt, is mir halt zu anstrengend". Beide Seiten gehören respektiert und jeder setzt seine PrioritĂ€ten so, wie er es fĂŒr richtig empfindet.

Aber das ist ja auch nicht Thema. Du versuchst deine Ambitionen den Erziehern deines Kindes aufzudrĂ€ngen, ohne (so wie ich es rauslese und interpretiere) die anderen UmstĂ€nde und AblĂ€ufe ausreichend zu berĂŒcksichtigen. Dass es da zu stĂ€ndigen Konflikten mit der Einrichtung kommt, kann ich mir vorstellen...Wenn du willst, dass dein Kind genauso und ohne Abweichungen betreut und erzogen wird, wie du es fĂŒr richtig hĂ€ltst, wird es fĂŒr dich wohl nur zwei Möglichkeiten geben: tu es selbst oder hol dir ne Nanny, der du strikte Anweisungen geben kannst.

Andernfalls lĂ€sst du dich vielleicht doch langsam davon ĂŒberzeugen, dass die Leute dort auch keine Idioten sind, nur möglicherweise ein anderes Kind dort betreuen, als du Zuhause hast und zudem unter anderen UmstĂ€nden arbeiten und zudem vielleicht auch leicht abweichende Erziehungsvorstellungen haben. Letzteres empfinde ich z.B. immer auch als Zugewinn fĂŒr mein Kind, weil es durch viele unterschiedliche Seiten geprĂ€gt wird und nicht nur von dieser einen Schiene, die ich als Mutter mir jetzt grad einbilde.

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Bei einer 1:1 Betreuung ist das immer besser machbar, als in einer GruppeđŸ€·â€â™€ïž

Mein Sohn war mit 3 Jahren in den Sommerferien komplett trocken (Tag und Nacht) und kaum war er im neuen Kindergarten, brachte er dort eine Windl, weil er zu abgelenkt war, im auf die Anzeichen zu hören. Zudem hat man beim Wickeln die ungeteilte Aufmerksamkeit einer Erzieherin😉

Es steht dir frei, dein Kind nicht in die Einrichtung zu geben, aber du kannst den Erziehern nicht vorschreiben, wie sie ihre Arbeit zu erledigen haben.