Ich bin so müde...

Guten Morgen, wir haben zwei Töchter die große wird jetzt diese Woche 3 Jahre alt und die kleine ist 7 Wochen alt. Unsere nächte sind seit einigen monaten eine Katastrophen aber nicht wegen dem Säugling sondern unsere große macht die Nacht zum Tag. Sie wird jede Nacht meistens gegen 2h wach und erklärt die Nacht als beendet. Dann folgt ein ewiges Hörspiel anmachen, Pipi machen, wieder rufe das sie nicht mehr schlafen kann, sie kommt zu uns ins Bett, sie will wieder in ihr Bett, wieder ein Hörspiel an, wieder geschreie aus unerklärlichen Gründen. Meistens geht das bis 4,5h. Das ist dann die Zeit wo die kleine wach wird und ihre Milch will. Morgens um 7h wecke ich unsere große weil es um 8h in den Kindergarten geht. Sie schläft dann meistens so tief und fest das es 15 -20 min braucht eh ich sie aus dem Bett bekomme. Ich bin echt durch. Mein Mann ist durch. Wir sind einfach nur noch müde. Dann ist es Mal wieder für 1 Woche gut und dann geht das Theater wieder von vorne los. Ich weiss echt nicht mehr was ich machen soll. Ich kann sie ja schlecht in der Nacht schreien lassen. Dazu kommt noch. Ruft sie nach Mama und Papa kommt flipt sie vollkommen aus und schreit hier die ganze Bude zusammen. Das selbe auch andersrum.
Einschlafen ist garkein Problem, Mittagsschlaf macht sie keine mehr.
Hat jemand einen Tipp wie wir die Situation irgendwie ändern können?

Ich will einfach nur ein paar Stunden am Stück schlafen können....

Liebe Grüße und schonmal vielen Dank

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Oh man, ich fühle mir dir. Das ist echt eine ganz anstrengende Situation.

Ich kann dir echt nur empfehlen ein Schlafcoching in Anspruch zu nehmen. Uns hat das total geholfen. Wenn deine Tochter nachts hellwach ist, dann ist das eigentlich ein Zeichen dafür, dass sie einfach nicht müde genug ist für einen langen Nachtschlaf. Macht sie denn noch Mittagschlaf? Ein Kind in dem Alter braucht ja ca. 11 Std. Schlaf/Tag (+- individuell). Und wenn davon even dann mittags schon was stattfindet, dann wird die Nacht eben kürzer. Oder wenn sie noch nachmittags ein Nickerchen machen, dann sind sie abends nicht
müde,...

Ich würde da tatsächlich mal den Tag analysieren (Draußen Zeit, Schlaf/Essen-Rhythmus, exklusive Mama-Zeit,...). Es könnte tatsächlich auch sein, dass sie merkt nachts hat sie die Zeit exklusiv mit Euch allein und das fordert sie ein. Also kann es auch schon helfen, dass ihr Euch mit dem Neugeborenen so organisiert, dass sie mal Exklusivzeit mit Euch haben kann.

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Danke für deine Antwort.
Ja darüber hatte ich auch schon nachgedacht.

Sie macht keinen Mittagsschlaf mehr und geht um19:30 ins Bett. Wir haben auch schon versucht das zu Bett gehen etwas später zu machen aber sie ist um 19:30 schon so müde das sie beim Umziehen fast einschläft.
Da mein Mann seit November letzten Jahres aufgrund Komplikationen mit längeren Krankenhaus Aufenthalten in der Schwangerschaft zuhause arbeitet bekommt sie sehr viel Zeit alleine mit mir oder meinem Mann. Daran kann es eigentlich nicht liegen. Sie hat mehr Zeit mit uns seit dem das Baby da ist als vorher. Das hatte ich auch schon gedacht. Aber die Probleme hatten wir auch schon vor der Geburt. Ich denke nicht das es durch das Baby ausgelöst ist.

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Das klingt wirklich richtig anstrengend...

Könnt ihr euch aufteilen? Dass du bei deiner Tochter, also der großen schläfst? Und dein Mann dann bei der Kleinen und um 4.30 die Milch gibt? Dann hättest du da ne Pause!

Dann wärt ihr auch fest im Zimmer deiner Tochter. Und du bleibst einfach dort liegen und ruhig und deine Tochter hat deine Nähe und kann gar kein Spielchen mit Zimmer Wechsel machen. 🤷‍♀️

Ansonsten ist es vermutlich wie immer - eine Phase 🙈😅

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Das haben wir auch schon versucht. Aber nach einer halben Stunde bei ihr liegen sagt sie ich soll wieder in mein Bett gehen und das Spielchen geht von vorne los.
Ich hätte ja auch kein Problem damit wenn sie in den Situationen bei uns im Bett schläft aber das will sie dann ja auch nicht. Irgendwann weckt sie einen wieder und will wieder in ihr Bett.

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Hm ich glaube, ich würde da dann einfach konsequent bei ihr bleiben. Und auch lieber kurz Schreierei in Kauf nehmen, aber eben konsequent sein 😅 (also kurz im Sinne von 2-3 Nächte, aber dann weiß deine Tochter ganz fest, wie es nachts abläuft. Sie kann nicht schlafen und du kommst und bleibst, bis sie wieder schläft. Vielleicht hilft ihr diese Routine und Gewissheit).

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Ich würde ihr nachts gar nicht so viel anbieten. Ich glaube es wäre wichtig dass sie versteht dass die Nacht zum Schlafen da ist. Dann würde ich aber auch gucken, dass sie konsequent in ihrem Bett bleibt. Jetzt ist sie es ja Gewohnt dass ihr ihre Spielchen in der Nacht mitmacht. Wenn die Umstellung damit verbundenen ist, dass sie zwei Nächte schreit, wäre das für mich in Ordnung. Sie ist ja kein kleines Baby mehr und die Situation, wie sie jetzt ist, ist ja untragbar...

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Hallo liebe Zweifachmama,
ich persönlich denke, dass es bissl zu viel ist, was ihr nachts so veranstaltet. Ihr müsst nicht jeden Wunsch eurer Tochter erfüllen und das tun was sie gerade von Euch verlangt. Wie sagt man so schön: die Kleine hat Euch voll im Griff 😉. Ihr müsst meiner Meinung nach konsequent sein. Auch gar nicht viel mit ihr reden. Wir handhaben es so, dass, wenn Mal wieder diese Spielchen bei unseren beiden (2,3 Jahre alt) anfangen (denn diese kleinen Versuche des: ich bin jetzt wach und ihr müsst mich jetzt bespassen, kommen immer Mal wieder) wir max. die essentiellen Wünsche (Durst oder später dann Pipi/Kaka (noch sind sie Windelträger) erfüllen und zwar genau ein Mal. Nach dem fertig trinken kommt dann etwas befehlsmäßig: hinlegen, schlafen. Ich Decke dann noch wieder zu und dann verlasse ich mit einem nochmaligen: Schlaf jetzt, den Raum. Dann wird ein bis zweimal gemeckert, aufgeschrien oder was auch immer aber sie wissen ich komme nicht noch einmal. Das klingt zwar jetzt total lieblos (seit alle hier versichert: wir lieben unsere Kinder sehr und machen äußerst viel Quatsch) aber sie wissen: Regeln müssen eingehalten werden. Bei uns lautete die wichtigste Regel: Stopp heißt Stopp und es wird innegehalten egal was gerade gemacht wird. Und eine weitere heißt nun Mal: die Nacht ist zum Schlafen da 🙂

Ich wünsche Euch viel Kraft und dass ihr Euren richtigen Weg für diese Situation findet 🏵️🌼🏵️

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Du Arme, ich fühle mit dir. Schlafmangel ist echt ätzend.
Unser 3,5-jähriger (wird Ende Juli 4) hat seit gut 6 Monaten auch nachts Probleme.
Er schläft bei sich im Zimmer problemlos und zügig ein. Irgendwann zwischen 22 und 24 Uhr wird er wach und schreit. Dann will er zu uns ins Schlafzimmer (kein Problem, wir haben dafür ein 70x160cm großes „Beistellbett“ an meiner Seite). Dort schläft er dann wieder ein, veranstaltet dann aber nach einer Zeit solche Spielchen wie „Mama muss bei ihm bleiben“ etc pp.. Es darf nicht der Papa sein 🙄. Auch noch kein Problem. Doch kürzlich fing er immer früher mit seiner Wanderung an (20:30 Uhr). Zu dieser Zeit habe ICH natürlich noch keine Lust schlafen zu gehen und genau DAS habe ich kommuniziert, dass ich JETZT nicht zu ihm ins Bett komme, sondern später erst. Klappte prompt 👍.
Was ich damit sagen will: Man muss einem 3-jährigen Kind nicht mehr jeden Wunsch erfüllen. So ein Theater nachts würden wir nicht mitmachen, da gäbe es ehrlich eine kleine „Ansage“.

Ich wünsche euch gute Nerven und bald wieder ruhige Nächte.

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Das hört sich anstrengend für euch alle an.
Unser Kleiner ist 3,5 und war bisher ein bomben Schläfer.
Im Moment wacht er fast jede 2. Nacht wegen schlechten Träumen auf.
Ich leg mich dann zu ihm, bis er wieder einschlafen kann. Dauert zwischen 10 Minuten und 2 Stunden.
Einen Tipp habe ich leider nicht, aber ich würde das Aufbleiben so langweilig wie möglich halten: Bloß kein Hörspiel, kein Licht, im Bett bleiben, flüstern, keine Gespräche.
Dann funktioniert müde werden bestimmt viel leichter und schneller, weil es keinen Anreiz zum Wachbleiben gibt.