Ich fühle mich immer negativ beobachtet.

Hallo,

Zurzeit finde ich es ganz schlimm
Es fühlt sich an, als ob ich angestarrt werde oder beobachtet

Beispiel

Ich war mit mein Kind (3) auf dem Spielplatz.
Kind Klitsche nass wegen der Matsch anlege , gut habe sie dann Vorort umgezogen und wollte nach Hause
Kind wollte nicht- und schrie den ganzen Platz zusammen.

Oder - im Supermarkt- räumt alles aus
Nein lass die Kekse stehen, ich will aber Mama !

Mein Nachbar der meint sie sei zu laut.

Naja wie ein 3 jähriges Kind so ist.
Aber ich fühle mich dabei nicht gut

Fühle mich wie bei ner Abi Prüfung

Wie ich da mich abgrenzen kann, weil es ja alles normale Situationen sind.
Weis ich zurzeit nicht.

Die ganze Situation da draußen ist ja eh angespannt. - was ja auch noch dazu kommt.

Vlt weiß wer ein Rat, was ich für mich tun kann. Lg

1

Ich denke, du musst dir ein bestimmtes Selbstbewusstsein aneignen.
Ich halte nicht viel von "entspannte Eltern, entspannte Babys", aber ich gksub du bist tierisch unsicher in Deinem Auftreten und das bekommt dein Kind genau mit.

Ich entscheide, wann wir heim gehen. Ich kündige das 2-3 mal an, dann packen wir ein. Vllt finden die Kinder das blöd, sver dann sollte man nicht unsicher werden, sondern seinen Stiefel durchziehen.

Zum. Einksufen. Gehen meine gar nicht mehr mit. Aber wenn ausnahmsweise doch, dann dürfen sie sich eine Sache aussuchen. Vllt hilft euch das. Ich rede hier nicht von Spielzeug, sondern vom EINER Packung Gummibärchen, Kekse, Chips...evtl hilft es auch das Kind mit einzubinden. "hol bitte die Haferflocken." "super, jetzt brauchen wir 2x Butter" usw.
Wer ungefragt und unerlaubt einlädt muss im den Wagen sitzen. So kannst du vllt ei paar für dich unangenehme Situationen umgehen.

Aber trotzdem brauchst du ein dickere Fell, mehr Selbstsicherheit und Klarheit.
Stehst du denn hinter deinem Aussagen? Bist du deutlich?

2

Ja daß gehört wohl zum Eltern sein dazu. Wir sind nun mal oft die Spielverderber.
Hilft nichts, übernimm Verantwortung, in dem du den Tag leitest und manchmal kann ein Kompromiss helfen, aber das geht halt nicht immer und dann kann es auch mal Gegenwind seitens der Kinder geben. Da muss man dann entscheiden, ist es mir jetzt wichtig meinen Plan/Erziehung... weiterzuverfolgen? Dann steh drüber, erklär es deinem Kind und gut ist.
Ein guter Mittelweg ist da gefragt. Aber generell gilt, du bist die Erwachsenen und du solltest sicher auftreten.

3

Ich kenne das Gefühl, allerdings kann ich die Umwelt ganz gut ausblenden.

Motte ist 2 und eher ein emotionaler Typ, die gerne laut und stimmvoll alles zusammen brüllt, wenn es nicht nach ihr geht 😂

Ich bleibe (meistens) trotzdem tiefenentspannt und hab die Erfahrung, dass das die Leute dann irgendwie doch „beeindruckt“. Ich kann Motte nämlich trotzdem trösten oder auf Augenhöhe sein und halte halt mit ihr aus. Werde ich selbst nervös, dann artet alles noch mehr aus (passiert mir aber natürlich auch).

Aber im Prinzip ist es mir egal, was die anderen denken. Sollen sie ruhig glauben, ich hätte mein Kind „nicht im Griff“ - who cares! Ich weiß ja, wie sehr Motte und ich uns gegenseitig lieben und wie oft es auch harmonisch abläuft (zumindest oft genug, um mir einreden zu können, dass ich das alles ganz gut mache 😂😂).

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"Ich weiß ja, wie sehr Motte und ich uns gegenseitig lieben und wie oft es auch harmonisch abläuft"

So ein toller Satz! Das denke ich auch oft, wenn meine Tochter mal wieder den Supermarkt zusammenschreit 😅

Lg, babyelf mit babygirl (2 Jahre) und babyboy (17 Wochen)

5

Ich kenne das und bin manchmal echt genervt (neben dem jeweiligen Terrorzwerg) wie unverschämt die Leute glotzen.
Deshalb habe ich eine Strategie entwickelt, die uns allen sehr hilft.
Hat mein Sohn (er ist aktuell in dem Alter) einen auffallenden Wutanfall in der Öffentlichkeit oder spielt seine Machtspielchen und wir werden beobachtet, sage ich laut, so dass mich die Beobachter hören können: „Jetzt schau mal! Siehst du den Herrn/diese Dame, wie DIE dich anschaut, weil du so schreist?“ Gefolgt von mit dem Finger auf genau diese Person zeigen (das tut sooo gut in dem Moment!).
Das hat zum einen den Effekt, dass das Kind oftmals tatsächlich zur Ruhe kommt, weil es sich dann auch angeschaut fühlt, was es vorher im Wahn gar nicht bemerkt hat oder ist abgelenkt, die Person zu erspähen.
Zum anderen fühlt sich der Gaffer plötzlich selbst begafft, sieht wiederum beschämt weg und mir selbst verleiht es ein befriedigendes Gefühl, weil ich das Angaffen umgelenkt habe.
Ich schaue bei Wutanfällen anderer Kinder ganz bewusst nicht hin, weil ich weiß, wie unangenehm das für die Eltern ist.