Kita-Eingewöhnung in Coronazeiten

Hallo!

Mein Kleiner wird nun seit 3 Wochen in der Kita eingewöhnt (1 1/2 Wochen davon konnten wir allerdings nicht gehen weil eine Erzieherin krank war).
Coronabedingt kennt er fast keine anderen Menschen ausser der engsten Familie (er ist jetzt 2).
Am Anfang lief es eigentlich ganz gut mit der Eingewöhnung, er fand schnell Kontakt zu seiner Bezugsbetreuuerin und wenn die anderen Kinder unten frühstücken waren, hat er auch 30 min alleine mit ihr gespielt, wenn ich in dem Gruppenraum in Sichtweite saß.
Seit heute darf ich nun allerdings noch nicht mal mehr in den Gruppenraum wenn die anderen Kinder weg sind (wegen Corona). Das versteht er jetzt natürlich überhaupt nicht und er möchte, dass ich mit in den Raum gehe. Er hat dann heute ganz stark angefangen zu weinen und an meinem Arm gezogen weil er wollte, dass ich mit in den Gruppenraum komme.
Da das nicht ging und er sich auch nicht beruhigen liess, war der heutige Kita- Tag nach 30 min um.

Ich verstehe nicht so richtig, warum ich jetzt auf einmal nicht mehr in den Gruppenraum darf..wie läuft da bei euch die Kita-Eingewöhnung ab?
Dürft ihr mit in den Gruppenraum?

Morgen möchte ich mal mit der Leitung sprechen, ob man vielleicht auch eine andere Möglichkeit finden kann- ich wäre auch bereit mich täglich zu testen etc.

Danke euch und liebe Grüße!

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Ich bin selbst Erzieherin und wir haben auch gerade eine Eingewöhnung.
Die Mutter setzt sich etwas erhöht auf einen Stuhl, ist dann nicht ganz auf Kinderhöhe. Sie beigleitet das Kind so lange das Kind es braucht. Alles andere wird nicht funktionieren. Den Bindungstheorien ist es egal ob Corona ist. Guck das es deinem Kind gut geht und wenn es dich noch braucht dann ist es so. Zur not frag ob ihr die Eingewöhnung im Garten machen könnt

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Danke dir!

Mich lässt das jetzt auch nicht mehr los, ich möchte nicht, dass er jeden Tag dort weinen muss nur weil ich nicht mit in den Raum darf :/
Ich werde das auf jeden Fall bei der Kita-Leiterin morgen ansprechen, aber ich weiss nicht was ich machen soll wenn sie keine Ausnahme macht 😕
Dann würde ich die Eingewöhnung aussetzen, aber irgendwann muss ich ja auch wieder arbeiten gehen 🙈

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Mein Sohn wurde letztes Jahr im Sommer nach Öffnung der Kitas eingewöhnt. Dabei hatte der Kindergarten beschlossen im Wechsel 1 Woche für die 1-4 Jährigen geöffnet zu haben und anschließend 1 Woche für die 5-6 Jährigen offen zu sein. Für meinen damals 1,5 jahre alten Sohn hieß das 1 Woche kita, 1 woche Mama, 1 woche kita und so weiter...
Bei der Eingewöhnung war eigentlich weder ich koch mein Mann dabei. Am ersten Tag durfte ich mich mit in den Gruppenraum setzen. Aber wir waren dann nur zu dritt (mei Sohn, die Erzieherin und ich). Am zweiten Tag hat sich mein Mann im Austausch gehen mich angeschaut und dann waren wir nicht mehr dabei. Es lief sehr gut und unser Sohn hat sich nicht beschwert. Er mag und braucht aber auch andere Kinder.
Vllt hilft es euch, wenn du dich verabschiedest und den Kindergarten auch wirklich verlässt? Vllt darf dann dein Kind, dann auch mit zu den anderen Kindern und ist dann so abgelenkt, dass es besser wird?
Ich denke früher oder später schafft ihr das schon. Ich drücke euch die Daumen ✊

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Danke dir!

Leider lässt er sich durch die anderen Kinder noch so ablenken, bzw er möchte zwar zu ihnen hingehen, aber nur wenn ich mitkomme🙈
Das ich vielleicht ganz gehen sollte hab ich auch schon überlegt, ich spreche das mal morgen bei der Erzieherin an 🙂

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Ich finde das ziemlicher Quatsch, aber meine Erfahrung aus der Schweiz hilft dir ja nicht. Anderes Haus, andere Regeln. Ich durfte überall dabei sein, egal wieviele Kinder da waren. Jetzt beim hinbringen treffen auch alle Eltern mehr oder weniger aufeinander. Man trägt Maske und fertig.

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Hi,
also hier bei uns machen die Kitas das Unterschiedlich. Obwohl alle in einer kleinen Stadt sind.. 🙄

Bei manchen darf man nicht dabei sein, aber bei den meisten schon und ich würde mein Kind auch nur eingewöhnen, wenn ich dabei bin. Sonst ist es ja auch keine Eingewöhnung, sondern nur eine Übergabe.. 🤷🏼‍♀️
Ich würde das definitiv ansprechen und sonst ggf. Abbrechen.

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Hey!
Wir haben unsere Tochter im Januar eingewöhnt und durften trotz "Notbetreuung" und offiziellem Betretungsverbot die ganze Zeit in der es noch nötig war dabei sein. Wir haben auch angeboten uns regelmäßig zu testen, das war gar nicht gefordert.
Ich würde auf jeden Fall mit der Gruppen-oder Kitaleitung sprechen welchen Weg ihr finden könnt. Es wäre so schade, wenn der bisherige Erfolg zunichte gemacht wird. Und eine gute Eingewöhnung ist wirklich Gold wert.

Viel Erfolg wünsch ich euch!

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Huhu.

Wir haben im Februar eingewöhnt. Ich durfte mit in den Gruppenraum, aber auch nur mit Abstand und Maske und als dann ein 2. Kind zur Eingewöhnung kam, wurde es etwas tricky. Zum Glück war das Wetter gut und wir waren oft draußen, da war genug Platz und das Risiko ja noch mal geringer. Sie haben auch einen Bereich im Flur, in dem gespielt wird, da konnte man sich auch gut aufteilen.

Ab Woche 2-3 saß ich dann 3 Tage in einem Nebenraum. Motte hat das anfangs auch echt blöd gefunden, aber die Erzieherinnen konnten sie immer ganz gut ablenken und trösten, auch wenn das echt schwere Tage waren 🙈 aber dann ist der knoten geplatzt und seitdem darf ich auch nicht mehr mit in die Einrichtung 😂😂

Ich gebe sie an der Tür ab, da weint sie meistens immer noch, aber beruhigt sich wirklich schnell.

Die erste Trennung ist halt immer schwierig, weil die kinder es ja gar nicht kennen und Abschied nehmen schwer ist. Seit Motte aber wirklich verstanden hat, dass ich immer wieder komme (und es einfach etwas mehr Gewohnheit wurde), läuft es immer besser.

Ich würde auch mit der Leitung reden. Vllt gibt es ja die Möglichkeit, dass ihr auf den Spielplatz der Kita geht oder du im Flur in Sichtweite sitzt oder oder :)

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Hi, wir haben im September eingewöhnt, ich und eine andere Mutter waren mitMaske im Raum. 1 Woche für jeweils 2 h, dann kurz mit rein für 15 min und dann verabschieden. Nach der Trennung, wenn wir wieder kamen sind wir aber sofort heim. Einfach, dass Kind merkt, wenn Mama kommt gehen wir. Bei dem anderen Kind, war schon 2,5, war es auch so: oh, hier kann man toll spielen, aber eben nicht mit Mama! Für ihn hat das auch geholfen...
Die zweite Woche war er daneben nur kurz in der Kita, weil wir nach den kurzen Trennungen eben sofort gegangen sind.