Ende meiner Kräfte

Hallo ihr lieben.
Ich habe mich lange davor gedrückt aber jetzt möchte ich mein Anliegen endlich loswerden. Ich weiss nicht wie lang es wird und was mir alles beim schreiben einfallen wird. Ich entschuldige mich jetzt schonmal dafür wenn es zu lang werden sollte.

Ich bin einfach am Ende meiner kräfte angelangt. Ich denke das mit dem Muttersein kriege ich nicht hin. Mein kleiner geboren am 01.09.2018 ist unser erster Sonnenschein. Er war als Baby so ein ruhiges und friedliches Kind. Er hat von Geburt an schon die Nacht durchgeschlafen gehabt. Damals dachte ich mir wow da habe ich aber glück, dass ich so rin ruhiges Kind habe.
Tja als er dann größer wurde sah es anders aus. Er ist jetzt alles andere als friedlich. Von zufrieden kann gar nicht erst die Rede sein. Ja es gibt etwas das nennt sich Autonomie- buw. Trotzphase. In der befinden wir uns sicherlich auch noch. Aber es gibt so einige Dinge die ich nicht so wirklich damit verbinde. Er ist ständig unzufrieden. Nur am nörgeln. Hört überhaupt nicht auf mich. Erst Heute hat er ein Schrank aufgemacht wo ich ihm wirklich jedesmal sage, dass er diesen Schrank nicht aufmachen darf weil da Porzellan drin ist. Ich erkläre es ihm auch jedes mal ruhig und gelassen. Tja er hat einfach eine Palette an Porzellan am Boden zerschellen lassen Heute😅 Ich habe ihn dann in sein Zimmer gebracht und ins Bett gelegt und gesagt, dass das jetzt die Konsequenz dafür ist, dass er nicht auf mich hört. Das mit der Konsequenz habe ich ganz neu begonnen. Denn der Kinderarzt hat letzte Woche etwas zu mir gesagt wo ich kurz baff war. Wir waren für eine Untersuchung dort und mein kleiner hatte einen Wutanfall weil er sich nicht auf die Liege legen wollte. Der Arzt meinte im nachhinein „engschuldigen Sie aber ich denke der kleine ist etwas verwöhnt. Er hat keine Angst sondern ist einfach nur sauer und möchte sich mit dem Wutanfall durchsetzen“.
Das hat mir so ein bisschen klar gemacht wie es bei und zu Hause eigentlich abgeht. Ich habe eins gemerkt. Sobald er etwas will und nicht bekommt wird er sauer und schreit rum. Um das zu verhinden geben wir ihm dann einfach ganz oft was er will. Ich habe bis dato nicht gemerkt was für ein großer Fehler das eigentlich war. Wir sind nicht konsequent gewesen und sind vom „Nein“ auf das „Ja“ gewechselt nur um Theater zu vermeiden. Und jetzt komme ich aus dem Teufelskreis nicht mehr raus.
Seine sprachliche Fähigkeit ist leider auch nicht Altersgerecht. Er kann nur 2-Wort-Sätze bilden. Seine eigenen Bedürfnisse benennt er aber nicht sondern zeigt ständig mit dem Finger irgendwohin. Wir müssen dann entziffern was er eigentlich will. Er ist total ungeduldig es muss immer alles sofort passieren. Wenn nicht, wird geheult und geschrien. Ich glaube er ist wirklich verwöhnt. Manchmal bin ich so am Ende meiner Geduld, dass ich anfange zu schreien. Ich möchte das nicht :( ich möchte mein Kind nicht anschreien aber ich kann einfach nicht mehr. Ich weiss nicht wie wir wieder aus dieser Situation rausfinden sollen. Jetzt im moment höre ich wieder mein Mann mit ihm schimpfen weil er auf dem Sofa hüpft obwohl wir es ihm schon 637201 mal gesagt haben, dass er das nicht tun soll. Er hat mehrere Wutanfälle am Tag. Ich schaffe das alles einfach nicht mehr.

Ich bitte euch wenn ihr ähnliche Erfahrungen habt mir einige Tipps zu geben wie ich es besser machen kann. So kann und will ich nicht mehr weitermachen.
Ich danke euch im voraus ♥️

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Hallo, ich glaube (bin kein Fachmann, habe aber 3 Kinder grossgezogen) daß die jungen Eltern zuviel erklären. Beispiel: vor 3 Jahren, fragte meine Tochter unseren damals 2 jährigen Enkelsohn: wollen wir dein Dreirad in in den Kofferraum packen? Antwort: neiiiiin und Krise vom Feinsten. Ich bin ins Haus, weil ich nicht mehr zuschauen konnte wie 2 erwachsene Menschen verzweifelt versuchten mit einem Kleinkind zu verhandeln. Mein Mann der
auf der Sitzbank saß, ist aufgestanden hat das Dreirad in in den Kofferraum, den Kleinen auf seinen Kindersitz getan und zu meiner Tochter gesagt: oder wollt Ihr hier übernachten? Der Kleine war so verdutzt, dass er aufhörte zu schreien. Was ich sagen will: in dem Alter mehr handeln als reden, das Reden kommt bald... Gruß

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Ich würde eher sagen, man sollte ein Kind nicht nach seiner Meinung fragen, wenn man es eigentlich selbst entscheiden will. Mit "Erklären" hat dein Beispiel doch nicht so viel zu tun. Nachdem man das Laufrad in den Kofferraum und das schreiende Kind in den Kindersitz gesperrt hat, sollte man meiner Meinung nach schon erklären, warum diese Entscheidung nötig war.

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Danke! Alles was getan werden muss wird getan. Da ist dann die Formulierung wichtig, nicht „Sollen wir dein Dreirad in den Kofferraum packen?“, sondern „So, jetzt kommt noch dein Dreirad in den Kofferraum und los gehts!“

Eine Frage stellen, eine Auswahl anbieten, etc. sollte man nur, wenn man dann die Antwort auch akzeptiert.

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Hi,
also grundsätzlich bin ich ja eher der bedürfnisorientierte Typ. Sprich hier wird es keine Konsequenzen geben. Aber konsequent sollte man natürlich immer sein. Nein heißt nein. Auch bei 700facher Nachfrage, es bleibt nein.
Wutanfälle die daraus resultieren, werden begleitet.
Aber Mal ehrlich. Wenn ich etwas unbedingt haben will und man sagt dann zu mir einfach "nein" dann werde ich auch wütend. Und bin enttäuscht und frustriert.
Wieso darf ich das sein und das Kind nicht ?
Und woher soll es wissen mit seiner Wut/Frustration/Enttäuschung umzugehen, wenn er es nie gelernt hat ?

Und wenn du Konsequenzen anwenden willst, dann müssen die für das Kind verständlich sein. Ich glaube nicht, dass das Kind verknüpfen kann, dass wenn er den Schrank aufmacht und was kaputt macht, dass er dann ins Bett muss.

Der Kinderarzt ist ein Arzt. Er hat Medizin studiert und sich auf Kinder Spezialisiert. Es ist keine Psychologe oder Erziehungsberater etc.
Recht hat er natürlich damit, dass das Kind mit dem Wutausbruch klar machen will, dass er das nun nicht will.
Anders kann er es ja auch nicht. Sein einfaches "nein" oder "ich will das nicht" wird in diesem Falle (zurecht, da Arzttermine wichtig sind) übergangen.
Aber verwöhnt ist er deswegen nicht - das aus so einer kleinen Situation zu schließen zeigt die Inkompetenz auf diesem Gebiet.
Das soll nicht heißen, dass es auf seinem Gebiet - nämlich Kindermedizin - schlecht ist.

Ich rate dir, dir Mal ein Bücher über die Autonomieohase zuzulegen und dich da Mal ein bisschen einzulesen.

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Vielen Dank ♥️

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Das würde ich so unterschreiben. Vielleicht noch konkreter zu dem von dir benannten Situationen:

Hinlegen beim Kinderarzt - Ich weiß ja nicht, was genau untersucht wurde, aber mein Sohn hatte letztens die U7a und er musste sich kein einziges Mal hinlegen. Die Ärztin hat alles im Stehen/sitzen gemacht. Ansonsten hat bei uns für die Kooperationsbereitschaft beim Arzt regelmäßiges Spielen mit dem Arztkoffer geholfen.

Porzellan - Weg-/Hochräumen? Dann spart ihr euch die Diskussion darum und habt mehr Energie für Diskussionen, die man nicht so einfach vermeiden kann.

Sofa springen - Das IST aber auch lustig. Ist es euch wirklich so wichtig, dass er dort nicht springt? Kann man einen Kompromiss finden? Nur an einer Ecke? Nur, wenn er geholfen hat, die Bücher vom Sofa zu räumen? Könnt ihr im eine Hüpf-Alternative anbieten? Bett, Trampolin, Hüpfmatratze?

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Hallo, ich fühle mit dir mein Sohn hört auch so gut wie gar nicht auf mich. Auf meinem Mann dagegen sofort.
Ich habe jetzt auch damit angefangen wenn ich mehrfach nein sagen muss und er partout nicht hört ihn in sein Zimmer zu bringen und er darf dann dort seine Auszeit aussitzen. Ich höre dann immer wie er sagt Mama ich wieder lieb, Mama ich wieder lieb. Die nächste Stunde hört er dann geht es wieder von vorne los.

Einen Tipp habe ich also leider nicht aber lese mal mit vllt hat ja eine Mutti einen hilfreichen Tipp.

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Danke dir ♥️

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An dem Verhalten und wie lange dann die „liebe Phase“ hält, dass diese Art von Konsequenzen nichts bringen. Damit lernt das Kind dann nur, dass es sich unterwerfen muss um aus seiner Sitution raus zu kommen. Danach macht es dann das selbe erneut.
Kinder sind aber keine Hunde, die man ins Körbchen verbannt, wenn sie was falsch gemacht haben. Da muss es einen anderen Umgang geben.

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Dein Sohn wird 3 Jahre. Er ist im Trotzalter. Himmel, da sind mehrere Wutanfälle pro Tag normal. Ihr wart nur recht verwöhnt weil er anscheinend ein Anfängerbaby war. Mehr nicht.

Lies dich ein! Remo Largo, Herbert Renz-Polster, Jasper Juul sind gute Autoren, da kann man nichts falsch machen. "Das gewünschteste Wunschkind aller Zeitn..." - Bücher und Blog. Es gibt genug Literatur.

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Werde ich machen Danke ♥️

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Und gut überlegen, welche Kämpfe ihr führen wollt. Warum soll er nicht aufs Sofa springen? Irgendwie muss er seine Energie abbauen.

Und Porzellanschrank, sorry, wer so was zugänglich lässt ist selber schuld. Erstens machen Verbote erst recht anziehend, zweitens ist permanent nur Nein hören auch frustrierend.

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Hallo,

Was ich bedenklicher finde, ist das du das Bett / sein Kinderzimmer zur Bestrafung nutzt und da dein Kind alleine lässt. Bett / Kinderzimmer dürfen nicht so negativ besetzt werden, sondern als sicher Rückzugort dienen. Das geht in meinen Augen nicht.

Unsere Tochter knapp 2 hat aktuell auch Wutanfälle die sich gewaschen haben. Aber wir geben nicht nach, sondern nehmen sie zur Seite und erklären ihr warum es so nicht geht und halten sie solange fest bis wir ausgeredet haben. Danach darf sie sich wieder frei bewegen. Wir bleiben in ihrer Nähe und bieten Alternativen an. Wenn sie dann nein sagt, dann lassen wir sie in Ruhe und warten ab. Aber wir schicken sie niemals weg.

Wenn unsere Tochter etwas macht, was es nicht soll sagen wir "nein" und nehmen sie aus der Situation. Und oft muss man es 1000 mal machen bis das Kind es verstanden hat. Wichtig immer gleiche Reaktion. Und ja es nervt, aber so ist es nun mal. Da helfen nur gute Nerven mit den Partner an einem Strang ziehen. und man darf auf keinen Fall mal nachgeben, dann fängt alles von vorne an.

Ich finde Schrankschlösser sind sehr zu empfehlen. Wir haben alle Schränke an die unsere Tochter nicht dran darf so geschützt. Das erleichtert den Alltag ungemein. Und sorgt dafür das ich sie auch mal alleine in einem Raum lassen kann.

Was hier immer hilft ist viel Bewegung an der frischen Luft. Unsere Tochter hat einen ungeheuren Bewegungsdrang, wenn wir nicht raus gehen werden die Möbel als Klettergerüst genutzt. Also geht es sooft es geht über Stunden raus spazieren, Spielplatz, Garten, Bobbycar fahren etc. Wenn die ausgelastet ist, ist sie viel entspannter und hat keine Wutausbrüche. Es klappt auch wenn man sie geistig richtig fordert, aber da ist nach 30 Minuten dann die Luft raus, da die Konzentration weg ist.

Und es gibt einfach Dinge da wir nicht diskutiert oder lange erklärt z.B Zähne werden geputzt, es wird sich angezogen o.ä. da kann sie toben wie sie will.

LG Morgain

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Danke dir für deine Hilfe.
Ich habe aber niemals erwähnt, dass ich ihn allein gelassen habe 🙈 ich lasse ihn in solchen Augenblicken niemals allein. Auch bei Wutanfällen bleiben wir immer bei ihm und versuchen ihn zu beruhigen. Wenn er sich nicht beruhigen lassen will dann sitzen wir einfach nur da und warten ab. Er kommt dann von alleine und will auf den Arm genommen werden. Sowas wie ihn allein lassen und weinen und schreien lassen könnte ich ihm niemals antun.
Raus bringen wir ihn auch da auch er wirklich viel viel Bewegung braucht. Er hat eine ungemeine Energie. Das mit dem Bett werde ich mir überlegen und eine andere Alternative als Konsequenz finden. Nochmals vielen Dank ♥️

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"Ich habe ihn dann in sein Zimmer gebracht und ins Bett gelegt und gesagt, dass das jetzt die Konsequenz dafür ist, dass er nicht auf mich hört."

Das hörte ich für mich so an als hättest du ihn dort einfach alleine gelassen. Daher meine Aussage. Wenn ich deine Aussage falsch interpretiert habe, entschuldige ich mich.

Mein Bruder hat im Flur eine kleine Bank stehe auf der über das geschehene gesprochen wird und wo das Kind dann bleiben soll. Der Flur ist ein neuraler Raum, vielleicht geht so etwas bei euch auch.

LG Morgain

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Ich sehe das so. Klar kann es sein das du dein Kind verwöhntst, aber das ist allein eure Sache und deswegen muss es kein verzogenes Kind sein. Euer Arzt hat sie nicht mehr alle euch dadurch zu verunsichern.

Versuch stattdessen einfach zu verstehen was die Autonomie Phase ist. Eine Phase in der man lernt selbständiger zu werden. Anstatt deinem Kind gehorsam hinein zu prügeln (nicht Wort wörtlich sondern bildlich gemeint) versuche einen Kompromiss zu finden.

Anstatt ihn im Buggy fest zu halten, lass ihm am Buggy laufen. Wenn er zu weit weg geht erklär ihm das er auf den Buggy und dich doch aufpassen muss.

Das mit dem Porzellan ist ärgerlich, ich habe im Wohnzimmer und Küche je einen Schrank an dem die Kinder stöbern können oder das ich Angst haben muß sie gehen an etwas wichtiges.
Im Wohnzimmer habe ich einen Schrank mit Wickelurtensilien und Spücktüchern, Creme e. T. C und einen mit Gesellschaftsspielen.
In der Küche dürfen Sie an den Schrank mit den Backformen, Silikonformen und Auflaufformen, Tupperware. Da sind auch Strohhalme und Muffinformen. Alles Dinge die ungefährlich sind und doch Kinder lange beschäftigen können.

Wenn etwas wichtiges zu Bruch gegangen ist sage ich es meinem Kind und sage auch das ich darüber traurig, wütend oder enttäuscht bin. Dann machen wir es gemeinsam sauber sage das ich nicht noch mal traurig, wütend oder enttäuscht sein möchte.
Zumindest bei meinen funktioniert das super.

Klar gibt es auch Dinge die nicht in Ordnung sind. Dann greife ich ein und bleibe konsequent. Nur darf man nie vergessen das das Kind vielleicht gerade nicht weiß wohin mit sich, Aufmerksamkeit möchte, Hunger oder Durst hat.
Statt das Kind zu bestrafen solltest du immer versuchen hinter die Fassade zu blicken. Die Gründe für solche wutausbrüche sind für die kleinen einfach genauso wichtig und sollten ernst genommen werden.

Oft hilft auch ein Rollen Wechsel in dem du das Kind spiegelst und aufforderst dich wie die Mama zu trösten. Mein Sohn konnte schon besser sprechen und hat dann interessantes wieder gegeben und ich habe die Situation besser verstanden.

Du darfst deinem Kind auch mal sagen du brauchst gerade eine Pause und vielleicht willst du einfach mal gedrückt und betudeld werden, die Rolle übernimmt dein Kind sicher auch sehr gerne.

Ich hoffe das kann helfen.

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Vielen lieben Dank ♥️

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Du musst deinen Sohn sofort aus der Situation nehmen, die du verbietest. Er geht an den Porzellanschrank, du gehst sofort hin und sagst "Nein, Karl, das ist Porzellan, das ist teuer und geht kaputt. Das muss im Schrank bleiben." Dann bringst du ihn zu seinem Spielzeug am Ende des Flurs oder so. Und das machst du wieder und wieder. So oft wie er es versucht. Das ist anstrengend und lästig. Aber dein Kind sucht ja nach Grenzen und Regeln.

Zeig ihm Regeln und Grenzen auf, wieder und wieder. Keine Diskussion um Dinge wie Zähne putzen. Es muss immer die gleiche Regel gelten. Nicht heute hüh und morgen hott.

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Mein Kind ist 2 Monate älter und ich weiß genau was du meinst. Die Aussage des Kinderarztes teile ich aber nicht. Dieses Wort „verwöhnt“ finde ich eh schrecklich. Ja, wir gehen hier zu Hause auch manchmal den Weg des geringsten Widerstandes und gehen des Friedens Willen nach und an anderen Tagen, an denen ich die Kraft habe durchzuhalten, gebe ich dann nicht nach. Ja gut, mangelnde Konsequenz - ich bin auch nur ein Mensch. Diese Art von Bestrafungs-Konsequenzen führen aber zu nichts. Die führen eher noch zu mehr Wut, zum Gefühl ungerecht behandelt zu werden,...

Du solltest dann lieber mal einen Ratgeber suchen dazu kindgerecht Grenzen aufzuzeigen, zu erklären warum du etwas nicht willst,... Ihr sollt Partner und nicht Gegner sein.

Und ja, es ist in dem Alter unglaublich anstrengend und nervenzährend.

Ach und gegen nörgeln und Unzufriedenheit hilft bei uns fast immer Draußenzeit und körperliche Betätigung. Bei Aktivität ist das bei uns dann schnell vergessen.

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Hach ich fühle mit dir , meiner geboren im
Mai 2018, so fast ziemlich das gleiche , aber was ich bemerkt habe, er lernt schnell was neue Angewohnheiten angeht.
Zb ging es ums Thema Süßigkeiten , er hat wirklich 2-3 Tage dolle gebockt ( und ich rede von schreien , weinen, aggressiv werden) , weil er nichts bekam (bei uns ging’s mehr um Schokolade , da er Probleme
Mit dem Stuhlgang hat) , aber danach hatte es sich gelegt.

Was ich dir nah legen kann , NIEMALS das „böse“ Bett als Konsequenz schlussfolgern. Das Bett sollte immer positiv gesehen werden, dass sie ja gerne drin sind und schlafen ☺️

Viele nehmen echt einen Stuhl oder auf die Treppe setzen ect.
Ich selber schicke ihn auf sein Zimmer wenn er echt sehr böse ist.

Ansonsten wäge ich ab, muss ich es jetzt wirklich verbieten oder lässt es sich anders regeln.

In vielen Momenten kann ich ihn gut ablenken.

Es kommen wieder bessere Phasen 😬

Alles Gute euch 💪🏻