Englisch

Hi,
Ich suche nach netten Ideen zum Englisch lernen. Söhnchen wird bald 2.
Bislang darf er ab und zu eine Folge Peppa Pig schauen.
Eigentlich wollten wir zu Helen Doron, aber zurzeit ist ja alles zu.
Google hat mir die App Lingokid vorgeschlagen. Kennt das jemand?

Ich weiß, dass es nicht notwendig ist, aber Kinderturnen etc. fällt ja alles weg und wir su chen eine nette Beschäftigung.

Grüße
Juli

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Ich denke ein zwei jähriger ist am glücklichsten wenn man ihn spielen und entdecken lässt.
Raus in den Garten, Sandkiste, matschküche, Spielplatz, Wald und Wiesen. Mit anderen Kindern spielen.
Spielzeug wie duplo um kreativ zu werden.
Bücher mit verschiedenen Themen.
Evtl. schon tiptoi.

(Klar muss ich der Fairness halber auch sagen das ich mich mit dem Thema einer weiteren Sprache nicht auseinandergesetzt habe, da hab ich aber auch keine Lust zu, denn es gibt so viel was ich meinem Kind zeigen kann.)

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Entschuldige bitte, es ist nicht die Antwort auf deine Frage. Aber ich hab eine Frage an dich.

Woher kommt die Idee oder der Wille deinem zwei jährigen Kind englisch beizubringen?

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Meine Kinder wachsen bilingual auf. Beim Juengsten möchte ich es mit 3 Sprachen versuchen.

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Ich bin neugierig: Bist du Native Speaker? Und, wenn nein (was ich befürchte), warum willst du deinem Kind mit 2 eine Fremdsprache beibringen? Beherrscht er seine Muttersprache schon?

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Er wächst ohnehin bilingual auf. Mein Mann spricht seine Muttersprache mit unseren Kindern. (nicht Englisch)

Filme gibt's hier für alle aber nur auf Englisch oder der Papasprache.

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Englisch lernt er doch früh genug in der Grundschule oder einem bilingualen Kindergarten.

Er muss doch Zuhause eh schon zwei Sprachen sprechen.
Ich finde deine Intention leider nicht sehr bedacht.

Statt Kinderturnen kann man doch tausende andere Dinge machen....eine dritte Sprache wäre echt das letzte, was ich meinem Kind da aufbürden würde.

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Mhm, leider auch nicht ja die Antwort auf deine Frage, aber ich halte von dem Plan gar nichts (sofern ihr nur Schulenglisch sprecht...).
Ein so kleines Kind braucht doch nichts mehr als Bewegung und die Freiheit, Entdeckungen machen zu dürfen.
Warum immer gleich auf Leistung trimmen?
Deutsch spricht er sicherlich auch noch nicht flüssig.

Ich meine es wirklich nicht böse.

LG

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Hat er ja alles, nur leider fast keine Kontakte außerhalb der Familie.
Die Tage sind echt lang, er braucht wenig Schlaf. Daher nehmen wir Englisch noch mit dazu. Die großen Geschwister bekommen online Englischunterricht, um die Corona bedingten Lücken zu schließen.
Filme laufen hier auch nur auf Englisch.

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Hmm... naja. Auch da bin ich der Meinung, dass er mit 2 nicht unbedingt außerfamiliäre Kontakte braucht.
Statt so versessen auf englisch zu sein würde ich einfach zu Hause einen kleinen Parcours aufbauen oder Lego spielen oder malen, Geschichten auf Deutsch lesen, singen....

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Hallo :)
Wir haben unserer Tochter nie wirklich englisch "gelernt", sondern diese Sprache anhand von Liedern und Büchern in den Alltag eingebaut. Mein Ältester ging damals zu Helen Doron, somit haben wir einige Bücher und CD's zu Hause. Darf sie sich mal eine Folge auf Youtube ansehen, schaut sie nur auf englisch.
Sie ist jetzt 3 Jahre alt. Sie hat früh zu sprechen begonnen und konnte mit 2 Jahren auf deutsch in ganzen Sätzen reden. Mittlerweile spricht sie gern englisch, formuliert richtige Sätze, zählt auf englisch, kann die Farben und Formen auf englisch und bevorzugt englische Lieder, singt z.B. das ganze Alphabet.
Aber das ist für uns keine "Beschäftigung" wie Kinderturnen, sondern einfach nur eine Sprache, wie auch deutsch :)

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Meine Kinder wachsen bilingual auf. Ich wollte gerne beim Kleinen Englisch noch spielerisch mit dazu nehmen.

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Du sagst sie wachsen bilingual auf, ihr seid aber keine Muttersprachler und du sprichst nicht englisch mit ihnen. Was genau ist denn dann bilingual?

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Wenn ihr keine Muttersprachler seid, würde ich ihm keine fremde Sprache beibringen.
Als "nette Beschäftigung" in dem Alter bieten sich eher Spiele oder Ausflüge an, keine Fremdsprachen.

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Das eine schließt das andere ja nicht aus.
Muttersprachler Englisch sind wir nicht. Ich spreche daher nicht Englisch mit ihm.
Das müssen dann schon Muttersprachler sein. Peppa Pig ist auf Englisch sehr gut gemacht. Die Aussprache ist top!

Ich suche nur eine kleine Ergänzung dazu. Er darf bislang 5 Minuten (eine Folge) Peppa Pig schauen. Nicht täglich, aber mehrmals pro Woche im Moment. Ich gucke mit, meist auch noch eins der großen Geschwister.

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Aber das macht doch dann echt keinen Sinn? Das Kind lernt ja kein (gutes) Englisch von einer App oder aus dem TV. Wenn das Ziel ist, dass das Kind nicht nur englisch versteht, sondern auch spricht, dann muss einer der Eltern ja auch mit dem Kind englisch sprechen. Und zwar sehr gutes.

Ich sehe das in der Kita. Da spricht eine Mutter mit ihren Kindern englisch, kann es aber selbst nicht besonders gut. Die Grammatik, die Aussprache, die inhaltliche Tiefe ist echt Grundschulniveau. Und damit tut sie den Kindern keinen Gefallen, denn sie lernen es falsch/schlecht und sie können sich ja nicht über das Niveau der Mutter hinaus entwickeln. Und: sobald man als Elternteil in brenzlichen Situationen, bei Streit, beim Ausdruck der Gefühle in der Fremdsprache nicht weiter kommt und in die Muttersprache wechseln muss ist das echt total problematisch! Das kann man in allen Ratgebern zum mehrsprachigen Aufwachsen nachlesen.

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Verstehe ich auch nicht so wirklich. Euer Sohn hat doch später massig Zeit Englisch zu lernen. Könnt ihr doch später fördern, ihm vielleicht einen längeren Auslandsaufenthalt ermöglichen. Danach wird er super Englisch sprechen. Jetzt ist es wie ich finde ein unpassender Zeitpunkt. Alles zu seiner Zeit...

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Ich würde einem 2jährigen jetzt nicht gezielt eine andere Sprache beibringen, vielleicht spielerisch gelegentlich mit einbeziehen. Mein Sohn wird 4 und mag zur Zeit das Zähne putzen nicht. Also hab ich aus Spaß angefangen auf Englisch zu zählen. Er findet es toll und jetzt darf ich das jedesmal machen

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Ich finde für ein nichtmal 2-jähriges Kind ist es generell noch nicht geeignet, dass Inhalte auf dem ipad vermittelt werden. Das geht spielerisch frühestens ab 2 oder 2,5 würde ich sagen. Und auch dann ist die Aufmerksamkeitsspanne kurz.

Wenn Euch Kurse fehlen, was ich total verstehen kann, dann kannst du ja auch zu Hause einen Turn-Parcour aufbauen, mit Triangel und Xylophon musikalische Früherziehung machen,...

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Andere Sachen machen wir auch. Ich bin allerdings ziemlich mit Homeschooling etc. beschäftigt. Die Schulen hier sind seit Wochen zu.
Englisch soll nur eine kleine Ergänzung sein.
Viel lieber würde ich zum Kinderturnen gehen und mich mit Freunden treffen. Geht ja alles nicht.

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Aber englisch lernen kann in dem Alter kein Ersatz für Kinderturnen sein. Klar kannst du Englisch mit ihm reden, ihm englische Bücher vorlesen und englische Lieder mit ihm singen - aber das bringt euch keine zusätzlichen Beschäftigungen, denn lesen und singen macht ihr ja sowieso. Ich verstehe nicht, was das eine mit dem anderen zu tun hat? Willst du, dass er Englisch lernt, oder brauchst du Anregungen für neue Spielideen? Englisch lernen ist jedenfalls keine neue Beschäftigung, die euch den Alltag erleichtern wird.
Wie gesagt, meine Tochter kann Englisch, aber es wird nicht bewusst gelernt im Sinne von "wir setzen uns jetzt zum Tisch und üben Englisch", sondern die Sprache wird in bereits vorhandenen Spielen bzw. Beschäftigungen eingebaut. Ob auf deutsch oder auf englisch, sie ist deswegen nicht mehr oder länger beschäftigt.
Wenn du neue Beschäftigungen und Spielideen suchst oder Anregungen, wie der Kleine etwas länger allein beschäftigt ist, damit du dich ausreichend den anderen Kindern widmen kannst, ist eine neue Sprache einzuführen bestimmt nicht das Richtige.

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Hi, ich hab mir auch die Antworten durchgelesen und kann Dir von einigen befreundeten Familien berichten. Wir leben in einem recht internationalen Umfeld und es gibt einige Kinder, die sogar mit bis zu fünf! Sprachen ohne Probleme parallel aufwachsen. Allerdings spielen alle Sprachen dann auch gesprochen eine Rolle in der jeweiligen Familie.

Unsere Maus wächst zweisprachig auf und nimmt eventuell noch dazu etwas Englisch mit, da wir Eltern untereinander schon immer Englisch sprechen. Darauf liegt unser Fokus aber nicht, sondern auf Deutsch und der Muttersprache meines Mannes.

Meine Beobachtung im Freundeskreis ist, dass bilinguale Kinder Englisch sowieso schnell in der Schule lernen, da sie neue Sprachen schneller aufnehmen.

Eine Freundin, deren Kinder Deutsch und Spanisch als Muttersprachen haben, macht es so wie Du und forciert Englisch noch dazu bei den Kleinen. Es klappt ganz ok, wobei sie es nicht so gut sprechen wie die Muttersprachen. Sie gehen in einen zweisprachigen Kiga, einmal die Woche spielen sie einen Nachmittag mit einer englischen Nachbarin (Teenager) und sie sehen manche kurzen Serien auf Englisch. Ich persönlich denke, dass es ein bisschen viel ist und die Kinder es sowieso einige Jahre später in der Schule lernen, aber schaden tut es ihnen sicher auch nicht.

Ich bin wirklich gespannt, ob unsere Maus Englisch auch mit aufschnappt oder ob es unsere „secret language“ bleiben wird, bis sie es in der Schule lernt 😂

Spannend ist Mehrsprachigkeit in jedem Fall!