Affektkrampf

Hallo in die Runde.
Unser Sohn „leidet“ seitdem er 8 Monate ist an Affektkrämpfen. Wir waren natürlich beim Arzt und haben das abgeklärt.
Nun passiert es in letzter Zeit sehr häufig, intensiv und hält lange an. Meistens passiert es wenn er sich weh tut. (Er ist 22 Monate)
Dabei wird er immer bewusstlos.

Nun meine Frage. Kennt das jemand hier? Ich habe vor kurzem gelesen, dass es eine Verbindung zu einem bestehenden Eisenmangel bei dem Kind geben könnte. Hat jemand diese Erfahrung gemacht? Oder bestand in was anderem ein Mangel?

Uns bringen die Anfälle immer den ganzen Tag durcheinander.
Auch wenn ich weiß, dass die Anfälle harmlos sind, wüsste ich so gerne ob es nicht doch eine Ursache gibt oder ein Mittel, die Anfälle etwas einzudämmen 😒
Termin beim Kinderarzt haben wir bald, trotzdem hoffe ich auf Nachrichten hier🤗

Vielen Dank schonmal 😊

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Liebe Leonie,
Ich habe damit keine Erfahrung. Ich habe heute zufällig diesen Artikel in der Apothekerzeitschrift gesehen. Ich hänge ihn dir mal ungeprüft an. Vielleicht hilft er ja?
Liebe Grüße und alles Gute 🍀

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Und die 2. Seite

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Hi,

unsere Tochter hat das auch. Es war auch phasenweise schlimmer als sie mobiler wurde, bei uns war es vor allem abends, wenn sie müde war und sich dann weh getan hat. Was bei uns half war pusten, inzwischen nur noch mit kaltem Wasser bespritzen. Habt ihr das mal versucht? Dadurch wurde unsere Tochter bisher nur drei Mal bewusstlos. Wie lange ist eure Tochter bewusstlos? Weil du schreibst, dass es lange anhält. Bei unserer war das längste für 10 Sekunden (kommt einem natürlich sehr viel länger vor).

Kinderärztin und Spezialistin, die ein EEG gemacht hat, haben nichts von etwaigen Eisenmangel erzählt. Ist wohl halt einfach so und verwächst sich meistens.

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Guten Abend,
mein Sohn hatte Affektkrämpfe ab ca. 18 Monaten bis kurz vor seinem dritten Geburtstag. Sie waren phasenweise besser/weg und dann wieder extrem häufig bis zu mehreren täglich.

Die Situationen waren immer unterschiedlich und es war häufiger in der Krippe, als zu Hause.
Die Erzieherinnen haben das aber grooooooooßartig mit ihm hinbekommen und ich bin ihnen sooooo dankbar! Sie haben uns eine unglaubliche Ruhe und Sicherheit gegeben.
Ärztlich wurde das ganze natürlich durch mehrere EEGs usw abgeklärt.

Uns ist aufgefallen, dass er erst angefangen hat über einige Tage seeeehr viel mehr zu essen, dann ist er gewachsen oder hat einen merklichen Schub in der Entwicklung gemacht (sicherer laufen, besser sprechen, Laufrad fahren, Treppen laufen, Puzzle lösen,...) und in der Zeit waren auch die Krämpfe sehr häufig. Dann wurde das essen wieder "normaler" und die Entwicklung "stockte", er stabilisierte sich, hatte keine Krämpfe und dann ging es von vorne los.

Die letzte heftige Phase war zu Beginn der Schließzeit zwischen Krippe und Elementarbereich. Seit dem ist Ruhe.
Jetzt wird er 4 und alles ist super :-)

Bei uns hat weder Wasser noch anpusten geholfen. Es ging erst hin und wieder, als man ihn dann fragen konnte, wo es weh tut und was passiert ist oder welche Farbe das Auto da vorne hat. Also Ablenkung... vorher war es schlicht nicht möglich. Dann ao in 30% der Fälle...