Hilfe, brauche eure Meinung/ Hören/Verstehen/ OP

Hallo Mamas,

Ich habe in dem Jahr schon öfter hier rein geschrieben, weil ich öfter mal einfach verwirrt war aber wir sind der Sache nun etwas näher… Also brauche ich eure Meinung und evtl. auch Erfahrung zu dem Thema.

Unsere Maus nun 22 Monate alt.
Spricht noch nicht, wir hatten Phasen da sagte sie mama; Papa und nein und hat es dann wieder gelassen; dass sie nicht spricht ist gar nicht schlimm, nur hatten wir ja öfter das Gefühl das sie uns nicht versteht.
Vom Kinderarzt war sogar Autismus ein Thema aber dafür ist sie viel zu sozial und weißte keine weiteren Anzeichen, außer das sie nicht zeigt und auf ihren Namen nicht reagierte.

Naja, selbst in die Hand genommen, sie dann zur Pädagogin gebracht, hörtest auffällig, sie sah eine Verdickung auf dem einen Ohr, das andere Ohr ging nicht, da sie das weinen und schreien begann.
Inhalationsgerät und abschwellspray verschrieben, Besserungen aufgetreten.

Im Großen und Ganzen ist sie seit dem ausgeglichener, fällt nicht mehr so oft Hin, reagiert nun auch auf ihren Namen, mal auch nicht aber welches Kind tut das schon ständig 😅
Aber jaaaa, fasst halt ständig weiterhin das eine Ohr an, NICHT mehr BEIDE aber weiterhin noch das rechte Ohr, reibt es an der Schulter und schüttelt dabei den Kopf. Gestern beim KInderarzt (wegen Infekt) schaute sie in die Ohren, sah aber nichts auffälliges.

So nun vor letzte Woche in der HNO Klinik Termin gehabt, wurde wieder ein Hörtest mit Lautsprecher gemacht, sie war etwas beschäftigt mit einer Karte aber wenn sie dann mal geschaut hat, dann in die falsche Richtung. Stöpsel in die Ohren, wegen der Trommelfelle messen, lies sie nicht zu und sich in die Ohren rein schauen auch nicht.
Die Ärztin empfahl uns über eine Op, das hals,Nase und vor allem die Ohren richtig untersucht werden.. ich habe echt etwas Angst davor, das was schief geht. Hat jemand sowas schon durch ? 😐
Wir müssen ihr auch vorher Blut abnehmen, wegen der Gerinnung, das macht mir auch schon Bauchschmerzen, weil es in einem Drama enden wird..
Ich sag mir immer wieder: „das verläuft sich bestimmt“ , aber wenn sie dann wieder ihr Ohr reibt und ständig anfasst, macht’s mich nervös 😐
Auch sagt sie nicht mehr Mama sondern einfach nur „MA“ wie gesagt das sie nicht spricht, ist nicht schlimm, eher das verstehen.

Sie ein wirklich fröhliches, liebes, aktives Mädel, geht so gerne auf andere Kinder und Erwachsene zu, spielt, tanzt und lacht viel und Liebt Bücher. Wir merken schon Unterschiede, seit wir inhaliert haben und ihr das Spray gegeben haben, deswegen muss es ja schon in die Richtung gehen ?!
Ich teste sie öfter mal, das ich ihre lieblingslieder auf kleinster Lautstärke auf’n Handy anmacht und irgendwo im Zimmer lege, sie findet auch das Handy..

Seit Februar/ März haben wir halt im Gefühl gehabt, das was nicht okay ist,, auch wenn sie hört, kann es möglich sein, das sie dann nicht klar hört ?
Können uns sonst nicht anders das Ohr reiben erklären.. es geht den ganzen Tag

Sry, für den langen Text aber bin etwas hubbelig umso eher sich die OP nähert.. habe wirklich Angst😔

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Hallo 😊

Ich weiß nicht ob ich es richtig verstanden habe, aber sie soll in Narkose versetzt werden um sie richtig zu untersuchen?

Lg

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Jaaaa, genau in Narkose .. sry, war schon aufgeregt beim Schreiben.. nimmt mich einfach mit 🙈🙈

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Okay, da wird sie ja nur untersucht❤️ Natürlich ist es nicht schön das soe extra in Narkose versetzt werden muss, aber so kann wenigstens eine Diagnose gestellt werden.

Lg

Beim blutabnehmen bekommen die Mäuse
Eigentlich ein Pflaster geklebt welches die Einstichstelle betäubt. Da ist es nicht so schmerzhaft.

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Ja das kann gut sein dass sie z.B. Paukenergüsse hat hinterm Trommelfell. Das hatte meine Tochter auch, leider chronisch. Bei uns wurde auch das Trommelfell aufgeschnitten und die Flüssigkeit abgesaugt und danach konnte sie besser hören. Meine Tochter wurde zwischen 3 Monaten und 2,5Jahren 4mal an den Ohren "operiert" (nur Paukenröhrchen bzw. eben Trommelfell aufgeschnitten) und hat alles gut vertragen.
Ich habe selbst oft mit meiner Einschätzung danebengelegen ob sie jetzt besser oder schlechter hört... nur der Hörtest hat uns das Ergebnis gebracht.
Da war sie zum Glück immer sehr kooperativ.
Ich würde den Ärzten vertrauen und nicht drauf warten dass es sich verwächst.
Meine Tochter hatte in der Krippe laut Erzieherinnen z.B. schon öfter Frust, dass sie nicht alles "mitbekam".

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Huhu!

Ich würde die OP/Untersuchung in Narkose auf jeden Fall machen.

Für die Sprachentwicklung ist klares, gutes Hören essenziell. Auch nur eine geringe Hörminderung kann große Auswirkungen auf die Sprachentwicklung und vorallem die Aussprache haben.

Dass du Bammel vor der Narkose bzw der OP hast verstehe ich, aber siehe es als Chance zu erfahren was wirklich Sache ist. Eventuell kann das Problem dann gleich behoben werden, oder ihr erhält eine Diagnose und wisst was ihr weiter tun könnt.

Und lass dir gesagt sein, selbst wenn im 'Worst Case' Hörgeräte oä nötig sein sollten; das ist überhaupt nichts schlimmes! :)
Mein Sohn (17 Monate) ist mittelgradig Schwerhörig, er trägt Hörgeräte seit er 7 Monate alt ist und kommt damit super zurecht.

Alles Liebe