Heul- Phase mit 12 Monaten?!

Kaum hier angekommen hĂ€ufen sich die Fragen und die Nerven schwinden 😅

Vorab, mein Sohn ist eigentlich eher unkompliziert und recht brav. Weint nicht viel, solang seine BedĂŒrfnisse erfĂŒllt sind worauf wir eigentlich stetig achten.
Jetzt ist der erste Geburtstag hinter uns gelassen und er ist wie ausgewechselt.
Plötzlich weint er abends wenn ich das Zimmer verlasse und kriegtsich kaum wieder ein (hat er tatsĂ€chlich noch nie gemacht), morgens wartet er eigentlich immer in seinem Bett und spielt bis och fertig bin....ja....nein! Sobald ich nur Richtung TĂŒr gehe wird geschrien. Ich durfte dann raus, als ich ihm erklĂ€rt hab das es so ist wie jeden Morgen und Mama nur nebenan ist und ihn hört und gleich kommt wenn er sich nicht gut fĂŒhlt.

Okay, beim saugen das selbe Spiel. Ist leider durch Hund unabdingbar, da hat er geweint obwohl er das morgens kennt (der tagesablauf ist möglichst hier noch sehr gleich und strukturiert).
Wenn ich 3 Meter weiter gehe um sein Spielzeug zu holen wird gebrĂŒllt.
Ich kenn ihn so gar nicht :(

Haben die Kinder in dem Alter es eine Phase, war das bei euch auch so? Oder fĂ€ngt er nun an auszuprobieren und ich muss ihn mal lassen(was mir ehrlich gesagt missfĂ€llt und mir das Herz zerreißt, aber mein Mann meint so langsam mĂŒssten wir aufpassen das er uns nicht manipuliert, ab wann können die das ĂŒberhaupt?!)


Ich danke euch allen fĂŒr eure Antwort,
LG von einer belagerten Neu-Kleinkind-Mama

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Ja war bei uns auch so um den 1. Geburtstag. Ich erinnere mich, dass sie in bestimmten Situationen einfacher oder auch schwieriger wurde.

Ich mache mir da lange nichts mehr draus. Ich nehme sie, wie sie ist. đŸ˜…đŸ€Ż

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GrundsĂ€tzlich tu ich das auch, aber gerade gibt es hier kein einfacher. Er ist seit 7 Uhr wach und hat seitdem sicher 30mal geheult. đŸ„Ž Ich weiß gar nicht was ich mit ihm machen soll. Er will eigentlich spielen aber dann auch wieder nicht đŸ€Ł es ist leicht anstrengend

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Ja. Ich glaube es dir. Das ist so anstrengend.

Leg dein Handy weg 😉 und versuch vielleicht mal ihn mit Haushalt abzulenken. WĂ€re evt ein Hochstand etwas? Den gab's bei uns zu dem Zeitpunkt und sie steht tĂ€glich drinnen bei mir an der KĂŒche. Ich habe etliche Wochen im Stehen gefrĂŒhstĂŒckt, weil sie das super fand da drin.

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Puh, ob ein 1jĂ€hriges Kind bewusst manipulieren kann
ich weiß nicht. Ich glaube nicht. Ja, bei einem „Nein“ gibt es wohl GebrĂŒll aber zumindest hat unser Kind noch nicht probiert, bei einem Nein von Mama zu Papa zu rennen und zu jammern oder umgekehrt. Ich glaube, das ist mehr Trotz und Grenzen austesten als manipulieren.

Unser Sohn ist fast 14M alt und wir machen mit ihm seit er 11M alt ist immer wieder solche Phasen durch. Ich kann den Raum ohne Weinen nicht verlassen, er muss ĂŒberall mit. Er will ĂŒberall mitmischen, also lassen wir ihn (kindgerecht) das auch tun. Aber es ist tatsĂ€chlich anstrengend, wenn man bei jeder TĂ€tigkeit etwas finden muss, mit der Junior zumindest kurzzeitig zufrieden ist und möglichst nichts kaputt gehen kann. Er will nĂ€mlich mittlerweile ĂŒberall Knöpfe drĂŒcken, GeschirrspĂŒler ausrĂ€umen, usw.
Das Essen ist auch „interessant“. An einigen Tagen will er nur Brei, obwohl er bereits am Tisch mitessen könnte. An anderen lehnt er Brei mit GebrĂŒll ab und will essen, was wir essen. Seit ein paar Tagen will er sogar weder Brei noch unsere Mahlzeiten, sondern nur Brot đŸ˜”â€đŸ’« Zwischendurch etwas snacken kann ich gar nicht mehr, er will sofort auch unabhĂ€ngig davon ob er gerade gegessen hat und nimmt dann auch nicht seine Snacks. Er versteht nĂ€mlich mittlerweile den Unterschied zwischen seinem Salz-und zuckerfreiem Essen und unserem Essen und lĂ€sst sich nicht austricksen.
Wenn er einen guten Tag hat, beschĂ€ftigt er sich zeitweise gut alleine. Aber ĂŒberwiegend ist er am nörgeln und weinen, vor allem wenn er mit Verboten konfrontiert wird oder er einen Moment zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Wenn dann noch eine durchzechte Nacht on Top kommt, komme ich echt an meine Grenzen. Dazu bin ich schwanger, er wird also zeitnah lernen, dass er nicht immer alles bekommt was er will, schon gar nicht sofort und durch Trotz.

Ich fĂŒrchte, solche Phasen mĂŒssen alle Eltern ertragen đŸ˜”â€đŸ’« Mir bricht es auch das Herz, ihn weinen zu sehen, auch wenn ich weiß dass es purer Trotz ist und kein Schmerz, mĂŒde, o.Ă€.
Ich lasse ihn auch mittlerweile in bestimmten Situationen weinen, dann wenn ich sicher bin dass es ihm eigentlich gut geht und es nur Trotz ist. Es gibt Situationen, in denen er mit zusehen oder alleine spielen zurecht kommen muss, bspw beim Kochen oder wenn ich mal 2min in Ruhe zur Toilette muss. Ich lasse ihn ja nicht lĂ€ngere Zeit unbeaufsichtigt und das womöglich noch krank, es geht um wenige Minuten in denen er nicht mitmischen kann und eher „stört“.

Versuche, dich nicht allzu verrĂŒckt zu machen und gönn dir ggf Auszeiten wenn du an deine Grenzen kommst.

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Wenn ich wĂŒsste das er wirklich nichts hat, könnte ich das vielleicht auch mal aussitzen. Meinst du es ist einfach nur, weil er dabei sein will? Er ist auch krank, das aber schon seit 5 Wochen dauerhaft und eigentlich war er bisher dadurch nicht quengelig.

Beim saugen etc. Musste er heut auch weinen das muss halt gemacht werden und ich kann das auch nicht aufschieben. Kochen versuche ich vorzubereiten wenn er schlĂ€ft, sodass es dann nicht mehr so viel Arbeit ist und er dann zuschauen kann / helfen kann (wobei das manchmal echt nicht easy is, wenn bei ihm der Hunger durchkommt....uiuiui đŸ€Ł )
Ansonsten könnte er ja einfach mit kommen, er hat zwei gesunde FĂŒĂŸe und kann gut laufen, aber er sitzt dann lieber auf dem Boden und brummt. Nach mehrmaliger Aufforderung doch einfach mitzukommen, kommt er dann auch, meckert aber ordentlich weiter đŸ„ŽđŸ™„

Vielleicht hast du recht und ich muss etwas entspannter werden, Auszeiten sind schwierig derzeit aber ich schau mal was sich machen lÀsst. danke :)

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Das aussitzen und vor sich hin brummen/nörgeln kennen wir hier auch. Und wenn das nichts nĂŒtzt, wird geweint. Dabei kann er auch laufen und ĂŒberall hin mit, er hat bestimmte SchrĂ€nke zum ein-und ausrĂ€umen, haufenweise Spielzeug, aber es gibt Phasen in denen er grundsĂ€tzlich unzufrieden ist.

Ich kenne natĂŒrlich dein Kind nicht und kann nicht beurteilen, ob seine Unzufriedenheit mit Krankheit zu tun hat oder tatsĂ€chlich eine Entwicklungsphase ist. Wenn mein Sohn krank ist, merke ich das an Appetitlosigkeit, Schlappheit/MĂŒdigkeit, ggf Fieber und ErkĂ€ltungssymptome wie Husten und Schnupfen. Beim Zahnen hat er fast immer gerötete Wangen dort wo der Zahn kommt und kaut viel auf allem möglichen herum, inklusive Schnuller und Finger. Bei Bauchschmerzen krampft er sich generell zusammen.
Wenn er nur nörgelt ohne irgendeines der Symptome kann ich mir zu 100% sicher sein, dass es ein Schub bzw. ein schlechter Tag ist und nichts „ernstes“. Außerdem höre ich meist auch an der Art und Dauer des Weinens, was los ist. Aber auch hier gibts Tage oder NĂ€chte, in denen ich nicht mehr weiter weiß, ich von seinem Brummen und Weinen nervöses Augenzucken bekomme und ihm aus lauter Verzweiflung und auf bloßen Verdacht was er haben könnte Globuli (Kamille, zur Beruhigung), Bauchwehtropfen oder Ibu gebe. Das ist selten, aber solche Tage gibts hier auch an denen ich nichts richtig machen kann und permanent TrĂ€nen fließen ohne dass ich weiß, was er hat.

Deshalb sag ich ja: hab kein schlechtes Gewissen wenn du etwas erledigen musst, mit dem er gerade aber nicht zufrieden ist. Das machst du ja nicht den ganzen Tag und du bist keine schlechte Mutter, wenn er weint und du nicht weiter weißt. Und ich sage mir oft an solchen Tagen, dass auch die Kleinen sicherlich einfach so auch mal schlechte Laune haben, wie wir Erwachsenen auch. An diesen Tagen ist man einfach ohne Grund mies drauf und nichts macht es besser. Da hilft nur aussitzen so gut es geht und sich Auszeiten schaffen wenn möglich.

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đŸ€Ł Ich seh schon, wir sind hier mal wieder synchron. Ist bei uns gerade auch so (13M), obwohl Kind eigentlich sehr entspannt und guter SchlĂ€fer, ist es momentan echt anstrengend. Sobald ich aus dem Blickfeld bin, wird geweint, nehme ich ihn nicht sofort auf den Arm, wird geweint. Einschlafen klappt nicht gut und es wird geweint (normalerweise schlĂ€ft er schnell und entspannt ein), sobald er aufwacht, wird geweint. Im Autositz wird plötzlich gequengelt und/oder geweint. Hunger geht gar nicht, ich bereite Essen schon immer vor, bevor er mir hier einen Nervenzusammenbruch erleidet, weils dem Herren zulange dauert đŸ€Ș
Und WEHE ich wage es, eine Flasche zuzumachen, die er zumachen wollte!!! Da geht's aber richtig rund 😆

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Ja genau so ist es hier!!!! O
Plötzlich wird man wach und weint oder man meckert beim einschlafen und braucht plötzlich 20 min, was sonst immer 5 dauert (ja ich weiß, da sind wir echt verwöhnt 😅)
Kriegt er einen Schrank nicht auf is Trara, vorhin flog das Mittagessen quer durch den Raum (das kenn ich auch nicht, normalerweise wird alles verschlungen was nur ansatzweise essbar ist) und es wurde geheult..... ja.. ich aeh schon....scheint normal zu sein đŸ˜đŸ„Ž
Dann wĂŒnsche ich uns mal gutes Durchhaltevermögen und hoffe das diese Phase nicht so ewig dauert đŸ„ŽđŸ„ŽđŸ„ŽđŸ„Ž wie passend, das sie jetzt anfĂ€ngt wo die elternzeit von Papa vorbei ist đŸ€Ł

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Ich reihe mich ein und bin im Team synchron 😅

13 Monate, Sohn sonst ultra entspannt. Gestern bspw 30 Minuten geheult, weil ich meinen Finger wieder haben wollte, mit dem er bereits seit 10 Minuten auf dem Keyboard gespielt hatte đŸ„Ž

Er verpasst mir zur Zeit auch gerne mal einen Klaps, wenn er wĂŒtend ist und stĂ¶ĂŸt dabei einen dumpfen Wutschrei aus 😈