Einschlafbegleitung Kleinkind 2,5 Jahre - wie macht ihr das?

Im Grunde steht die Frage schon im Titel. đŸ€­

Mich interessiert im Besonderen, wie eure Schlafsituationen und -rituale sind und wie es euch derzeit (oder damals?😉) damit ging.

Bei uns ist der Wurm drin und vielleicht kann ich mir das ein oder andere annehmen oder finde mich auch bei jemandem wieder.

Es ist ja immer so individuell.

Liebe GrĂŒĂŸe,
Erdbeerchen

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Huhu!

Mein Sohn ist gerade zwei geworden, Schlafen gehen klappt bei uns zum GlĂŒck seit ĂŒber einem halben Jahr sehr gut (obwohl er sonst wegen allem und jedem momentan WutanfĂ€lle bekommt 😂) und die Routine ist auch immer die Gleiche.

Nach dem Abendessen wird noch, je nachdem wieviel Zeit noch ist etwas gespielt. Dann kĂŒndigen wir an, dass wir uns gleich fertig fĂŒrs Bett machen.
Wir gehen ins Badezimmer - dort wird gewickelt, umgezogen, die ZĂ€hne geputzt. Und entweder vorher noch geduscht/gebadet oder mit kurz mit dem Waschlappen gewaschen :)

Dann geht's ab ins Kinderzimmer. Dort ist es schon abgedunkelt, nur die kleine Lampe neben seinem Bett ist an.
Er darf sich immer einen Schnuller aussuchen und nimmt sich ein Kuscheltier.
Dann sucht er sich noch EIN Buch aus.
Wir kuscheln uns gemeinsam ins Bett (entweder Mama oder Papa, der andere bekommt an dieser Stelle noch ein Gute-Nacht-Bussi von ihm.. sooo sĂŒĂŸ!) und sehen uns das Buch an. Wenn wir alle Seiten durch haben, lege ich das Buch weg. WĂŒnsche ihm eine gute Nacht, drehe das Licht ab (ein ganz kleines Nachtlicht bleibt immer an) und liege neben ihm, bis er eingeschlafen ist.
Das dauert normalerweise maximal 10 Minuten.

Routine ist hier beim Schlafen gehen sehr wichtig. Er weiß genau wann was kommt und deswegen gibt es hier auch zB. Mittlerweile keine Frage danach, ob wir noch ein zweites Buch ansehen können oder so.

Er geht sowohl mit mit als auch meinem Mann problemlos Schlafen, und vor Kurzem ist er sogar mit Oma und Opa schlafen gegangen (bei uns zu Hause mit dem gleichen Ablauf) 😊

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Achso und beim Mittagsschlaf ist es genauso, nur halt ohne ZĂ€hne putzen, umziehen und Waschen etc :)
Da schlĂ€ft er oft schon nach 2 Minuten 😂

Und Nachts wacht er meistens 1-2x auf (ab und zu schlÀft er durch) und ruft nach uns. Zu 90% reicht es aber wenn man sich kurz zu ihm kuschelt und er schlÀft sofort weiter.
In sehr unruhigen NÀchten oder bei Krankheit schlÀft einer von uns bei ihm.
Da er so gerne in seinem Bett schlĂ€ft (hat er mit 1,5 Jahren bekommen, davor hat er bei uns geschlafen), versuchen wir zu vermeiden ihn Nachts zu uns zu holen, auch wenns fĂŒr uns Erwachsene oft bequemer wĂ€re 😅

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Maus wird nÀchste Woche 2.
Nach dem Essen wird noch etwas gespielt, dann geht es hoch umziehen, waschen, ZĂ€hne putzen.
Sie schlĂ€ft bei uns im Bett. Da klettern wir rein, Schlafsack an, Tonie Box an, sie sucht sich einen Tonie aus (zu 98% Peppa Wutz), ich sage gute Nacht, drehe ihr den RĂŒcken zu und lese am Kindle. Meist schlĂ€ft sie innerhalb weniger Minuten ein.

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Bis 18 Uhr ist Halli Galli, dann essen wir und nach dem Essen rÀumen sie ihre Spielsachen auf, wÀhrend wir den Tisch abrÀumen.
Ins Badezimmer sich fertig machen und dann ins Zimmer und zunÀchst in Ruhe selber ausziehen und selber anziehen. Da kommen sie dann richtig zur Ruhe. Wir kuscheln uns alle zusammen ins Bett und lesen eine Gute Nacht Geschichte. Danach geht jeder in sein Bett. Wir decken sie zu und jeder darf nochmal erzÀhlen was ihnen an dem Tag am besten gefallen hat und was gar nicht gefallen hat. Das Licht geht aus und Musik an. Wir bleiben noch im Zimmer bis sie schlafen. Das dauert meist nur 10 Minuten

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Achso, sie sind 2 und 5 Jahre

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Bei uns sah die Einschlafbegleitung mit 2,5 Jahren so aus, dass wir meist noch ein kurzes Buch gelesen haben (aber bei Zeitmangel oder Halsschmerzen ging es auch ohne) und danach gemeinsam hingelegt haben und (je nachdem welcher Elternteil gerade dabei war) wurden Schlaflieder gesungen, gesummt, Musik oder Hörbuch gehört. An den meisten Tagen ist er nach ca. 15min eingeschlafen. Immer öfter hat ihn der Körperkontakt eingeengt oder war im Sommer zu warm und er hat sich öfter zur Seite gerollt und mich dann auch mehrmals rausgeschickt. Dann ist er 10 Monate lang immer allein mit Hörbuch eingeschlafen und das hat super funktioniert. Er ist jetzt 3,5 und hat seit kurzem Einschlafprobleme, ich glaube auch wegen Hitze und weil es abends noch so hell ist. Es hilft ihm, wenn sich wieder einer von uns zu ihm legt. Wenn er schon ganz verzweifelt ist, kuschelt er eine Weile und rollt dann weg, wenn wir von Anfang an dabei bleiben, ist es ihm ohne Körperkontakt lieber. Wenn er extrem unruhig ist, geht es eigentlich mit Körperkontakt schneller, aber wird halt meist verweigert. Alternativ hilft auch in eine dĂŒnne Decke wickeln und damit den Bewegungsraum einzuschrĂ€nken. Ist ihm aber momentan auch alles zu warm đŸ€·.

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Wir haben keine besonderen Rituale. Meistens essen wir zu Abend, dann wird angekĂŒndigt, dass jetzt ZĂ€hne geputzt werden.
Nach ein paar mal kreischend rumrennen, kommen sie zu uns und wir putzen ZĂ€hne.
Dann wird sich ausgezogen, evtl. noch geduscht oder gebadet und Schlafanzug angezogen. Gerne zwischendurch noch kreischen rumrennen.
Ich mache im Kinderzimmer den Sternenhimmel und das weiße Rauschen an, meine Tochter kommt, steigt in den Schlafsack, wir Kuscheln, sie darf kurz an die Brust, dann sage ich "Jetzt wird geschlafen". Sie steigt entweder in ihr Bett oder schlĂ€ft direkt auf dem Boden ein. In dem Fall hebe ich sie dann ins Bett.
Bis sie tatsÀchlich schlÀft dauert es im Schnitt etwa 30 min.

Mein Sohn tobt sich indes noch im Wohnzimmer aus.
Ich gehe zu ihm, sage ihm, dass seine Schwester schlÀft, er geht ins Kinderzimmer, legt sich in sein Bett und schlÀft.
Dass er sich einfach ins Bett legt, macht er so seit er 2 Jahre alt ist.
Jetzt wird er im SpÀtsommer schon 4.
Meine Tochter wird in KĂŒrze 2.

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In diesem Alter hĂ€ngt es nicht mehr so sehr daran, was die Eltern als Schlafbegleitung machen, sondern viel mehr am Kind selbst und/oder an den UmstĂ€nden: zu lange/zu spĂ€t Mittagsschlaf, zu hell, zu warm etc. Das ist zumindest meine Meinung. Wenn das Kind mĂŒde genug ist, wird es irgendwann bald schlafen, egal ob man jetzt ein festes Ritual hat oder nicht. Wir haben lange Buch im Bett gelesen, gekuschelt und gesungen. Jetzt ist er oft so mĂŒde, dass das vorlesen entfĂ€llt, dann muss ich ihn nur ins Bett kriegen und 10 Minuten Körperruhe, dann ist er schon weg. Aber diese zwei Sachen sind oft bei ihm sehr schwierig, weil er bis in letzter Minute noch spielen, rennen, singen, springen will.

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Sehe ich auch so. Bei uns steht und fÀllt alles mit dem Mittagsschlaf. Ist der lang, wird es abends lÀnger dauern. FÀllt der Mittagsschlaf weg, geht es super schnell mit dem Einschlafen und man muss aufpassen, dass nicht nochmal um 17 Uhr eingenickt wird.
Ohne Mittagsschlaf schlĂ€ft meine Tochter abends beim Vorlesen meistens schon ein. DafĂŒr schlĂ€ft sie dann nachts unruhiger und ist ab SpĂ€tnachmittags auch schlecht drauf.

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Hier ist tatsĂ€chlich Routine...also IMMER gleich 😅
Abendbrot, 1 Lied, SandmÀnnchen gucken, aufrÀumen des Wohnzimmers, nach oben gehen, bettfertig machen (waschen, ZÀhne putzen, pipi machen auf'm Töpfchen, Schlafanzug an)
1 kurze gute Nacht Geschichte aus einem Buch, ins Bett legen (das eigene Kinderbett), Nachtlicht an, 2 Schlaflieder singen (la le lu und ein eigenes selbst erfundenen von mir 😄)

Dann gute Nacht zum Kind und Kuscheltier und rausgehen.

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Meine Tocher ist knapp 27 Monate. Nach dem Abendessen wird noch gespielt (Puzzle, Duplo usw.) Irgendwann geht es in ihr Zimmer. Ich mache sie weitestgehend auf dem Wickeltisch fertig fĂŒrs Bett. Dann lesen wir in ihrem Bett (90x200) noch ein paar kurze Geschichten (aktuell Peppa Wutz). Irgendwann sage ich, dass ich mĂŒde bin und schlafen will. Ich mache dann auch die Augen zu. Meine Tochter legt sich dann auch hin und schlĂ€ft schnell ein. Ich gehe dann raus. Allerdings wird sie leider zwischen 2 und 3 Uhr wach und ich komme dann zu ihr (GĂ€stematratze). Manchmal lege ich mich direkt in ihr Zimmer wenn ich schlafen gehe (so 23/24 Uhr). Dann kann ich wenigstens ohne Störung schlafen, denn dann wird sie nachts nicht wach.
Nerven tut mich im Moment dass wir recht spÀt mit dem Abendritual anfangen, da sie in der Kita einen langen Mittagsschlaf macht. Sie schlÀft dann abends erst ca. 20:30 Uhr.
Außerdem gibt es eine Einschlafbegleitung bei uns erst seit Meine Tochter 2 Jahre ist. Vorher wurde sie ins Bettchen gelegt und wir konnten direkt rausgehen. Ist im Moment sowieso recht anstrengend, weil die Trotzphase jetzt steil an Fahrt aufnimmt.

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Hallo,

bei uns klappt es seit jeher nur mit Danebenliegen und gemeinsam Toniebox hören. Wir erzĂ€hlen uns noch, wie der Tag so war und dann schlummert sie in meinem Arm an. Sie liegt dann mit dem Kopf auf meinem Arm und mein anderer Arm muss ĂŒber ihren Bauch liegen, sie streichelt dann immer meinen Arm und schlĂ€ft dabei ein
. Nun ist sie 3 und lĂ€sst immer noch nicht davon ab.

LG