Alltag mit 2 Jährigen | Was macht ihr draußen?

Hallo zusammen,

habe gestern einen Beitrag gesehen, wo es um die Frage "Was tun , wenn es draußen regnet" ging. Ganz schlimm und viele gehen trotzdem raus.

Was macht ihr jeden Tag draußen?

Wir gehen mal ne Stunde auf dem Spielplatz, danach wird er langweilig. Oder Sammelns mal Tannenzapfen. Aber auch das geht nicht täglich. Wir sind frisch umgezogen und hätten zumindest eine Terasse, auf der man bspw ne Matschküche stellen könnte.

Aber zurück zur Frage: Was macht ihr jeden Tag draußen? :)

Ach ja. Mein Kleiner geht noch nicht in die Kita oder Kindergarten, er ist quasi den ganzen Tag bei mir.

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Bobbycsr, Dreirad mit schiebestange, mit dem Fahrrad verschiedene Spielplätze abklappern, Picknicken, Steine sammeln und in den Fluss werfen, Enten füttern (mit Äpfeln nicht mit Weizenbrot), Schafe, Hühner, Kühe gucken, beim ponystall vorbei, Kreide malen, fingerfarben, Bank Schmirgeln und streichen, Blumen pflanzen oder Obst/Gemüse anbauen, matschepfütze springen, Laterne laufen, Hunde streicheln, Unkraut zupfen, Kastanien sammeln, Steine suchen zum bemalen, …

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Wenn wir verschiedene Spielplätze ansteuern verbringen unsere Kinder gern jeden Nachmittag auf dem Spielplatz. Wenn wir genug Zeit haben, locker 2h dort + Laufzeiten. Am besten klappt das, wenn noch andere Kinder da sind, dann ginge es am Wochenende wohl auch mehrmals täglich. Wir haben immer viel Sandspielzeug dabei, mit 2 bis 3 Baufahrzeugen konnte sich unser Sohn mit 2 Jahren ewig beschäftigen, besonders wenn er Spielpartner hatte. Aktuell hat er immer ein paar Matchboxautos dabei und lässt sie überall rumfahren. An Regentagen ist es mit dem Matsch oder Pfützen ja nochmal spannender. Mir reicht's dann halt irgendwann, aber für die Kinder ist es schön.

Ansonsten lässt es sich natürlich auch überall sonst in der Natur gut spielen, wenn man immer mal neue Orte zum erkunden ansteuert. Wir gehen aber wegen der Möglichkeit andere Kinder zu treffen und weil es leichter erreichbar ist in der Regel auf einen Spielplatz.

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Für mich ist es immer ein bisschen merkwürdig, wenn Kinder für 10min auf dem Spielplatz vorbei kommen. Also klar, ist auch erlaubt und wenn die Familie gerne spazieren gehen will, ist das sicher auch schön. Aber es läuft so ganz anders ab irgendwie und man hat so wenig davon. Die Kinder schaukeln kurz, klettern zweimal den Turm hoch, rutschen runter und wenn sie zu zweit sind, geht's vielleicht noch kurz auf die Wippe. Da ist kein erkunden des Geländes, kein Fantasiespiel, kein überwinden neuer Herausforderungen durch immer wieder probieren, keine Kontaktaufnahme zu anderen Kindern.. die Kinder spielen irgendwie gar nicht richtig, sie nutzen nur Geräte 🤷. Und die Eltern/Großeltern müssen meistens direkt daneben stehen und bewundern, als ginge es nicht um den Spaß, sondern um das zeigen von Fähigkeiten.

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Naja gut, das Leben besteht nicht nur aus Spielplatz. Sich herausfordern und etwas erkunden kann man auch woanders 🤷🏼‍♀️.

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Wir gehen zweimal täglich mit dem Kind und dem Hund Gassi und zu Fuß in die Kita. Nachmittags geht es dann in die Stadt oder in den Supermarkt zum einkaufen oder auf den Spielplatz.
Wenn wir draußen sind bewegen wir uns zu Fuß oder fahren Fahrrad oder Straßenbahn. Wenn wir zu Fuß unterwegs sind geht sie entweder auch zu Fuß oder nimmt den Puppenbuggy oder ein Hinterherziehtier mit. Auf den Wegen erleben wir eine Menge Sachen, aber das ist situativ unterschiedlich. Mal sind es Gärtner die wir beobachten oder manchmal eine Mauer die erklettert wird.

Im Garten sind wir nur selten. Das würde für mich aber auch nicht als rausgehen zählen, weil es zuhause ist.

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Als unsere Tochter in dem Alter war, haben wir im 4. Stock (mit kleinem Balkon) gewohnt. Mitten im Ort - ohne Garten.
Wir waren aus diesem Grund morgens und mittags draußen - immer mit Pausen dazwischen. Was wir gemacht haben? - Winter - wenn Schnee lag, bissl am Hang (haben hier ein Schloss, da gibt es einen Wall) mit dem Poporutscher, Schneemann bauen, Schneebälle werfen...war es einfach nur nasskalt und eklig, dann sind wir eher im Ort unterwegs gewesen mit kleiner Pause im Altenheim (da steht im Eingangsbereich ein Aquarium) - die alten Leute lieben Kinder, haben in der Kirche eine Kerze angezündet (wir sind nicht gläubig, unser Kind nicht getauft, trotzdem ist Kerze anzünden ein Ritual, was ich nicht missen möchte), mal mit Laufrad, mal Dreirad mit Schiebestange.
Bei besserem Wetter habe ich einen Picknickkorb gepackt, das Kind in den Hänger gepackt und wir haben "Spielplatz-Hopping" betrieben.
Im Sommer (wir wohnen am Bodensee) waren wir - wenn irgendwie möglich - den ganzen Tag am und im Wasser.

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Bevor unser Sohn mit knapp 2 in die Kita kam, sind wir, wenn wir keine Termine hatten oder einkaufen mussten, raus um zu spazieren. Wir waren dann bei den ganzen Tieren im Dorf auf den Weiden (Kühe, Hühner, Ziegen und Pferde) und etwas im angrenzenden Wald. Meist mit dem Dreirad mit Schiebestange. Mittags sind wir auf alle Spielplätze gegangen oder nur auf einen, je nach Laune. Dort eben klettern, rutschen, schaukeln, buddeln, Blätter sammeln, Insekten beobachten, in Pfützen spielen, Kastanien und Steine sammeln.
Im Sommer: im ganz flachen, kühlen Bach spielen, Kreide und Fingerfarben malen, im Wald spielen, Laufrad fahren.

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Raus gehen wir bei jedem Wetter, allerdings dann unterschiedlich lange.
Manchmal nur in den Garten. Dort ist ein Kletterturm, Matschküche, Schaukel.... Ganz oft spazieren oder auf den Spielplatz. Mal alleine mal mit Freunden.

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Bei uns genauso. Nur wenn es so richtig schüttet bleiben wir drin. Mein Kleiner braucht einfach die Bewegung. Mir "graut" es jetzt schon davor mir im Winter jeden Tag ein Drinnenprogramm für abends auszudenken 😅

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Mir graut‘s auch schon vor‘m Winter 😬 Der Große wird im Dezember 2 und ab Januar dann in die Kita gehen. Wird auch Zeit, denn er muss wirklich jeden Tag raus und das am besten morgens und nachmittags nochmal damit er sich so richtig auspowern kann. War im Sommer kein großes Ding, es war warm und mit einem Eimer Wasser und seinem Bagger konnte er sich stundenlang beschäftigen und weil es so lange hell war, ging er irgendwann freiwillig von selbst nach drinnen wenn es ihm gereicht hat. Jetzt ist nichts mehr mit unbegrenzter Zeit draußen und das Anziehen von drölf Schichten Kleidung hasst er auch 🙈 hoffe, mit Kita ist er dann wenigstens halbtags ausgelastet und hat Spaß dort.

Zur TE: wir haben noch ein 4 Monate altes Baby zu Hause, daher kann ich den Tag nicht mehr komplett danach ausrichten, das Kleinkind zu beschäftigen. Aber prinzipiell machen wir eben auch meist das Gleiche…2x täglich für jeweils 1-2h spazieren, Spielplatz oder Garten. Da gibts immer was zu entdecken und er hilft auch begeistert bei Arbeiten wie Unkraut zupfen oder Hof fegen. Da wir sehr ländlich wohnen, kommen wir meistens auch gar nicht weit zu Fuß, denn irgendwo gibts immer eine Pfütze, ein Bach, ein Tier oder ein Traktor, was ihn dann echt lange begeistert 😄 drinnen gibts so gut wie kaum etwas, das ihn auf Trab hält. Am ehesten begeistert er sich da tatsächlich für Hausarbeit und hilft gerne beim Wäsche machen, Spülmaschine ausräumen, saugen, usw.
Ich hab aber begonnen, neue Bücher, Fingerfarben, Buntstifte, Hörspiele und ein paar Spiele zu besorgen, für die er sich hoffentlich begeistern kann. Das werd ich ihm nach und nach geben, wenn das Wetter wirklich gar nicht zum Rausgehen taugt. Kaufe ich meist im Angebot irgendwo und sammle alles im Schrank bis wir es brauchen können.

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- Drachen basteln und steigen lassen
- Kastanien sammeln und zuhause Tiere daraus mit Streichhölzern basteln
- bunte Blätter oder generell Pflanzen sammeln und zuhause trocken (kann man später Bilder mit machen oder so)
- im Wald auf Baumstämmen balancieren
- Insekten gucken (zum Beispiel unter der Rinde von toten Bäumen) und vielleicht mit der Lupe im Glas anschauen/erklären was die Tiere so machen


Waren jetzt so Sachen die wir als Kind bei „schlechtem“ Wetter draußen gemacht haben. Bedarf natürlich mit zwei viel Anleitung und Hilfe #herzlich

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Als unsere große 2 war, ging gerade Corona los. Da war ich mit ihr zu Hause und jeden Tag draußen. U.a. Haben wir folgendes gemacht:
- Laufrad fahren
- später Dreirad üben (war super fürs Fahrrad fahren später)
- Seifenblasen
- Straßenmalkreide
- als es wieder erlaubt war, sind wir meist einen der 4 nahen Spielplätze angefahren
- zum nahen Fluss und Steine rein schmeißen
- Radtour mit Kind im Sitz
- zu den nahen bahnschienen und Züge angucken
- im Herbst dann im Dunkeln mit Laterne oder mit Taschenlampe raus
- Blätter sammeln
- Steine sammeln und bemalen
- nach regen matschkleidung an und Pfützen suchen

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Hallo!

Unser Sohn (auch 2) ist ein richtiges Draußen-Kind, und mit seiner großen Schwester war ich auch immer viel draußen.

Was sie dort machen:
Kreide malen, Ball spielen, Laufrad/ Roller (/ die Große ab 3 1/2 auch Fahrrad) fahren, balancieren, aktuell Eicheln und Kastanien sammeln, im Wald mit Stöcken spielen, Tiere beobachten, auf den Spielplatz gehen, in Pfützen springen (bevorzugt nach dem Regen oder in Regenpausen, aber notfalls pack ich die Kinder gut ein und stelle mich mit Schirm daneben), picknicken, im Sommer irgendwo planschen...
Wir fahren auch öfter mit dem Fahrrad die Spielplätze in der Umgebung ab (unser Sohn dann im Moment noch bei mir hinten drauf).

Wenn ich so gar keine Idee habe, ziehe ich unseren Sohn wettergerecht an und mache die Haustür auf. Der Rest ergibt sich ganz von alleine. Ich laufe hinterher und passe auf, dass nichts passiert. ;-)

Das ist aber auch vom Kind abhängig. Unser Sohn kann sich viel besser draußen eine Beschäftigung suchen als unsere Tochter, als sie in seinem Alter war. Aber draußen sind sie grundsätzlich beide gerne.

Viel Spaß!