Paukenerguss! Op Polypen, Paukenröhrchen...Erfahrungen?

Hallo zusammen, mein Sohn hat seit 2 Wochen auf beiden Ohren einen paukenerguss der nicht weg geht. Jetzt soll operiert werden. Termin erst im Februar. Mein Sohn hat aber echt Probleme damit vorallem nachts und wird oft wach und findet nicht wieder in den schlaf. Hat jemand Erfahrungen? Liebe Grüße

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Hallo,

das würde mich auch interessieren. Meine Tochter hat das gleiche und wir haben auch im Februar eine OP.

LG

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Wie geht es ihr denn damit ? Hat sie auch Probleme beim Schlafen nachts ? Wie alt ist deine Tochter wenn ich fragen darf? Mein Sohn ist 2,5 Jahre. Lg

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Meine Tochter ist 3,5 Jahre und hat grade einen dicken Infekt. Seit einer Woche täglich 38,5-40,5 Fieber, Husten usw.
Sie schläft noch unruhiger als sonst und sie ist ohnehin eine schlechte Schläferin.

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Hallo ihr beiden,
meine Tochter (17m) hatte am 18.11 genau diese OP.
Im März hatte sie eine Mittelohrentzündung und seither durchgehend Paukenergüsse auf beiden Seiten. Mit jedem Schnupfen waren ihre Ohren "angeschlagen" und wir mussten ihr Schmerzsaft geben, weil sie richtig Schmerzen hatte. Es war einfach nur blöd- ganz davon ab hat sie auch einfach echt schlecht gehört und dementsprechend wenig "gesprochen" (in ihrem Alter ja eher gebrabbelt oder Laute nachgeahmt) und ihre Umwelt wahrgenommen.
Bei der OP wurden ihr die Polypen entfernt, Trommelfellschnitte gemacht, die Flüssigkeit abgesaugt und rechts ein Röhrchen eingesetzt. Bei ihr nur rechts, weil in diesem Ohr hinterm Trommelfell ganz eingedicktes, eitriger Sekret war. Links hingegen nur klare Flüssigkeit. Ihre Polypen waren zwar noch nicht nennenswert groß, allerdings lagen sie wohl ganz blöd vor dem Kanal, der den Rachen mit den Nasennebenhöhlen usw. verbindet.
Die OP als solche ging fix- 20 Minuten. Viel aufwändiger war dagegen die Narkose. Alles in allem saß ich 60 Minuten, nachdem sie mit einer Maske narkotisiert wurde (um in Narkose einen Zugang auf dem Handrücken zu legen), wieder im Aufwachraum. Wir mussten dann eine Nacht im KKH bleiben, allerdings auch nur, weil wir 40 km von der Klinik entfernt wohnen und das im Notfall zu weit weg gewesen wäre. In der Nacht hat das ihr mit Röhrchen noch einiges an Sekret verloren und meine Kleine hatte etwas Schmerzen. Dem war aber gut mit IBU-Saft Herr zu werden. Den Schmerzsaft gab's noch einmal die darauffolgende Nacht, weil sie sehr unruhig war und viel am Ohr rumgewuselt hat. Alles in allem war meine Maus aber gleich wieder super fit und konnte (und durfte!) auch toben.

Ja und nun seit der OP hört sie definitiv besser- sie reagiert z.B. sofort, wenn wir mit ihr sprechen. Zudem nutzt sie nun ständig unsere Gebärde für "hör mal", wenn sie was wahrnimmt oder Musik hören will (was sie nun ständig will :D) und ihr Repertoire an Lauten hat sich enorm gesteigert.
Ja über unsere Nächten mag ich noch nicht so urteilen. Wie auch vor der OP sind sie mal besser und mal schlechter. Wobei wir nicht mehr so extreme Wachphasen in der Nacht haben im Moment *toi toi toi*.

Liebe Grüße

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Oh man das hört sich anstrengend an, wie ging es ihr denn wenn sie nicht krank war ? Hat sich das mit den Ohren dann wieder gelegt? LG

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So an sich ganz gut. Die Ergüsse waren immer da aber ich hatte nicht das Gefühl, dass sie Schmerzen hatte. Sie wird vermutlich nur nicht gut bzw. viel gehört haben. Die OP war auf jeden Fall das Beste, was wir machen konnten. :)

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Unser Sohn hat Anfang Mai die Polypen entfernt bekommen und der Eingriff war die beste Entscheidung. Er hat sprachlich innerhalb kürzester Zeit voll aufgeholt und ist am OP-Tag nachmittags schon wieder rumgeflitzt.

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Hatte er nach der OP noch Schmerzen oder Probleme?

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Das Schlimmste ist die Aufwachphase (Schreien, Hauen, Treten, sich winden...). Nicht wegen der Schmerzen, sondern weil Kinder das benommene Gefühl nach der Narkose nicht kennt und davor erstmal Angst hat/ nicht mag. Sobald er wieder fit war, war alles gut. Natürlich gab es trotzdem den Schmerzsaft zwischendurch und er hat mittags lange geschlafen, aber er ist nachmittags schon wieder über den Spielplatz geflitzt und war kaum zu bändigen.
Bei uns gab es zwar keine Röhrchen, aber da ist dann eher was beim Baden bzw Schwimmen zu beachten.

Wenn ihr dürft, dann geht zu zweit in die OP. Unser ambulantes OP-Zentrum wo die OP war, war da zum Glück sehr locker und hat es sogar befürwortet. Die Aufwachphase war gür 30 Minuten ein wahrer Kraftakt und auch für die Heimfahrt lohnt es sich zu zweit zu sein (falls es dem Kind plötzlich schlecht geht).

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Unsere 4-jährige hat auch Paukenergüsse. Sie hat keinerlei Schmerzen aber hört wirklich schlecht. Das ganze war schon letzten Sommer aufgefallen. Es ging nicht weg und wir haben einen OP-Termin vereinbart. Am Tag der Voruntersuchung waren sie plötzlich weg und daher wurde nicht operiert. Wir haben uns gefreut und mein Mann und ich hatten schon sowas geahnt und schon gescherzt, ob wir mittlerweile so laut schreien oder ob sie doch besser hört.

Naja, jetzt sind die Paukenergüsse zurück. Wieder zum Glück ohne Einschränkungen außer dem hören. Wir beobachten jetzt auch bis Februar und dann gibt es dir OP. Alle halbe Jahre diese Probleme sind ja auch Mist.

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Wir hatten die op im Sommer 2021. vorher haben wir nasenspray und nasensalbe zur Unterstützung gehabt. Zusätzlich hat die Motte ein falsches Kissen bekommen um etwas höher zu liegen. Sie hat zwar geschnarcht als würde sie einen Wald absägen aber zumindest fand sie in den Schlaf.

Nach der Op hat sie aber dann jedes piepen gehört und ist in den ersten Tagen auch bei jedem kleinsten Geräusch aufgewacht. Das war sehr ungewohnt - zumindest wussten wir: dass sie nun richtig hören kann 😅