Schwanger mit dem 5.Kind

Hallo,

ich weiß gerade gar nicht wohin mit meinen Gedanken. Ich habe heute einen Schwangerschaftstest gemacht, er war positv, leicht aber eben positiv.

Mein Mann und ich haben nun den ganzen Nachmittag über geredet. 4 Kinder wollten wir, es war ein Unfall, sicher unsere Schuld wir haben nicht verhütet. ich weiß das es dumm und unverständlich ist weil wir ja kein weiteres Kind wollten, nun ist es aber so wie es ist und wir müssen uns den Konsequenzen stellen und einen Weg finden und mit diesem, egal für was wir uns entscheiden, fertig werden.

Ein 5 Kind ist eigentlich undenkbar, es spricht alles dagegen. Wir haben keinen Platz, müssten also umziehen, wir wurden dadurch die Kinder aber aus ihrem gewohnten Umfeld reißen, Schulwechsel, Kindergartenwechsel usw. den hier im Einzugsgebiet werden wir kaum etwas finden. Wir bräuchten dann natürlich ein noch größeres Haus.

Unsere Kinder sind wunderbar, jeder braucht seine Aufmerksamkeit und ich denke manchmal bekommen nicht alle genug von uns. Wenn ein weiteres Kind da wäre wird es noch weniger, ich möchte den Kindern das aber nicht zumuten. Sie verdienen doch mehr...könnten wir allen gerecht werden?

Das Finanzielle, mein Mann arbeitet im Schichtdienst, ich habe einen Minijob. Diesen könnte ich nicht bzw. nur noch zeitlich begrenzt ausüben. Das wäre also schon Geld weniger und wir brächten dann aber natürlich mehr. Ich will aber nicht auf den Staat angewiesen sein.
Zudem habe wir wirklich sämtliche Babysachen nach unserem 4 Kind verkauft davor haben wir immer alles für die geschwister aufbewahrt aber hier war ja klar das keins mehr kommt, eine Erstausstattung ist natürlich günstig zu bekommen, es muss ja nicht Neu sein aber es sind eben kosten.
Im großen und ganzen wäre es am anfang sicher kein Problem, so ein Baby kostet in den ersten Jahren nicht so viel.Abgesehen von der Kleidung. ich würde natürlich stille usw, Aber mit dem Alter wird es immer teurer. Ich sehe es ja jetzt bei meinen Kindern, die Bedürfnisse und Wünsche wachsen und werden teurer, so wie es jetzt läuft ist es wunderbar. Unsere Kinder sind im Sportverin, machen Musik und wir können ihnen auch so ein gutes Leben bieten wie ich finde. Mit dem 5. Kind ist es mit sicherheit nicht mehr so leicht, das wäre den Kindern aber gegenüber absolut unfair.

Mir geht einfach so viel im Kopf rum. Wenn ich so darüber nachdenke und auch lese was ich hier geschrieben habe ist es für mich klar das ein Abbruch das einzig richtige ist, ich war im übrigen bis heute immer gegen Abbrüche und nun denke ist darüber nach.

Aber ich habe unglaubliche Angst davor, vor dem Eingriff und auch den Folgen, wie werden wir damit fertig, mein Mann ist ebenfalls gegen Abbrüche aber auch er sagt das es wohl das beste wäre. Wir beide durchleben das absolute Gefühlschaos, ich bin mir in der einen Minute zu 100% sicher und dann zweifel ich doch. Wie gesagt habe ich Angst vor dem danach,
Ich kann diesbezüglich keinen klaren Gedanken fassen, ich will das nicht entscheiden müssen und ich kann mich doch nicht davor drücken. Aber das ist wohl die gerechte Strafe für unser unüberlegtes und dummes Handeln.

Hier kann mir das sicher niemand abnehmen, ich weiß ehrlich gesagt auch gar nicht was ich mir hiervon erhoffe.

Es ist aber schon etwas befreiend das ganze hier nieder zuschreiben.

VG

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Hallo,

erstmal vorneweg, ich gebe mir wirklich Mühe einfühlsam und verständnisvoll zu antworten, aber beim Thema Abtreibung geht es für mich persönlich um das Leben eines kleinen, völlig hilflosen Menschen, deshalb kann es sein, dass ich "härter" schreibe oder klinge, als ich will. Ich will aber niemanden verurteilen oder persönlich angreifen sondern ehrlich meine Meinung zu Deinem Beitrag beisteuern und würde Dir gerne helfen.

Es tut mir leid, aber wenn ihr nicht verhütet habt, dann wusstet ihr, dass Du schwanger werden kannst bzw. dass die Chance sehr sehr hoch ist, da ihr schon 4 gemeinsame Kinder habt... ich will nicht sagen, wer alt genug ist 6 zu haben muss auch die Konsequenzen tragen können, vor allem weil ihr wohl keine 20 mehr seid.. das Baby kann nichts dafür und soll deshalb nicht leben dürfen? Es soll das beste sein???

Ihr habt 4 Kinder, ihr werdet auch mit einem 5. klar kommen. Klar könnt ihr auch 5 Kindern gerecht werden! Und für alles andere gibt es Lösungen oder Kompromisse und was wollt ihr den Kindern sagen? Wir haben eure Geschwisterchen wegmachen lassen, weil wir nicht wollten, dass ihr euch einschränken müsst, wir umziehen mussten und ihr Schule und Kindergärten wechseln musstet, wenn sie irgendwann mal nachfragen sollten?

Auch, dass ihr beide sonst gegen Abtreibung seid und es jetzt ernsthaft in Erwägung zieht, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Aber eines kann ich Dir versichern, ihr werdet mit der Entscheidung ziemlich wahrscheinlich beide nicht gut klar kommen können, wenn ihr euch gegen euer 5. Kind entscheidet. Wenn ihr jetzt etwas macht, wogegen ihr euer ganzes Leben bisher strikt wart, sind anschließende Zweifel und Probleme vorprogrammiert und dann haben eure 4 Kinder depressive oder verzweifelte Eltern die in ein Loch fallen und nicht mehr in der Lage sind für sie zu sorgen. Ich würde die seelischen Folgen einer Abtreibung nicht verharmlosen oder unterschätzen..man muss nur ein paar Tage lang hier mitlesen und hat wirklich viele Beiträge von Frauen, die schlimme und zum Teil auch körperliche Folgen bekam ,regelrecht daran kaputt gingen und es total bereuen. Vor allem warst Du selber schon 4 x schwanger und weißt ganz genau dass Du einen kleinen Menschen im Bauch hast und keinen "Zellhaufen" und wie schnell es sie entwickelt und wie schnell ein Herzschlag da ist (darauf hast du bei den anderen Kindern bestimmt auch immer hingefiebert, dass das Herzchen schlägt und nicht plötzlich aufhört).

Ihr könnt doch nicht ernsthaft einfach nicht verhüten und dann den "Verhütungsfehler" mal eben "beseitigen" wollen und sagen es ist das beste .. das ist einfach entsetzlich sowas lesen #zitter

Ich persönlich kann überhaupt nicht nachvollziehen wie eine Frau es schafft einen Schwangerschaftsabbruch machen zu lassen, egal in welchem Alter oder Lebenssituation aber wie eine mehrfache Mutter das auch nur eine Sekunde ins Auge fassen kann, ist vollkommen unverständlich für mich.

Ich wünsche Dir wirklich, dass ihr die richtige Entscheidung für euch trefft und mit allen Konsequenzen ohne psychologische Hilfe leben könnt.

LG

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Hallo,
ich habe einen Abbruch hinter mir, obwohl ich schon drei Kinder hatte. Und gerade weil ich diese Kinder schon hatte, hab ich es getan..es hätte nicht funktioniert, denn noch ein weiteres Kind hätte ich nicht gepackt, die Kraft hätte nicht gereicht.
Es ist mir auch schwer gefallen,aber ich bereue es nicht.
Meine heutige Lebenssituation ist noch schlechter als damals, ein Kind ist krank und ich bin es auch und mein Zustand verschlechtert sich auch weiter.
Einen Vater gibt es nicht und ich muss viel alleine bewältigen, das Geld verdienen, die Kinder sind sehr viel auf sich gestellt.. das muss ich nicht noch einem Kind zumuten.

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Hi.
Echt schwierige Entscheidung.
Ob du danach nur mit deiner Entscheidung leben kannst, da du ja sonst gegen Abbrüche bist, da bin ich mir nicht sicher.
Aber am besten du und dein Mann besucht eine Beratungsstelle, da wird euch bestimmt einiges klar und ihr könnt eure schwere Entscheidung treffen.

Danach solltet ihr vielleicht überlegen, ob sich nicht einer von euch sterilisieren lassen will, wenn ihr eh keine Kinder mehr wollt.
Ich glaube nochmal in die Situation kommen wollt ihr ja nicht.

Ich wünsch euch das ihr die richtige Entscheidung für euch trefft und damit umgehen könnt.

LG Vanny

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Hallo,#winke

ich habe ein paar Fragen an Dich.

Was das Haus betrifft: Ist es so, dass schon alle Zimmer doppelt und dreifach belegt sind? Oder könnten z.B. zwei ungefähr gleichaltrige Kinder in ein Zimmer? Am Anfang wird euer Baby bestimmt in euerm Zimmer schlafen können, oder?
Ich komme aus einer Familie mit 6 Kindern. Da haben wir uns zu zweit ein Zimmer geteilt, zeitweise auch zu dritt. Wir fanden es#cool. Später hat mir dann das Internatsleben während der Ausbildungszeit nichts ausgemacht. Da waren auch mehrere in einem Zimmer.;-)Was ich damit sagen will: Es ist eine Chance, gegenseitige Rücksichtnahme zu lernen.

Zu Deinem Job.: Gäbe es Schwierigkeiten, ihn bis zum Mutterschutz auszuüben bzw. später wieder einzusteigen?

Könnte Dich jemand unterstützen, als Babysitter?

Die staatliche Hilfe: Da möchte ich Dich ermutigen, sie in Anspruch zu nehmen. Das hat nichts mit asozial zu tun, falls das Deine Befürchtung sein sollte. Viele bekommen sie. Das Geld steht euch dann zu.#liebdrueckZum Bsp. die Unterstützung durch die Mutter-Kind-Stiftung.
Sachen kannst Du auch auf Flohmärkten oder im Second-Hand-Laden kaufen. Die Kinder wachsen so schnell. Da lohnt es sich nicht, das Geld für neue Klamotten zu verschwenden. Vielleicht bekommst Du von Verwandten was geschenkt...#kratz

Zu dem Eingriff kann ich Dir sagen, dass ich Frauen kenne, die es hinterher bitter bereut haben, denn es ist kein Spaziergang. Wenn Dein Bauchgefühl Dir sagt, es könnte schwere Folgen haben, dann möchte ich Dich fragen: Hat es Dich schon einmal in die Irre geführt?#gruebel

Falls Du möchtest, kannst Du mir auch gern schreiben, dann schauen wir gemeinsam, wie es trotz eines 5. Kindes funktionieren könnte.

Jedenfalls ist es so, dass meine Eltern es nicht bereut haben, uns alle bekommen zu haben, auch wenn es am Anfang nicht leicht war.
In meinem Umfeld lebt eine Familie mit 11 Kindern. Sind bisher alle prima geraten und helfen sich gegenseitig. Das als kleiner Zusatzimpuls...:-D

Alles Gute für Dich!#klee#herzlich

LG

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Das ist ein wirklich schöner, einfühlsamer und motivierender Beitrag! #pro

Er ist auf jeden Fall hilfreicher als mein eigener muss ich ehrlich eingestehen.

Schön, dass es auch Menschen hier gibt, die ganz unkompliziert und einfach herzlich antworten können, ohne Vorwürfe zu machen oder die moralische Keule zu schwingen und ganz praktische und lebensnahe Tipps haben, wirklich Hut ab :-).

Ich schneid mir eine Scheibe von Deiner Art ab, wenns okay ist tikvah-doron? :-)

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#danke für das Kompliment!#hicks Deiner war aber auch ehrlich gemeint. Das habe ich bemerkt.

Alles Gute Dir!

LG#winke

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Ich bin Kind Nummer 5!

Meine Eltern wollten mich damals auch abtreiben lassen aber sie haben es nicht getan und den Termin spontan abgesagt. Ich bin ihnen mehr als dankbar dafür das sie mir auch noch eine Chance gegeben haben

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mir hats grad die tränen in die augen getrieben.

es sind zwar nur drei sätze die du geschrieben hast, aber in ihnen steckt so viel.

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So ein kleiner Satz der einen echt ans Herz geht.
Sehr schön geschrieben

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Hallo,
ich komme auch einer 10köpfigen Familie und fand es meistens schön-wahrscheinlich wie andere Kinder die nur einen Bruder oder eine Schwester hatten.
Wir haben jetzt auch acht Kinder und sind nicht abgeneigt noch ein 9.zu bekommen.
Sicher ist das nicht das Maß.;-) Ihr müsst euch einfach darüber klar werden ob ihr,besonders du, mit einer Abtreibung leben könnt.

Die finanzielle Belastung in den ersten Lebensjahren lässt sich ganz sicher auffangen-mit staatlicher Hilfe oder ohne.Aber das wird ja nicht ewig anhalten.Nach spätestens drei Jahren kannst du dann wieder nebenher jobben.

Die Abtreibung wird ja ähnlich wie eine Ausschabung anlaufen-zumindst rein technisch.Aber die seelische Belastung wird enorm sein,gerade weil ihr schon erleben konntet was daraus entsteht.
Lasst euch beraten und seid bitte offen für alles. Gerade wenn auch dein Mann eigentlich gegen eine Abtreibung ist, habt ihr zusammen ein tolle Chance das Kind zu bekommen und auch das Leben zusammen gut zu meistern.
Ich wünsch es euch!

Liebe Grüße,Anja

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Och Mensch, jetzt fühl Dich erst mal gedrückt!

Ich lese aus deinen zeilen vor allem eines: Ganz viel Liebe zu Deinen Kindern.

Natürlich ist es bestimmt nicht einfach mit 5 Kindern, aber die anderen vier werden doch älter, oder? Das erste und zweite dürften ja schon fast aus dem allerschlimmsten raus sein? Klar, da werden die Wünsche größer, aber dafür können sie auch mehr helfen. Als meine Schwägerin noch einen Nachzügler bekommen hat war ihre Große schon 12, so hatte sie den perfekten babysitter gleich da - sie hat das total gerne gemacht.

Auch Nachhilfelehrer kannst Du Dir später sparen, die großen Geschwister können den Kleinen immer helfen.

Und auch wenn das Haus eigentlich zu klein ist: Größere Kinder würden etwa auch einen halbwegs hergerichteten Kellerraum als Kinderzimmer nehmen und sich dort waaaahnsinnig unabhängig und erwachsen fühlen. Oder ihr könnt euer Bett dann später im Wohnzimmer unterbringen, und so wird euer Schlafzimmer frei - sind ja nur ein paar Jahre.

wirklich wichtig wird ein eigenes Zimmer dann erst zur Pubertät, und bei 5 Kindern ist ja der älteste schon aus dem Haus, bis der Kleinste überhaupt in die Pubertät kommt.

Wenn Dein Mann Schicht arbeitet ist das doch super - öfter Nachtschicht gibt viele Zuschläge, und in so einer Situation kann man mit dem Chef bestimmt reden. Und Du kannst dann auch noch gut arbeiten, weil ja dann dein Mann zumindest anwesend ist. für die paar Stunden 400-Euro-Job, da geht das.

Man kann auch mit Sportvereinen und Musikschulen reden, ob sie einem nicht vielleicht einen "Mengenrabatt" geben - ganz viele Leute haben durchaus verständnis, und können da was machen. Nur schreiben sie es eben nicht so offiziell auf, sonst gibt es auf einmal nur noch bedürftige. Auch Kita-Beiträge sind nicht in Stein gemeißelt, mit vielen Trägern kann man einfach reden.

Ich denke eben, im Moment ist das für Dich nur ein Strich auf einem schwangerschaftstest, und der muss weg. Aber schon bald wirst Du fühlen, dass es eben nicht nur ein Strich ist, sondern ein Baby, dass seine Mama schon jetzt braucht. Auch der Papa wird das noch merken.

Die Frage ist ja nicht "Wollen wir ein 5. Kind, ja oder nein" sondern "das fünfte Kind ist schon da, darf es geboren werden?" Das ist eine ganz andere Frage...

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hallo, ich hoffe du konntest einigermaßen gut schlafen. ich habe aktuell nur 2 kinder und bekomme geplant und gewollt das dritte, aber ich will dir trotzdem etwas schreiben.

mein erstes kind war ein klassischer unfall. ich wollte es haben, konnte mir aber nicht vorstellen wie das leben mit kind ist. als es da war konnte ich mir ein leben ohne dieses kind nicht mehr vorstellen.

kind nummer 2 hat sich ins leben geschlichen. nicht ganz geplant aber herzlich willkommen. als ich schwanger war konnte ich mir auch nicht so ganz vorstellen, wie das leben mit 2 kindern werden soll. als nummer 2 in meinem arm lag, wusste ich gar nicht, wie wir ein leben ohne sie leben konnten. sie hat schlichtweg bei uns gefehlt. heut kann ich mir ein leben ohne meine 2 nicht mehr vorstellen.

jetzt kommt nummer 3. wir freuen uns von herzrn sehr über dieses geschenk, auch wenn ich im moment nicht weis, wie es werden soll.

ich will dir damit nur sagen, ein kind passt NIEMALS ins leben. ein kind passt sich nicht den lebensumständen von mama und papa an. deshalb muß sich das leben dem kind anpassen.

und das gelingt bei euch ganz ganz sicher.

stell dir vor, du treibst ab und fällst danach in ein tiefes loch. wirst du dann deinen 4 kindern noch gerecht werden?

ich wünsch dir von ganzem herzen das du das wunder in deinem bauch erkennst und die liebe, die schon da ist zulässt.
es ist euer kind zu 100% genau wie alle anderen 4.

lg antje

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Hallo.

darf ich vorstellen:

http://babygalerie24.de/babygalerie/index.php?open=browse&khaus=1007&year=2012&search_value=luisa+mattea&show=205775
Das ist meine Tochter Nummer 5#verliebt

Wir leben in einem alten Bauernhaus (siehe Visitenkarte). Meine beiden großen Töcher (17 u.20) haben seit exakt 4 Tagen zum ersten mal im Leben eione eigenes Zimmer, weil die große zum Studum nach Würzburg gezogen ist und die zweite das Zimmer jetzt allein hat.
Unsere dritte (9) schläft in einem ganz kleinen Zimmer, ein Durchgangszimmer, zu unserem Schlafzimmer, wo wir mit unseren zwei Kleinen (5 u. fast 2) zur Zeit sind. Wir fahren ein ziemlich altes Auto und werden noch einige Zeit alte Autos fahren, weil mein Mann an denen arbeiten kann, weil wr kein Geld hätten große Reperaturen in der Werkstatt zu bezahlen.
Aber!!!!!:
Wir sind meistens ein fröhlicher Haufen:-D
Wir haben glückliche Kinder mit guten Noten und Freunden, Geld für Musikschule haben wir nicht, meine großen haben autodidaktisch Gitarre spielen gelernt und sind schon ziemlich gut. Hobbys wie Tischtennis, Turnverein , Fußball oder Pfadfinder, gibts für wenig Geld, staatliche Hilfen in bestimmten Situationen anzunehmen, ist keine Schande. was dieser Staat ja laut Politik braucht sind Kinder, Kinder, Kinder und Menschen, die den Mut haben, diese Kinder zu bekommen.
Übrigens, Minijob bringt auch nicht viel mehr als der Elterngeld, auch wenn´s nur der Grundbetrag ist und Minijobs gibt´s überall.

In deinem Beitrag lese ich Panik pur! Angst ist ein schlechter Ratgeber! Abtreibung löst dieses "Problem" auch nicht zwangsläufig. Die wenigsten können danach weitermachen wie bisher. Du mußt entscheiden, womit du auf Dauer (!!!) wirklich leben kannst. Mit einem weiteren Kind, dass du irgendwann nicht mehr missen willst oder dem Wissen, da wäre mal eins gewesen, wenn...)

Du schreibst:
Mir geht einfach so viel im Kopf rum. Wenn ich so darüber nachdenke und auch lese
was ich hier geschrieben habe ist es für mich klar das ein Abbruch das einzig richtige ist, ich war im übrigen bis heute immer gegen Abbrüche und nun denke ist darüber nach.

du weißt noch keine 24 Stunden, dass du schwanger bist. darüber nachdenken ist verständlich, aber zu sagen es ist wohl das einzig richtige, ist falsch und völlig überstürzt.

Ich wünsche Euch Weisheit und Ruhe, das Richtige zu tun.

Ich war übrigens vor kurzem kurzfristi mit Nummer 6 (Abgang) schwanger. Die erste Reaktion war auch Panik und Schock und die Frage, wie das gehen soll, Angst vor Reaktionen, aber Abtreibung war nie eine Option.

LG Monika

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Ich kann Deine Verzweiflung sehr gut verstehen, du fühlst dich im Moment einfach überfordert. Dennoch denke ich das du eine Abtreibung vielleicht nicht gut verkraften wirst.

Ich bin auch das fünfte Kind, ein "Unfall"...Mein Vater war nicht begeistert und wollte meine Mutter zu einer Abtreibung bewegen. Es war eine Risikoschwangerschaft, mit Lebensgefahr für Mutter und Kind. Er hatte einfach Angst mit vier Kindern alleine zu bleiben, oder mit vier Kindern und einem (evtl. behinderten) Säugling. Meine Mutter ist allerdings sehr gläubig und es kam aus diesem Grund für sie nicht in Frage.

Ich denke das es immer wieder Situationen gibt in denen eine Abtreibung der Ausweg scheint und vielleicht auch ist. Aber bitte nicht aus finanziellen Gründen!

Ich hatte erst mit 8 Jahren ein richtig großes Kinderzimmer (12qm) und vorher ein sehr kleines Zimmerchen in das nur ein Bett passte. Das Leben bei uns spielte aber in der großen Wohnküche, deshalb habe ich ein Zimmer nicht vermisst. Viel Geld hatten wir nicht, die Aufmerksamkeit musste natürlich geteilt werden.

Du musst in dich hineinfühlen ob du mit einem Abbruch leben kannst . Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute !