Ungewollt Schwanger, 2. Kind?, Geldsorgen!! Sehr lang

    • (1) 01.08.18 - 08:51
      Hilfebitte123

      Ich hätte nie gedacht, dass ich hier in dieser Rubrik Mal ein eigenes Thema aufmache, nach allem was gewesen ist.

      Hier die Vorgeschichte:
      Vor 4 Jahren bin ich mit einem absoluten Wunschkind schwanger gewesen und habe es durch eine MA verloren. Eine Welt brach für mich zusammen. Die schwerste Zeit bisher in meiner über 10jährigen Partnerschaft. Durch die Fehlgeburt in Verbindung mit massiven Arbeitsplatzproblemen erlitt ich einen Burnout und war lange Zeit erkrankt zu Hause.
      Durch psychologische Hilfe und einen Arbeitsplatzwechsel im Betrieb ging es mir wieder besser und ich stand fast wieder mit beiden Beinen im Leben.
      Ich wurde geplant mit meinem Sohn (bald 1,5 Jahre alt) schwanger und bekam aus gesundheitlichen Gründen sofort ein BV. Die Schwangerschaft war nicht sonderlich schön, viele Arzttermine und Kontrollen und irgendwann die Nachricht, ihr Sohn sollte nun geholt werden (37Ssw). Nach der Geburt (Kaiserschnitt) litt ich unter einer leichten Depression, die ca. 4 bis 6 Wochen anhielt, das Stillen klappte nicht und ich habe 10 Monate lang Muttermilch abgepumpt, um meinem Sohn "das Beste" zugeben.

      Das zur Vergangenheit.

      Nun sieht es aktuell so aus, dass ich aus finanziellen Gründen meine 2jährige Elternzeit (ich bekam für ein Jahr Elterngeld) um mehr als ein halbes Jahr verkürzen musste und mein Sohn geht ab nächster Woche zur Eingewöhnung in die Kita. Ab Oktober gehe ich wieder arbeiten (30Std.) zuvor habe ich noch Urlaub, so dass vorher schon Geld in die Haushaltkasse fließt.

      Es ist bei uns sehr eng geworden finanziell, wir kommen gerade gut durch unser Erspartes bis Oktober über die Runden und nun bin ich SCHWANGER. Ungeplant. Und irgendwie auch Ungewollt.

      Ich weiß weder ob ich ein zweites Kind möchte, gerade werden die Nächte besser , alles hat sich eingespielt, mein Sohn isst gut vom Tisch mit und geht bald in die Kita damit ich arbeiten gehen kann und dann nochmal alles von vorne?

      Wie sollen wir finanziell über die Runden kommen? Ich bekäme den Mindestsatz also 375€ Elterngeld, plus 2 Mal Kindergeld, mein Mann voll berufstätig bekommt in einem Handwerksberuf nur ein geringes Gehalt und wir haben noch einige Altlasten zu bezahlen (zwei Autos, Küche)

      Wie gesagt bis jetzt kommen wir gerade so hin, aber auch nur weil wir vorher angespart haben.

      Staatliche Unterstützung würden wir nicht bekommen, denn Autokredite oder Küchenkredite interessieren in dem Fall nicht und das ist ja auch richtig so.

      Ich denke viel über eine Abtreibung nach!! Ich, die vor einigen Jahren ihr Kind verloren hat und die komplett am Boden zerstört war.

      Ich kann mir weder ein Zweites Kind vorstellen, noch können wir es uns finanziell leisten, noch hätten wir den Platz dafür.

      Am Freitag habe ich einen Frauenarzttermin und erfahre wie weit ich bin.

      Ich habe Angst, dass ich durch den Blick auf den Monitor keine Abtreibung durchführen lassen kann oder dass ich mich ein Leben lang dann damit quäle.

      Was soll ich bloß tun?

      • Hallo

        Ich habe Deinen Beitrag gelesen.

        Vereinbare einmal einen Beratungstermin z. B. bei Pro Familia. Dort würdest Du auch über mögliche Hilfen für Schwangere informiert.

        Beim Frauenarzttermin würde ich den Arzt bitten, den Monitor wegzudrehen.

        Die bist ungewollt schwanger. Wenn Du das Kind bekommen würdest, könntest Du wohl nicht arbeiten, womit sich die finanziellen Probleme wieder verschärfen würden. Die Ersparnisse sind scheinbar langsam aufgebraucht. Zudem müsstet Ihr wohl eine grössere Wohnung haben, was wohl wiederum Mehrkosten bringen würde.

        Natürlich würde alles wieder von vorne beginnen. Die Frage ist, ob Du nur 1 Kind möchtest oder 2?

        Solltest Du zum Schluss kommen, dass eine Abtreibung in Deiner Situation für Dich das richtige ist, wäre diese mit einer Bedenkfrist von 3 Tagen nach der Beratung möglich.

        Ich wünsche Dir, dass Du den für Dich richtigen Weg finden kannst.

        Freundliche Grüsse

        tm

        • (3) 01.08.18 - 10:55

          Vielen Dank für deine Antwort.

          Nächsten Mittwoch habe ich bei Profamila einen Beratungstermin.

          Ja unsere finanziellen Probleme würden sich wirklich zuspitzen und wir könnten nicht all unseren Verpflichtungen nachkommen und uns somit verschulden (also damit meine ich dass wir nach der Miete nicht mehr alle Kredite bedienen könnten)

          Allein der Kitabeitrag der ab diesen Monat fällig ist übersteigt schon bei weitem das Kindergeld. Damit ist es ja nicht getan, Essensgeld und Getränkegeld dann die ganzen Anschaffungen, die für die Kita getätigt werden müssen (es summiert sich obwohl ich den Großteil über Kleinanzeigen kaufe, außer eben Schuhe) Kopiergeld und dies und das. Mit dem Beginn meiner Arbeit erhöhen sich natürlich auch die Spritkosten drastisch (40km eine Fahrt)

          Umziehen käme nicht in Frage. Wir wohnen noch nicht Mal 1 Jahr hier und die Küche ist noch in der Abzahlung. Das könnten wir finanziell nicht stemmen. Klar könnte man auch die ersten Jahre in einer 3 Zimmerwohnung zu viert leben, aber ich möchte meinem Sohn nicht das eigene Zimmer nehmen. Er braucht seine Ruhe zum Schlafen und wollte ab seinem 3. Lebensmonat alleine im eigenen Bett (damals war es der Laufstall im Wohnzimmer) schlafen, weil wir nur eine Zweizimmerwohnung hatten.

          Ich danke dir dass ich meine Gedanken hier aufschreiben kann.

          • Hallo

            Danke für Deine Antwort.

            Es ist schon mal gut, dass Du einen Beratungstermin vereinbart hast.

            Dei Kredite abzuzahlen ist sicher wichtig. Evtl. müsste man schauen, ob man die Abzahlungskonditionen ändern könnte. Die Frage ist, ob bei einem Umzug der Nachmieter die Küche übernehmen würde.

            Manchmal hilft es, seine Gedanken aufzuschreiben, um zu einer Entscheidung zu finden. Was dagegen spricht, hast Du notiert und Dir auch Gedanken über mögliche Lösungen gemacht, aber noch nicht wirklich eine gefunden. Ich denke, die Situation ist finanziell ja auch nicht gerade leicht.

            Freundlichen Gruss

            tm

            • (5) 02.08.18 - 10:44

              Danke dir nochmal für deine Antwort.

              Ich weiß nicht ob man die Autokredite ändern lassen könnte.

              Die Küche ist wie gesagt noch nicht abbezahlt und wir würden bei einem Umzug nur mit einem dicken Minus die Küche verkaufen können. Wahrscheinlich würden wir sie trotzdem noch weiter abbezahlen müssen nach einem Umzug, weil niemand noch 2/3 des Neupreises zahlen würde.

              Aber Mal davon abgesehen ist ein Umzug finanziell ja gar nicht drin.

              Ich habe die letzten 24Std. wieder viel nachgedacht, kaum geschlafen. Es belastet mich wirklich sehr und ich bin froh, wenn ich erstmal die Untersuchung beim Frauenarzt morgen hinter mir habe. Dann habe ich zumindest schon mal Fakten wie weit ich bin und wieviel Zeit mir für eine Entscheidung bleibt.

              • Hallo

                Auch ich bedanke mich für die erneute Antwort.

                Bei einem Autokredit würde ich halt einfach mal nachfragen betreffend einer Änderung.

                Bei der Küche müsste man halt auch mal schauen betreffend der Abzahlung.

                Eine grössere Wohnung würde wohl schon mehr kosten, was ja finanziell nicht drinliegt.

                Ich kann mir vorstellen, dass Du froh bist, wenn Du die Untersuchung beim Frauenarzt hinter Dir hast. Was denkst Du, in welcher Woche Du bist? Jedenfalls kann man in Deutschland bis zur 14. Woche abtreiben (12 Wochen nach Befruchtung=14. SSW). Wobei die Entscheidung nicht einfacher wird, wenn die Zeit vergeht. Wichtig ist sicher auch der Beratungstermin, denn danach musst Du eh noch die Bedenkfrist von 3 Tagen einhalten.

                Ich wünsche Dir, dass Deine Gedanken Dich zu einer Lösung bringen und Du wieder schlafen kannst. Ich denke, dass sobald Du eine Entscheidung getroffen hast, wird das der Fall sein. Bis dahin wünsche ich Dir ganz viel Kraft.

                Freundlichen Gruss

                tm

    Ich kann gut verstehen, dass du momentan aufgrund der ungeplanten Schwangerschaft verzweifelt hast. Außerdem scheinst du innerlich zerissen zu sein, weil du einerseits kein Kind möchtest, andererseits aber Angst vor den Folgen eines Abbruchs hast. Ich würde mir bei deiner Vorgeschichte sehr gut überlegen, ob ein Abbruch wirklich der richtige Weg für euch wäre. Wenn du unter der Fehlgeburt schon so sehr gelitten hast, dann könnte es sein, dass du einen Abbruch psychisch noch schwerer verkraften würdest. Außerdem solltest du dir eben zu 100 % sicher sein, dass du das Kind nicht möchtest.

    Was eure finanziellen Probleme anbelangt, würde ich bei Pro familia oder der Diakonie einen Termin vereinbaren. Vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass du von der Bundesstiftung Mutter und Kind finanzielle Unterstützung (z. B. Erstausstattung) bekommst, wenn euer Einkommen für staatliche Hilfen zu hoch ist. Ansonsten wäre natürlich zu hoffen, dass du dieses Mal länger als bei der ersten Schwangerschaft arbeiten könntest. Dann würdest du ja ab Oktober wieder dein Gehalt bekommen, so dass ihr mehr Geld als bisher zur Verfügung hättet. Wäre es vielleicht denkbar, dass sich dein Mann noch einen Nebenjob sucht oder seine Arbeitsstelle ganz wechselt?

    • (9) 01.08.18 - 10:57

      Auch dir danke ich sehr für deine Antwort.

      (10) 01.08.18 - 11:29

      In der Aufregung abgeschickt... sorry

      Auch dir danke ich sehr für deine Antwort.

      Ja ich bin innerlich gerissen. Selbst wenn es finanziell nicht so aussehen würde. Ich weiß nicht ob ich ein zweites Kind haben möchte. Ich liebe meinen Sohn abgöttisch, wir hatten wunderschöne fast 1,5 Jahre zu Hause und nun war ich innerlich bereit ihn in die Kita zu geben und habe mich gefreut wieder arbeiten zu gehen (gerade auch weil es nochmal eine berufliche Veränderung mit sich bringt)

      Angenommen es ginge uns finanziell gut. Ich weiß nicht ob ich ihm seine "Monopolstellung" wegnehmen möchte. Ich weiß nicht ob ich genug Liebe für zwei Kinder habe. Gerade fühlt es sich so an, als müsste ich meine Liebe teilen und er nicht mehr genug Aufmerksamkeit bekommen. Ich weiß er würde sehr darunter leiden. Okay das ist jetzt alles die Gefühlsebene.

      Aber dann kommt auch schon wieder die Vernunftsebene und sagt wir können uns eh kein zweites Kind leisten.

      Aber wie schaffe ich den Abbruch? Allein die Vorstellung wieder dort zu liegen und bis 10 zu zählen bis die Kurzen wirkt und wenn man aufwacht, haben sie einem das Kind entfernt :(

      Ich weiß einfach nicht weiter.

      Ein Beitrag zur Erstausstattung... das wird leider nicht viel weiter helfen. Gerade unsere monatlichen Kosten, die machen es unmöglich ein zweites Kind zu bekommen.

      Im BV in der ersten Schwangerschaft habe ich mein volles Gehalt weiter bekommen. Nun gehe ich ab September bzw. Oktober für 30Std. arbeiten (wie gesagt ich habe noch Urlaub abzugelten) Mein Elterngeld in der zweiten Schwangerschaft würde fast 1000€ weniger sein, weil ich ja nur den Mindestsatz bekommen würde plus den Zuschlag. Die Kitakosten verdoppeln sich ab 2019 weil ich ja dann wieder arbeite und es nach Einkommen gerechnet wird.

      Miete, Strom, Telefon, Gez,Versicherungen, Auto, meine private Krankenversicherung, Kitakosten etc. pp. Ja wir kommen gerade hin, wenn ich wieder arbeiten gehe.

      Die Rechnung würde aber mit einem zweiten Kind nicht mehr aufgehen.

      Klar könnte mein Mann noch einen Nebenjob annehmen. Aber für welchen Preis. Er arbeitet körperlich sehr hart und kommt oft mit Rücken und Hüftschmerzen nach Hause. Wann er Feierabend hat ist immer Ungewiss. Eben wieviel zu tun ist.

      Wenn ich das alles hier so niederschreibe, gibt es eigentlich nur einen Weg...

      Und zwar gegen das Kind.

      Es geht doch gar nicht anders.

      Und dann kommt wieder das Aber.

      Wie kann ich meinem Kind das Leben verwehren, nur weil wir nicht genug Geld haben?

      Ich kann es drehen und wenden. Ich komme nicht klar mit der Situation und weiß nicht weiter.

      Am Freitag habe ich den Termin bei meiner Frauenärztin. So blöd es auch klingt, vielleicht ist die Ss auch nicht intakt und die Natur hat das ganze entschieden.

      Irgendwie hoffe ich darauf. Damit ich die Entscheidung nicht treffen muss.

      Danke dass ich meine Gedanken hier niederschreiben darf.

      • Ich kann gut nachvollziehen, dass eure finanzielle Situation sehr schwierig ist und ihr euch nicht noch weiter verschulden wollt. Ich würde an eurer Stelle vielleicht mal mit der Bank sprechen, bei der ihr die Kredite aufgenommen habt. Vielleicht könnte ihr euch über einen längeren Rückzahlungsraum oder über niedrigere monatliche Kreditraten einigen. Das würde euch evtl. einen Teil der finanziellen Belastung nehmen, auch wenn es natürlich keine ultimative Lösung wäre. Vielleicht kann euch die Konfliktberatung bei pro familia noch neue Aspekte aufzeigen.

        Ansonsten stellt sich natürlich auch noch die Frage, welche Haltung dein Mann hat zu der Schwangerschaft hat. Sieht er das Ganze wie du oder ist er anderer Meinung? Das wäre natürlich für die Entscheidungsfindung auch noch wichtig. Bezüglich deines Sohnes glaube ich, dass du dir zu viele Sorgen machst. Vermutlich wäre er anfangs eifersüchtig, aber er würde sich daran gewöhnen, dass er noch ein Geschwisterchen hat.

        • (12) 02.08.18 - 10:56

          Auch dir danke ich nochmal für deine Antwort.

          Die beiden Autos sind halt über die Autobank finanziert, ich weiß nicht inwiefern man dort über eine Finanzierungsänderung reden kann.

          Nichts desto trotz, zwei Autos möchten auch unterhalten werden. Inspektion, Tüv, neue Reifen du kennst es sicherlich. Für solche Fälle muss ja auch Geld da sein. Das wäre es aber nicht, wenn wir ein zweites Kind bekämen. Ich schätze uns fehlen dann über 1000€ im Monat (mit Kitabeitrag gerechnet) Das kann nicht aufgefangen werden.

          2/3 des Geldes für die Küche habe ich mir von meinem Eltern geliehen, 1/3 konnten wir selber aufbringen. Meine Eltern würden sicherlich noch einige Zeit warten mit der Rückzahlung, aber ich möchte es auch gerne weiter abbezahlen.

          Ja wie steht mein Mann dazu. Wir sind beide Vernunftsmenschen und lassen uns viel von unserem Kopf und unseren Gedanken steuern. Da sind wir und sehr ähnlich und er sieht es dementsprechend auch ähnlich wie ich. Er sagt dazu noch, dass er sich momentan kein zweites Kind vorstellen kann und dass dieses Kind uns finanziell in den Bankrott führen würde. Er hat ja Recht.

          Wir möchten unserem Sohn ein schönes Leben bieten. Er bekommt bei weitem nicht alles, aber es fehlt ihm an nichts. Es ist ein schönes Gefühl ihm kleine Ausflüge wie einen Tierpark oder einen Indoor-Spielplatz bieten zu können und uns ein Eis zu gönnen. Solche Aktionen wären dann überhaupt nicht mehr drin. Und das möchte ich nicht.

      (13) 01.08.18 - 14:03

      Ich hatte auch die Hoffnung, dass es die Natur von alleine erledigt... hat sie leider nicht. Auch ich hatte mehrere Frühaborte, WuKi-Phase... und als es passierte, passt es einfach nicht mehr. Finanziell, aber eben auch emotional.
      Was ich rückblickend anders machen würde: beim Frauenarzt gleich offen sein: Sagen, dass Du über einen Abbruch nachdenkst und ihn bitten, den Monitor wegzudrehen.
      Ich hab mit mir gehadert bis Woche 11. Aber dann war ich mir sicher, dass eine Abtreibung die bessere Lösung ist. Eine Voruntersuchung, Aufklärung und dann ab in den OP - dadurch, dass ich emotional vorher damit abgeschlossen hatte (und jede Menge Tränen vergossen), war es wirklich easy und ich war nach einer halben Stunde da wieder raus, aufgefangen von meinem Partner.
      Das ist jetzt fast ein Jahr her, der errechnete Geburtstermin war schon und ich habe es zu keiner Zeit bereut.

      Ein Kind nicht zu bekommen ist auch eine Entscheidung für Dich, für Deinen Mann und für euren Sohn und sie ist nicht minder egoistisch wie .die Entscheidung, ein Kind zu bekommen.

      • (14) 02.08.18 - 11:05

        Vielen Dank für deine Antwort.

        Es tut gut zu lesen, dass ihr für euch die richtige Entscheidung getroffen habt und du / ihr es zu keiner Zeit bereut habt.

        Du schreibst:
        "Ein Kind nicht zu bekommen ist auch eine Entscheidung für Dich, für Deinen Mann und für euren Sohn und sie ist nicht minder egoistisch wie .die Entscheidung, ein Kind zu bekommen."

        Ich weiß nicht ob ich es mir nur einrede, aber ja ich würde die Entscheidung auch für meine Familie treffen, da hast du vollkommen Recht. Gerade für meinen Sohn. Wie ich eben schon schrieb, ich möchte dass er ein schönes unbeschwertes Leben leben darf, so weit es in meiner Macht steht und ihm eben auch etwas bieten können im Leben.

        Die Entscheidung ist so schwer.

        Ich bin so froh, wenn ich morgen den Termin hatte. Das macht das ganze nochmal realer und fassbarer für mich.

    Hallo ich habe deinen beitrag gelesen, und mich hat es sehr beeindruckt. Ich mag dir nix vorwerfen wirklich nicht. Finde es auch sehr gut dass du so offen darüber redest. Ich lag neben meiner tochter die gerade eingeschlafen ist und mit einem embryo noch im bauch. 8.ssw.... ich hatte bei meiner tochter auch 2 jahre elternzeit beantragt, danach musste ich aber ca nach 1 jahr und 3 monaten wieder arbeiten da es knapp war und wir auf unser gespartes zurückgegriffen haben. Ich bin leitung eines kindergartens... ich wusste ich mach das einjahr und werde mir ein 2. wünschen. Auch bei ns gab es tage wo der kühlschrank leer war, aber nicht desto trotz war einmal der gedanke da das ich ein kind abtreiben würde. Ich bin türkin bei ins heisst das wenn das kind kommt kommt es mit seinem glück... ich bin mir sicher dass eine tür aufgehen wird. Ich finde nicht das du das recht hast es zu entscheiden:( tut mir so leid es sageb zu müssen. Ich habe soviele frauen um mich herum die bach zypern nach amerika gehen nur um einen kind zu bekommen....
    kurz noch zumir... wir haben vor 3 jahren eine wohnung gekauft mein mann hat ms... momentan auch arbeitslos... sber das alles interessiert mich nicht. Ich weiss dass ich in deutschland nicht verhungern werde. Und du kannst für dein kind ein jugendhilfeantrag stellen die kosten werden dir übernommen. Du kannst schauen wo du welche unterstützungen bekommen kannst. Aber bitte tu das dem winzigen ding nicjt an. Es kann nichts dafür...

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