eine Freundin ist schwanger, er will das Kind nicht..

    • (1) 29.08.18 - 14:40
      Brauche-euren-Rat

      Hallo ihr lieben,

      Ich brauche euren Rat...
      Ich möchte eine Freundin davor bewahren wieder abzutreiben.
      Ich möchte keine böse Diskussion darüber entfachen, in wiefern sowas gerechtfertigt ist oder so, oder in Sachen Verhütung irgendeine Aufklärung... sondern wirklich nur euren Rat, wie ich ihr vielleicht helfen kann. Ich selber schreibe aus der Sicht einer Sternchen-Mama, mir fällt es halt schwer zu verstehen, dazu komme ich später noch mal kurz..

      Es ist folgendes...
      Eine wirklich sehr gute Freundin von mir ist bereits zum 2. mal ungeplant schwanger.
      Das erste hat sie ihm zu liebe weg machen lassen. Nun ist sie aber wieder schwanger.. Ihr Freund will partout dieses Kind nicht, so wie es sich für mich darstellt hat er anscheinend regelrecht eine Abneigung dagegen. Beide haben jeweils schon ein Kind mit Ex-Partnern..

      Meine Freundin hat mir im Vertrauen erzählt, dass sie damals das Kind am liebsten behalten hätte und sie sehr traurig darüber ist. Aber auch da hat sie es "ihm zu liebe" weg gemacht. Aber sie sagte auch als es Richtung OP ging wäre sie am liebsten abgehauen.

      Nun ist sie wieder (ausversehen) schwanger geworden.
      Und sie ist wohl hin und her gerissen, ob sie es behält oder wieder abtreibt.

      Als gute Freundin ist natürlich helfen angesagt.

      Ich habe ihr versucht vor Augen zu führen wie sie unter der damaligen Situation heute irgendwie noch leidet. Wenn sie davon erzählt merkt man das sie es gerne behalten hätte. Auch andere sagen das, die davon wissen.
      Ich habe ihr gesagt, dass sie es schaffen kann, notfalls auch ohne ihren Partner.
      Ich habe ihr gesagt, dass sie ihren Sohn auch hauptsächlich alleine groß bekommen hat. Ich habe mich bereit erklärt als freundin ihr mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, das ich bereit bin, mit ihr gemeinsam zu Ärzten und Beratungsstellen zu gehen, dass es für alles ne Lösung gibt, usw.

      Gestern sagte sie noch sie hätte sich für das Kind entschieden, heute sagt sie sie weiß nicht ob sie das Kind will?

      Ich habe ihr auch versucht zu erklären, dass er sich nie ändern wird (sehr komplizierte Beziehung) er ist egostisch und die Beziehung läuft eigentlich nur dann, wenn er es so hat wie er will, sie fühlt sich oft von ihm alleine gelassen, er meldet sich oft tagelang nicht und so weiter.
      ob sie das Kind nun behält oder nicht, bei ihm ist einfach kein Platz für Menschen nur er und sein Sohn zählt. Obwohl sie mir dem zustimmt, checkt sie es anscheinend nicht, oder will es nicht wahrhaben, keine Ahnung.
      Ich habe ihr gesagt, das es Hilfen gibt, von Ämtern und so.
      Sie sagte nur, dass sie mit dankbar ist, aber sie sich das wünschen würde das sowas von ihrem Partner kommt.

      Aber? Das wird es nicht...
      Er sagt sie soll es so machen wie er, dem Problem keinen Namen geben, dann wird es leichter.. Für ihn scheint es nur ein Ding zu sein 😪

      Ich weiß nicht, wie ich ihr noch helfen kann?

      Ich selber habe ein Sternchen und habe es leider sehr früh verloren, seitdem hat es auch leider nicht wieder geklappt. In mir brodeln natürlich jetzt auch die Schmerzen und Emotionen etwas durch den Verlust und ich denke nur Mensch ich würde alles dafür tun um ein gesundes Kind zu bekommen. Und du willst dein Kind opfern, welches du dir wünschst, für eine Beziehung die nichts ist, einen Typen der es dir nicht mal dankt oder was auch immer?

      Ich verstehe das nicht!!

      Sie war heute wieder beim Frauenarzt, sie ist jetzt in der 9. Woche, das Herzchen hat schon fleißig geblubbert.
      Als ich sie fragte, ob sie sich denn irgendwie trotzdem gefreut hat oder was gefühlt hat kam von ihr nur "nix"
      Wie kann man als Mama nix fühlen?
      Sie ist doch schon bereits Mama...
      Auch das verstehe ich nicht.

      Ich musste mein Baby gehen lassen, eine andere Freundin hat eine Risikoschwangerschaft mit Drillingen, sie kämpft jeden Tag für ihre Mäuse...

      Ich möchte nicht, das sie den selben Fehler wieder macht...

      Habt ihr einen Rat wie ich ihr helfen kann?
      Oder wie ich das verstehen kann?

      Ich denke sie möchte das Kind, aber sie hat Angst das die Beziehung daran kaputt geht, die meiner Meinung nach eh kein Bestand hat, da beide anderer Meinung sind wie eine Partnerschaft aussieht...

      Bitte seit lieb zu mir, ich habe echt keine Ahnung... Vermutlich muss ich sie einfach in ruhe lassen keine ahnung ☹️ aber sie ist doch eine Freundin.


      Liebe grüße und allen hier alles liebe und gute 💕🍀

      • Ganz ehrlich? Eigentlich kannst du ihr nicht helfen... (leider)
        Du hast ihr schon "versucht" die Augen zu öffnen, indem du sagtest, dass sie evtl leiden wird, wenn sie den Krümel wieder antreibt, dass die Beziehung nichts taugt etc.
        Mehr kannst du nicht machen, weil es von ihr aus kommen muss.
        Wenn der Partner in mehrerer Hinsicht schlecht ist, muss sie das sehen und ob sie das Kind will oder nicht, muss sie auch ganz alleine entscheiden.
        Bei dir fließen jetzt natürlich sehr viele Gefühle mit ein, wegen deinem Sternchen und es fällt dir vielleicht deshalb schwer, dich davon zu distanzieren... aber ich glaube, was anderes bleibt dir gar nicht übrig.

        Alles Gute euch

        ... schön, dass es so gute Freunde gibt wie Dich!!! Toll, dass Du die Freundschaft nicht gekündigt hast, als Sie den ersten "Fehltritt" gemacht hat.

        Und meinen großen Respekt, dass Du ihr wieder helfen willst. Auch mein Beileid, dass Du so früh dein Sternchen verloren hast.

        So aber nun, was kann man tun. Ich denke, wäre es vielleicht möglich, sie einfach mal ein Wochenende zu "entführen". Oder einen Tag. Etwas Erholung, wo sie Abstand bekommt zu ihrem "Freund". Dass Sie Kraft tanken kann. Rede mal mit ihr, was hält Sie denn an dem Mann? Ein Mann, der ihr das Kind genommen hat, und nun wieder so etwas von einer Frau verlangt. Das sind keine Männer, das sind Waschlappen.

        Ich verstehe Deine Freundin, sie hat Angst, vor was auch immer, wenn Sie Schluss macht. Ich denke nicht mal nur, dass es die Angst ist vor dem Alleinerziehend sein. Da ist noch irgendwas anderes dahinter. Warum hat er eine so große Macht auf Sie???

        Mit was setzt er Sie so unter Druck? Ich denke, das rauszufinden, wäre sehr hilfreich.

        Ich denke kein Kind darf einer Frau genommen werden, nur weil der Partner es nicht will.

        • (4) 30.08.18 - 06:20
          Brauche-euren-Rat

          Das entführen ist nicht nötig... Sie wohnen nicht mal zusammen, und er scheint es auch nicht wirklich zu wollen da er seine Zukunft irgendwie nur für sich und seinen Sohn plant.

          Die sehen sich eh schon kaum... Manchmal wenn sie Glück hat, treffen sie sich zufällig für 15 Minuten auf der Straße oder ne Stunde im Monat... 🤷🏻‍♀️

      Ich denke du tust schon was du kannst. Was sollst du denn noch tun außer ihr optionen auf zu zeigen das sie auch ein 2. Baby notfalls ohne Mann wuppt? Ihr Hilfe an zu bieten mit dem Baby, bei Behörden etc...
      Am Ende ist es ihre Entscheidung, egal ob sie die seinetwegen trifft oder aus eigenem Antrieb.
      Ich kann dir sehr nachfühlen wie schlecht es dir damit geht. Wir selber mussten 4 Jahre auf unser 1. Kind warten und waren auf medizinische Hilfe angewiesen....jeden Monat hoffen, jeden Monat enttäuscht werden...und so eine Behandlung ist auch nichts das man so nebenbei macht. Und Freunde von uns trieben ab. Die Freundschaft hat darunter auch sehr gelitten. Ich hatte absolut kein Verständnis. Beide hatten einen Job (finanziell also kein Thema), beide um die 30 also auch entsprechendes Alter. Und das schlimmste: Sie wussten das die Pille nicht wirkt in dem Monat, haben bewusst kein Kondom genommen weil "bei 1x passiert eh nichts".
      Aber egal wie weh dir der Gedanke tut das dein Baby nicht bei dir bleiben durfte und sie es nicht will, es ist ihre Entscheidung und ihr Leben.

    • (7) 30.08.18 - 06:17

      Ich danke euch ganz herzlich, für eure Antworten.
      Also wird mir vermutlich nichts anderes übrig bleiben als abzuwarten, und für sie da zu sein, wenn sie mich braucht...

      Natürlich hat jeder seine eigenen Beweggründe um so ein Baby weg zu machen. in manchen Fällen kann ich es auch verstehen, aber in diesem Fall hier zum Beispiel nicht.
      Ich habe so dass Gefühl bei ihr, dass sie zum Beispiel nur sagt, dass sie nichts gefühlt hat, damit sie es rechtfertigen kann.

      Er sagte ja zu ihr so Sachen wie "gib den Problem keinen Namen dann wirds einfacher"

      Ich sehe das aber als Frau so, wenn ich unbedingt das kind möchte, dann ist es meine meinung, kann ich es auch ohne Partner schaffen.

      Denn ich denke mir, das man in einer Partnerschaft eben auch in schlechten Zeiten zueinander hält. Also ich bin damals auch eher ungeplant schwanger geworden, und über eine Abtreibung haben wir nie nachgedacht, weil wir uns sagen, daß Kind kann am wenigsten dafür. Es war unser "Fehler" und dafür sollten wir gerade stehen.
      Also eben gemeinsam das Beste daraus machen, egal wie schwer es wird.
      Natürlich haben wir uns auch sehr schnell mit diesem Gedanken angefreundet, weil eh irgendwann Kinder geplant waren. Deshalb war der Schock natürlich groß beim Verlust.
      Aber ich finde halt das macht eine gute Partnerschaft aus, ob nun ein Kind gewünscht ist oder nicht, dass man gerade dann auch zusammen hält. Mein Mann käme nie auf die Idee mich zu einer Abtreibung zu drängen, egal aus welchen Gründen. Versteht ihr was ich meine?

      Und ihr Freund ist so egoistisch, grenzt sie ständig aus und meldet sich Tagelang nicht, erzählt mir oft das sie nicht so glücklich ist und was weiß ich, und dann will sie es vermutlich seinetwegen wegmachen.

      Das passt für mich halt nicht zusammen.

      Klar es ist ihr Leben und ihre Entscheidung, das habe ich ihr auch so gesagt, aber ich habe das gefühl warum auch immer, dass er sie unter Kontrolle hat.. Und ich einfach als freundin nicht möchte das sie den. Selben fehler wieder und wieder macht.

      Ich kann doch übertrieben gesagt nich jedes jahr deshalb nen kind weg machen. ☹️
      Und sie hat so oft gesagt sie hätte gerne noch eins, aber weil er nicht will, dass sie es akzeptieren muss.

      Natürlich muss sie akzeptieren, dass er keins will, sofern sie mit ihm zusammen bleiben möchte. Aber jetzt ist es ja nun mal doch passiert. Und mein Gefühl sagt mir auch irgendwie, dass sie es scheinbar darauf angelegt hat. Und jetzt soll es weg?

      Das geht halt irgendwie nicht in mein Kopf..


      Ich danke euch trotzdem ganz dolle, da ich zumindest jetzt weiß, dass ich schon mein möglichstes getan habe.

      Also: es ist nett Hilfe anzubieten, aber sie muss es selbst entscheiden. Für mich käme eine Freundschaft mit jemandem der zweimal abgetrieben hat nicht in Frage- spätestens nach dem ersten Mal sollte man sich über sichere Verhütung informieren.

      Hallo

      Schlussendlich kannst Du Deine Freundin nicht davor bewahren abzutreiben, es ist ihre Entscheidung.
      Natürlich ist das für Dich schwer als Sternchenmama, aber es sind zwei unterschiedliche Personen und Situationen.
      Dass sie zum zweiten Mal ungeplant schwanger ist, ist nicht gut. Aber Du schreibst, über Verhütung soll nicht gesprochen werden, dann lassen wir das, auch wenn ich es wichtig fände. Vor allem, wenn Du dann schreibst, er wolle kein weiteres Kind.
      Schlussendlich muss sie entscheiden, ob sie im schlimmsten Fall alleinerziehend mit 2 Kindern sein will, was für sie nicht leicht würde.

      Du schreibst, sie hätte beim Frauenarzt nicht gefühlt. Du kannst das nicht verstehen, führst Du aus. Aber es gibt Frauen, die fühlen wirklich nichts (oder sie will es Dir nicht sagen, weil Du sie von einer Abtreibung abhalten möchtest).
      Sie hat einen Sohn gross bekommen (wie alt ist er?). Die Frage ist, ob sie auch 2 Kinder alleine gross bekommt resp. nochmals von vorne beginnt.
      Du schreibst, für alles gibt es eine Lösung. Die Frage ist aber auch, ob die Person das möchte.
      Bekommst sie das Kind und er bliebe bei ihr, hört es sich so an, als ob er sich nicht darum kümmern würde. Oder eben sie ist dann alleine mit 2 Kindern.
      Ich denke, Du solltest Dich lösen von Deinen Wünschen und ihrer Situation, auch wenn das schwer für Dich ist.
      Du meinst, sie denkt, die Beziehung würde in die Brüche gehen, wenn sie das Kind bekommt. Ich denke, da wird sie wohl nicht unrecht haben. Es ist keine tolle Beziehung, wie Du sie schilderst, aber wenn sie diese unbedingt fortsetzen will, dann kann man nichts machen.

      Sie soll doch einen Beratungstermin z. B. bei Pro Familia vereinbaren. Am besten geht sie dorthin mit ihrem Partner oder alleine. Dein Angebot, sie zu begleiten, ist zwar nett, aber ich weiss nicht, ob sie das will.

      Wünsche Dir Kraft, ihren Weg zu akzeptieren, egal wie er ausfallen wird.

      Hoffe, es klappt bei Dir bald.

      Freundlichen Gruss

      tm

      • (10) 30.08.18 - 16:52
        Brauche-euren-Rat

        Ich verstehe was du meinst. Und ich habe ihr meine hilfe angeboten, wenn sie die nicht will, kann ich auch nichts machen.
        Mehr als eine gute Freundin, die Hilfe gibt kann ich auch nicht..

        Ich merke aber das sie darunter leidet und das macht mich einfach traurig.
        Natürlich ist es im Endeffekt ihre Entscheidung und die werde ich akzeptieren müssen, ob ich damit umgehen kann mag ich derzeit eher bezweifeln aber das wäre dann mein Problem.

        Sie ist eigentlich eine starke Frau, aber seit sie mit ihm zusammen ist zweifelt sie sehr an sich.

        Ich weiß dass das Thema Verhütung wichtig ist und dass habe ich ihr schon gesagt.
        Sie meinte nur sie will keine Hormone.
        Darauf hin habe ich ihr einige Möglichkeiten (was nicht mal meine Aufgabe ist) aufgezählt. Bestes Beispiel NFP Symptothermale Methode etc. Aber ist ihr zu anstrengend... Man kommt bei ihr damit nicht durch. Deswegen meine Behauptung sie hat es darauf angelegt. Weil für alles ne ausrede war. Auf meine Frage vor Wochen "was machste denn wenn du schwanger wirst.?" - "ach wird schon nicht passieren"
        Ich habe mehrmals nachgefragt was, wenn doch... Darauf kam nur immer wieder wird nicht passieren und wenn doch kann ich mir immer noch nen Kopf machen..

        Bei solchen Aussagen kann ich dann nur mit dem Kopf schütteln. Jetzt sagt sie er habe es schon gewusst das sie nix nimmt 🤷🏻‍♀️

        Ich weiß nicht was wahr ist und was nicht..

        Deshalb habe ich gesagt, ich möchte nichts vom Thema Verhütung hören. Ich weiß nämlich wie man verhüten kann, auch ohne hormone. Es gäbe genug möglichkeiten und einige hatte ich ihr gegenüber bereits erwähnt. Mehr kann ich nicht machen.

        Mein Gefühl sagt mir, das ich mich distanzieren muss denn ich kann es nicht gut heißen wenn man zu "blöd" oder zu stur ist nicht zu verhüten, das Risiko einzugehen schwanger zu werden, und dann einfach abtreiben... Das ist aber nur meine persönliche meinung... Es gibt ja menschen die können das...


        Das sie nichts gefühlt hat kann ich mir bei ihr nicht vorstellen, da ich sie schon viele Jahre kenne. Aber ok... Kann sein, dann ist es eben so.

        Beratungsstelle wird sie ja eh hin müssen.
        Allerdings wird ihr Partner sicherlich nicht mitgehen..

        Ich habe mein möglichstes versucht.
        Werde mich damit abfinden, nicht mehr tun zu können.


        Trotzdem danke...

        • Hallo

          Wenn man selbst ein Kind will, ist es natürlich schwierig, wenn andere schwanger werden und dann abtreiben. Meistens heilt die Zeit die Wunden. Wobei wenn es schon zum zweiten Mal ist, ist es schwerer.

          Als ich las, sie sei "eigentlich eine starke Frau, aber...", dachte ich an eine Kollegin. Die lernte auch jemanden kennen. Interessant ist auch, dass sie schwanger wurde und dann abgetrieben hat. Wobei sie unterdessen Eltern geworden sind, wobei die Beziehung ihr nicht gut tut und immer auf der Schwebe ist.

          Will er denn mal nochmals Kinder? Dann könnte er sich auch sterilisieren lassen, falls nicht. Oder könnte es sein, dass er eigentlich eine andere Partnerin sucht und die Beziehung ungewiss ist?
          Wenn sie es drauf angelegt hat, dann wäre das natürlich nicht so gut, wenn sie seine Meinung weiss. Ausser sie riskiert, alleinerziehend zu sein.
          Manche denken halt, es wird schon nichts passieren. Aber sie ist fruchtbar und dann ist das nur eine Frage der Zeit.

          Wünsche Dir Kraft, damit umgehen zu können.

          Freundlichen Gruss

          tm

          • (12) 31.08.18 - 10:55

            Naja Sie weiß ganz klar das er keine weiteren Kinder will. Und ich denke auch er hat schon Schwierigkeiten genug mit seinem Sohn. Ich glaube einfach dass er aufgrund der ganzen vorherigen Umstände/Erfahrungen da nen Knacks weg hat oder so. In meinen Augen ist er kaum fähig eine Beziehung zu führen, so wie man sich die eben eigentlich vorstellt, geschweige denn sich um seinen Sohn kümmern..Ich möchte jetzt nicht ins Detail gehen aber aus dem Grund kann ich es ein Stück weit verstehen das er kein mehr Kind will. Aber jetzt wäre ja nun mal eben eins unterwegs 🤷🏻‍♀️
            Sterilisation wollte er Soweit ich weiß eh irgendwann machen, aber ihm fehlt wohl das Geld.
            Zudem sind beide noch relativ jung also gerade mal um die 30.
            Ich weiß nicht was er will in Sachen Beziehung. Ich kenne ja nur ihre Seite was sie mir so erzählt. Da er schwer zugänglich ist für fremde. Und da meine Freundin und ich in einer etwas komischen Konstellation zueinander stehen (Exfrau meines Bruders, mit der sie den gemeinsamen Sohn hat) , ist es für ihn so oder so nicht so leicht das wir Kontakt haben. Obwohl ich zu meinem Bruder aufgrund seiner neuen Frau kein Kontakt habe, aber er sieht es trotzdem wohl so eng, bzw. Ist er halt insgesamt sehr unzugänglich.

            Wie gesagt ich kenne es nur aus ihrer Sicht. Aber sie "heult" sich so oft aus bei mir...
            Sie weiß nicht was sie machen soll, er meldet sich schon seit Tagen wieder nicht, oder reagiert ziemlich kühl auf alles, wenn sie mal dann was gemeinsam mit den Kindern unternehmen, postet sie zum Beispiel mal ein Bild von allen, er aber nur wenn von sich und seinem Sohn, als wenn sie gar nicht dabei ist. Und viele fragen auch dann oft, wo sie denn ist.. Er kann ständig bei kumpels rumhängen, aber ihr nicht mal antworten oder s, bzw hat kaum Zeit für sie... Dann ging es mal um das Thema zusammen ziehen, dann hieß es so in etwa 2 Jahren, die sind aber mittlerweile um und er sagt wohl oft nur, daß er für sich und seinen Sohn eine neue Wohnung suchen will, also grenzt sie quasi ständig aus allem aus... Und so weiter.

            Wenn ich aber dann zum Beispiel meine Beziehungen mit ihrer Vergleiche, was man ja dann oft macht denke ich so:
            Mein Mann und ich sind froh das wir uns haben, wir leben derzeit gemeinsam in einer Wohnung die für uns 2 reicht. Wir verbringen so viel Zeit miteinander wie wir können, weil uns das ne Menge gibt. Trotzdem trifft sich auch mal einer mit Freunden oder geht ohne den Partner irgendwo hin. Aber wir machen eben vieles auch gemeinsam. Ja wir posten tatsächlich auch nicht alle unsere Unternehmungen auf irgendwelchen Plattformen oder so. Muss man nicht und wollen wir auch nicht. Aber ab und zu schon und da sieht man eigentlich hauptsächlich das wir was gemeinsam unternehmen. Wir reden über alles. Und zum Beispiel als ich schwanger war, war es auch nicht direkt geplant, der Zeitpunkt war auch echt ungünstig und abtreiben war dennoch nie eine Option für uns, egal wie schwer es werden wird. Also Kinder waren in Zukunft eh geplant, irgendwann. Deshalb war es für uns halt eben nicht soooo schlimm das ich halt etwas schneller schwanger wurde als gedacht. Das ich das Baby nun verliere konnte ja niemand wissen. Und es hat uns in dem Moment doch den Boden unter den Füßen weggerissen, weil wir uns so schnell damit angefreundet haben Eltern zu werden. Mittlerweile haben wir ja unseren Umgang damit gefunden, eine andere Freundin bekommt Drillinge, eine andere Freundin hat ihren Sohn am Tag unserer Hochzeit zur welt gebracht, ich dachte anfangs wir schlimm das wohl für mich wird denen mal unter die augen zu treten, aber es war doch irgendwie nicht so schlimm, klar ab und zu hat man gedacht, mensch unser Stöpsel wäre jetzt auch schon da, aber ich denke dafür habe ich das ganz gut hinbekommen und mich drauf eingelassen.

            Ich finde halt das Thema Abtreibung sehr schwierig auch unabhängig von meinem Verlust, diese Einstellung hatte ich schon vorher. Natürlich muss jeder für sich selber wissen wieso, weshalb, warum...
            Für mich käme es höchstens dann in Frage, wenn das Kind wirklich so gut wie unfähig wäre zu leben aufgrund von Krankheit, wenn es für Kind oder mich eine Gefahr wäre, oder durch Missbrauch entstanden wäre etc.

            Aber eben nicht, wenn man zu blöd ist zu verhüten. Dann muss man meiner Meinung nach dafür gerade stehen, und gerade dann wenn es schon zum 2. Mal passiert ist. Ich würde mich scheußlich fühlen, mich da jedes Jahr auf den Tisch zu legen und ein kleines Würmchen weg zu machen, dessen Herz schon fleißig geschlagen hat..
            Aber wie bereits gesagt ist es meine eigene persönliche Meinung. Und das war sie auch schon vor dem Verlust unseres kleinen Sternchens.

            Klar muss diese Entscheidung jeder selbst treffen.

            Ich wollte ihr halt nur verdeutlichten das das was sie da tut nicht das richtige ist.
            Nicht verhüten (bewusst) -> schwanger werden -> abtreiben.. Und das wie gesagt zum 2. Mal... Verstehst du?

            Sie hat gesagt sie weiß nicht was sie machen soll und sie weiß nicht ob sie das Kind will... Bevor sie tatsächlich schwanger wurde hat sie aber ganz anders gesprochen.
            Ich denke halt wie gesagt dass es bei ihr die Angst ist, das er sie verlässt.

            Ich denke einfach in einer funktionierenden Beziehung, weiß man ob der andere ein Kind will oder nicht, beide sollten im Falle dessen das einer oder beide kein Kind wollen, auch sich beide um Verhütung kümmern.
            Mein Mann und ich "verhüten" zum Beispiel nach NFP, im Moment zumindest, weil eben erstmal einiges bei mir gesundheitlich geklärt werden muss. Dennoch besteht immer die Gefahr dass sich etwas verschiebt, also bleibt ein kleines Restrisiko. Dieses Risiko gehen wir gemeinsam ein, sonst müssten wir ja dauerhaft verhüten etc. Das Risiko kennen wir beide. Und wenn es nun dann doch passieren sollte, dann stehen wir auch beide dazu. Verstehst du was ich meine?

            Aber naja ich habe lediglich versucht mit dem was sie mir alles so erzählt hat, zu zeigen was wäre wenn sie das Kind behält und was wenn nicht. Es wären ja hauptsächlich ihre Worte die ich ihr eigentlich nur noch mal vor Augen geführt habe. Wenn sie das nicht einsehen will, ist das nun mal so, dann muss sie halt machen. Ich habe ihr aus der Sicht als neutrale Freundin und separat als Sternchen Mama meine Sicht erzählt.
            Aber sie darf dann eben von mir nicht erwarten dass ich das ganze gut heiße...
            Ich denke ich habe dahingehend meine Aufgabe als freundin mehr wie richtig ausgeführt.

            Mehr kann ich einfach nicht tun.

            Sollte sie sich gegen das Kind entscheiden, und nach wie vor aber sich nicht um Vergütung kümmern, wird unsere Freundschaft denke ich zerbrechen.. Bzw. Sich vorerst stark reduzieren.
            Aber das muss man abwarten...

            • Hallo

              Also wenn er sich kein Geld für eine Sterilisation leisten kann, dann soll er zumindest ein Kondom verwenden. Oder sie müssten gemeinsam eine andere sichere Verhütungsmethode wählen.

              Die Beziehung hört sich nicht danach an, als ob sie etwas festes ist. Was das Posten von Fotos auf Plattformen betrifft, gibt es halt unterschiedliche Ansichten dazu. Ich persönlich finde es nicht gut, vor allem wenn Kinder darauf sind, welche sich nicht äussern können. Und mit der Gesichtserkennung von Facebook sowie der Bildrechtsabgabe würde ich davon eh Abstand nehmen, aber das muss jeder selbst wissen.
              Ich habe eher eine offene Haltung zu Abtreibung. Aber schlussendlich muss die Frau das selbst entscheiden. Am besten ist, wenn man da gemeinsam dieselbe Meinung hat. Wenn sie nur einseitig ist, ist das natürlich nicht ideal.
              Bei der Verhütung ist es so, dass keine Methode zu 100% sicher ist. Wobei 2 x ungewollt schwanger zu werden, ist dann schon ungewöhnlich, aber je nach Fruchtbarkeit etc. halt möglich. Und natürlich wenn man nicht verhütet, was dann schwer nachvollziehbar ist. Ich finde, man muss dann nicht gerade dafür stehen. Besser wäre natürlich gewesen, wenn man verhütet hätte. Aber ein Kind in der Situation zu bekommen? Nun, sie muss es selbst entscheiden. Bis zur 9. Woche kann man noch medikamentös abtreiben. Wenn man das Kind nicht will, sollte man früh entscheiden und es nicht herauszögern. Ausser man ist sich unsicher und braucht noch Zeit.
              Er ist jetzt schon kaum zusammen mit ihr. Ob ein Kind sie zusammenbringen würde, wage ich mal zu bezweifeln, eher das Gegenteil.
              Du möchtest ein Kind, er scheinbar nicht. Wie schon erwähnt, dann sollte er auch verhüten, wenn er keines will.

              Freundlichen Gruss

              tm

              • (14) 31.08.18 - 13:24

                Naja ich sagte ja, dass es jeder im Endeffekt selbst entscheiden.
                Und ich finde eine Diskussion über Abtreibung eben sehr schwierig, da nun mal jeder unterschiedliche Ansichten hat, und so eine Diskussion schnell ausarten kann. Deshalb möchte ich es deshalb dabei bitte belassen.

                Wenn ER weiß, dass sie nicht verhütet, und er partout kein Kind will muss eben eine andere Lösung her.. Also vorher schon, damit es gar nicht erst zu einer Schwangerschaft kommt. Denn ich finde eine Abtreibung ist nicht die Lösung um ein Kind zu vermeiden. So nach dem Motto ich habe Sex wann und wie ich will und wenn ich mal schwanger werde treibe ich einfach ab. 🤨
                Und so wirkt halt die Situation mittlerweile auf mich.

                Wobei ich auch etwas daran Zweifel, dass er es tatsächlich wusste, weil sie mir mal gesagt hat sie erzähle ihm, sie bekomme die 3-Monats-Spritze, was aber nicht so war.
                Sprich sie hat ihn lange diesbezüglich belogen und sie hatte theoretisch schon viel eher schwanger werden können.

                Und das ist meiner Meinung nach nicht richtig.

                Wie gesagt mein Mann und ich schaffen es ja auch zu verhüten... Ich Messe Temperatur, er zieht sich nen kondom drüber in der fruchtbaren Zeit. Und wenn was schief geht, ist es halt so, aber dann stehen wir auch dazu. Wir sind ja nicht völlig abgeneigt davon. Es wäre nur aktuell aus gesundheitlichen Gründen nicht so toll (aber auch nicht gefährlich), wenn alles geklärt ist werden wir es auch wieder versuchen. Und das hat in meinen Augen einfach was mit Verantwortung zu tun. Wenn sie es allerdings für sich als Lösung sieht, dann soll sie es tun... Aber sich halt bei mir nicht mehr ausheulen diesbezüglich...

                Ich möchte auch keine hormone nehmen, dass weiß mein Mann, Kondom mögen wir beide auch nicht sonderlich 🙄 aber was sein muss, muss sein... Also müssen wir in dieser Zeit eben dadurch.

                Und wie gesagt, es gibt ja genug Möglichkeiten zu verhüten auch ohne nen Haufen Hormone. Aber sie hat halt immer ne andere ausrede bzw. Wird ja nix passieren...
                Also mir ist das "anstrengende" Tempi messen, was mit nen bisschen Übung eigentlich gar nicht mehr soooo anstrengend ist, lieber als ständig Kinder abzutreiben. Und ich denke auch das wird sich nicht ändern bei ihr.

                Und ich glaube dass das einfach ein Punkt ist wo ich sage das macht mich schon etwas sprach- und fassungslos...

                Die Beziehung wird sich in meinen Augen nicht ändern, ob sie das Kind behält oder nicht. Und sie sagte ja ganz oft, dass sie das Kind damals gerne behalten hätte.. Und sie wollte dieses eigentlich auch.. Und dann frage ich mich was ist schlimmer?

                Mein Wunschkind, welches ich zwar alleine groß ziehen muss, oder eine Partnerschaft in der ich eigentlich so oder so irgendwie immer alleine bin. Und dazu mein Partner mich eigentlich so unter Druck setzt das Kind abzutreiben.

                Aber naja.. Ich distanziere mich einfach nun davon.
                Ich habe es versucht...
                Habe ihr meine hilfe angeboten etc.
                Mehr kann ich nicht tun.
                Ich werde auch nicht mehr nachfragen oder sonst irgendwas.
                Wer nicht will der hat schon. 🤷🏻‍♀️

                • (15) 31.08.18 - 13:30

                  Und das mit FB & Co. Stimme ich dir vollkommen zu, was zumindest das veröffentlichen von Bildern von Kindern angeht.
                  Das würden wir mit unseren Kindern nicht machen. Da sind mein Mann und ich uns einig. Sowie in allen anderen Sachen was Thema Kinder/Erziehung, etc. betrifft.

                  Aber wenn ich zum Beispiel ein Bild von mir oder uns veröffentliche, entscheiden wir das selber. Und bevor ich ein Bild hochlade, wo mein Mann mit drauf ist frage ich ihn. Aber es ging ja nicht nur um Fotos sondern allgemein um irgendwelche Beiträge...

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