Wenn Wunder keine Freude bringen

    • (1) 12.12.18 - 17:01
      AvE0401

      Hallo.

      Mein Mann und ich sind seit 5 Jahren zusammen und seit einem verheiratet.
      Ich habe eine Tochter mit in die Beziehung gebracht.
      Die beiden verstehen sich gut, wenn auch nicht immer perfekt, aber das ist denke ich normal.

      Unser Kinderwunsch kam erst dieses Jahr, dafür aber recht intensiv und dieser wurde auch schnell erfüllt, ging aber nicht gut aus, es war eine natürliche Fehlgeburt.
      Eine weitere folgte.
      Danach waren wir beide am resignieren und gaben den Dingen ihre Zeit.

      Nun hat sich unsere Situation etwas verändert, wir haben durch gewisse Dinge finanziell keinen Puffer mehr. Unsere Ersparnisse sind aufgebraucht.

      Ich bin schwanger...

      Ich weiss es selbst erst seit ein paar Tagen und durch die Fehlgeburten wollte ich warten um es meinen Mann zu sagen, konnte es aber nicht.

      Er will das Kind, absolut - aber er ist gleichzeitig so sauer #schmoll
      Er macht sich Sorgen ums Geld und um die Zukunft, gerade weil ich privat arbeite und somit kein Einkommen haben werde wenn ich im MuSchu bin und später in der Elternzeit.

      Es ist so schwer für mich damit umzugehen.
      Ich würde mich eigentlich gerne mal freuen, nach den 2 Verlusten endlich hoffen... gleichzeitig verunsichert er mich so mit seinem Verhalten.

      Ich bin so oder so schon ängstlich, das gibt mir allerdings den Rest.

      • Hallo....Du Arme 😞 das ist ja ein kuddelmuddel.... ich denke dein Mann ist einfach bissl überfordert gerade, für ihn kam es ja nun auch überraschend....mein tip...setzt euch nochmal zusammen, denn so ist es einfach kein Zustand für dich/ euch....bei uns war es ähnlich , allerdings war ich diejenige die da Probleme sah....wir haben eine ungeplante Nr.4 bekommen....für mich war klar es geht nicht, es blieb für mich nur 1 Option..muss dazu sagen habe vorher 4 #stern gehabt bis nr. endlich geboren wurde.... Nunja...nr.4 wurde letztendlich geboren....alle Dinge die vorher im Kopf nicht funktionierten....Haus zu klein....Auto zu klein u.s.w klappten.komischerweise..und es klappt wirklich wunderbar...auch finanziell ...im Nachhinein war ich froh das wir uns für unseren Sohn entschieden haben...aber ihr zwei MÜSST reden....ich wünsch dir alles gute und bitte, melde dich wenn es Neuigkeiten gibt....halt uns auf dem Laufenden....wenn es nochmal gesprächsbedarf gibt, wir Mädels hier sind da
        LG teeundwurst +4 #stern + 💙💙💖💙

        Wenn das Geld die einzige Sorge ist, dann überleg doch, was Du arbeiten kannst, wenn das Baby da ist. Es gibt soviele Mütter, die auch nicht jahrelang daheimbleiben können/konnten (mich eingeschlossen) dann versuche doch ein Einkommen zu realisieren. Ich weiß ja nicht, was Du arbeitest, aber wenn Du von zuhause aus arbeitest (Du schreibst privat) dann ist das doch auch mit Kind zu machen.
        Kenne selber eine Mama von zwei Kindergartenkindern, die mit Home Office berufstätig ist - und Kitaplätze gibt es auch schon für Kleinere - und nein, man ist keine Rabenmutter, wenn man sie dort ein paar Stunden hinbringt.
        Wenn dieser finanzielle Druck leichter ist, könnt ihr euch vielleicht auch unbeschwerter auf das Kind freuen. Alles Gute. LG Moni

        • (4) 12.12.18 - 19:44

          Nein, so war es nicht gemeint.
          Ich bin nicht selbstständig, ich arbeite privat "unter der Hand".
          Ich verdiene damit zwischen 250-400€/Woche.

          Ich muss einfach lernen beiseite legen zu können, kommt mir vor.

          Wir haben einen Kombi und eine Eigentumswohnung, zwar mit nur einem Kinderzimmer extra, aber damit können wir um.
          Das Baby soll am Anfang so oder so bei uns sein und später zum 1.Kind ziehen (das Zimmer ist groß genug).
          Es geht tatsächlich rein ums Geld.

          Die Frage ob behalten oder nicht, stellt sich nicht. Dennoch schien es mir in keinem anderen Forum passend.

          Ich sehe die Finanzen für ein Baby sehr gering, man hat Erfahrungen vom ersten Kind und weiss was unnötig war/ist.

          Ich habe einfach Sorge das wir es in den kommenden Monaten nicht schaffen einen Puffer anzulegen bzw ist das dass Problem meines Mannes, dieser Gedanke.

          • Du arbeitest schwarz??!? Großartig. Schon mal über die Folgen nachgedacht, wenn das rauskommt? Betrug bezüglich Sozialleistungen, Steuerhinterziehung? Da kommt bei dem Wochenverdienst einiges zusammen, neben Geldstrafe vielleicht noch eine Vorstrafe/Bewährungsstrafe. Das ist kein Kavaliersdelikt.

            Warum suchst du dir keinen vernünftigen Job, wenn dein erstes Kind schon so groß ist?

            • (6) 12.12.18 - 19:58

              Ich arbeite nicht in dem Sinne schwarz als das niemand davon weiss, ich bin bei jedem meiner Kunden angemeldet und somit auch versichert 😉
              Ich habe aber keinen Vertrag über eine Firma etc.

              • (7) 13.12.18 - 13:12

                Also immer nur minijobs und das mehrere? Jetzt kannst du dir auch keinen neuen job mehr suchen aber du kannst das ja so weiter machen nur reduziert wenn das Kind da ist. In wiefern das so rechtens ist musst du wissen bzw obs dich juckt..

                • (8) 13.12.18 - 19:51

                  Ich bin aus Österreich.
                  Hier gibt es Minijobs in dem Sinne nicht, wie sie in Deutschland laufen.
                  Ich kam als Privatier nach Österreich und arbeite auch als solcher.
                  Ich bin private Haushaltshilfe und arbeite wöchentlich bei 4 Kunden die mir 12€/h zahlen.
                  Bei jedem dieser Kunden bin ich offiziell angemeldet. Versichert.
                  Nur besitze ich keinen Arbeitsvertrag, sondern einen Dienstleistungsscheck. So heißt das hier.

                  (9) 13.12.18 - 19:54

                  "Der Dienstleistungsscheck (DLS) dient zur Entlohnung für die Erbringung von einfachen haushaltstypischen Dienstleistungen in Privathaushalten (z.B. Reinigungsarbeiten, Gartenarbeit, Babysitten etc.). Durch den DLS ist die Arbeitnehmerin/der Arbeitnehmer mit dem ersten Beschäftigungstag unfallversichert.

                  Der DLS gilt nur für befristete Arbeitsverhältnisse (maximal einen Monat). Diese können jedoch wiederholt abgeschlossen werden, ohne dass dadurch ein unbefristetes Arbeitsverhältnis entsteht.

                  Das monatliche Einkommen bei der einzelnen (!!!!) Arbeitgeberin/beim einzelnen Arbeitgeber darf den Grenzwert (für das Jahr 2018) von 600,07 Euro nicht übersteigen. Dieser Betrag errechnet sich aus der Geringfügigkeitsgrenze von 438,05 Euro (für das Jahr 2018) zuzüglich Urlaubsersatzleistung und anteiligen Sonderzahlungen."

              Das ist eine Lügen. Das würde nämlich auffallen wenn Du mehrfach auf 450€ legal angemeldet wärst!

              • (12) 13.12.18 - 19:47

                Dann muss man sich in dem Fall mit den österreichischen Gesetzen befassen.
                Ich bin nicht mehrfach auf 450€ angemeldet, sondern bei jedem meiner Kunden auf 12€/Stunde.
                Ich mache absolut nichts Illegales!
                Meine Kunden melden mich an und ich laufe als Privatier, als solcher kam ich auch nach Österreich.

                Verurteilen ist immer leicht wenn man keine Ahnung hat.

                (13) 13.12.18 - 19:54

                "Der Dienstleistungsscheck (DLS) dient zur Entlohnung für die Erbringung von einfachen haushaltstypischen Dienstleistungen in Privathaushalten (z.B. Reinigungsarbeiten, Gartenarbeit, Babysitten etc.). Durch den DLS ist die Arbeitnehmerin/der Arbeitnehmer mit dem ersten Beschäftigungstag unfallversichert.

                Der DLS gilt nur für befristete Arbeitsverhältnisse (maximal einen Monat). Diese können jedoch wiederholt abgeschlossen werden, ohne dass dadurch ein unbefristetes Arbeitsverhältnis entsteht.

                Das monatliche Einkommen bei der einzelnen (!!!!!) Arbeitgeberin/beim einzelnen Arbeitgeber darf den Grenzwert (für das Jahr 2018) von 600,07 Euro nicht übersteigen. Dieser Betrag errechnet sich aus der Geringfügigkeitsgrenze von 438,05 Euro (für das Jahr 2018) zuzüglich Urlaubsersatzleistung und anteiligen Sonderzahlungen."

        Wenn Du schwarz arbeitest kannst Du dann auch eben kein Geld vom Staat und somit von den ehrlichen Steuerzahlern erwarten!

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