Brauche Rat

    • (1) 08.04.19 - 15:45

      Hallo ihr Lieben, ich hoffe ich bin hier richtig... es geht um eine sehr gute Freundin von mir.. also sie ist ungeplant schwanger, mittlerweile in der 14 ssw... bis zur 12 ssw war sie der Meinung das Baby abzutreiben, da es absolut nicht gewollt/ geplant war... sie rauchte weiter, nahm keine folsäure und tat halt alles was man nicht machen soll... nun war der Termin zur Abtreibung und den hat sie nicht wahr genommen, hat Angst bekommen einen Fehler zu machen und freut sich mittlerweile auf den Nachwuchs 🥰 jetzt plagt sie natürlich das schlechte Gewissen, da sie rauchte, ab und zu was getrunken hat usw... ihr FÄ sagt, sie solle sich keine Gedanken machen, sieht bis dato alles gut aus... habt ihr Erfahrungen mit rauchen, Alkohol usw in der Schwangerschaft? Danke euch 😌

      • (2) 08.04.19 - 16:07

        Am Anfang heißt es hopp oder top - also wenn der Fötus beschädigt ist, dann geht er ab und vertraut ruhig auf die Ärztin, es ist ja ihr Job, sowas zu wissen.

        • (3) 08.04.19 - 16:14

          Ich danke dir für deine Antwort... klar sollte man den Ärzten vertrauen, aber sie macht sich trotzdem Gedanken... man hört und liest ja immer so negative Sachen und ich dachte wenn hier „positive Erfahrungen“ kommen, könnte ich ihr die Angst etwas nehmen 😌

          (4) 08.04.19 - 17:37

          Leider ist das (nicht immer) so! Sonst würde es das Fetale Alkoholsyndrom (kurz FAS) und andere angeborene Behinderungen nicht geben.

          DiMama

          • (5) 09.04.19 - 11:55

            Entsteht das nicht erst, wenn auch im späteren Verlauf Alkohol und Drogen konsumiert werden? Deswegen wird doch auch bei Medikamenten zwischen Einnahme im 1. Drittel der Schwangerschaft und danach unterschieden.

            Mein Stand war, dass normales Fehlverhalten (Alkohol, Tabak etc. in normalen Mengen) in den ersten Wochen entweder zu hop oder top führt aber sonst keine Schäden nach sich zieht, das wird erst später relevant oder wenn es eben in großen Mengen konsumiert wird.

            • (6) 09.04.19 - 12:47

              Nein leider gilt die "Alles oder Nichts - Regel" wirklich nur die ersten Wochen nach der Befruchtung, wenn sich erst die Zellen anfangen zu teilen und es noch keinen Embryo gibt. Den wenn es da zu einer Schädigung vom Genmaterial kommt entwickelt sich gar nicht erst ein Embryo sondern geht ab und die meisten Frauen nehmen das nur als verspätete Periode war. Aber die TE hat ja den ganzen ersten Trimester Alkohol konsumiert. Bis zur 13. Welche ist die Zeit wenn aus einem Zellhaufen ein fertiger 5 cm großer Minimensch wird. Und da kann der Alkohol enorme Schäden anrichten. Klar körperliche Schäden würde man bei der Feindiagnostik ausschließen kommen aber jetzt wird keiner sagen können ob das Kind eventuell mit Fehlgebildeten Extremitäten, Herzfehler, offenem Rücken oder sonst was auf dir Welt kommt. Geistige Schäden könnte man frühestens mit 2 Jahren vermuten (!!!).

              Klar ich wünsche der TE alle gute und dass sie ein gesundes Baby bekommt aber man sollte schon die Frauenärztin informieren dass sie bei dem Screening alle Organe genau untersucht und sollte das Kind Entwicklungsverzögerungen/-störungen aufweisen sollte man schon bei der Diagnostik darauf hinweisen dass regelmäßig Alkohol in der Frühschwangerschaft konsumiert wurde.

              DiMama

      Ich gehe einfach mal davon aus, dass sie inzwischen nicht mehr raucht und trinkt, jetzt wo sie sich für das Baby entschieden hat :)

      Rauchen führt zu einer Unterversorgung und kleineren leichteren Babies. Das sieht der FA im Ultraschall und könnte ggf. reagieren, wenn das Kind nicht so wächst wie es soll.

      Kritischer sehe ich den Alkohol. Was heißt "mal was getrunken"? Mal ein Radler oder mit Sekt angestoßen? Oder jedes Wochenende 6 Cocktails? Ob das Auswirkungen hat, wird man vielleicht erst in ein paar Jahren sehen. Ich meine mich zu erinnern, dass das langfristig zu Konzentrationsstörungen beim Kind führen kann... 🤔 Aber wenn der Krümel bis jetzt alles überstanden hat, wäre ich erstmal optimistisch 😎

      • Also sie ist definitiv kein alkoholiker 😌 ab und an mal ein Radler, also sie hat sich nicht betrunken... aber man sagt ja das kleinste Mengen Alkohol schädigen können... 😣 und nein, sie hat an dem Tag, an dem sie sich gegen die Abtreibung entschieden hat, mit den Zigaretten und dem Alkohol aufgehört... war ja dann aber schon 12te Woche und die ersten 12 Wochen sind ja aber die wichtigsten in der Entwicklung des Kindes... daher nun ihre Bedenken...

    Ich habe bei keiner Schwangerschaft Folsäure genommen, weil das damals noch garnicht in Mode war. Bei meiner ersten Schwangerschaft war ich 17 und erstmal etliche Wochen komplett ahnungslos bzw. habe es verdrängt. Geraucht habe ich kaum und nur so ganz leichtes Zeug, aber Alkohol trank ich schon. Allerdings keine harten Sachen, aber Bier/Radler, Wein/Schorle, Sekt oder mal ein Likör waren fast jedes Wochenende mal drin, wenn auch nicht in Massen.
    Ende des dritten/Anfang des vierten Monats ging ich dann zum Frauenarzt, bekam die Schwangerschaft bestätigt und ließ das Zeug dann auch sein.
    Mein Kind war weder untergewichtig noch sonstwie krank - auch später nicht - und er kam auch termingerecht auf die Welt.
    LG Moni

(11) 08.04.19 - 17:35

Hallo,

Dazu kann ich nix sagen. Das wirst du spätestens bei der Einschulung sehen ob DEIN Kind schäden davon getragen hat. Bsw mit 2 wenn ein Kind kognitiv und sprachlich normal entwickelt ist, kann man "größere" Behinderungen ausschließen.

Aber fetales Alkoholsyndrom (FAS) wird meistens erst im Grundschulalter diagnostiziert, wobei das Kind vorher schon Entwicklungsverzögerungen/Entwicklungsstörungen aufweist.

DiMama

(12) 08.04.19 - 23:46

Rauchen wirkt sich meist eher auf das Geburtsgewicht aus, insbesondere wenn in den letzten Monaten/Wochen vor der Geburt geraucht wird.
Eine Seite meiner Familie hat damals(als noch nicht so aufgeklärt wurde) bis in die Wehen reingeraucht. Genetisch bedingt waren es dennoch Riesenbabies(studieren alle).
Natürlich sollte man dies idealerweise unterlassen, aber wenn sie damit inzwischen aufgehört hat, dürfte meist alles ok sein.
Und selbst wenn nicht, auch meist.
Dennoch nicht gerade förderlich.

Alkohol ist tatsächlich kritischer zu sehen, aber auch hier muss man bedenken, dass unzählige Frauen mal etwas getrunken haben, bevor sie überhaupt von ihrer Schwangerschaft erfahren haben.
Meist geht eine Frühschwangerschaft ab, wenn ein Schaden entsteht sein sollte.
Ansonsten - wenn es nicht extrem war und sie ab nun gar nichts mehr trinkt, dürfte auch hier selten mit etwas Schwerwiegendem zu rechnen sein. Alkohol sollte nun jedenfalls sicherheitshalber ein absolutes Tabu sein und kann deutlich schlimmer schädigen als das Rauchen. Klar, besser beides nicht.

Die absolute Sicherheit gibt es nicht, aber hier würde ich auf den Frauenarzt vertrauen und Schädliches ab sofort unterlassen.
Ich wünsche ihr alles Gute für die Schwangerschaft und Geburt!

(15) 09.04.19 - 22:44

Wie oft hat sie denn alkohol getrunken und in welchen mengen? Das ist ja auch eine wichtige frage

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