Auf einmal Zwillinge...was tun???

    • (1) 12.09.19 - 08:49

      Hallo zusammen,

      ich würde gerne Erfahrungen mit Menschen in ähnlichen Situationen austauschen um das als Entscheidungshilfe nutzen zu können.

      Wir sind seit knapp zehn Jahren zusammen, seit vier Monaten auch verheiratet. Wir haben zudem einen fünfjährigen Sohn dessen Geburt auch geplant war, auf den wir uns während der Schwangerschaft meiner Frau sehr gefreut haben und der uns heute immer wieder die Sonne aufgehen lässt. Soweit alles gut.

      Vor einigen Wochen ist meine Frau dann mit dem Wunsch nach einem zweiten Kind an mich herangetreten. Ich habe ihr in dem Gespräch meine Bedenken und Sorgen mitgeteilt ob wir das organisatorisch, finanziell und emotional hinbekommen würden. Unsere Wohnung wäre zu klein dafür, wir müssten finanziell kürzer treten und da unsere beiden Eltern mehr als 200km entfernt wohnen wäre das Thema Betreuung auch nicht immer leicht zu lösen. Und da meine Frau schon heute teilweise klagt daß sie Beruf (sie ist voll berufstätig im Außendienst), Famile, Haushalt und Freunde kaum unter einen Hut bekommt, hatte ich sie gefragt wie sie das denn, trotz meiner Unterstützung, mit einem zweiten Kind bewerkstelligen will. Wir sind dann erstmal so verblieben und haben uns vorerst für keine der beiden Varianten (pro/kontra) entschieden.

      Vor knapp vier Wochen hatten wir Geschlechtsverkehr und da sie kurz vorher ihre Periode hatte, meinte sie zu mir das nichts passieren könne. Wir sind dann ein paar Tage danach übers Wochenende weggefahren und nach unserer Rückkehr sah ich in ihrer Kulturtasche eine Packung Folsäure. Dazu habe ich sie erstmal nicht zur Rede gestellt da ich den richtigen Zeitpunkt abwarten wollte. Als wir dann vor zwei Wochen die Koffer für einen Urlaub packten, merkte ich schon daß etwas anders war als sonst. Da erfuhr ich dann daß sie wegen Bauchziehen und anderer Symptome eine Blutuntersuchung hatte machen lassen und man ihr recht schnell das Ergebnis mitteilen konnte daß sie schwanger sei. Mich hat das erstmal schockiert und überrascht da ich ja durchaus Bedenken hatte. Ich habe ihr aber auch gesagt daß schon alles gut wird und wir das irgendwie hinkriegen. Der Urlaub war dann nicht so entspannt weil ich eine Weile gebraucht habe, das zu realisieren.

      Vor ein paar Tagen hatte meine Frau dann einen Termin beim Frauenarzt und da stellte sich heraus daß es eineiige Zwillinge sind. Seitdem sind wir sehr ratlos was wir machen sollen, sie selbst sagt daß es mit einem weiteren Kind schon gegangen wäre, sie es sich aber mit dreien überhaupt nicht vorstellen könne. Sie ist schon sehr verzweifelt ob der Ratlosigkeit, hat schon mit ihrer Frauenärztin und ihrer Hebamme von unserem ersten Kind gesprochen. Heute haben wir zudem einen Termin bei ProFamilia um uns dort weitere Ratschläge zu holen. Die gemeinsame Tendenz ist momentan, die Schwangerschaft mit Hilfe einer Pille vorzeitig zu beenden - wir haben große Bedenken wie wir das alles stemmen könnten. Gleichzeitig beschäftigen uns aber auch moralische Bedenken ob wir so etwas nicht irgendwann bereuen, immerhin wäre das eine Entscheidung von großer Tragweite.

      Ich würde gerne erfahren ob hier jemand in einer ähnlichen Situation war, wie er/sie sich damit gefühlt hat und wie dann der Weg zu der dann getroffenen Entscheidung ausgesehen hat. Eine eingermaßen wertfreie Behandlung des Themas würde ich mir wünschen, mir ist sehr bewusst daß das ein emotional hoch aufgeladenes Thema ist.

      Vielen Dank schon mal für eure Wortmeldungen.

      • (2) 12.09.19 - 09:19

        Huhu,

        meine Gedanken dazu:

        Wo genau sind denn nun die Sorgen?
        Irgendwie ist es mir recht schwammig formuliert um dir genaue Hilfen zu geben.

        Wohnraum: man könnte nach der Elternzeit umziehen oder eben ab sofort suchen, damit man eine passende Immobilie findet

        Auto: in den meisten passen 3 Kindersitze herein, sonst ggf jetzt schon anfangen mit Suchen und sich so ein Schnäppchen sichern

        Job: entweder kürzer treten /wechseln oder eben Haushaltshilfen buchen

        Betreuung: ihr habt doch euren Sohn auch irgendwo unter gebracht, während ihr arbeiten seid - könnten da nicht weitere Kinder hin?


        Wie genau würde es den anderen Weg weiter gehen?
        Falls ihr abtreiben lasst, ist dann das Kinderthema vom Tisch? Ansonsten muss man immer wieder mit einer Zwillingsschwangerschaft rechnen. Was wäre denn dann? So lange abtreiben bis es dann ein Einling wird?

        Wie genau wird das Leben denn leichter mit einem statt 2 weiteren Kindern?
        Aufstehen und stillen / Flasche machen muss man sowieso. Kind in die Kita bringen muss man sowieso - ob man nun eines oder 2 abgibt, macht das den Kohl fett?


        Ich verstehe, dass ihr Bedenken habt vor der Herausforderung Zwillingen.
        Aber wenn doch eigentlich noch ein Kinderwunsch besteht, würde ich persönlich das Wagnis eingehen. Das erste Jahr wird sicherlich nicht leicht. Aber das ist es auch mit "nur" einem Baby nicht.
        Es gibt Hilfen wie das Welcome projekt - lasst euch dazu mal einiges bei der Beratung erzählen. Genauso Thema Leihomas - viele ältere Menschen würden sich gerne als Oma für Kinder einbringen und werden so über soziale Träger gezielt in Familien vermittelt.

        Ich schreibe dir übrigens als vierfache Mama.
        Meine Kinder sind alle eng beieinander, von daher kann ich die Belastung mehrerer kleiner Kinder durchaus realistisch einschätzen.
        Ihr müsst nur schauen, wie belastbar ihr seid und wo man vielleicht auch zurück stecken würde für eine gewisse Zeit.

        LG

        • (3) 12.09.19 - 09:41

          Hallo khalesi,

          vielen Dank für deine Antwort, hier meine Anmerkungen:

          >Wo genau sind denn nun die Sorgen?
          Die Sorgen sind daß man das finanziell, organisatorisch und emotional nicht schafft - es einem alles über den Kopf wächst und vielleicht auch der 5-jährige zu kurz kommt wenn auf einmal zwei weitere Kinder da sind.

          >Wohnraum: man könnte nach der Elternzeit umziehen oder eben ab sofort suchen, >damit man eine passende Immobilie findet

          Dazu muß man vielleicht erwähnen daß das nicht so einfach ist. Wir wohnen in einer Großstadt in der eine Vierzimmerwohnung mit z.B. 110-120m² locker 2.000 Euro Miete kostet. Wir zahlen aktuell für drei Zimmer und knapp 90m² 1.200 Euro, das geht gerade noch so. Wir suchen schon eine ganze Weile aber zur Zeit ist die Wohnungssuche alles andere als leicht.

          >Auto: in den meisten passen 3 Kindersitze herein, sonst ggf jetzt schon anfangen mit >Suchen und sich so ein Schnäppchen sichern

          In unseren Kombi passen keine drei Kindersitze, da wäre sicher eine Neuanschaffung fällig.

          >Job: entweder kürzer treten /wechseln oder eben Haushaltshilfen buchen

          Das ist ja alles schön und gut, aber beides kostet Geld und es gehört zu unseren Sorgen daß wir das nicht stemmen können - zum Einen weniger Einnahmen verbunden mit der Tatsache daß meine Frau sich einen anderen, schlechter dotierten Job suchen müsste - zum Anderen können wir ja nicht noch mehr Ausgaben durch Haushaltshilfen generieren wenn wir ohnehin schon weniger auf der Habenseite haben.

          >Betreuung: ihr habt doch euren Sohn auch irgendwo unter gebracht, während ihr >arbeiten seid - könnten da nicht weitere Kinder hin?

          Unser Sohn war mit etwas über einem Jahr in einer U3 Kita, die hat aber auch zwei Jahre lang über 600 Euro pro Monat gekostet. Seitdem geht er in den Kindergarten und kommt 2020 in die Schule. Wegen der vollen Berufstätigkeit von uns beiden ist da eigentlich ein Ganztags-Platz geplant, der kostet auch 180 Euro im Monat.

          >Wie genau würde es den anderen Weg weiter gehen?
          >Falls ihr abtreiben lasst, ist dann das Kinderthema vom Tisch? Ansonsten muss man >immer wieder mit einer Zwillingsschwangerschaft rechnen. Was wäre denn dann? So >lange abtreiben bis es dann ein Einling wird?

          Der "andere" Weg würde laut Hebamme so aussehen daß man eine Pille nimmt und keinen Eingriff benötigt. Das Kinderthema war für mich schon vorher fragwürdig und mit Unsicherheiten verbunden, es heisst aber nicht daß wir damit dann abschließen würden. Zumindest meine Frau sagt ganz offen daß sie sich ein Kind gut hätte vorstellen können, fühlt sich aber mit zwei weiteren überfordert. Und nein, man würde sicherlich nicht solange abtreiben bis es ein Einling wird, ich denke eher daß wir das Thema dann ad acta legen würden. Es ist schon wahnsinnig schwierig, das alles abzuwägen und irgendwie habe ich das Gefühl, daß wir mit keiner der Optionen so richtig glücklich leben könnten :-(

          >Wie genau wird das Leben denn leichter mit einem statt 2 weiteren Kindern?
          >Aufstehen und stillen / Flasche machen muss man sowieso. Kind in die Kita bringen >muss man sowieso - ob man nun eines oder 2 abgibt, macht das den Kohl fett?

          Ich würde nicht sagen daß es "leichter" wäre aber man sollte sich schon klar vor Augen führen daß ein Kind weitaus weniger Aufwand bedeutet als drei. Wir haben ja ganz klar keine Erfahrungen mit sowas, daher habe ich mich ja an euch gewendet.

          >Es gibt Hilfen wie das Welcome projekt - lasst euch dazu mal einiges bei der >Beratung erzählen. Genauso Thema Leihomas - viele ältere Menschen würden sich >gerne als Oma für Kinder einbringen und werden so über soziale Träger gezielt in >Familien vermittelt.

          Das sind ganz gute Anregungen, vielen Dank dafür!

          • (4) 12.09.19 - 10:30

            Dann gebe ich gerne mal meine weiteren Gedanken dazu, vielleicht hilft es dir / euch ja!

            Zur Wohnung: ich wohne auch in der Großstadt und Mieten sind hier auch durchaus gigantisch. Allerdings lag ich zu gegebener Zeit auf der Lauer. Schaute stündlich in die Kleinanzeigen und stieß irgendwann auf die Annonce unserer aktuellen Wohnung.
            Etwas abgelegen vom Schuss, ein Viertel was okay ist aber bei weitem nicht mehr das tolle was vorher war, relativ wenig qm usw.
            Aber sie ist finanziell ein absoluter Gewinn gewesen. Wir zahlen weniger Miete bei mehr Zimmern und Wohnraum als vorher.
            Die Wohnungsbesichtigung habe ich am selben Tag ausgemacht und direkt danach alle erforderlichen Unterlagen abgegeben. So sind wir an diese Wohnung gekommen, die schon nach nicht mal einem Tag Onlineanzeige über 100 Bewerber hatte …
            Sie ist aber ein guter Kompromiss, wie alles im Leben. Ich kann halt nicht 4 Kinder haben und in der Innenstadt wohnen und nur Teilzeit arbeiten gehen.

            Dank Baukindergeld aktuell planen wir nächstes Jahr auch den Umzug ins Eigenheim. Kredite werden einem derzeit wirklich nachgeworfen und mit ein bisschen Köpfchen bekommt man den Hauskauf derzeit gut finanziert (3 Kinder sind schon 36.000 Euro Kapital). Natürlich ist da der Abstrich, dass wir Eltern mehr pendeln müssen - aber wieder: man kann nicht alles haben.

            Vielleicht schaut ihr auch, was ihr an Wohnraum wirklich braucht. Zieht man vielleicht doch in ein Randgebiet und pendelt mehr? Kann die Wohnung auch kleiner sein, dafür geht es finanziell besser?


            Zum Auto: warum nicht ein Gebrauchtwagen?
            Euer aktuelles Auto hat auch einen Restwert, ggf lasst ihr euch einfach mal unverbindlich beim Händler beraten, was machbar ist.
            Wir hatten unser gerade frisch gekauftes Auto auch getauscht als die ungeplante Nummer 4 kam.

            Zum Job: auch da steht wieder, wie viele Kompromisse könnt ihr schließen.
            Was ist euch wirklich wichtig im Leben?

            Betreuung: na siehst du, sobald deine Frau in Elternzeit ist, braucht es auch keinen Ganztagsplatz. Somit sind zumindest 180 Euro nicht mehr auszugeben. Und ob man danach wirklich 1200 Euro plus 180 Euro an Betreuungskosten aufbringen möchte, um Vollzeit zu arbeiten, will sich gut überlegt werden. Ggf wäre Teilzeit dann doch das bessere Model, was die besten Kompromisse schafft.


            So und nun mutmaße ich mal:

            Deine Frau hat einen Kinderwunsch, ggf hat sie die Schwangerschaft billigend in Kauf genommen (mal ehrlich, keine Frau nimmt sonst vorher Folsäure ein ;-) ).
            Nun bekommt sie einfach nur kalte Füße.

            Einerseits steht da der Kinderwunsch - aber den hat sie wohl im Alleingang durchgezogen und nun ist da Angst. Angst: wie reagiert mein Mann, wenn ich beichte, dass ich da schon nachgeholfen habe? (So wie ich dich lese, hast DU keinen Kinderwunsch und jede Menge sachlicher Argumente, gegen die sie mit emotionalen Argumenten kaum ankäme). Angst davor, dass sie es nicht packt mit gleich 2 Kindern mehr. Wahrscheinlich ist sie vom Typ her auch so jemand, der alles perfekt machen möchte und das stresst sie. In ihrer Vorstellung war es ganz anders: nur 1 Kind, deine Reaktion usw.

            Ich fürchte, dass sie dir gerade nur nach dem Mund redet, weil sie völlig geschockt ist von den Ereignissen.
            Nur weil sie billigend die SS in Kauf genommen hat, war sie dennoch nicht so richtig darauf vorbereitet. Und nun auch noch 2 …
            Dazu ein Mann, der sich ganz klar gegen die Kinder ausspricht mit sachlichen Argumenten. Sie steht da ein bisschen verloren auf einsamen Posten.
            Sobald sie den Weg weiter geht, den du ihr aufgezeigt hast (Pille schlucken und dann geht es weiter wie vorher), wird der Einbruch kommen. Spätestens wenn die Blutung einsetzt, denn erst dann versteht sie, was gerade passiert.
            Ein Kinderwunsch löst sich nicht plötzlich in Luft auf. Aber Ängste können erst einmal überschatten - darauf achtet gut!

            Wie vorhin erwähnt, war mein viertes Kind ungeplant.
            Ich war da der Part, den du gerade einnimmst und mein Mann der Befürworter - wobei er mich nie gedrängt hat.
            Letztendlich haben wir viel geredet, ich habe die ganze Schwangerschaft über meine Zweifel gehabt und heute ist alles gut so, wie es ist. Denn für alles gab es Kompromisse, mit denen wir beide leben können. Klar kosten Kinder, aber gerade bei der Betreuung sparen wir weil ich nur Teilzeit arbeiten gehe (und weil ich eine tolle Chefin habe, steige ich sogar beruflich auf). Dafür ist genug Zeit für Haushalt, Kinder und sogar Freizeit. Wir brauchen aber auch kein Neuwagen mehr, auf Reisen sind Ferienwohnungen statt Hotels nun üblich usw.

            Mein Rat: höre ihr zu und höre auch auf das was sie zwischen den Zeilen spricht.
            Schaut, dass ihr wirklich Kompromisse schafft hinter denen ihr beide stehen könnt. Egal welcher Weg es wird, keiner wird leicht werden.

            Alles Gute euch!

          Heyyy!! Das klingt doch phantastisch, super easy, oder, nicht? <Der "andere" Weg würde laut Hebamme so aussehen daß man eine Pille nimmt und keinen Eingriff benötigt.> Die perfekte Lösung für dich. Für deine Frau auch? Glaube kaum.

          Einmal schnell ne Pille nehmen, und fertig ist die Sache. Nein. So läuft das nicht. Die Abtreibung mit der Tablette funktioniert so easy nicht. Lies dich da mal ein. Hier ein Auszug von der Webseite der Techniker Krankenkasse:

          Der Abbruch mit Abtreibungspille verläuft in 3 Schritten:

          Nach einer gründlichen Untersuchung vom Frauenarzt werden drei Tabletten der Abtreibungspille geschluckt. Danach muss die Frau zur Beobachtung einige Stunden in der Praxis bleiben, falls es zu schweren Blutungen kommt.
          Zwei Tage später müssen zwei Prostaglandin-Tabletten genommen werden. Prostaglandin ist ein wehenförderndes Mittel, das die Ablösung der Gebärmutterschleimhaut fördert. Sie wird dadurch wie bei der normalen Regelblutung abgestoßen.
          Nach zwei Wochen macht der Arzt eine Kontrolluntersuchung.
          Der Abbruch mit der Abtreibungspille ist in etwa 95 Prozent der Fälle erfolgreich. In den restlichen 5 Prozent muss nachträglich eine Ausschabung vorgenommen werden.

          Also, die Tabletten müssen aktiv selber von der Frau genommen werden. Das alleine kann schon extrem traumatisch sein, vor allem wenn es eigentlich ein Wunschkind war. Und einmal genommen, gibt es kein zurück.
          Schwere Blutungen sind sehr häufig, eine Freundin berichtete, dass die Mens dagegen ein spaßiger Bummel ist.

          Abstoßung heißt, es kommen Blut, Gewebestückchen der Gebärmutter, die Plazenta und auch die „Leibesfrüchte“ raus. Zuhause. Wenn man ganz viel Glück hat, kann man das alles auch alles schon genau schon erkennen. Nochmal Trauma.
          Bei vielen Abgängen bleibt zudem ein Test in der Gebärmutter und muss ausgeschabt werden. Das tut weh und wäre vor allen Dingen auch hochproblematisch, sollte doch noch mal eine Schwangerschaft angedacht werden. Nicht selten wird dabei nämlich die Gebärmutterschleimhaut verletzt, was eine Einnistung des Embryos schwer bis unmöglich macht.

          Ich bin weiß Gott kein Abtreibungsgegner. Aber ey: Ihr hattet ungeschützt Sex. Deine Frau wünscht sich ein Kind. Ihr lebt in Deutschland. Habt beide Jobs und ein Dach über dem Kopf. Deine „Gründe“ sind vorgeschobene Ausreden, nicht zu deiner Verantwortung zu stehen. Die Kinder sind schon unterwegs. Wir sind nicht mehr im theoretischen Bereich was wäre wenn. Jeder dieser „Gründe“ ist mit ein bisschen Entschlossenheit durchaus zu lösen.

          Und alle Folgen, die das Austragen der Kinder bedeuten sind vermutlich weniger schlimm als die seelischen Folgen für deine Frau, ihre Kinder selbsttätig abzutreiben. Ihr werdet die beiden mit Sicherheit auch satt und groß bekommen.

          Es mag wirklich gute Gründe geben, ein oder gar gleich zwei Kinder nicht zu bekommen. Ein zu kleines Auto und eine diffuse Angst vor der Zukunft und ihren Einschränkungen sind es sicherlich nicht.

          (8) 13.09.19 - 13:22

          Hallo paimuten, ich finde es stark von dir, dass du dich "umtust" und deine Situation schilderst und fragst.
          Die Ideenbörse von Khalesi ist umfassend und ermutigend. Du guckst einfach, was für euch zutreffend und passend und praktikabel ist.
          Es ist schon eine große Veränderung. Aber eine Veränderung wollte deine Frau wohl. Und du warst unentschlossen. Also auch nicht einfach ein "Alleingang" von ihr.
          Für zwei "lohnt" sich das ganze Engagement auch richtig. ;-)
          Ein etwas pragmatisch bis heiterer Gedanke. Aber auch ökonomisch.
          Tatsächlich.
          Die Arbeitszeitreduzierung macht deine Frau sowieso. Und die schlechte Steuerklasse hat sie auch sowieso. Die Veränderung, die sie sich so vorgestellt hat, wird natürlich größer.
          Vielleicht mag sie selbst schreiben, was ihr Sorgen macht? Könntest du dir das vorstellen? Oder ist das hier deine "Nische"?
          Natürlich ist sie nochmal mehr gefordert mit der Schwangerschaft als bei einem Einling. Sie wird dann wirklich "Fachfrau". Aber die größte Veränderung habt ihr von "kein Kind" auf "ein Kind" schon gemeistert.
          Ich denke auch, dass das erste Jahr und das zweite vielleicht noch die größten Anforderungen mit sich bringt. Was ich so gehört und gesehen habe bei Zwillingsfamilien.
          Wie war das Gespräch heute? Welche Aspekte konntet ihr besprechen?

        (10) 14.09.19 - 18:43

        Ich kann Dir zu eurer Situation keinen Rat geben, möchte aber ein paar Aussagen von oben korrigieren:
        Eine eineiige Zwillingsschwangerschaft ist eine Laune der Natur und es besteht kein höheres Risiko, dass es bei der nächsten Schwangerschaft wieder eine wird.

        Leihomas sind eine tolle Idee, aber ich warte seit 8 Monaten auf eine! Die sind alle heillos ausgebucht und eine Babysitterin zu finden, die tagsüber auf die Kleinen regelmäßig aufpasst, ist bei mir gescheitert.

        Ich bin Mutter von Zwillingen (nach einem langen Kinderwunschweg) und kann Dir sagen, dass das schon sehr anstrengend, wenn auch sehr schön ist!

        Alles Gute für Euch und für eure Entscheidung

(11) 12.09.19 - 11:24

Unterschätze die emotionalen Auswirkungen eines Abbruchs nicht. Es wird auch danach niemals weitergehen wie bisher. Euer Leben wird sich ändern oder tut es schon. Egal für welche Variante ihr euch entscheidet.
Kinder sind irgendwann groß. Sollte deine Frau den Abbruch aber nicht zu 200% wollen, wird sie ihr Leben lang damit zu kämpfen haben. Sowas kann auch eure Ehe kosten.

Ich wünsche euch alles Gute und dass ihr die für euch richtige Entscheidung findet #klee

(12) 12.09.19 - 12:12

Ich bin nicht in eurer Situation, habe aber eine Bekannte, die in einer ähnlichen Situation war.

Sie hatte bereits ein Kind aus erster Ehe, allerdings bereits älter (ü10). Sie und ihr neuer Mann entschieden sich für ein zweites. Und nach einiger Zeit für ein drittes. Und - oh sch...ande - Zwillinge. Also von zwei auf vier Kinder gesteigert. Dazu ein Kind mit gerade mal 1,5 Jahren.

Sie hatte Bedenken, wie sie das alles schaffen soll. Eine ganz krasse Hausnummer. Ihr Mann stand allerdings hinter ihr. Man muss dazu sagen, dass es der Wunsch von beiden war, nochmal ein Kind zu bekommen. Aber zwei? Damit mussten beide kämpfen. Was ist richtig? Ist es richtig sie zu bekommen und finanziell vielleicht sehr knapp aufgestellt zu sein? Am Limit zu gehen mit zwei Babys und einem Kleinkind, welches noch nicht mal aus dem Gröbsten raus sind? Oder ist es richtig, sich gegen die Beiden zu entscheiden?

Sie haben sich für die Zwillinge entschieden. Und ja, sie kommt auf dem Zahnfleisch daher. Sie hat es sich heftig vorgestellt, aber es kam "noch schlimmer". Ihre Älteste kommt aktuell mit drei kleinen Geschwistern vollkommen zu kurz. Aber sie würde sich wieder so entscheiden. Denn: Die zwei Zwerge können nichts dafür, dass sie eben zwei geworden sind.

Sie kann auch jederzeit über die Krankenkasse eine Haushaltshilfe holen. Die kostet bei Zwillingen - meine ich - nicht mal etwas.

Dass es kein leichter Weg wird, sollte klar sein. Im oberen Fall kommt zu den Zwillingen ein weiteres Kind, welches noch nicht wirklich selbstständig ist. Also noch ein bisschen was anderes. Ich kann mir vorstellen, dass man mit der Überlegung überfordert ist. Bei mir hieß es am Anfang auch, es könnten Zwillinge werden. Da hat es dann auch erstmal angefangen zu rattern und zu rechnen. Aber irgendwie hätte es geklappt.

Ich weiß nicht, was man euch raten soll. Ich könnte nicht abtreiben, weil da ein Kind zuviel dabei herausgekommen ist. Aber ich kann es durchaus nachvollziehen, dass man diesen Schritt als Lösung ansieht, weil man bisher nur die mögliche Überforderund und die hohen Kosten und sonstige Probleme sieht.

Ich wünsch dir, dass ihr eine Lösung findet. Eine Abtreibung ist kein Zuckerschlecken und deine Frau wirkt recht sprunghaft und eher so, als würde sie nicht genauer über die Konsequenzen nachdenken. Daher sollte sie sich das wirklich gut überlegen, denn eine Abtreibung kann man nicht einfach rückgängig machen.

Oh je ihr Armen!

Erstmal tut es mir leid zu hören das deine Frau ja wohl alleine entschieden hat noch einmal schwanger zu werden. Das war leider nicht die schönste Art. Gut, ist jetzt so und ich finde es toll wenn du sie unterstützt.

Eine Nachricht von Zwillingen haut sicher alle erstmal um und ich kann mir vorstellen das ganz viele Paare eurer Gedanken an der Stelle hatten. Beratung von außen ist auf jeden Fall ein guter Ansatz! Wie es scheint ist das ganze ja noch recht frisch. Ihr solltet euch also ein paar Tage auch nehmen in Ruhe zu überlegen.

Ich selbst bekomme jetzt das dritte Kind geplant. Alle waren geplant. Ich hab keine Zwillinge und kenne mich mit der Situation nicht aus.

Trotzdem ist eine Abtreibung beider auch schlimm zumal deine Frau sich ja für sich vorher mit folio usw also mit einer Schwangerschaft auseinander gesetzt hatte. Ich denke ihrer Entscheidung für ein zweites Kind war ja dort gefallen. Diese negativen Gedanken jetzt denke ich sind normal. Jeder hat doch Angst was kommen mag.

Ich hab zum Beispiel kommende Woche den Termin zum Kaiserschnitt und ertappe mich in den letzten Tagen immer wieder dabei mich zu fragen ob das alles jetzt so richtig war... ich will nur sagen, auch ich hab jetzt irgendwie Angst 😬. Und ich bin total dankbar dafür das mein Mann total selbstsicher da ist und mich dann wieder auffängt.

Alles Gute euch! Lasst euch Zeit und überlegt auch mal: eineiige Zwillinge sind auch wirklich ein Geschenk ❤️

(14) 13.09.19 - 07:50

Ich habe abgetrieben - letztendlich erst in der 11. Woche, weil ich vorher auch nicht wusste, was ich verantworten kann.

Klar war mir von Anfang an: Keine Pille. Das selbst einnehmen, Warten auf die Blutung, nur 95% Erfolgschance - das war mir alles zu weird. Also: Tagesklinik, Vollnarkose, 30min später wieder im Aufwachraum, nochmal 30 Minuten später schon Kaffee getrunken.

Ich finde die Argumentation, die hier schon genannt wurde: Ihr habt ein Dach überm Kopf und seid in Deutschland - sehr sehr mau.

Es ist nicht falsch an sich selbst und andere bereits lebende Familienmitglieder zu denken und es ist auch okay etwas mehr vom Leben zu erwarten als ein Dach überm Kopf.
Und natürlich kommt man euch anfangs entgegen, mit reduzierten Kita-Gebühren, mehr Elterngeld... aber das ist letztlich wie bei Drogen: am Anfang ist es billig und das dicke Ende kommt erst noch. Denn bei den Unterhaltskosten für drei Teenies unterstützt euch dann keiner mehr.

Wie gesagt, ich habe lange mit mir gerungen - mein Mann hat mir freie Hand gelassen und mir zwar ehrlich seine Meinung gesagt, worum ich auch gebeten habe, aber ohne mich in eine Richtung zu schubsen, bzw. er sagte, dass er auch die Schwangerschaft mittragen würde.
Und am Ende war mir klar, dass ich die Schwangerschaft abbrechen möchte. Der Stress war vorher größer als dabei bzw. danach.

Das Praxisteam war toll, danach war ich erleichtert, weil es sich gut angefühlt hat, dass es vorbei war. Natürlich war ich rund um den errechneten Geburtstermin mal melancholisch, aber andererseits die Monate danach auch immer wieder sehr froh, eben keinen Säugling zu haben.
Es ist jetzt drei Jahre her und ich bin immer noch im Reinen mit der Entscheidung, auch wenn ich mir nie "zu 100% sicher" war, wie hier viele fordern. Es war letztlich ein abwägen und es dauerte, bis ich wusste, was ich eher verantworten kann.

Wie auch immer ihr euch entscheidet, ich wünsche euch viel Kraft.

  • Ist halt die Frage, hattest du es auf eine Schwangerschaft angelegt? Scheint ja beim TE so gewesen zu sein. Ich denke das ist schon ein Unterschied, ob man dann mit einer Abtreibung leben kann.
    Ich würde das alles nochmal genau durchsprechen zur Beratung müsst ihr ja sowieso, vielleicht werdet ihr dann schlauer.
    Ich persönlich könnte nicht abtreiben und würde alle Möglichkeiten ausschöpfen, damit es irgendwie geht. Wir wollen 2 Kinder uns kann aber auch keine garantieren, dass beim 2 mal nicht 2 bei rauskommen, müsste dann eben auch irgend wie gehen, die Krümel können ja nichts dafür.
    Aber es muss jeder selbst entscheiden. Wichtig wäre nur, dass deine Frau nicht wegen dir abtreibt, dass würde sie nicht verkraften.

    • (16) 13.09.19 - 09:47

      es hiess, ich kann keine kriegen. Nach langem KiWu hatten wir einen Haken an die Sache gemacht und natürlich auch nicht verhütet.
      1,5 Jahre später war ich schwanger... ob das jetzt drauf angelegt ist, weiss ich nicht - aber mit der Vorgeschichte war es natürlich auch nicht allzu klar, was wir wollen.

      Also irgendwie schon vergleichbar...

(17) 16.09.19 - 15:19

Hallo,

ich habe auch abgetrieben und habe es danach zutiefst bereut.

Ich weiß das es vom Kopf her die richtige Entscheidung war aber vom Herzen her nicht.

Geht zu eurem Termin von pro Familia und lasst euch helfen! Oder gebt die Babys zur Adoption frei.

Abtreiben ist niemals schön.

Ich konnte danach 5 Jahre nicht mehr schwanger werden.

Überlegt es euch sehr gut.

(18) 16.09.19 - 21:07

Ich war nicht betroffen aber meine Mama. Als ich und mein Bruder 10 und 8 Jahre alt waren, haben wir noch eine Schwester bekommen. Diese war aber nicht geplant gewesen. Für mein Vater kein Problem (er wollte immer eine große Familie), für meine Mama schon, weil das meiste an ihr klebte. Sie war fest davon überzeugt das Kind nicht zu bekommen und dann sagte die Ärztin es werden Zwillinge. Sie war geschockt, konnte sich aber nicht dazu überwinden zwei potenzielle Leben zu beenden. Der eine Zwilling hat sich dann leider irgendwann nicht mehr weiterentwickelt.
Mein Papa hatte mehrere Jobs, bis er bei seinem Hauptjob befördert wurde und genug verdiente. Als wir klein waren, hatten wir kaum Freizeit zusammen mit Papa, dies war aber schon bevor meine Schwester kam. Meine Mama hat auch Teilzeit gearbeitet. Es hat dann sogar durch die Beförderung gereicht sich ein Haus zu kaufen. Vorher hatten wir 3 ein großes Zimmer. Hat aber keinen von uns gestört, nur unseren Eltern. Geholfen bei der Betreuung von uns haben auch viel unsere Großeltern. Solche Sachen wie zum Kindergarten und zur Grundschule bringen und abholen und ab und zu zum Spielplatz mit uns. Das ist schon eine Entlastung für Sie gewesen.

Das war die Erfahrung von unserer Familie. Keine Ahnung ob es euch hilft.

  • (19) 17.09.19 - 10:41

    Liebe Leute,

    vielen lieben Dank für die bisherigen, sehr ehrlichen und offenen Beiträge! Ich weiß das sehr zu schätzen, hier eine Gelegenheit für einen anonymen Austausch zu haben den man mit Freunden oder Verwandten nicht haben könnte.

    Ein Update zu unserer Situation: letzte Woche gab es ein Beratungsgespräch bei Profamilia, das hätten wir so oder so geführt. In dem Termin hat meine Frau deutlich gesagt daß sie sich Zwillinge nicht vorstellen kann, organisatorisch, finanziell und emotional nicht. Sie hat, genau wie ich, zu große Bedenken wie wir das stemmen sollen und daß unser 5-jähriger Sohn dabei untergeht weil er nicht mehr genug Aufmerksamkeit bekommt. Wir sind aus dem Gespräch mit der Tendenz rausgegangen, einen Abbruch vorzunehmen. Jedoch hat meine Frau nicht direkt einen Termin für diese Woche machen wollen, theoretisch wäre es ja denkbar gewesen einen Termin für drei Tage nach dem Profamilia-Termin zu vereinbaren.

    Gestern hatte meine Frau dann einen weiteren Termin bei ihrer Frauenärztin die ihr dann bestätigt hat daß auf dem Ultraschall zwei schlagende Herzen zu sehen sind. Die Ärztin hat auch darüber aufgeklärt daß es sich hier um eine Risikoschwangerschaft handelt und ihr Verständnis für unsere Situation geäußert.

    Wir haben am Donnerstag eine Kurzreise ins Ausland anstehen, danach will sie NOCHMAL zur Ärztin gehen und sich dann an diese Adresse wenden. Ich finde halt daß es mit fortschreitender Zeit immer schwieriger wird, sich zu entscheiden. Das sieht man ihr auch an, ihr ist ständig schlecht, sie ist dauermüde und depressiv weil sie meint sich selbst nicht mehr in die Augen schauen zu können wenn sie abtreibt. Die Tatsache, daß jetzt auch zwei Herzen schlagen, macht das Ganze natürlich noch schwieriger. Und was ich dann gestern Abend wirklich erschreckend fand: meine Frau hofft die ganze Zeit daß eines der Kinder nicht überlebt so daß sie ja mit dem einen (das sie sich gewünscht hatte), prima weiterleben kann. Wahrscheinlich hat sie auch deswegen bisher die Entscheidung hinausgezögert obwohl sie auf der anderen Seite immer wieder betont, nicht bis zu 14. Woche warten zu wollen. Ich habe ihr ganz deutlich gesagt wie falsch ich einen solchen Gedanken finde denn so wird man immer das eine Kind anschauen und sich denken daß es ja eigentlich mal zwei waren.

    Alles in allem ist die Situation emotional total aufgeladen und wird sicherlich noch viele Gespräche und Gedanken mit sich bringen, ich hätte nie gedacht daß man sich mal dermaßen schwer mit einer Entscheidung tun würde...

(20) 17.09.19 - 19:27

Hallo,

die sogenannte Abtreibungspille ist nur bis zum 63.ten nach der letzen Periode einnehmbar. Ob dies bei Zwillingen auch gilt - ist mir nicht bekannt.
Und es gibt viele Ärzte die dies nicht praktizieren.

Sprich bis 8+6 ssw.

Es liest sich bei euch als ob schon einiges an Zeit vorüber ist.

Es ist eure Entscheidung.

Nur eine Anmerkung -persönlich-: es haben sich zwei auf den Weg gemacht, zwei Besonderheiten.
Wenn ihr fähig seit emotional viel zu geben dann wird die Kinder (zb) ein geteiltes Zimmer nicht tangieren.

Alles Gute!

(21) 18.09.19 - 17:27

Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand freudig durch die Gegend hüpft, wenn er erfährt, dass er ungeplant schwanger mit Zwillingen ist.
Sind das nicht ganz normale Gedanken, die man da immer hat?
Ich finde es gut, dass ihr euch über so vieles Gedanken macht.
Ein bisschen kurzfristig gedacht ist, wenn man kein Kind will, nicht zu verhüten. Das versteh ich nicht. Aber das ist ja eh schon rum.
Aber: in so eine Situation kann man reinwachsen. Die großen Geschwister wachsen auch daran, dass sie nicht im Mittelpunkt stehen.
Und jede Schwangerschaftsbeendigung wird einen irgendwann einholen. Es ist nur die Frage, ob ihr euren Frieden damit machen könnt.

(22) 22.09.19 - 22:12

Wohl eher auf zweimal...😂

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