Große Angst und Schuldgefühle

Hallo,

Ich habe angst auch in dieses forum zu posten denn ich weiss, dass ich selbst schuld bin an meiner Lage und mache mir große Vorwürfe
Trotzdem brauche ich Unterstützung und kann im Moment definitiv nicht mit meiner Familie reden.

Ich bin seit einem halben Jahr mit meinem Partner zusammen. Ich bin noch in der Ausbildung im letzten Jahr. Da ich aud irgendeinem Grund zu vorschnell mir ein kind gewünscht habe (ich hätte vob allein aber nicht die Pille abgesetzt) ist es nun passiert. Mein freund hat irgendwann gemeint daas er mich so liebt und sich ein Kind wünscht wir beide meinten zwar es muss nicht jetzt sein besser erst nach meiner Ausbildung aber irgendwie war ich so doof und wollte es trotzdem schon probieren und er definitiv auch. Fast mehr als ich. Nun hat es sich leider sehr schnell gezeigt, dass mein Partner ein Suchtproblem hat... Und nachdem ich es langsam realisiert habe, dass es wirklich ein Problem hat... Bin ich ausgeflippt und wollte mich eig. Recht sicher trennen. In letzter Zeit hatten wir viel Streit weil er auch sein Leben bis auf die arbeit net auf die Reihe bekommen hat. Auch ich selbst bin nicht der aller stabilste Mensch...ausserdem bin ich mitte 20 und er ist fast 40.

Wahrscheinlich alles ein riesen drama und no go... Als ich den test heute morgen hatte dachte ich trotzdem ich kann niemals abtreiben... Und wir lieben uns eig. Auch. Aber als ich es ihm vorhin gesagt hat hat er so komisch reagiert. Völlig verhalten. Weder positiv noch negativ es klang fast gleichgültig.

Er meinte dann er müsse es verarbeiten und kommt später vorbei.

Ich habe gleich gesagt er muss nur ehrlich sein ich will nicht daas er wegen dem Kind vei mir bleibt und ich es auch nicht behalten muss.

Denn mein Vater hat meine mom damals sitzen lassen und war bis heute nie für mich da. Nicht mal finanziell.
Ich möchte das keinem Wesen antun und es ehrlich auch selbst nicht erleben... Ich war einfach zu dumm und habe mir unbewusst Wahrscheinlich gewünscht es würde so eine glückliche Geschichte sein können. Aber ich sehe eig. Sowieso schon dass er mich im stich lassen wird und alleine trau ich es mir nicht zu. Ich will nicht das mein Kind einen schlechten oder kranken Vater bekommt... Ich möchte meine A. Zuende machen... Und ich habe Angst wie alle andeten reagieren. Meine Mutter vor allem...

Das Leben ist nicht leicht, es wäre verantwortungslos ein Kind da rein zu bringen. Und andererseits bin ich jetzt extrem traurig weiss nicht ob ich das wirklich kann, abtreiben... Und ich habe mich auch gefreut.
Aberich bin psychisch echt nicht die ruhige fähigste Person... Ich will nicht das ein anderer Mensch darunter leidet. Geschweige denn dass ich nicht einen Alkohol kranken Vater zumuten kann.

Oh gott hilfe... Was soll ich nur machen und dann jammer ich auch noch ich weiss. Ich muss die Konsequenzen t

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Hallo

Wann ist denn Deine Ausbildung zu Ende? Nächsten Monat? Oder erst in 1 Jahr?

Dein Freund hat ein Alkohol Problem? Weshalb realisiert Du erst jetzt langsam dies? Hattest Du eine rosarote Brille auf und wolltest es nicht erkennen?
Wenn Ihr nach 6 Monaten schon viel Streit habt, ist die Frage, ob die Beziehung eine Zukunft hat, auch mit den Alkoholproblemen.
Was heisst, dass er sein Leben nicht auf die Reihe bekommt? Kann er denn arbeiten mit dem Alkoholproblem?
Was meinst Du damit, dass Du nicht der stabilste Mensch bist? Bist Du eher labil?
Der Altersunterschied ist natürlich schon recht gross. Kennt Deine Familie Deinen Freund?
Wie sieht es denn bei Euch finanziell aus? Wohnt Ihr beide jeweils in einer eigenen Wohnung?
Alleine ein Kind zu bekommen würde sicher nicht einfach, besonders, wenn man psychisch eher labil ist. Die Frage ist auch, wie Deine Familie dazu stehen würde.
Du weisst nicht, ob Du abtreiben kannst. Schlussendlich musst Du dann entscheiden, was für Dich der richtige Weg ist.
Lass die Schwangerschaft mal durch den Frauenarzt bestätigen und vereinbare einen Beratungstermin z. B. bei Pro Familia.

Wünsche Dir alles Gute.

Freundlichen Gruss

tm

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Hallo,

Danke für deine Antwort. Ja an anfang habe ich gedacht es ist nur weil die abreit grad si stressig war und weil man halt mal bier trinkt wenn man feiert... Aber dann wurds offensichtlich einfach zu regelmäßig und bis auf mich hat er auch selten seine Freunde usw. Getroffen.
Meine Ausbildung wäre in einem Jahr abgeschlossen. Meine Arbeit gibt mir auch viel Kraft und bedeutet mir viel.
Meine Familie steht ihm eher positiv gegenüber, aber ja seit wir nehr gestritten haben was meiner Meinung viel mit dem Konsum zu tun hatte zweifeln natürlich auch meine Freunde und Familie.
Wir wohnen getrennt. Ich hab eine eigene kleien Wohnung.
Finanziell sieht es recht normal aus, bei mir durch das azubi Gehalt eher schlecht. er verdient deutlich mehr.

Ja... Keine Ahnung ich bin nicht labil, aber einfach ein sehr emotionaler Mensch und ob es alleine zu schaffen ist frage ich mich schon. Zudem was für mich einfach schlimm wäre, wenn das Kind Schäden davon bekommt ich will einfach nicht dass es scheisse mitmachen muss die man auch noch vorhersehen kann.

Wir haben gleich auch ein Gespräch. Bin ganz ruhig aber habe auch Angst, was er zu allem sagt.

Bin auch unsicher ob ich meine Mutter einweihen soll. Meine tante ist alleinerziehend meine mom war es... Darauf hab ich eig. Keine Lust auch wenn sie es schaffen und gut gemacht haben. Nicht wegeb mir sondern weil ein Kind einen Vater braucht.

Lg und danke

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Hallo

Danke für Deine Antwort.
Wann hättest Du denn die Abschlussprüfungen? Die würden wohl in die Zeit nach der Geburt fallen?
Ein emotionaler Mensch zu sein ist ja nicht schlecht und auch nicht gross hinderlich. Alleine ein Kind grosszuziehen ist schon nicht einfach.
Wurde denn Dein Freund jemals gewalttätig? Das kann ja bei einigen mit Alkoholproblemen leider passieren.
Du musst selbst wissen, ob Du Deine Mutter einweihen sollst. Wenn Du das Kind bekommst, dann natürlich möglichst bald.
Ich wünsche Dir ein gutes Gespräch mit Deinem Freund. Schreib doch dann mal, ob dabei schon was rausgekommen ist.

Freundlichen Gruss

tm

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Hi, ich befand mich mal in einer ähnlichen Situation, nicht ganz so krass... Ausbildung grad fertig, mit meinem Partner der 13 Jahre älter war, war ich nicht ganz 2 Jahre zusammen, haben in seiner Wohnung zusammen gewohnt und nach einem Haus gesucht und wollten/sind in die Kinder Planung eingestiegen.... Bei uns gab es auch immer mehr Diskussionen, dass er zu viel trinkt, mindestens immer ein bis 2 Bier zum essen.... Und das halt jeden Tag....War mir zuviel... Und wenn wir feiern war, hat er irgendwie immer vergessen zu wem er gehört... Irgendwann hab ich ihn erwischt, wie er mit ner anderen gekuschelt hat und Händchen gehalten... Obwohl wir zusammen auf dieser Veranstaltung waren?!?
Kurz nach der Trennung hatte ich ein komisches Gefühl und machte den Test... Positiv....Ich war am Boden... Eigentlich wollte ich ein Kind, aber diesen Menschen wollte ich beim besten Willen nicht mehr in meinem Leben haben... Er hatte mich wirklich verarscht... Und trotz der anderen hatte er mit mir geschlafen und wir hatten noch weitere Besichtigungen... So hinterhältig... Diesen Menschen wollte ich nicht als Vater meines Kindes...
Wir waren dann noch zusammen bei der Beratung und beim Frauenarzt... Wahrscheinlich hätte er sogar überlegt bei mir zu bleiben fürs Kind 🤷‍♀️ aber ich habe mich dagegen entschieden.... Es fiel mir wahnsinnig schwer, nach dem aufwachen der Abtreibung hab ich nur geheult und mich übergeben... Die erste Woche war auch ganz grausam....
Aber jetzt im Nachhinein, fast 10 Jahre später, denke ich immernoch....Es war die richtige Entscheidung.... Ich denke oft daran, wie alt das Kind schon wäre, bin mir sicher, es wäre ein Mädchen geworden... Aber....Ich habe mir immer gesagt, irgendwann wird mein Krümmel zu mir zurück kommen mit dem richtigen Vater....Und das tat es auch...Hat noch 8 Jahre gedauert, aber es ist alles gut geworden...
Davon wissen auch nur meine 2 besten Freundinnen und mein Partner.... Die Familie habe ich nicht einbezogen... Das war nun mal nur meine Entscheidung!
Ich hoffe ich konnte dir mit meiner Geschichte helfen, Mut machen und wünsche dir alles Gute 🍀

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Wow das ist ja ein ganz schöner brocken gewesen damals! Es freut mich sehr, dass es dir jetzt gut geht und sich alles zum Guten gewendet hat.

Immer wenn ich ihn sehe unf persönlich mit ihm rede, weiss ich eig., dass ich ihm vertrauen kann. Wobei ich dann natürlich doch Angst habe, dass es nicht so ist.
Am Ende muss ich nach meinem Gefühl gehen.
Ich denke nicht dass er mich betrügt.
Aber er ist ein recht depressiver Mensch irgendwie... Und daher auch die Neigung zu sowas wie alk...

Nach deinet Nachricht hab ich irgendwie wieder Angst, wegen diesen Vertrauensproblem.

Ich hab ihm heute oft gesagt er soll bitte nicht wegeb dem kind bei mir bleiben.

Ob ich es behalte... Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen es weg zu machen... Aber natürlich hab ich auch viel Angst.

Und dann fühle ich mich irgendwie auch extrem stark. Keine Ahnung. Am Montag erst mal zum Arzt und Gott vertrauen sowieso.

Wir hatten es ja eine Weile mehr oder weniger probiert bzw. Er wusste, dass ich die Pille nicht mehr nehme und ich dachte erst einer von uns muss ja unfruchtbar sein

Danke für deine Antwort und alles Gute dir, achja darf ich fragen wie alt du damals warst?

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Na klar darfst du.... Ich war 20 und er 33... War aber eher ein extrovertierter Typ... Gerne unter Menschen.... Daher kam der Alkohol eher daher.... Er hat die damalige Frau übrigens auch ein Jahr später geheiratet ( an dem Ort, wo ich in unserer Beziehung immer gesagt habe....Hier würde ich heiraten...-Arscg-) und noch ein Jahr später war das Kind da.....
Ach und bei dem Frauenarzt Gespräch, als ich / wir gesagt haben, dass wir es wohl nicht bekommen möchten....sagte er....Ist ja schön zu wissen, daß es klappt....
Ich denke, so ein Spruch in so einer Situation....beschreibt auch ganz gut den Charakter eines Menschen....
Es tat weh.... Aber im Nachhinein ist man immer schlauer....
Solltest du dich für das Kind entscheiden, dann sollte deine mum oder eine dir nahe stehende Person hinter dir stehen.... Es wird dir dann um einiges leichter fallen, falls der Kindsvater mal " weg bricht"...
Gibt er eigentlich zu, dass er ein Problem hat???
Vermutlich wird er ja dann heute beim Kumpel auch was trinken....
LG

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Alao ich kann dir von meiner Geschichte erzählen,vielleicht gibt sie dir mut dich für das kleine zu entscheiden

Ich war fast 16 Jahre als ich einen Mann kennen lernte
Ich hatte schon sehr früh den Wunsch nach einer eigenen Familie und auf eigenen Beinen zu stehen da meine Jugend nicht sehr gut verlief (Papa als ich 12 war gestorben,Mama dann direkt einen neuen Mann Alkoholiker und mich sexuell auch im Suff belästigt),ich habe angefangen mich zu schneiden....ich war sehr instabil psychisch.
Ich habe dann auch ziemlich schnell die Pille abgesetzt und nach einem Jahr wurde ich schwanger...vier Tage vor meinem 18. Geburtstag habe ich mein Sohn geboren.
Der Vater war sehr aggressiv und konnte auch nicht gut mit Alkohol umgehen...er hat nicht oft getrunken aber wenn dann ohne Limit
Als unser Sohn 9monate war trennte ich mich und ein Jahr später habe ich ohne jegliche Unterstützung meine Ausbildung begonnen
Heute ist er 16 Jahre und ich bin mega stolz auf ihn und sein Vater hat sich auch nur ein scheiß um ihn gekümmert leider

Ich habe auch damals schnell nach der Trennung einen neuen Mann kennen gelernt
Ich war 19 und er 30
Nach sieben Jahren bekamen wir eine Tochter und zwei Jahre drauf einen Sohn
Dann kamen 2017 und 2019 noch Mädchen dazu
Jetzt bin ich ungeplant schwanger,hatte schon einen Termin zur Abtreibung aber habe diesen drei Std vorher abgesagt weil mein Herz es einfach nicht konnte obwohl mein Verstand klar sagte das absolut kein sechstes Kind mehr passt,aus finanziellen Gründen Platz Mangel und auch psychisch würde es für uns,vorallem ihm nicht gut aussehen
Er trinkt auch jeden Abend sechs bier... Kann darauf kaum verzichten,ist seit März auch noch arbeitslos geworden und seit ich mich für das Kind entschieden habe,dreht er völlig durch....er wirft mir vor,ich bin egoistisch,mache unsere Familie jetzt damit kaputt und solche Sachen
Ich habe ihm die Schlüssel abgenommen an diesem Tag und er packte sein wichtigsten Zeug zusammen und seitdem haben wir kein Kontakt mehr
Dieses Wesen in mir schenkt mir die Kraft das alles durchzustehen
Wenn du dieses Wesen im US siehst wie dieses Herzchen schlägt dann weiß man das man definitiv die richtige Entscheidung getroffen hat

Überlege es dir gut und wenn du wirklich auch nur ein Gedanken daran tust und innerlich sagst, eigentlich kann ich das nicht abtreiben und möchte eigentlich ein Kind haben dann wird ein Abbruch nicht das richtige sein

Liebe Grüße
Yasmin

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Hallo, ich bin ein Mensch der sagt die Suppe die man sich einbrockt, sollte man auslöffeln. In deinem Fall würde ich sagen, ist es das beste für alle Beteiligten wenn kein Kind geboren wird. Er süchtig, 40 Jahre bekommt sein Leben nicht auf die Reihe. Du noch mitten in der Ausbildung, gerade 6 Monate in der Beziehung und Probleme die man kaum in einer Woche lösen kann. Mein Rat, geh, mach deine Ausbildung fertig und such dir einen netten Mann in deinem Alter mit Zielen im Leben.

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@mamimal: dein Grundsatz mit dem „Suppe auslöffeln“ ist ja ok. Ich finde es allerdings gewagt, dass du der TE sagst, was das Beste für alle Beteiligten ist.
Wenn du liest, was sie z.B. in ihren ersten beiden Sätzen schreibt: sie sucht Unterstützung, ihre Familie ist momentan kein Gesprächspartner.
Und sie möchte ihr Kind eigentlich haben. Sie kennt sich am besten und spürt, was sie will. Auch ihren Partner kann sie wohl einschätzen und sieht, wie er sein Leben führt und wo sich noch was weiterentwickeln kann.

@ Anonymmm7,
wie geht es dir denn heute? Du bist nach deinen freien Tagen vermutlich wieder auf Arbeit. Hab einen guten Tag!