Bin ungeplant schwanger (34. SSW)

    • (1) 18.12.06 - 23:40
      :)

      ... ich weiß ja, dass die meisten Forenbeiträge hier von Frauen sind welche noch am Anfang ihrer SS stehen und sich die Frage stellen:

      Abtreibung JA oder NEIN?

      Tja ... das wäre in meinem Fall wohl etwas spät ;-)

      Bei mir sieht die Sache folgendermaßen aus: Ich bin ungewollt schwanger geworden und hab mich dann für mein Kind entschieden. -> freu mich auch wahnsinnig auf die kleine Maus #schein

      Jetzt zum eigentlichen Thema:

      Aufgrund meiner Entscheidung wurde ich von dem Vater des Kindes verlassen.

      Ich bin berufstätig und arbeite ca. 500 km von meinem Heimatort entfernt und hab mir dort bereits eine schöne Entbindungsklinik ausgesucht.

      Ich habe bloß wahnsinnige Angst davor allein zu entbinden #gruebel.

      Meine Mutter bekommt in dem Zeitraum in welchem ich Entbinde keinen Urlaub es ist zwar so, dass ich bereits Freunde in meinem neuen Wohnort habe aber von denen will ich keine/n dabei haben (Männer schon gar nich) #hicks.

      Nun zu meiner Frage:

      Ist hier irgend jemand der auch allein entbunden hat und mir ihre Erfahrungen schildern kann?

      DANKE IM VORAUS FÜR (HOFFENTLICH) ZAHLREICHE ANTWORTEN #sonne

      • (2) 19.12.06 - 00:02

        Hallo,
        ich war mit 18 ungewollt und alleinstehend schwanger. Ich hatte aber das Glück, daß ich damals noch bei meiner Familie wohnte, die mich 100 %ig unterstützt hat.

        Meine Mutter ist mit mir ins KH als es soweit war. Wir sind ca um 19 Uhr rein. Um 22:00 meinte die Hebi aber, es kann auch noch einen ganzen Tag dauern, da nichts weiterging (MuMmu erst fingerbreit offen obwohl ich schon seit 11:00 Uhr Wehen hatte und ab 19:00 schon recht stark).

        Meine Mutter war ziemlich müde und da nicht vorhersehbar war, wielange es noch dauert ist sie dann so um Mitternacht herum heimgegangen.

        Um 3:59 Uhr kam der Zwerg. Ich muss sagen, ich habe meiner Mutter nicht wirklich vermisst, da ich ohnehin so sehr mit mir selbst beschäftigt war, daß ich nicht so viel um mich herum mitbekommen hab.

        Bei meinem 2. Sohn (6 Monate und absolutes Wunschkind) hab ich darauf bestanden, daß mein Mann mitging. Er hat sich - und da muss ich ihn sehr loben - total gut vorbereitet, hat ein Buch für Männer gelesen über Geburtsbegleitung und das sogar 2mal hintereinander damit er sich ja alles merkt. Ich muss sagen, es war schon schön, daß er da war aber als es ans Eingemachte ging (so die letzten beiden Stunden) war es mir auch völlig wurscht wer da wo um mich herumschlawänzelt!

        Ich glaube, die Vorstellung, allein zu sein ist schlimmer als das tatsächliche Allein sein. Denn Du wirst wie gesagt ohnehin sehr mit Dir selbst beschäftigt sein und nicht wirklich registrieren wer da neben Dir steht wens wirklich soweit ist.

        Vielleicht hast Du ja jemanden, der zumindest mit Dir die Aufnahme erledigt und bei Dir bleibt, bis es richtig losgeht?

        lg
        und alles Gute!
        Mia

        (3) 19.12.06 - 08:19

        Vielleicht kannst Du Dir ja eine Beleghebamme suchen, die auf jeden Fall die ganze Zeit bei Dir ist und die Du dann eben auch schon vorher kennst? Da müßtest Du Dich allerdings beeilen!

        (4) 19.12.06 - 17:54

        Ich habe mit 15 alleine entbunden. So schlimm war es nicht. Ich denke wenn ich es mit 15 allein geschafft habe wirst du das bestimmt auch allein schaffen.
        Seh es so du hast wirklich die erste Zeit mit deinem Baby alleine;-).

      • (5) 19.12.06 - 18:34

        hallo,
        ich kann mir gut vorstellen, dass du vor einer entbindung allein angst hast. das würde mir auch so gehen. die ärzte und hebammen die dabei sind, helfen da auch nicht wirklich weiter, weil du mit denen ja nichts zu tun hast und zu ihnen ja ein ga nz anderes verhältnis hast, als zu einer freundin oder zu deiner mutter. ach mensch, das tut mir ja leid. aber vielleicht wirds ja auch gar nicht so schlimm. vielleicht sagst du ja im nachhinein, gott sei dank, war ich da allein... wer weiß. ich wünsche dir auf jeden fall alles liebe und viel kraft.
        ich habe gestern erfahren, dass ich schwanger bin. wie hast du die schwangerschaft so ganz allein durchgestanden. denn ich wohne auch ca. 500 km von meiner familie entfernt und habe hier auch nur flüchtige bekannte. ich weiß momentan noch gar nicht so genau, ob ich mein kind behalte oder nicht, weil ich, wie du auch, wahrscheinlich alleinerziehend sein werde. aber nicht, weil sich mein freund trennen will, sondern weil ich mich trennen will...
        es würde mich echt interessieren, wie man das so ganz allein alles schafft.
        lg anni

        • (6) 20.12.06 - 00:05

          Ich hätte schon fast abtreiben lassen hatte auch schon einen Termin für die Abtreibung.

          Doch dann hab ich mir das US-Bild angesehn es freute mich das jetzt was kleines in mir wächst und konnte den Schritt einfach nicht mehr gehen.

          Im weiteren Verlauf der Schwangerschaft war ich dann manchmal schon sehr traurig weil ja niemand da war der sich mit mir freute (keiner der mal die Hand auf den Bauch legt ... natürlich konnte ich mit meiner Familie sprechen aber auch nur übers Telefon das ist irgendwie nicht das selbe) -> an solchen Tagen versuchte ich mich mit Arbeit, Sport, Ausgehen ... abzulenken hat auch prima geklappt.

          Außerdem ist es wunderschön wenn du dein Kind zum ersten Mal spürst und es auf dem US beobachten kannst! -> Ich bereue meine Entscheidung auf jeden Fall nicht und denke dass ich das Kind auch allein schaukeln werde ;-)

          Wir leben ja nicht mehr im Mittelalter man braucht keinen Mann um sich und das Kind zu versorgen -> gibt ja auch Tagesmütter etc. pp.

          Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen damit du für dich die richtige Entscheidung triffst. Egal ob Abtreibung oder SS.

          VIEL GLÜCK #klee

          MELD DICH MAL WIEDER ;-)

      (7) 19.12.06 - 21:02

      Hallo,

      such dir eine Hebamme, die dich ins Krankenhaus begleitet und die du vorher dann auch schon kennst. Dann hast du jemanden dem du vertraust an deiner Seite...

      Viel Glück

      LG Jazza

      (8) 19.12.06 - 21:59

      Hallo

      Es gibt auch die Möglichkeit, eine Doula (Geburtsbegleiterin) zu engagieren. Leider weiss ich darüber auch nichts genaues, aber im Internet findest du sicher etwas.

      Alles Gute und viele Grüsse;-)

      (9) 21.12.06 - 16:50

      hi, erstmal daumen hoch das du das durchgezogen hast. die herren der schöpfung haben z.T. noch nicht begriffen das auch sie zum schwangerwerden dazugehören und somit auch die veranntwortung tragen müssen für alles was aus spass wird.

      wir haben zuhause entbunden und kannten die hebammme aufgrund der vorsorge in den monaten davor schon ziemlich gut. vielleicht ist es für dich schöner in deinen eigenen vie wände zu sein.

      viel glück

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