Wer sich einen Hund oder Katze anschaffen möchte, sollte........

    • (1) 17.07.10 - 06:36

      erst einmal hier schauen

      Guten morgen an alle

      Vor ein paar Wochen habe ich hier eine zuckersüße #hund Dame #verliebt gefunden, die jetzt bei mir zu Hause ist.

      Ich kann nur gutes über den Verein berichten und zur Zeit sind sooo viele Fellnasen dort zur Vermittlung.

      Schaut mal rein im Sinne des Tierschutzes #herzlich

      http://vivalahund.de/

      liebe Grüße

      coonic

      • (2) 17.07.10 - 07:24

        Ohja, besonders toll für Anfänger die sich unbedingt einen Hund anschaffen sollten der schon gaaanbz viel schlimmes erlebt hat, eine lange Reise machen mußte, durch viele Hände ging und dann endlich im Paradies ankommt. Davon nichts weiß, seine Ängste auslebt und dann im deutschem Tierheim landet weil der neue Halter total überfordert war.

        Stimmt, immer noch besser als erstmal hier zu schauen ob es vielleicht einen Hund gibt der aus erklärbaren Gründen im Tierheim gelandet ist, vielleicht weil sein Halter gestorben ist. Besser als ein Hund der sozialiert ist, das Gassi gehen kennt.

        Würde auf jeden Fall allen Leuten raten sich unbedingt erstmal im AUsland umzuschauen.........ist ja auch viel einfacher von da einen Hund zu bekommen als einen aus dem Tierheim, die im Tierheim haben ja einfach zu viele Ansprüche an neue Halter.

        Wir haben unheimlich wenig Katzen in Deutschland die vermittelt werden wollen, daher denk ich macht es richtig Sinn im Ausland zu schauen, die armen, armen Fellnasen da wollen ja auch ein schönes Leben haben.



        Man kann sich nicht beweihräuchern nur weil man einem Tier aus dem Ausland geholfen hat. Wer da helfen möchte soll spenden damit die Ärzte da kastrieren können, die Tiere behandeln können.
        Man sollte auch vor seiner eigenen Tür schauen, auch in Deutschland leiden viele Hunde im Tierheim und suchen dringend ein neues Heim.

        Diese "Auslandsadoptionen" werde ja immer moderner......der Grund ist meist dass es wohl leichter ist ein Tier von da zu bekommen.....und man kann so wunderbar beim Gassigehen damit prahlen was man doch für ein riesengroßes Herz hat.


        Was macht denn bitte ein Hund von da aus? Die Dankbarkeit ist es sicher nicht, denn von den Auslandshunden landen doch einige wieder im Tierheim weil keiner weiß was sie erlebt haben.

        Warum sollte man ZUERST da schauen und nicht erstmal im örtlichen Tierheim?

        Mona

        • (3) 17.07.10 - 07:49

          Hallo Mona,

          meine Güte, warum so unfreundlich #kratz ??? Ich habe bereits 2 Hunde ( eine ist leider verstorben ) die in Deutschland weggeworfen wurden, einer war so jung, dass er noch nicht einmal alle Milchzähnchen hatte, den habe ich mit der Flasche großgezogen. Meine geliebte Pippa, wurde in einen Graben geschmissen. Ich habe lange in meiner näheren Umgebung nach einem passenden Hund gesucht und ihn bei Viva la Hund gefunden.

          Und ich habe bestimmt nicht aus Geltungssucht und um damit angeben zu können einen Hund aus Spanien genommen.

          Hast du überhaupt eine Ahnung davon, wie es den Tieren in den südlichen Ländern ergeht, wenn sie aufgegriffen werden, da sind die deutschen Tierheime ein Tierparadies dagegen.

          Gerade der Verein Viva la Hund setzt sich für Kastrationen ein, vielleicht solltest du dir die HP von denen mal genau durchlesen.

          Und leicht war es bestimmt nicht den Hund zu bekommen. Ich bin insgesamt 600 Kilometer gefahren und habe eine Platzkontrolle vorab bekommen, ect ect, ehe ich mein Kartöffelchen zu mir nehmen konnte.

          Schön wäre es gewesen, wenn du mich in einer zivilisierten Art und Weise gefragt hättest warum ich diesen Schritt getan habe, und nicht mich mit offensichtlichen Vorurteilen angreifst :-[

          Trotz alledem tierliebe Grüße

          coonic

          Ich kann Deinen Grundgedanken ja nachvollziehen, trotzdem strotzt Dein Beitrag nur so vor Vorurteilen!

          Hast Du Dich jemals mit dem Auslandstierschutz beschäftigt? Hast Du jemals ein ausländisches Tierheim betreten? Im Gegensatz zu solchen Tierheimen haben die Tiere hier im Tierheim es so richtig gut!

          Hast Du Dir jemals Gedanken darüber gemacht wo die Unterschiede liegen? Deutsche Tierheime haben eher selten Geldprobleme, die Lager sind oft voll mit Futter (Futterspenden der Futtermittelindustrie) und teilweise wird das Zeug weggeworfen weil es das MHD überschritten hat!

          Mindestens die Hälfte der Hunde sind Listenhunde die ohnehin nur unter besonderen Auflagen vermittelt werden. Der Rest ist Ruck zuck vermittelt weil die Wartelisten voll sind mit Leuten die auf den Hund warten dessen Herrchen gestorben ist!

          Und auch im Auslandstierschutz werden Hunde nicht an jeden x-beliebigen vermittelt!

          Schwarze Schafe gibt es überall, aber Tierschutz sollte keine Grenzen kennen!

          pizza

          Solltest Du wirklich ein ernsthaftes Interesse daran haben an einem Beispiel eines Vereins zu erfahren wie man im Ausland Tierschutz betreiben kann, dann gerne über VK

          • "Mindestens die Hälfte der Hunde sind Listenhunde die ohnehin nur unter besonderen Auflagen vermittelt werden. Der Rest ist Ruck zuck vermittelt weil die Wartelisten voll sind mit Leuten die auf den Hund warten dessen Herrchen gestorben ist!"


            Naja, dass der Rest an Hunden ruck-zuck weg ist stimmt so nicht ganz. Wir haben hier recht viele Hunde im TH, die eben nicht ruck-zuck vermittelt werden, weil sie vielleicht schon zwei, drei oder noch mehr Jahre alt sind und die Leute eher jüngere Hunde bevorzugen. Oder eben weil es vielleicht "anspruchsvollere" Rassen sind, die mit lauter Vorurteilen behaftet sind und sich die Leute deshalb nicht rantrauen. Und wenn sie sich dann rantrauen, werden sie in der Gesellschaft ständig mit den Vorurteilen konfrontiert. Da braucht man schon starke Nerven und die richtigen Personen, weil man auch nicht will, dass der Hund immer wieder im TH landet. Jeder TH-Aufenthalt ist wie ein schwarzer Fleck auf einer weissen Weste und irgendwann nimmt ihn dann keiner mehr.

            Ausserdem ist gerade mal wieder Sommersaison - da platzen unsere TH generell aus allen Nähten...

            Und was das Futter betrifft: Hier bei uns werden regelmässig Futterspenden abgegeben und vorne an der Zentrale wird sich ordentlich dafür bedankt, weil wir uns wirklich über jede Spende freuen. Wenn die Tierpfleger hinten die Futterspenden dann aufmachen, springt ihnen der Schimmel schon förmlich ins Gesicht... Aber so haben sich die edlen Spender wenigstens die Abfallgebüren sparen können, die wir dann netterweise übernehmen 'dürfen'...

            Ich finde es gut und richtig Tierschutz auch im Ausland zu betreiben, dennoch sollte man nicht vergessen, dass es auch vor Ort viele, viele Tiere gibt die Hilfe brauchen und die nichts dafür können, in einem Land wie Deutschland oder der Schweiz im TH gelandet zu sein.

            Die TH hier haben es nämlich auch nicht so dicke. Wenn man sich aber für ein Tier aus einem örtlichen TH entscheidet, stehen einem z.B. die kynologischen Berater mit Rat und Tat zur Seite z.B. mit kostenlosen Einzelstunden, weil man nicht davon ausgehen kann, dass die Probleme, die z.B. einen Hund ins TH gebracht haben, mit dem Halterwechsel wie von selbst verschwinden.

            LG, Ciara

        WAAHHH!

        Bist du verbiestert!

    (7) 17.07.10 - 07:38

    Wie schon geschrieben wurde, meinst du für erstbesitzer ist es so sinnvoll sich gleich einen Problemhund oder Katze zu holen? Oder meinst du für Erfahrene Besitzer? Es sollte ja Tierschutz bleiben, und ich glaube überforderte Besitzer die nicht wissen was man tun muss wäre ein Hund mit Problemen nicht das richtige

    • (8) 17.07.10 - 07:57

      Guten morgen,

      ich gehe mal von der Intelligenz der Menschen aus, die sich ein Tier anschaffen möchten, sich vorher einzulesen und schlau zu machen. Auch sind die Tiere bei dem oben genannten Verein erst einmal auf Pflegestellen in Deutschland. Ich habe nicht davon gesprochen dass man ausschließlich Hunde aus dem Ausland zu sich nehmen sollte, aber bei mir hat es gepasst und ich bin bestimmt nicht die einzige. Dieser Verein vermittelt auch Welpen.

      Es ging mir nur darum, etwas kund zu tun, mit dem ich gute Erfahrungen gemacht habe. Ich schreibe ja keinem vor sich einen Hund aus dem Ausland zu holen.

      Aber eine Frage noch... hat ein Hund aus deutschen Tierheimen nicht auch Macken und Probleme ???

      liebe Grüße

      coonic

      • (9) 17.07.10 - 08:48

        #winke ist ja auch nicht böse gemeint. Sicher haben hier die Hunde auch ein Schicksal hinter sich was nicht immer gut seit mußte.
        Aber haben deshalb hier die Hunde kein neues Heim verdient? Oder wiegt man das eben ab in welchem Tierheim es die Hunde besser haben?

        Vielleicht ist es was für erfahrene Hundehalter, aber so ein Hund mit unsicherem Schicksal kann man keinem Beginner an die Hand geben.

        Vorteil im Tierheim ist wohl eher dass die Tierheime die Hunde besser einschätzen können und die Besitzer besser aussuchen.
        (Ausnahmen bestäigen die Regel)

        War diese Woche bei uns im Tierheim, ein echt kleines TIerheim, aber voll mit Hunden aller Art! Warum nicht erstmal vor Ort schauen????

        Mona

        • Ich glaube ganz ehrlich nicht, dass die Tierheime die Hunde besser einschätzen können, da dort Hunde nicht in ihrer normalen Umgebung sind.

          Ich wollte einen Hund vom Tierschutz aber wollte auch sicher sein, dass er katzenverträglich ist und auch mit Kindern kann. Ich habe dann einen Hund von einer Pflegestelle genommen. Es ist ein Südlände, aber dies hat bei meiner Entscheidung keine Rolle gespielt. Vorher der Hund kam war mir egal, er muss nur zu uns passen.

          LG

      (11) 17.07.10 - 16:19

      War auch nicht böse gemeint, aber nein manche informieren sich eben nicht vorher was auf einen zukommen würde wenn sie so einen Hund nehmen. Ich habe Kinder, ich würde keinen Hund nehmen wo ich die vorgeschichte nicht kenne. Wenn man erfahren ist, weiss was zu tun ist usw. Ok keine Sache. Aber leider sehen viele unerfahrene oh die armen Hunde, meinen die holen Ihn zu sich und sind schnell überfordert. Sicher haben da auch viele Macken, nur aus den südlichen Ländern ist ja leider bekannt wie mit Tieren umgegangen wird, und die Hunde würde ich nicht in meiner Familie wollen weisst wie ich meine?

(12) 17.07.10 - 09:19

Hi,

ja und nein.

Wir agieren als Pflegefamilie von Hunden aus Moldawien. Ich kann bestätigen, dass es tolle Hunde SEIN KÖNNEN! Bisher haben wir immer Glück gehabt und wirklich tolle Hunde bekommen. Es MUSS aber nicht sein, was ich nicht hoffe.

Unseren Familienhund haben wir allerdings aus einem örtlichen Tierheim geholt. Für uns damals als purer Anfänger doch optimaler. Es wurde uns genau gesagt, was uns erwartet. Es ist alles eingetroffen. Wir haben uns bewusst für ein älteres Tier entschieden, was Grundkommandos beherrscht, Kinder und Katzenverträglich ist sowie stundenweise alleine bleiben kann.

Das alles ist von Hunden, die in großen Auffangstationen im Ausland leben müssen nicht gegeben. Viele sind verwurmt, haben Parasiten, sind ungepflegt, riechen sehr unangenehm. Kennen oft kein Haus, müssen erst lernen stubenrein zu werden. Verstehen einfach nicht, was die neue Familie von ihm will. Einige - sieht man ja auch optisch - haben schreckliche Sachen erleben müssen. Man weiss also nicht, wie die Tiere bei z. B. Bewegungen ticken.

Sicherlich ist es durchaus machbar - und wir haben es immer gemeistert - aus diesen Tieren einen tollen Familienhund zu formen. Bestimmt kann man es auch als Hundeanfänger schaffen.
ABER: Nicht jeder hat das Durchhaltevermögen und verzweifelt irgendwann. Es ist nicht jedem egal, ob nun Pfützen im Haus sind, dass das Tier doch nicht so wie vorgestellt alleine bleiben kann, ohne unbandig zu bellen oder das Mobiliar zu zerlegen. Diesen Tieren muss alles von Grund auf gelernt werden - nicht alle Hunde sind Welpen und es ist auch nicht immer leicht. Das sind dann leider die Besitzer, die die Tiere postwendend ins Tierheim geben.

Was mir auch aufgefallen ist, Tiere aus dem Ausland sind wenn sie kommen, ganz anders. Sie ordnen sich total unter, sind lieb und anhänglich. Aber ein Wandel steht bevor. Fühlen sie sich Sicher und Geborgen blühen sie richtig auf. Es ist uns schon passiert, dass der Pflegehund eindeutig die Oberhand übernommen hat. Plötzlich ist sie diejenige gewesen, die sich den Schlafplatz ausgesucht hat, sie zuerst auf die Besucher zugegangen ist. Das funktioniert bei uns nur, weil unser Familienhund kein Probleme mit hat.

Damit möchte ich sagen, dass wirklich liebe Hunde aus dem Ausland, die nie eine eigene Familie hatten, auch sehr dominant werden können.

Trotzdem haben wir immer gute Erfahrungen gemacht und würden jederzeit ein Tier aus dem Ausland übernehmen.

#liebdrueck#liebdrueck
LG
Caro

  • *Plötzlich ist sie diejenige gewesen, die sich den Schlafplatz ausgesucht hat, sie zuerst auf die Besucher zugegangen ist. Das funktioniert bei uns nur, weil unser Familienhund kein Probleme mit hat.*

    Und wo ist das Problem? Einer der Hunde steht nunmal über dem Anderen, das machen die unter sich aus und dabei ist völlig egal welcher Hund bei Euch bleibt und welcher nicht!

    Oder bezog sich das auf Euch? Dann kann ich nur sagen, Euer Fehler ;-)

    pizza

    • Hi,

      nö, wir haben damit kein Problem :-p. Damit wollte ich eigentlich nur sagen, dass aus jeder "grauen, unscheinbaren, verängstigten Maus" ein ganzer Kerl - selbstbewusst eben - werden kann. Gebs ja zu, etwas misslungen beschrieben... ;-)

      LG
      Caro

      • Ah, verstehe ;-)

        Tiere leben nur im Jetzt. Nicht in der Vergangenheit und auch nicht in der Zukunft. Wir Menschen neigen dazu die Tiere, denen etwas schlimmes widerfahren ist, zu verhätscheln und zu bemitleiden. Durch dieses Verhalten werden wir in der Tierwelt als schwach und nicht als 'Anführer geeignet' angesehen.

        Wenn man ein Tier aufnimmt, muss man es nicht soweit kommen lassen, dass das Tier, in dem Fall der Hund, die Führung übernimmt. Der Hund übernimmt die Führung für eine Welt die er nicht versteht und mit deren Führung er komplett überfordert ist. Damit tut man dem Hund keinen Gefallen. Lieber sollte man schauen, dass man von Anfang an ein gerechter Rudelführer ist. Damit ist dem Tier mehr geholfen. Auch eurem eigenen Hund!

        Wenn es für euch kein Problem ist, dass der 'fremde' Hund euch mitsamt eurem eigenen Hund anführt, ist das ja toll, aber dem Hund tut ihr damit absolut keinen Gefallen. Wenn ihr weiterhin Paten sein wollt, was wirklich lobenswert ist, versucht dieses Verhalten abzustellen und führt euer Rudel, anstatt euch führen zu lassen. Dazu gehört auch, dass euer eigener Hund VOR dem 'fremden' Hund kommt. Das ist nur fair und gerecht eurem eigenen Hund gegenüber.

        LG, Ciara

        Was ich vergass zu schreiben:

        Euer Rudel ist, so wie du es beschreibst, so aufgebaut:

        1. Fremder Hund
        2. Euer eigener Hund
        3. Ihr

        Es sollte aber so aussehen:

        1. Ihr
        2. Euer eigener Hund
        3. Fremder Hund

(18) 17.07.10 - 12:26

hi

ist echt eine klasse seite;-)

ich schwöre aber auf die kroatische seite. dort haben wir unsere lara her und ich würde es immer wieder tun#verliebt

die seite findest du auf meiner vk fals du da mal reinschauen magst#winke

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